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Halloween vs. Martinstag - Symptome einer Gesellschaft im Wandel?

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  • Halloween vs. Martinstag - Symptome einer Gesellschaft im Wandel?

    Ich habe eben diesen Artikel entdeckt:
    NachDenkSeiten.de| Mantel oder Kürbis?

    Darin wird das Aufsteigen des Halloween in Deutschland in Relation zur immer weiteren Nichtbeachtung des Martinstags gebracht.

    Zitat von NachDenkSeiten.de
    Dass ein Fest obsiegt, während ein anderes ins Hintertreffen gerät, ist natürlich kein einzigartiges Phänomen, zumal die beiden erwähnten Festtage zeitlich eng zusammenfallen. Und wenn man bedenkt, dass es beispielsweise im Ingolstädter Raum Kindergärten geben soll, die ganz basisdemokratisch die Kinderchen fragen, ob sie denn lieber dem heiligen Martin huldigen oder um einen Kürbis tanzen wollen, dann braucht man sich auch nicht mehr wundern, dass der Martinstag langsam aber sicher zum Relikt anderer, vergangener Tage wird.
    Doch das allein ist, oberflächlich betrachtet, ja nicht wirklich schlimm. Allerdings geht der Artikel erfreulicherweise tiefer und vergleicht die Philosophien beider Festtage miteinander.



    Stellen wir die beiden Festlichkeiten einmal gegenüber: Auf der einen Seite haben wir als Grundlage das Teilen, das Abgeben, das Entbehren. Martin teilt seinen Mantel mit einem Frierenden; er teilt, weil er seinen Nächsten nicht in den Kältetod entschlummert wissen will. Er klammert sich nicht an seinen Besitz, sondern gibt ab, lässt teilhaben an seiner Besserstellung. Stattdessen auf der anderen Seite: Man überrumpelt einen Menschen, klingelt bei ihm, lässt ihn wissen, dass er nun Süßes rauszurücken habe - tut er dies aber nicht, darf er mit Saurem rechnen. Dabei wird nicht gefragt, ob die Person, die man gerade mit Erpressung nötigt, überhaupt die Mittel zum Abgeben hat. Während Martin nicht fragt, was der Obdachlose für ihn tun kann, falls er ihm ein Stück seines Mantels reicht, wollen die kindlichen Rabauken bezahlt sein, wollen eine Gegenleistung dafür, friedvoll zu bleiben, wollen “Schutzgeld” in ihrem Beutel sehen.
    Mich hat diese Analyse durchaus nachdenklich gestimmt, werden hier doch den Kindern Botschaften vermittelt. Der Artikel geht auch noch weiter.

    Die Halloween-Praktik passt in unsere Zeit, in unsere Gesellschaft wie die Faust aufs Auge. Während wir den Kindern einmal im Jahr einen solchen zügellosen Freiraum lassen, scheint in der Welt der Erwachsenen der Halloween-Geist losgebrochen zu sein. Es ist eben nicht nur der kindliche Egoismus, der mehr Freude an Halloween als am Martinstag entstehen läßt, sondern auch die Tatsache, dass ersteres Fest einfach besser ins Hier und Jetzt passt. “Süßes oder Saueres!” könnte auch “Lohnkürzung oder Arbeitsplatzabbau!” heißen; oder “Integration oder Ausweisung!”; oder in ganz misanthropischer Form “Arbeit oder Hunger!”; und in weltpolitische Formel gegossen: “Erdöl oder Krieg!”. Dies sind die üblichen Erpressungsverhältnisse, die man dann mit Sachzwängen abstrakt rechtfertigen will.
    Das liest sich im ersten Moment vielleicht ein bisschen drastisch, eine gewisse Ähnlichkeit der Gesinnungen lässt sich nur schwerlich leugnen. Immer mehr erscheint mir die wachsende Popularität ein Symptom des Aufsteigens egoistischer Lebenseinstellung zu sein. Der Popularitätsverlust des Martinstages scheint dazu zu passen.

