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Welche Folgen hat die Weltwirtschafskrise für uns ?

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  • prince
    hat ein Thema erstellt Welche Folgen hat die Weltwirtschafskrise für uns ?

    Welche Folgen hat die Weltwirtschafskrise für uns ?

    Wie im US Präsidentschaftsforum schon einmal angesprochen steht der Westen vor der größten Herausforderung seiner Geschichte.
    Über viele Jahrhunderte war er das wirtschaftliche Zentrum der Welt, wobei es zwar mal von Spanien über England nach Deutschland und letztlich in die USA wanderte, aber letztlich immer ein westliches blieb.

    Doch durch die Globalisierung, die im Prinzip eine Amerikanisierung war steigen nun frühere, wirtschaftlich völlig unbedeutenden Drittweltstaaten in die Riege der Industrienationen auf.
    Die Industrien wandern nach Asien, die Köpfe wandern nach Asien und das Geld ist schon längst da.
    Währendessen werden im Westen und speziell in den USA ganze Wirtschaftszweige durch Outsourcing vernichtet.
    Die USA haben heute ein unvorstellbares Handelsbilanzdefizit, das in den letzten Tagen durch die Bankenpleiten noch mal drastisch angewachsen ist.
    Bisher konnten die Amerikaner den Schein einer gewaltigen Wirtschaftsmacht durch Gelddrucken aufrecht erhalten, doch nun ist es damit vorbei.
    Was denkt ihr wie das weiter geht ?

    Und wie wird es uns treffen ?

  • Zocktan
    antwortet
    Ein schöner Artikel, der zum Thema paßt und den ich niemandem vorenthalten will: Aktuelle Berichte aus Technik & Gesellschaft

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  • prince
    antwortet
    Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
    Ist ja nur fast das Dreifache des bisher angenommenen. Oder verstehe ich da was falsch?
    Halb so wild, da machen die zusätzlichen Kosten aus den kollabierenden Osteuropakredite und zur Rettung der bankrotten EU Staaten den Kohl auch nicht mehr fett.

    Vor ein paar Monaten wurde man noch als Verschwörungsspinner abgetan wenn man so was prognostiziert hat, inzwischen übertrifft die Realität alles.
    Inoffiziell wird schon von Beträgen ( europaweit ) von bis zu 18 Bilionen ( deutsch )gesprochen .
    Wie der Euro oder überhaupt irgend eine Währung das überleben soll ist mir schleierhaft...ist wohl eh nicht der Plan.

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  • Baal´sebub
    antwortet
    Hypo Real Estate steht mit bis zu einer Billion in der Kreide

    HAZ.de / Nachrichten / Politik / Deutschland / Welt / Hypo Real Estate erschreckt Berlin: Eine Billion verliehen

    Ist ja nur fast das Dreifache des bisher angenommenen. Oder verstehe ich da was falsch?

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  • prince
    antwortet
    Es ist unfassbar ! Nun fordert Ackermann die Gründung einer BAD Bank , die den Banken die ganzen Schrottpapiere abkauft.
    Was für eine Dreistigkeit, die hanben Jahrelange Riesen Gewinne kassiert , aber die Verluste dürfen nun WIR alle bezahlen.

    Und die werden damit durchkommen.

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  • prince
    antwortet
    Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
    Weil es keine Beispiele dafür gibt.
    Der Teuro ist ein Mythos. Die Preissteigerungen hätten auch mit der D-Mark stattgefunden. Diese haben aber nichts mit der Währung zu tun, im Gegenteil, der Euro hat diese noch abgefedert.
    Ja und ? Also gibts du doch zu das viele Dinge teurer wurden. Die D-Mark war genau so eine Fiat Money Währung und einem ständigen Wertverfall durch Infaltion unterworfen.
    Beim Euro ist es nur schlimmer, weil hier auch Länder dabei sind, die noch wesentlich schlechter wirtschaften als Deutschland, ich nenne da mal Spanien.

    Das viele Sachen auch billiger wurden ist primär der Tatsache geschuldet, dass heute viel in Billiglohnländern produziert wird..die Folge davon :
    Diese Sachen werden nicht mehr hier produziert und die Arbeitsplätze fallen weg.

    Wie oben schon geschrieben, der Prozess ist in den USA schon viel weiter, da gibts faktisch gar keine Konsumgüterindustrie mehr, das kriegen wir hier auch.

    Es sei denn, man kehr zu massivem Protektionismus zurück.

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  • Harmakhis
    antwortet
    Zitat von flagros Beitrag anzeigen
    Du hast Recht, aber kannst du auch konkrete Beispiele dazugeben? Ich höre auch oft wie Menschen meckern, dass die Preise sich stetig verändern, aber wieso gibt es keine Studien oder öffentliche Diskussionen darüber, weil es doch schon relativ heftig ist...
    Weil es keine Beispiele dafür gibt.
    Der Teuro ist ein Mythos. Die Preissteigerungen hätten auch mit der D-Mark stattgefunden. Diese haben aber nichts mit der Währung zu tun, im Gegenteil, der Euro hat diese noch abgefedert.

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  • Zefram
    antwortet
    Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
    Solange das Teil fährt behalt ich es, so werden es die meisten jetzt wohl auch machen.
    Damit hast du die Antwort indirekt schon gegeben.

