Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Bettler, Musiker etc. in S - und U Bahn

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Bettler, Musiker etc. in S - und U Bahn

    Da mir bei jeder Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln klar wird, wie unangenehm es mir ist, ständig um Geld angeheuert zu werden oder einen Kaffeebecher unter die Nase zu gehalten bekommen, wollte ich mal rumfragen, wie ihr das so seht.
    Bin ich irgendwie überempfindlich oder sieht das eigentlich jeder so?

    Am unangenehmsten ist es natürlich, wenn besagte Leute rumpöbeln und sich lauthals darüber aufregen, wie ungerecht und unmenschlich alle Leute im Abteil sind, weil sie nichts rausrücken. Auch schlimm find ichs, wenn die Obdachlosen halt „nich so gut zu riechen sind“ und auch noch ankündigen, dass sie eine tödliche Krankheit haben. Und nicht weniger unangenehm ist für mich immer der Mitleidsfaktor. Natürlich tut mit das auf einer Seite auch irgendwie Leid, dass die so was machen müssen (obwohl man natürlich nie weiß, ob die wirklich gezwungen sind auf diese Weise ihr Geld zu verdienen). Seinen Höhepunkt erreicht das ganze, wenn irgendwelche traurig dreinschauenden Kinder zum Geldsammeln vorgeschickt werden.
    Ich würde nie Geld geben, weil man erstens nich weiß, wofür es dann wirklich verwendet wird und zweitens es meiner Meinung nach in einem Sozialstaat (in welchem von jedem Bürger für eben ja auch solche Zwecke Geld abgetreten wird) nicht Aufgabe des Einzelnen ist, sich um diese Sachen zu kümmern.
    Was ich aber erstaunlich finde und auch ärgerlich, dass da irgendwie nichts gegen unternommen wird, obwohl es ja eigentlich nicht erlaubt ist. Ich habe noch nie gesehen, dass sich weder das Bahnpersonal noch Leute vom Ordnungsamt (die ja sonst überall rumschwirren) mit diesem Problem auseinandergesetzt haben.
    Oder habt ihr da andere Erfahrungen?
    Auch Serienfan? http://www.serieasten.tv/SERIEASTEN/TV.html

  • #2
    Klar einige gehen bestimmt zuweit und andere nutzen sowas aus udn verkleiden sich nur als Obdachlos.
    Andere machen sich vielleicht nur lustig.

    Aber eins sollte jeden bewusst sein, das jeder (jeder) von uns nur ein hauch davon entfernt ist und selbst mal einer werden könnte. Ausserdem sind das auch nur Menschen um das mal fest zuhalten.

    einige von denen wahren vielleicht mal Chefs großen Firmen und durch Verschuldung/Insolvenz ect. würde dern alles dann weg genommen und sind abrutscht weil sie ihr komplettes Leben verloren haben.

    Ausserdem ist sowas eine Verschuldung von Staat auch den in Gesetz steht jeden Deutschen Staatsbürger, ein kleine Wohnung, Essen, Trinken Kleidung, Bildung, Rundfunk wie ein kleines Radio zu.
    "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

    Kommentar


    • #3
      Das Ordnungsamt ist da sogar sehr aktiv!
      Gerade wenn Kinder vor geschickt werden, sind es oft professionelle Drückergruppen.
      Wenn diese abgeschoben werden, sind sie leider öfters schon wenige Tage später wieder da...

      Das Problem ist, das man bei diesen Drückertruppen die Hintermänner meist nicht bekommt. Die Opfer (ja, die bettelnden sind hier meist Opfer) schweigen aus Angst und die Hintermänner sind meist respektierte Mitbürger bei denen niemand weiß was sie sonst so machen.

      Und was die übrigen Bettler angeht: An die gewöhnt man sich schnell. Aufdringliche wurde man früher schnell los, wenn man sie auf das Sozialamt ansprach. Heute geht das leider nicht mehr, da viele heute kein Anrecht auf Sozialhilfe mehr haben und wirklich betteln müssen.