    Das Schwinden des Martinstag zugunsten von Halloween ist sicherlich keine isolierte Erscheinung, sondern geht Hand in Hand mit der geistig-moralischen Umstrukturierung unserer Tage, in denen Nehmen seliger denn Geben ist. Wir zeigen unseren Kindern sowieso schon viel zu häufig, dass nur das Materielle von Bedeutung ist, man sich vor allem am Haben zu orientieren habe. Der Sozialarbeiter ist nichts, aber der Rechtsanwalt alles - solche Einteilungen lehren wir schon unsere Kinder. Und an Halloween zeigen wir ihnen, wie man es zu was bringt in dieser Welt, während es der Heilige Martin, dieser armselige Trottel, zu nichts gebracht hat, weil er aus seinem Mantel nicht zwei oder drei machen konnte, sondern diesen auch noch halbierte.
    Ich finde es überaus interessant, Popularitätsgewinn und -verlust von Feiertagen einmal in solchem Licht zu betrachten. Die Argumente sind für mich sehr nachvollziehbar und ich werde wohl noch länger darüber nachdenken.

    Spontan denke ich, dass Halloween vielleicht eher ein Fest für ältere Jugendliche sein sollte, die nicht unbedingt von Haus zu Haus ziehen, sondern eher Spaß am makabren Grusel haben dürfen. Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt sehr dem Martinstag hingezogen. Auch wenn ich keinesfalls christlich erzogen wurde, so hat der Martinstag mich in meiner Kindheit begleitet, doch auch mir ist er in den vergangenen zehn Jahren immer mehr aus dem Bewusstsein gewichen. Dieses Jahr, denke ich, werde ich mir die Aufführung des Martinspiels in unserer Kirche wiedermal ansehen und danach vielleicht auch am Umzug teilnehmen. Und meine Neffen könnte ich eigentlich auch mitnehmen.

    Was denkt ihr darüber? Hat sich da der Autor einfach nur zu viele Gedanken über die beiden Feiertage gemacht oder steckt in dieser Analyse mehr als nur ein Körnchen Wahrheit? Hat er euch zum Nachdenken angeregt oder bleibt ihr bei dem Thema neutral?
    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
    Stalter: "Nope, it's all bad."

  • #2
    Mal abgesehen davon, dass der Martinstag im heidnischen Schleswig-Holstein in der geschilderten Form größtenteils unbekannt ist bzw. nicht praktiziert wird, denke ich, dass der Ablösung des einen durch das andere nicht allzuviel Bedeutung zuzumessen ist.

    Ich selbst allerdings empfinde Halloween als ein unerträgliches "Fest", dessen einziger Selbstzweck die Gier der Fernsehsender etc. ist.
    Ich kenne viele, denen Halloween tierisch auf die Nerven geht, unter anderem auch, weil die Kinder und Jugenlichen keinerlei Dankbarkeit zeigen. Vor allem bei älteren Menschen stößt das auf begründetes Unverständnis.
    If there's a God or any kind of justice under the sky
    If there's a point if there's a reason to live or die
    Show yourself - destroy our fears - release your mask

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    • #3
      Also Halloween ist so unnötig wie ein Kropf, das passt bei uns einfach nicht.
      Wir müssen doch nicht jeden Schmarrn aus den USA importieren.

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      • #4
        Ich grusle mich wirklich gern. Nicht via Horrorfilme oder so, aber gerade um Halloween gibt es doch einige Veranstaltungen in meiner mittelbayrischen Umgebung, bei denen sich Erwachsene das Fürchten lehren können. Ich mag sowas schon, und Halloween ist wohl der Background, warum man sowas aufziehen kann/darf. Dennoch hasse ich gleichwohl den Medienrummel um Halloween und ebenso die Schaufenster-Dekos und die kleinen Bälger, die von Haus zu Haus ziehen. Wie gern würde ich die mal so erschrecken, wie es zur Samhain-Nacht gebüren würde. Aber bricht sich dann einer einen Fuß, werde ich verklagt.

