Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

News: Holzklotz von Autobahnbrücke geworfen: Beifahrerin tot

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • News: Holzklotz von Autobahnbrücke geworfen: Beifahrerin tot

    NDR Online - Nachrichten - Niedersachsen- Fahndung nach tödlichem Holzklotz-Anschlag



    Wie kann man nur auf solche Ideen kommen?
    Muß man jetzt schon seine Windschutzscheibe durch Panzerglas ersetzen?
    Ich hoffe das Dreckspack wird gefasst!


    Schlimm ist auch, daß es schon Fälle gab, bei der das Opfer dann im Gesicht entstellt war.
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    Ist nicht das erste mal und wohl auch nicht das letzte mal, dass sowas passiert.
    Wenn ich im Radio Verkehrsmeldungen höre, kommt mindestens 1 mal im Monat die Warnung vor Steinewerfern auf Brücken über Autobahnen.

    Vor etwa 6-7 Jahren gabs auch eine Serie von Steinwürfen auf Autobahnen von Brücken aus.
    Es stellt sich heraus, dass die 2 Steinewerfer Kinder von US-Soldaten waren, die sich scheinbar gelangweilt hatten.
    Damals kamen auch Menschen zu Tode.

    Letztes Jahr hat jemand einen großen Stein in der Nähe von Bad Sulza auf einen fahrenden ICE geworfen und vor 3 oder 4 Jahren warf jemand in Gotha einen Einkaufswagen vor einen ICE.
    Beide male hoher Sachschaden aber zum Glück keine Verletzten.

    Solche Leute sollte man einweisen oder lange lange Zeit wegsperren...
    Mein Profil bei Memory Alpha
    Treknology-Wiki

    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

    Kommentar


    • #3
      mir tun die kinder und der VATER - Mann sehr leid, diese vorstellung....

      solche bastarde sollte man den schweinen zum frass vorwerfen,
      naja... leider darf man es ja nicht....


      Qdataseven

      Kommentar


      • #4
        Wie ist eigentlich die Rechtslage in solchen Fällen ?
        Irgendwas zwischen fahrlässiger Tötung und Totschlag; 5 bis 10 Jahre ?
        Gab es bezüglich solcher Fälle bereits Urteile ?

        Kommentar


        • #5
          "Fahrlässige Tötung" klingt immer so harmlos... wo doch besonders diese Fälle gefährlich sind, da die Tat sich jederzeit wiederholen kann. Der Mord am Mörder meines Kindes wird nur einmal geschehen, und die strafe ist drei mal so hoch... Naja.

          Kommentar


          • #6
            Naja, ich weiß nicht.
            Natürlich ist es für die Betroffenen furchtbar, gleichzeitig auch so völlig absurd und überflüssig - eine echt beschissen überflüssige Art zu sterben.

            Andererseits kommt´s ja auch immer darauf an, ob da Vorsatz vorlag, oder nicht.
            Wenn´s z.B. "nur" ein echt mieser Streich aus Langeweile war, wäre eine vergleichsweise milde Strafe wohl das Passende.
            Solchen Leuten sollte man vielleicht vor allem das Leid der Betroffenen vor Augen führen, damit sie wirklich begreifen, was sie da getan haben.
            Falls der/die Täter aber genau gewusst haben sollte/n, was für Konsequenzen seine/ihre Aktion haben würde, wäre eine langjährige Haftstrafe natürlich durchaus angemessen.
            Und bei einem sechs Kilo schweren Holzklotz würde ich persönlich jetzt eher auf Vorsatz tippen.

            Kommentar


            • #7
              Also zunächst mal kenne ich keine "sinnvolle Art zu sterben". Letztendlich ist jeder Tod sinnlos und höchstens biologisch begründbar.

              Was diese Steinewerfer angeht, so denke ich mir, dass das besoffene Jugendliche waren, die vom Osterfeuer kamen.

              Mit Sicherheit war das niemand, der sich sagte: "Ich spiele jetzt mal Gott und bringe per Zufallsprinzip einen um".

              Solche motivlosen, sinnlosen und lebensverachtenden Taten bringen nur männliche Teenager mit Testosteronüberschuss und Alkohol im Blut zustande. Womöglich war das sogar als Mutprobe gedacht...?