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  • Atahualpa
    antwortet
    Was ich bei dieser ganzen Autokriese nicht ganz verstehe.
    Auch wenn den Autobauern mit Milliarden geholfen wird, was bringt das wenn keiner die Autos kauft?
    Bei uns in Österreich will man eine €1000 Verschrottungsprämie für Autos über 12Jahre einführen.
    Ja toller Witz, ich bekomm €1000 und muss noch vielleicht 15.000 drauflegen um ein Auto zu bekommen, doch totaler schmarrn.
    Solange das Teil fährt behalt ich es, so werden es die meisten jetzt wohl auch machen.
    Für mich sind viele dieser Maßnahmen einfach nur Alibi-Aktionen.

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  • flagros
    antwortet
    Zitat von prince Beitrag anzeigen
    Nö, isses nicht. Wir sprechen hier ja nicht von 2002 , sondern mehr von 1923 oder 1948.
    Aber es stimmt, damit das durchgezogen werden kann muss es erst massiv schlechter werden.
    Und das der Euro "stabil" ist...frag doch mal deine Mutter, wieviel sie vor 6 Jahren für hundert Euro bekommen hat.

    Ich kann es immer nur wiederholen, der Betrug mit unserem Geldsystem ist so groß das es sich einfach kein normal denkender Mensch mehr vorstellen und es erst recht nicht glauben kann.
    Du hast Recht, aber kannst du auch konkrete Beispiele dazugeben? Ich höre auch oft wie Menschen meckern, dass die Preise sich stetig verändern, aber wieso gibt es keine Studien oder öffentliche Diskussionen darüber, weil es doch schon relativ heftig ist...

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  • prince
    antwortet
    Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
    Na, das ist ja Quatsch. Die Schulden haben ja nichts damit zu tun, in welcher Währung sie sind. Durch den Wechsel zum Euro war die BRD ja auch nicht aufeinmal schuldenfrei.
    Und zurzeit ist der Euro ja sehr stabil, dasss ist ja eins der Probleme unserer Wirtschaft, da wir so auf Export ausgerichtet sind.
    Nö, isses nicht. Wir sprechen hier ja nicht von 2002 , sondern mehr von 1923 oder 1948.
    Aber es stimmt, damit das durchgezogen werden kann muss es erst massiv schlechter werden.
    Und das der Euro "stabil" ist...frag doch mal deine Mutter, wieviel sie vor 6 Jahren für hundert Euro bekommen hat.

    Ich kann es immer nur wiederholen, der Betrug mit unserem Geldsystem ist so groß das es sich einfach kein normal denkender Mensch mehr vorstellen und es erst recht nicht glauben kann.

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  • Cluskey
    antwortet
    Naja eine neue Währung wird wohl kaum kommen und auch die ben diskutierte Radikalisierung wird ausbleiben. Aber dennoch werden Veränderungen auf uns zukommen: höhere Arbeitslosigkeit, weniger soziale Sicherung vom Staat (auf grund zu hoher Nachfrage), Insolvenzen........
    Im großen und ganzen sind wir aber für eine solche Krise eher gewappnet als früher.
    _______________________________________________________________
    Ist das Konjunkturprogramm 2 eine gute Idee? Deine Stimme zählt auf Pollunity.de

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  • newman
    antwortet
    Also in Deutschland braucht man wahrscheinlich noch keine Angst davor haben in naher Zukunft pleite zu gehen. Dazu müsste wirklich der worst-case eintreten. Im Moment zählt Deutschland auch noch (im Gegensatz z.B. zur zweitgrößten Volkswirtschaft Japan) zu den höchstgewertesten/kreditwürdigsten Staaten der Erde.

    Zitat von EREIGNISHORIZONT
    Die Gewöhnung an Dinge, oder besser die Art und Weise selbiger, ist und bleibt unsere aller Achillesferse.
    Sie ist aber nicht nur das. Sie ist eine der größten Fähigkeiten und eine der größten Schwächen der Menschheit.
    Ein Mensch erkennt und versteht Strukturen ausergewöhnlich schnell. Das Gedächtnis kann kaum etwas so gut abspeichern wie Strukturen. Dafür gewöhnt man sich im Gegenzug allerdings auch an Strukturen sehr schnell und erliegt dem genannten Gewöhnungsprozess.

    Und stell dir nur mal vor wie du vor geistigen Schmerzen rund um die Uhr schreien würdest, wenn du dich nicht an bestimmte Dinge gewöhnen könntest und nicht gewisse Dinge verdrängen.

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  • Enas Yorl
    antwortet
    Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
    Kann der Staat denn diese ganzen Anleihen zurück zahlen, wenn die jetzt alle mal eingefordert werden würden? Was würde denn mit dem Teil passieren, der nicht zurück gezahlt werden könnte, wäre der nicht schon hinfällig bzw die Sparer schon längst enteignet?
    Aber ich geb zu, das ich mit mit dieser Thematik nicht sonderlich gut auskenne (eigentlich überhaupt nicht ^.^)
    Staatsanleihen haben eine Laufzeit, können also nicht auf einmal eingefordert werden. Der Trick ist auszuzahlende Anleihen durch neue auszugleichen, solange ein Staat als zahlungskräftig gilt, funktioniert das auch.

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  • Suthriel
    antwortet
    Kann der Staat denn diese ganzen Anleihen zurück zahlen, wenn die jetzt alle mal eingefordert werden würden? Was würde denn mit dem Teil passieren, der nicht zurück gezahlt werden könnte, wäre der nicht schon hinfällig bzw die Sparer schon längst enteignet?
    Aber ich geb zu, das ich mit mit dieser Thematik nicht sonderlich gut auskenne (eigentlich überhaupt nicht ^.^)

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