        Kurzum: "Halloween" als Ereignis brauche ich nicht im Mindesten. Grusel- und Schreckensveranstaltungen könnte man auch ohne den Halloweenrummel veranstalten. Und wenn schon Background vorhanden sein muss, könnte man das Samhain-Fest hernehmen, das durch unsere keltischen Vorfahren ohnehin ins Brauchtum aufgenommen werden könnte. Die Mai-Nacht (Walpurgis) feiern wir ja auch.

        Was den Vergleich Martin und Halloween angeht, schließe ich mich dem Autoren an. So habe ich das noch nicht betrachtet, aber es macht Sinn. Und es ist bedauerlich.

        EDIT: BUHUHAHHAHAHAHAHAHAHAHAAAA.... welch schaurige Ironie, dass dies mein 666. Beitrag ist.

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        • #5
          Du brauchst dafür übrigens nicht mal den 11 Tage später stattfindenden Martinstag hervorholen. Es gibt einen Festtag, der sogar per Punktlandung an Halloween stattfindet und den scheinbar keinen mehr interessiert und das ist der Reformationstag. Und das obwohl die Reformation das Bild Europas wesentlich tiefgründiger beeinflusst haben dürfte als das irische Halloween.

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          • #6
            Irgendwie verstehe ich das Problem nicht. Ist doch logisch, dass Halloween viel beliebter ist, schließlich gibt es da jede Menge Parties und kitschige Dekos, der Spaßfaktor ist einfach höher. Mir geht der Martinstag jedenfalls genauso am Arsch vorbei wie auch Halloween, Weihnachten, Ostern und was es da sonst noch alles gibt.
            When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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            • #7
              Ich bin nicht sicher, ob es eine sinnvolle Diskussion ist.

              Denn erstens fällt der "Martinstag" auf den 11. November und Halloween auf den 31. Oktober, wodurch das eine das andere nicht ausschließt.

              Zweitens will ich vorerst betonen, dass ich jemand bin, der eine soziale Ader hat.
              Allerdings bin ich kein Christ - zumindest nicht aus eigener Überzeugung.

              Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft - ich glaube, darum geht es ja beim Thema 11.11. - kommen von Innen und ich halte nix davon zu sagen, an einem bestimmten Tag muss man an Nächstenliebe denken.

              Das ist irgendwie verlogen.
              Ich helfe, wenn es die Situation erfordert und nicht, weil ein Tag symbolisch dafür steht.

              Nicht persönlich nehmen, das ist nur meine Meinung und keine Kritik an dem Glauben von jemanden.

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              • #8
                Zitat von Yoko Beitrag anzeigen
                Ich helfe, wenn es die Situation erfordert und nicht, weil ein Tag symbolisch dafür steht.
                Und wann hat es bei dir zum letzten Mal "die Situation erfordert"? Na?
                (Keine Antwort erforderlich, nur ein bisschen Selbstreflexion.)

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                • #9
                  Oha, gute Frage.
                  Aber das ist gar nicht so lange her.

                  Aber um ehrlich zu sein, führe ich darüber nicht Buch.
                  Eine gute Tat ist schließlich ihre eigene Belohnung.

                  Und dazu gehören auch die kleinen guten Taten.
                  Und solche kann man praktisch jeden Tag machen.

                  Da fällt mir ein, regelmäßig spende ich etwas für wohltätige Zwecke (Tafeln, ASB, DRK, Greenpeace).
                  Und damit hilft man ebenfalls - besonders denen, die Hilfe brauchen

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                  • #10
                    Also spenden tue ich auch für den WWF und Greenpeace sowie noch etwas bzgl. den Regenwäldern.
                    Aber ich oute mich auch als Spendenverweigerer für gewisse Hilfsorganisationen.

