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Nebenkosten..warum so große Unterschiede

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  • Nebenkosten..warum so große Unterschiede

    Hallo.

    Ich habe vor Kurzem meine Nebenkostenabrechnung bekommen...ich kriege 430 Euro zurück wenn, ja wenn sich keiner beschwert.

    Nun hatte ich gestern ein Gespräch mit meinem Nachbarn und der wird das wohl leider machen.
    Er soll nämlich 1000 Euro nach zahlen.
    Ok, ein hat eine Frau , die haben halt höhere Betriebskosten, und einen Hund, aber kann das wirklich so einen Unterschied aus machen ?

    Ich muss sagen ich mache die Heizung fast nie an, durch Tv und Aquarium ist es warm genug.
    Ausserdem ist das Haus gut isoliert.
    Wasserverbrauch liegt bei rund 20 Kubikmetern pro Jahr...ich kann nicht einschätzen ob das viel oder wenig ist.
    Wie kommt so was zu Stande und wie sieht es bei euch aus ?

    Alex
    Dr. Manhattan: "A live human body and a deceased human body have the same number of particles. Structurally there's no difference. "

  • #2
    Also dein Gezeigtes BSp ist schon recht Krass aber eine Dame Duscht auch häufiger und hat automatisch einen höheren Verbrauch und dann kommt es darauf an was für Heizkörper in der Wohnung instaliert sind usw.
    In einer Eigentümergemeinschaft also ein Mehrfamilienhaus mit Wohnungen die unterschiedliche Besitzer haben kann es schon hefftige Unterschiede geben.

    ich würde zumindest mal das Eichsiegel und den Zähler der Wasseruhr überprüfen wen dein Nachbar dahingehend einen hohen Verbrauch hat.
    Um aber einen Vergleich herbeizuführen müsste man schon eine Wohnung nehmen die die Gleiche m² Anzahl hat und die selbe Anzahl an Personen. Dann ist noch hinzuzufügen ob die Personen auch einigermaßen gleich oft zu Hause sind.

    Ich Streite mich noch heute mit meiner Ehemaligen Vermieterin um Wassernachweise allerdings lag da der Verbrauch in anderen Dimensionen und der Zähler war kaputt.


    LG Infinitas
    Zuletzt geändert von Infinitas; 01.12.2009, 11:32.
    █▓▒░ -Leipzig bei Nacht fotografiert von Silvio T.-☆ ░▒▓█

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    • #3
      Ich weiß ja nicht wie du wohnst (also Mehrfamilienhaus oder Doppelhaushälfte etc.), aber so lange du eine eigene Wasseruhr und den eigenen Wärmezähler hast, kann dir die Beschwerde des Nachbarn doch egal sein. Dann hast du schlichtweg weniger verbraucht als du Vorausbezahlt hast. Alle anderen Werte der Nebenkosten sind ja Fixwerte und haben keinen Einfluss auf die Endabrechnung.

      Allerdings finde ich beide Werte schon sehr extrem. Einmal die Nachzahlung und deine hohe Rückzahlung. Die Uhren zu überprüfen schadet sicherlich nicht.

      Ansonsten, wie Infinitas auch schon schrieb, doppelt so viele Personen im Haushalt und ein Haustier drehen schon ordentlich am Wasserverbrauch. Wenn die Personen auch häufig zu Hause sind, sind wahrscheinlich auch immer mehrere Zimmer schön beheizt etc..
      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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      • #4
        Zitat von prince Beitrag anzeigen
        Hallo.

        Ich habe vor Kurzem meine Nebenkostenabrechnung bekommen...ich kriege 430 Euro zurück wenn, ja wenn sich keiner beschwert.
        Was heißt, wenn sich keiner beschwert? Wenn du eine ordentlich Abrechnung hast, mit genauen Verbrauchswerten, Ablesedaten geleisteten Zahlung etc. etc., ist für dich doch alles in Ordnung. Und wenn dein Nachbar das gleiche hat und daraus eine höhere Nachzahlung, ist an sich ja alles in Ordnung.

        Nun hatte ich gestern ein Gespräch mit meinem Nachbarn und der wird das wohl leider machen.
        Er soll nämlich 1000 Euro nach zahlen.
        Ok, ein hat eine Frau , die haben halt höhere Betriebskosten, und einen Hund, aber kann das wirklich so einen Unterschied aus machen ?
        Ob das eine so immensen Unterschied macht - schwer zu sagen. Gerade solche Sachen wie die Verbräuche Heizung und Wasser sind mehr als schwer einzuschätzen. Ich sag mal, wenn die Frau zu hause ist, kann ich mir schon vorstellen, das da mal öfters der Wasserhahn läuft, die Heizung in allen Räumen etwas höher ist... übers Jahr gesehen läüüert sich da schon was zusammen. Dann spielt natürlich auch noch die Größe der jeweiligen Wohnung eine Rolle, die Heizungsanlage, Anzahl der Heizkörper, Energieart etc.