      Kommentar


      • #4
        Ich würde mir ja wirklich auch wünschen, dass diesen Menschen von staatlicher Seite aus geholfen wird und verstehe wirklich nicht, warum das ja anscheinend nich möglich zu sein scheint.
        Hatte mich auch mal damit beschäftigt (was Anspruch auf Sozialhilfe etc. angeht), weils mich immer gewundert hat, warum diese Leute keine Unterstüng anfordern. Und bis heute hab ich da immer noch keine wirkliche Antwort drauf.
        Und dazu, dass dagegen vorgegangen wird: ich hab auch schon von Bekannten gehört, dass z.B. die osteuropäischen Musiker einfach weiterspielen und ihr Geld einsammeln, selbst wenn Fahrkartenkontrolleure anwesend sind, weil die wohl nichts dagegen machen.
        Auch Serienfan? http://www.serieasten.tv/SERIEASTEN/TV.html

        Kommentar


        • #5
          Zitat von CrazyStuff Beitrag anzeigen
          Ich würde mir ja wirklich auch wünschen, dass diesen Menschen von staatlicher Seite aus geholfen wird und verstehe wirklich nicht, warum das ja anscheinend nich möglich zu sein scheint.
          Hatte mich auch mal damit beschäftigt (was Anspruch auf Sozialhilfe etc. angeht), weils mich immer gewundert hat, warum diese Leute keine Unterstüng anfordern. Und bis heute hab ich da immer noch keine wirkliche Antwort drauf.
          Und dazu, dass dagegen vorgegangen wird: ich hab auch schon von Bekannten gehört, dass z.B. die osteuropäischen Musiker einfach weiterspielen und ihr Geld einsammeln, selbst wenn Fahrkartenkontrolleure anwesend sind, weil die wohl nichts dagegen machen.
          Es steht Hilfe für diese Menschen ebenso zur Verfügung wie für jeden anderen Menschen auch, einzig der Wille und die Kraft zum durchhalten fehlt.
          Angefangen bei den Übernachtungsmöglichkeiten, Suppenküchen und Wärmestuben im Winter, doch um dort auf Dauer bleiben zu können müssen sie aufhören zu saufen und das wollen oder können die meisten von den Herrschaften nicht.
          Wer erstmal regelmäßig zum übernachten kommt, sich ebenso regelmäßig sein Essen abholt und trocken bleibt für den gehen nach und nach immer mehr Türen auf. Nur machen da nur sehr sehr wenige Leute mit.
          Die einen sagen sich wenn sie einen festen Wohnsitz haben kommt der Gerichtsvollzieher wieder, die anderen finden es schlicht und ergreifend einfacher so weiter zu machen wie sie es inzwischen gewohnt sind.

          Ich habe mal mit einem Paar in einem Haus gelebt das den letzten Schritt in Richtung "normales Leben" getan hatte, er kam damit nicht zurecht und hat sich vor den Zug gelegt.
          A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP
          Last Tweet of Leonard Nimoy

          Kommentar


          • #6
            Zitat von RTW112 Beitrag anzeigen
            Aber eins sollte jeden bewusst sein, das jeder (jeder) von uns nur ein hauch davon entfernt ist und selbst mal einer werden könnte. Ausserdem sind das auch nur Menschen um das mal fest zuhalten.
            Huh? Ich bin also nur einen Hauch davon entfernt, als S-Bahn-Bettler zu enden? Selbst wenn ich arbeitslos werden sollte, gibt es da immer noch den Staat, der einen erstmal auffängt mit seinem sozialen Netz. Ich müsste dann sicherlich große Abstriche beim Lebensstandard machen, aber so schlimm, dass ich betteln müsste, wird es ganz sicher nicht. Zumal ich dann auch noch Familie und Freunde habe, die mir aushelfen könnten. Und ich behaupte einfach mal, dass ich damit keine Ausnahme wäre, sondern eher die Regel in so einer Situation.
            Ausserdem ist sowas eine Verschuldung von Staat auch den in Gesetz steht jeden Deutschen Staatsbürger, ein kleine Wohnung, Essen, Trinken Kleidung, Bildung, Rundfunk wie ein kleines Radio zu.
            Wenn derjenige aber sich nicht an die zuständigen Ämter wendet und das Zeug beantragt, was ihm zusteht, kann nicht der Staat dafür die Schuld bekommen.