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                    • #11
                      Zitat von Yoko Beitrag anzeigen
                      Ich bin nicht sicher, ob es eine sinnvolle Diskussion ist.

                      Denn erstens fällt der "Martinstag" auf den 11. November und Halloween auf den 31. Oktober, wodurch das eine das andere nicht ausschließt.
                      In manchen Gemeinden wird das Fest nicht unbedingt am 11.11. gefeiert. Hier in Breisach finden Kirchenaufführung und Umzug z.B. noch diese Woche statt, und dann ist der eh schon geringe zeitliche Abstand weitaus geringer.
                      Im Rheinland gibt es den Brauch, dass an den Laternenumzug anschließend die Kinder von Tür zu Tür gehen, um mit dem Erbitten von Süßigkeiten an die Situation des Bettlers zu erinnern. Das Trick-or-Treat zu Halloween ist oberflächlich fast dasselbe, nur dass es da um fordern und nicht bitten geht. Der sozialpädagogische Hintergrund geht also verloren, trotzdem wird der Ähnlichkeit wegen dieser Martins-Brauch zugunsten des Trick-or-Treat zu Halloween in manchen Teilen des Rheinlandes weggelassen.

                      Zweitens will ich vorerst betonen, dass ich jemand bin, der eine soziale Ader hat.
                      Allerdings bin ich kein Christ - zumindest nicht aus eigener Überzeugung.

                      Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft - ich glaube, darum geht es ja beim Thema 11.11. - kommen von Innen und ich halte nix davon zu sagen, an einem bestimmten Tag muss man an Nächstenliebe denken.
                      Ich bin Agnostiker, trotzdem empfinde ich den Martinstag als wichtig und habe als Kind stets an Umzügen teilgenommen. Und natürlich sollte man immer Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft zeigen, aber bei diesem Tag geht es auch darum, den Kindern dies zu verdeutlichen. Die Martinslegende, die Verehrung von Martins Selbstlosigkeit, ist ein Bestandteil der sehr wichtigen Prägung von sozialem Verhalten. Kinder sind noch formbar, und deshalb muss man sie nicht bloß irgendwelche Spaßfeierlichkeiten wie Halloween feiern lassen, sondern eben auch solche Feste mit Bedeutung zeigen. Das ist zumindest meine Sicht des Themas.
                      Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                      Stalter: "Nope, it's all bad."

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                      • #12
                        Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                        Also Halloween ist so unnötig wie ein Kropf, das passt bei uns einfach nicht.
                        Wir müssen doch nicht jeden Schmarrn aus den USA importieren.
                        Die USA haben Halloween auch nur importiert... rate mal aus welchem Kulturkreis
                        Mein Profil bei Memory Alpha
                        Treknology-Wiki

                        Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                        • #13
                          Zitat von T-X Beitrag anzeigen
                          Ich selbst allerdings empfinde Halloween als ein unerträgliches "Fest", dessen einziger Selbstzweck die Gier der Fernsehsender etc. ist.
                          Ich kenne viele, denen Halloween tierisch auf die Nerven geht, unter anderem auch, weil die Kinder und Jugenlichen keinerlei Dankbarkeit zeigen. Vor allem bei älteren Menschen stößt das auf begründetes Unverständnis.
                          geht mir nicht anders,
                          halloween ist ein völlig zweck und sinnendfremdtes kommerz-fest(ursprünglich irisch/keltischen ursprungs, zu vertreibung der geister des winters etc.
                          an halloween gehört die klingel abgestellt und die haustüre abgeschlossen.

                          wiki:
                          Samhain [ˈsˠəu̯nʲ] (irisch) ist das erste der Hochfeste im neuheidnischen keltischen Jahreskreis, das ursprünglich in der Nacht des elften Vollmonds eines Jahres, aber auch zu Neumond gefeiert wurde.