              Einfach nur blanke Idiotie und Gedankenlosigkeit.

              Ich bin mir ziemlich sicher, dass derjenige, der das getan hat, nicht nur mit einem Kater aufgewacht ist, sondern mittlerweile ein ziemliches Nervenwrack sein wird und dass man ihn daher auf Grund seines auffälligen Verhaltens früher oder später fassen wird.

              Gruß,

              Frank
              "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
              "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
              (George Orwell)

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Marvek Beitrag anzeigen
                Wie ist eigentlich die Rechtslage in solchen Fällen ?
                Irgendwas zwischen fahrlässiger Tötung und Totschlag; 5 bis 10 Jahre ?
                Gab es bezüglich solcher Fälle bereits Urteile ?

                Bei solchen Sachengeht man AFAIK von Mord aus. Die amerikanischen Jugendlichen die hier schon angesprochen wurden, wurden z.B. zu 7 bzw. 8 1/2 Jahren verurteilt.
                Totschlag kann es nicht sein, das Totschlag "aus versehen" passiert. Die "Steinewerfer" nehmen aber den Tod von Menschen billigend in Kauf -> Mord.

                Kommentar


                • #9
                  Es wohl mit das letzte was sich da manche Menschen ausdenken. Hinterhältiger geht es wohl kaum. Ich kann da nur mein Bedauern an die Opfer aussprechen.
                  ! Planet Thüringia ein Besuch lohnt sich !
                  " Die Götter sind Außerirdische!"
                  Mache das Beste aus deiner Vergangenheit!
                  Thüringen das Grüne Herz Deutschlands.

                  Kommentar


                  • #10
                    Also wie der Jurist das nun im Detail sehen würde, weiß ich nicht. Juristen wählen ja verständlicherweise denjenigen Tatbestand, der vor Gericht am leichtesten zu beweisen ist. Und Mord heißt nicht automatisch eine höhere Strafe als Körperverletzung mit Todesfolge. Mord hat sicherlich einen höheren Strafrahmen, aber ob der ausgeschöpft werden würde? Und ein kürzerer Prozess wegen KV mit "Todeserfolg", das den Strafrahmen voll ausschöpft, ist einem langen wegen Mordes am unteren Strafrahmen vorzuziehen.
                    When I was a boy we had a dog. One day, we took it to the park. Our dad had warned us how fast that dog was, but... we couldn't resist.So, my brother took off the leash, and in that instant, the dog spotted a cat. Well, he just sat down, bored. Guess cats weren't his thing.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von himura_kenshin Beitrag anzeigen
                      Die "Steinewerfer" nehmen aber den Tod von Menschen billigend in Kauf -> Mord.
                      Das kann, muss aber nicht sein... Viele der Steinewerfer sehen das als "Dumme-Jungen-Streich" an (sind halt nicht ganz dicht in der Birne) und wollen eigentlich "nur" Sachschaden bewirken.

                      Daher wird es wohl "nur" auf eine Anklage wegen Totschlag hinauslaufen, evtl. in einem besonders schweren Fall.

                      Aber:
                      Dieser Totschlag wird dann "in Tateinheit mit einem Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" verbunden werden, es wird also wohl am Ende auf eine lange Gefängnisstrafe hinauslaufen.

                      Zusatz: Ich bin kein Rechtsexperte, so würde ich aber die entsprechenden Gesetzestexte deuten
                      Das schönste Raumschiff in Computerspielen
                      2009: Machariel (EvE Online)
                      2010: SSV Normandy SR-2 (Mass Effect 2)

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Taschenmogul Beitrag anzeigen
                        Naja, ich weiß nicht.
                        Natürlich ist es für die Betroffenen furchtbar, gleichzeitig auch so völlig absurd und überflüssig - eine echt beschissen überflüssige Art zu sterben.