            Aber zum eigentlichen Thema:
            Hier in Hamburg habe ich das letzte Mal vor ca. 2 Wochen einen S-Bahn-Bettler gesehen. Davor lange Zeit nicht. Daher finde ich das jetzt nicht so problematisch.
            Ich weiß nicht, inwiefern die Ordnungshüter hier in HH gegen S-Bahn-Bettler vorgehen, aber anscheinend machen sie einen guten Job. In großen Einkaufszonen z.B. ist Betteln gänzlich verboten und es wird auch rigoros dagegen vorgegangen. Die Mönckebergstraße (größte Einkaufsstraße von HH) ist fast vollständig bettlerfrei. Das war vor ein paar Jahren noch anders.

            "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

            Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

            Kommentar


            • #7
              So hätte ichs nämlich auch gedacht. Ich glaube nich, dass in Deutschland wirklich jemand auf der Straße leben muss, weil es ja zumindest in den Großstädten ziemlich viele Einrichtungen gibt und wie RTW112 ja auch schon gesagt hat, hat jeder deutsche Bürger ein Recht auf das Nötigste fürs Leben.
              Naja, vielleicht kann man diese Leute als Außenstehender ja wirklich nich verstehen ... aber für richtig und entschuldbar (vor allem wenns ums Pöbeln und Belästigen geht) erachte ich deren Verhalten deswegen trotzdem nich.

              @ ArwenEvenstar: Dann scheints in Hamburg wirklich besser zu laufen. Also in Berlin trifft man eigentlich nahezu immer einen, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs is und auf Plätzen oder Shoppingmeilen auch. Letztens war sogar eine im BurgerKing (das fand ich schon ziemlich krass) und hat uns angequatscht. Aber wenigstens da hat gleich ein Mitarbeiter eingegriffen.
              Auch Serienfan? http://www.serieasten.tv/SERIEASTEN/TV.html

              Kommentar


              • #8
                Zitat von ArwenEvenstar Beitrag anzeigen
                Huh? Ich bin also nur einen Hauch davon entfernt, als S-Bahn-Bettler zu enden? Selbst wenn ich arbeitslos werden sollte, gibt es da immer noch den Staat, der einen erstmal auffängt mit seinem sozialen Netz. Ich müsste dann sicherlich große Abstriche beim Lebensstandard machen, aber so schlimm, dass ich betteln müsste, wird es ganz sicher nicht. Zumal ich dann auch noch Familie und Freunde habe, die mir aushelfen könnten. Und ich behaupte einfach mal, dass ich damit keine Ausnahme wäre, sondern eher die Regel in so einer Situation.
                Ja klar gibt es Freunde und Familie nur es wird eh immer mehr alles Teuer und da belast ich doch nicht die auch noch und bring sie im Lebensstand runter.

                Ein Staat gibt es auch der erstmal einen auffängt, aber der ist auch ziemlich ungerecht, weiss ja nicht ob es Leute in dein Umfeld gibt die in der gleichen Situation sind wie noch jemanden die du kennst aber völlig unterschiedliche Unterstützung bekommen.
                "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

                Kommentar


                • #9
                  Ich weiß nicht wo ihr wohnt, aber hier reichen die Plätze in den Obdachlosenunterkünften hinten und vorne nicht aus, zudem muss man für ein Anrecht auf solch einen Platz Bürger der Stadt sein. Wer in der Vergangenheit nicht am Ort selbst sesshaft war, hat kein Anrecht darauf.

                  Was Sozialhilfe angeht: Niemand der noch in der Lage ist, betteln zu gehen, hat ein Anrecht darauf. Bei ALG2 gibt es Zuständigkeitsprobleme wenn jemand nicht sesshaft ist. Das Reisegeld von früher gibt es nicht mehr.