                          Das Samhain-Fest symbolisiert den Beginn des dunklen Halbjahres. An diesem Tag – so glaubten die Kelten – sei die Grenze zwischen den Welten offen, wie auch an Beltane. Aus diesem Grund nahm man an, dass die verstorbenen Ahnen in dieser Nacht auf der Erde wandeln, um ihre Verwandten zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf. Andere Interpretationen (z.B. Ellis) sagen, dass sich die Geister der Verstorbenen an den Lebenden rächen wollen und Unheil bringen. Deswegen war es wichtig sich zu verkleiden, um einerseits von den Geistern nicht erkannt zu werden oder sie andererseits selbst zu erschrecken. Entsprechend dem Dinshenchas, einer mittelalterliche Sammlung von „the lore of prominent places“ (die Überlieferung von bekannten Plätzen), wurden erstgeborene Kinder vor einem großen Götzen geopfert, um Ergiebigkeit des Viehs und der Ernte sicherzustellen. Samhains-Vorabend war eine Nacht der Angst und der Gefahr. Beim Übergang vom alten Jahr zum neuen Jahr öffnete sich unsere Welt und das Jenseits füreinander. Tote kehrten zurück, die Geister und die Dämonen waren überall, und die Zukunft konnte vorher gesehen werden. Diese Interpretationen finden sich noch heute in den leuchtenden Rübengesichtern, in den Kürbisfratzen, Nahrungsmittelopfer (Trick or Treat) und Spuk-Verkleidungen des nordamerikanischen Halloweens, das von irischen Auswanderern verbreitet wurde und mittlerweile auch in Deutschland an Popularität gewinnt.
                          sankt martin finde ich ja auch ein wenig nervig..aber der ursprung ist doch weit angenehmer.
                          >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                          • #14
                            Ich habe nichts gegen Halloween, aber irgendwie ist das in Deutschland fehl am platz. Wenn irgendwelche verkleidete kinder vor der tür stehen und sagen "Süßes oder Saures" könnte ich platzen vor Wut. Selbst die Klingel abstellen nützt da wenig, da man immer sieht ob jemand zu hause ist, da ja das Licht brennt.
                            Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
                            Vom Abgrund starren Dämonenaugen weit, die die Razgriz, die schwarzen Flügel sehen.

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                            • #15
                              Zitat von Darthbot Beitrag anzeigen
                              Ich habe nichts gegen Halloween, aber irgendwie ist das in Deutschland fehl am platz. Wenn irgendwelche verkleidete kinder vor der tür stehen und sagen "Süßes oder Saures" könnte ich platzen vor Wut. Selbst die Klingel abstellen nützt da wenig, da man immer sieht ob jemand zu hause ist, da ja das Licht brennt.
                              deswegen haustüre abschließen,^^ irgendwann ist dann ruhe^^ und mit abgestellter klingel können die soviel 'sturmklingeln' wie die wollen^^

                              es gehört einfach nicht hier her

                              der brauch aus meiner heimat gefällt mir besser zitat von kai the spy
                              Im Rheinland gibt es den Brauch, dass an den Laternenumzug anschließend die Kinder von Tür zu Tür gehen, um mit dem Erbitten von Süßigkeiten an die Situation des Bettlers zu erinnern. Das Trick-or-Treat zu Halloween ist oberflächlich fast dasselbe, nur dass es da um fordern und nicht bitten geht. Der sozialpädagogische Hintergrund geht also verloren, trotzdem wird der Ähnlichkeit wegen dieser Martins-Brauch zugunsten des Trick-or-Treat zu Halloween in manchen Teilen des Rheinlandes weggelassen.
                              in meinem alten kölner viertel brauchteste mit halloween gar nicht erst zu kommen.^^ ein viertel weiter sind die dann aber rumgegeistert^^
                              beim bitten gebe ich gerne was..aber fordern?? da piepts wohl
                              >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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