                        Andererseits kommt´s ja auch immer darauf an, ob da Vorsatz vorlag, oder nicht.
                        Wenn´s z.B. "nur" ein echt mieser Streich aus Langeweile war, wäre eine vergleichsweise milde Strafe wohl das Passende.
                        Solchen Leuten sollte man vielleicht vor allem das Leid der Betroffenen vor Augen führen, damit sie wirklich begreifen, was sie da getan haben.
                        Falls der/die Täter aber genau gewusst haben sollte/n, was für Konsequenzen seine/ihre Aktion haben würde, wäre eine langjährige Haftstrafe natürlich durchaus angemessen.
                        Und bei einem sechs Kilo schweren Holzklotz würde ich persönlich jetzt eher auf Vorsatz tippen.
                        Ich verstehe sehr viel spaß und kann einem auch ne torte in gesicht klatschen, ok woher soll ich jetzt wissen das da noch ein kern von der kirsche dirn war und der typ hat es dann voll aufs auge bekommen, und jetzt? blind. tut mir leid....

                        aber so nen klotz oder auch wenn es 1 cent währe das ist krank und das ist auch kein spass und ich würde hier sofort mindestens lebenslänglich anschlagen.

                        Qdataseven

                        Kommentar


                        • #13
                          Man sollte aber auch nicht zu hitzig diskutieren, natürlich war auch ich geschockt, als ich die Nachricht im Radio gehört habe. Aber ich glaube nicht, dass solche Ereignisse dazu geeignet sind, Exempel zu statuieren. Ich vermute, dass es sicher kein gezielter Mordanschlag war - was aufgrund der Schwierigkeit, aus 10m Höhe einen Holzklotz gezielt so fallen zu lassen, dass er ein 130 km/h schnelles Auto in die Windschutzscheibe trifft, wohl einsichtig sein sollte - sondern eher gedankenlose Dummheit. Vermutlich wollte sich jemand einen "Spaß" erlauben, der dann furchtbare Konsequenzen hatte. Diese Personen denken sich vermutlich überhaupt nichts bei ihrer Tat und sind vermutlich auch nicht durch noch so drakonische Strafen davon abzuhalten.
                          Keine Frage ist, dass dieser Fall mit aller gebotenen Härte verfolgt werden sollte und dass ein angemessenes Urteil gefällt werden muss - ob nun fahrlässige Tötung, Totschlag, Mord oder etwas anderes müssen Experten entscheiden, die sich mit der Materie auskennen. Für den Täter wird es aber vermutlich ohnehin ein tiefer Einschnitt in sein Leben bedeuten, egal ob es letztlich nun 5, 10 oder 15 Jahre Gefängnis werden, die absolute Höhe halte ich für gar nicht so relevant.
                          "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

                          Kommentar


                          • #14
                            Da wohl kaum anzunehmen ist, dass es sich um eine geplante oder sogar vorsätzliche Tötung handelt, dürfte der Täter (oder die Täter) ohnehin ihr Leben lang nicht mehr glücklich werden.

                            Bei einem normalen Menschen sorgt so eine unglaublich dumme Tat dafür, dass sie sich ihr Leben lang Vorwürfe machen und sich wünschen, die Zeit zurückdrehen zu können, um es ungeschehen zu machen.

                            Das ist auch eine Strafe - allerdings erfüllt sie nicht die "Rachegelüste", die ja im Kern immer hinter den Forderungen für eine harte Bestrafung durch die Justiz stehen.

                            Gruß,

                            Frank
                            "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
                            "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
                            (George Orwell)

                            Kommentar


                            • #15
                              Das ist auch eine Strafe - allerdings erfüllt sie nicht die "Rachegelüste", die ja im Kern immer hinter den Forderungen für eine harte Bestrafung durch die Justiz stehen.
                              Nein, ganz im Gegenteil. Ich bin dieser Meinung, weil, wie gesagt, ein Alkoholiker der Menschen verprügelt es viel eher wiederholen wird, als ein Mensch selbstjustiz verüben wird. Natürlich ist beides eine Straftat, und der Mord ist auch schlimmer als die Körperverletzung, aber im Falle von solchen Steinewerfern wäre alleine zum Schutz vielleicht eine gewisse Strafe angemessen, vielleicht auch besser Psychatrie (nicht zuletzt auch wegen dem Schock den der Täter mit Sicherheit davontragen dürfte). Um Rache geht es mir dabei auf keinen Fall, ich habe woanders auch schon klar gestellt dass es beim Strafvollzug nur um Schutz gehen sollte.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X