                  Und selbst wenn sich ein zuständiges ARGE findet, gilt seit Hartz4 die Mitwirkungspflicht in einer Art und Weise, der einige Menschen nicht nachkommen können. Ist bei Obdachlosen der Bezug gesperrt, kann dies bedeuten, das es über Monate keinen einzigen Cent gibt. Ob die Person überleben kann oder nicht ist dabei vollständig irrelevant.

                  Vor der Einführung von Hartz 4 hatte jeder deutsche Bürger ein Anrecht auf Sozialhilfe und es gab ein engmaschiges Netz der Sozialhilfe.
                  Das gibt es heute nicht mehr. Heute gibt es die "Mitwirkungspflicht" und der Verlust des Anrechtes wird gerne als "eigene Schuld" angesehen. Die Zahl der Obdachlosen hat durch Hartz 4 massiv zugenommen und die Zahl der Unterkünfte ist nicht gestiegen. In manchen Städten ist es sogar so pervers, das die Obdachlosenunterkünfte nicht nur die Miete im Vorraus wollen, sondern auch den Vertrag erst bei Mietzahlung für die ersten 3 Monate herausgeben. Das Geld gibt es vom Amt aber erst wenn der Vertrag vorliegt und selbst dann nur mit Wartezeit.

                  Dann gibt es dank dem neuen Ausländergesezten massenhaft Menschen die illegal in Deutschland leben.
                  Als Beispiel: Ein gut verdienender Arbeitnehmer (deutscher) heiratet eine Ausländerin. 3 Jahre leben sie schon in Deutschland als er arbeitslos wird. An diesem Tag verliert seine Ehepartnerin automatisch jegliches Aufenthaltsrecht in Deutschland, da der Verdienst des Paares nicht für den Unterhalt ausreicht. In manchen Bundesländern würde direkt am 1. Tag der Arbeitslosigkeit die Abschiebung erfolgen. Immer öfters verschwinden solche Paare aus diesem Grund in nichtgemeldeten Wohnungen und leben vom Betteln.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von CrazyStuff Beitrag anzeigen
                    @ ArwenEvenstar: Dann scheints in Hamburg wirklich besser zu laufen. Also in Berlin trifft man eigentlich nahezu immer einen, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs is und auf Plätzen oder Shoppingmeilen auch. Letztens war sogar eine im BurgerKing (das fand ich schon ziemlich krass) und hat uns angequatscht. Aber wenigstens da hat gleich ein Mitarbeiter eingegriffen.
                    Also, ich bin am Wochenende mit ein paar Freunden mal über die Reeperbahn gelaufen und da saßen auch überall Bettler rum. Aber die haben niemanden angequatscht und waren in keinster Weise aufdringlich. Schön fand ich deswegen trotzdem nicht.

                    Und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es wie gesagt kein Problem. Der, der letztends durch die Wagen lief und nach Geld fragte, konnte sich ausgesprochen gut ausdrücken (er hat halt erzählt, wie und warum er obdachlos wurde und bat um eine kleine Spende), ist dann durch den Wagen gelaufen und hat eingesammelt, was ihm angeboten wurde. Er hat auch niemanden nochmal extra angelabert.

                    @RTW:
                    Du würdest also lieber betteln gehen, als deine Freunde/ Familie um Hilfe zu bitten?

                    Und wieso ist der Staat da ungerecht? Du hast doch selber gesagt, dass JEDER Bürger einen Mindestanspruch hat und auch bekommt (sofern er ihn beansprucht). Wenn jemand mehr erhält, als ihm zusteht, hat einfach Lücken im System ausgenutzt.

                    "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

                    Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von ArwenEvenstar Beitrag anzeigen
                      @RTW:
                      Du würdest also lieber betteln gehen, als deine Freunde/ Familie um Hilfe zu bitten?