        Wasserverbrauch liegt bei rund 20 Kubikmetern pro Jahr...ich kann nicht einschätzen ob das viel oder wenig ist.
        Wie kommt so was zu Stande und wie sieht es bei euch aus ?
        Alex
        Wie bereits gesagt, das Verbrauchsverhalten einzuschätzen, ist ne mehr als verzwickte Sache. Aber 20m³ (nur für Kaltwasser oder auch Warmwasser?)... ich sag mal, wenn du alleine bist und das nur zum Kochen, putzen und waschen verwendest und nicht den ganzen Tag daheim bist, könnte das hinkommen.

        Was das überprüfen der Zähler angeht: groß was machen kann man da als Mieter nicht wirklich, außer vielleicht schauen, wann bis bis wann der Zähler geeicht ist (wobei Stadtwerke eigentlich immer ganz gut die Eichzeiten einhalten und bedacht sind, die Wechsel möglichst zeitig hinzubekommen) oder hören, ob der Zähler Geräsuche macht.
        Und: hat da jeder einen privaten Nebenzähler oder gibts nur den Hauptwasserzähler? Wenn jeder seinen privaten Nebenzähler hat, ist an sich wie gesagt, alles in Ordnung, weil zumindest der Verbrauch ja wahrhaftig für dich angefallen ist.
        Es ist alles wahr
        Alles! Hörst du?
        Vertraue niemandem
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        • #5
          Bei mir wars' heuer ähnlich: Ich hatte 130 Euro nachzahlung, Nachbarin mit Kind bei gleichem Wohnungsaufbau musste 900 Euro nachzahlen - allerdings muss man bei so einem Vergleich aufpassen, dass man hier nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Das Heiz- und Wasserverbrauchsverhalten ist schon teilweise stark unterschiedlich, aber generell muss man erst mal Nachfragen, wieviel Nebenkosten im Monat gezahlt werden - u.U. zahlt nämlich der ein oder Andere (wie ich) lieber etwas mehr voraus und bekommt dann natürlich die kleinere Rechnung am Ende oder sogar noch was raus.

          Wenn hier nur die Summe der Nachzahlung verglichen wird, kann man da eben überhaupt keine Aussage treffen...
          Grüße,
          Peter H

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          • #6
            Man kann 2 Haushalte die Tür an Tür leben nciht miteinander vergleichen.
            Das fängt schon damit an wieviel Personen im Haushalt leben, das Verbrauchsverhalten, die gesamte genutzte Technik. Selbst wie oft gelüftet wird und wie hoch die Heizungen stehen fließt hier mit ein. Es gibt einfach zuviel Variablen um hier einen Vergleich anzustellen. Außerdem kommt es auf die Höhe der gezahlten Abschläge an, wenn du als Alleinstehender zB 50 EUR zahlst kommst du damit wohl besser zurecht als wenn eine 3 köpfige Familie 50 EUR zahlt.

            Mein Tipp: Prüft ob die Zählerstände die auf der Rechnung abgerechnet werden geschätzt sind (machen Energieunternehmen immer wenn keine ZSt Info vom KD kommt oder niemand zum ablesen da war). Ein geschätzter ZSt kann schon vieles erklären.

            Was die Zählerprüfungen (Befundprüfung im Fachjargon) betrifft wäre ich vorsichtig. Die GVV sieht zwar vor, dass Befundprüfungen durchführbar sind und auch gemacht werden, aber hier vorsicht bei den Kosten.
            Stellt das unabhängige Prüfinstitut fest der Zähler ist fehlerhaft wird die Rechnung storniert, eine neue angelegt mit einem geschätzten ZSt basierend auf den Verbräuchen der Vorjahre und der KD bekommt einen neuen Zähler. Die ganze Sache ist kostenfrei für ihn.
            ABER stellt sich heraus der Zähler ist iO und die Nachzahlung begründet sich im Verbrauch des KD trägt der KD selbst die gesamten Kosten für die Befundprüfung. Die Kosten können hier je nach Zählerbauart zwischen 150 und 300 EUR liegen.
            Also hier bitte wirklich vorsichtig sein und erstmal versuchen heimische Ursachen auszuschließen.
            Ihr müsst uns nicht fürchten, es sei denn, Eure Herzen sind nicht rein. Ihr seid Abschaum, der Jagd auf Unschuldige macht.
            Ich verspreche Euch, Ihr könnt euch nicht ewig vor der leeren Dunkelheit verstecken.
            Denn wir werden Euch zur Strecke bringen, wie die räudigen Tiere die Ihr seid.
            und Euch in die tiefsten Abgründe der Hölle verbannen

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