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In das Atommülllager ASSE 2 dringt Wasser ein

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  • In das Atommülllager ASSE 2 dringt Wasser ein

    Während der EM ging diese Nachricht unter, ist also schon ein paar Wochen älter,
    aber dennoch solle man, sofern man das nicht mitgekriegt hat, wissen was los ist:

    Atommülllager Asse II: Strahlende Fracht, düstere Zukunft - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten


    In das Atommülllager ASSE 2 sind radioaktiver Atommüll gelagert
    in welches seit Jahren Wasser eindringt.
    Diese Meldiung wurde erst vor kurzem öffentlich gemacht.

    Das eigentliche Problem an diesem Desaster ist,
    daß ASSE 2 ein Salzstollen ist bei dem man gedacht hat,
    daß man in solchen Salzstollen für eine Zeit von mehreren hundert tausend Jahren
    sicher Atommüll endlagern könnte.


    Mit Asse 2 ist nun der Beweis erbracht, daß kein Endlager in Deutschland je sicher sein kann.
    Mit anderen Worten, wir sitzen auf einem Berg von Atommüll und wissen nicht wohin damit.
    Denn vergraben kann man ihn jetzt, wie man an ASSE 2 sehen konnte, definitiv nicht mehr.


    Wenn wir jemals ehrliche Politiker haben sollten, dann wird es wohl darauf hinauslaufen müssen, daß wir den Atommüll mithilfe des Transmutationverfahren unschädlich machen werden müssen.
    Dieses Verfahren ist mit der heutigen Technik aber höchst unwirtschaftlich, denn es ist energetisch negativ.
    D.h. man muß mehr Energie in die Transmutation hineinstecken um den Atommüll loszuwerden, als unsere Atomkraftwerke in den 60 Jahren an Energie erzeugt haben.

    Oder anders gesagt:
    Die Nachfolgegenerationen sitzen auf einem riesigen Schuldenberg.
    Und die Entscheidung alle Atomkraftwerke in Deutschland abzuschalten ist richtig,
    aber die Abschaltungen finden viel zu spät statt, denn diese späten Abschaltungen bedeuten 10 weitere Jahre, in denen neuer Atommmüll produziert wird.
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    ist sowieso eine seltsame Idee das ganze zu vergraben. Das ist schon eine komische Einstellung, erinnert irgendwie an Katzen und Hunde, die graben auch ein Loch, erledigen ihr Geschäft da rein und schütten es dann wieder zu Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon mal eine gute Idee war den Dreck unter den Teppisch zu kehren.

    Das aus meiner Sicht einzig sinnvolles ist es, dass ganze Zeug an einer entsprechend versiegelten Stelle an der Oberfläche zu lagern. Das Lager baut man in einer extrem abgelegenen Gegend (z.B. im tiefstem Sibirien) und setzt eine Division Soldaten drum rum. In einigen Jahrzehnten kann man dann entweder das Zeug sicher in den Weltraum transportieren (z.B. per Weltraumlift) oder man hat durch Fusionskraftwerke oder andere Energiequellen die Möglichkeit das ganze Zeug per Transmutation zu Blei zu wandeln.
    "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
    (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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