                      Und wieso ist der Staat da ungerecht? Du hast doch selber gesagt, dass JEDER Bürger einen Mindestanspruch hat und auch bekommt (sofern er ihn beansprucht). Wenn jemand mehr erhält, als ihm zusteht, hat einfach Lücken im System ausgenutzt.
                      Ich kenne Leute/Mitmenschen die bekommen viel Geld von Staat, Wohnung, Auto könne sich Leisten ein exotisches Tier können sie halten und können sich aller ein Jahr ein Komplett neuen Rechner kaufen wie geht das?

                      Und meine Cousine geht Arbeiten hat ein Kind un kann gerade so Lebe die bekommt kaum Untersützung von Statt und streitet sich nur rum. Das selbe ist bei mein Bruder der das das Down Syndrom. hatten auch erst ein Klage durch gedrungen gegen den Staat. wollten einfach kaum noch Untersützung geben für ein Kind was 24h Betreuung brauch. Kommen jetzt von Thema ab und höre ihr auf.

                      Ich würde lieber Sterben als Leute um ihr Geld zubetteln was sie sich hart erarbeit haben.
                      "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von ArwenEvenstar Beitrag anzeigen
                        dass JEDER Bürger einen Mindestanspruch hat und auch bekommt (sofern er ihn beansprucht)
                        Wo finde ich dazu mehr Informationen?
                        Was für ein Mindestanspruch ist das, welchen jeder Bürger hat?
                        Und wo kann man das beanspruchen?

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von ArwenEvenstar Beitrag anzeigen
                          Und wieso ist der Staat da ungerecht? Du hast doch selber gesagt, dass JEDER Bürger einen Mindestanspruch hat und auch bekommt (sofern er ihn beansprucht).
                          In der Theorie ist das vielleicht so. In der Praxis aber nicht.

                          Wenn du kein Geld hast und keine Wohnung, und die diversen Ämter sich querstellen, dich von A nach B schicken und keiner zuständig sein will, dann kannst du vielleicht theoretisch klagen und würdest nach ein paar Monaten wahrscheinlich auch irgendwoher Recht bekommen.

                          Bis dahin bist du aber verhungert oder erfroren.

                          Kommentar


                          • #14
                            Also ich hab jez mal schnell nachgeschaut. Die Regelungen bezüglich Obdachlosigkeit findet man im 12. Buch des Sozialgesetzbuches § 67 - 69.

                            § 67 SGB XII - Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch - Sozialhilfe

                            Jeder, der in einer doofen Situation is, hat also Anspruch auf Hilfeleistungen.

                            Die Paragraphen aus dem SGB werden dann von jedem Bundesland nochmal spezialisiert. Wie hier für Hamburg ( an ArwenEvenstar)

                            Konkretisierungen zu §§ 67 - 69 SGB XII - Stadt Hamburg

                            Und hier steht, dass (wenn sie sich dann halt auch melden und selber kümmern) die Betroffenen sowohl bei Arbeitsplatzsuche als auch bei Wohnungssuche und allgemeiner Orientierung im Leben Unterstützung erhalten.

                            Also die Regelungen, welche Obdachlosen Hilfe zusagen gibt es auf alle Fälle. Inwiefern die dann auch in der Realität umgesetzt werden, weiß ich ntürlich nich, aber Anlaufstellen hat zumindest jeder.
                            Auch Serienfan? http://www.serieasten.tv/SERIEASTEN/TV.html

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von CrazyStuff Beitrag anzeigen
                              Also die Regelungen, welche Obdachlosen Hilfe zusagen gibt es auf alle Fälle. Inwiefern die dann auch in der Realität umgesetzt werden, weiß ich ntürlich nich, aber Anlaufstellen hat zumindest jeder.
                              Über den Winter hat Günter Wallraff unter Obdachlosen gelebt. Der entsprechende ZEIT-Artikel ist sehr interessant. Einen Auszug gibt es hier: Günter Wallraff: Undercover als Obdachloser | Gesellschaft | Nachrichten auf ZEIT ONLINE
                              Und ein Interview gibt hier: Interview: Wallraff über seine Erfahrungen als Obdachloser | Gesellschaft | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X