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Vom eigenen Garten leben

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  • Vom eigenen Garten leben

    Wenn man zumindest einige Monate im Jahr vom eigenem Ackerbau leben möchte, wie müsste man das möglichst geschickt anstellen ?

    Wie groß müsste eine solche Fläche pro Kopf ungefähr sein ?

    Was sollte man anbauen ?

    Welche Lebensmittel müsste man trotzdem noch kaufen bzw. würden sich als optimale Ergänzung anbieten ?

    Wenn man z.B. Kartoffeln und Rote Rüben hat, bieten sich Eier als gute Ergänzung an, da man neben Kohlenhydraten usw. auch Proteine braucht.

    Was kann man gut konservieren, so dass man vielleicht auch noch im Winter etwas hat ?

    Was haltet ihr allgemein von der Idee ?

  • #2
    Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
    Was würden wir nur ohne deine Threads machen ?


    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Wenn man zumindest einige Monate im Jahr vom eigenem Ackerbau leben möchte, wie müsste man das möglichst geschickt anstellen ?
    Einfach machen.

    Wie groß müsste eine solche Fläche pro Kopf ungefähr sein ?
    Naja, man kann natürlich nicht alles selbst anbauen, aber wenn man hie und da mal ein Strauch und Baum hat, könnte man sich z.B. vom Kaufen von Äpfeln oder Tomaten lossagen. Ich denke ein normaler Garten oder Schrebergarten sollte auf alle Fälle ausreichen, ich nehme mal so 5 bis 10 m² an, mindestens.

    Was sollte man anbauen ?
    Hier in Deutschland sind Äpfel doch der Klassiker. Aber auch Kirschen und Tomaten werden oft angebaut. Und es gibt auch etliche Sträucher mit Beeren.

    Welche Lebensmittel müsste man trotzdem noch kaufen bzw. würden sich als optimale Ergänzung anbieten ?
    Ich denke von Wassermelonen und Kiwis kommt man nicht los. Alles, was hier nicht angebaut oder was importiert wird, sollte man lieber im Supermarkt kaufen.

    Wenn man z.B. Kartoffeln und Rote Rüben hat, bieten sich Eier als gute Ergänzung an, da man neben Kohlenhydraten usw. auch Proteine braucht.
    Keine Ahnung...

    Was kann man gut konservieren, so dass man vielleicht auch noch im Winter etwas hat ?
    Ich weiss nur, dass Äpfel in großen Mengen eingefroren werden, aber ob das auch bei normalen Menschen klappt, kann ich nicht sagen.

    Was haltet ihr allgemein von der Idee ?
    Ich halte die Idee für gut, aber ich würde selbst auch nicht zu viel Zeit damit vergeuden.

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    • #3
      @transportermalfunction:

      Frag doch den hier:

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      • #4
        Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
        Hier in Deutschland sind Äpfel doch der Klassiker.
        Ja, sicher. Da muss man sich aber auch nicht groß drum kümmern. Ein bisschen, ja. Aber nicht viel.
        Ich dachte eher an Kartoffeln, und ich denke mal, von einem Zentner Kartoffeln wird man länger satt als von einem Zentner Äpfel .
        Danke für die Links, aber das schießt für meinen Geschmack etwas über das Ziel hinaus.

        Es geht mir weder um eine komplett unabhängige Versorgung wie sie nur noch durch Biosphere II Experimente übertroffen wird, noch darum, den kompletten Winter nur von aus dem eigenen Garten stammenden Vorräten zu leben.

        Ich dachte eher an einen Kartoffelacker, ein paar geeignete Gemüsesorten wie Rote Rüben und eine relativ einfache Ergänzung mit wenigen möglichst naturbelassenen Lebensmitteln wie Eiern.

        Es geht auch nicht darum, mit dem eigenen Mähdrescher über hektargroße Weizenfelder zu fahren, um dann das Getreide in der eigenen Mühle zu mahlen.

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        • #5
          Ich würde sagen: Kartoffeln, Mohrrüben, Kohlrabi, Salat, Gurken, Radieschen, Zwiebeln, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl. (Kartoffeln, Zwiebeln, Kohlarten und Wurzelgemüse kann man auch eine Weile in einem geeigneten Keller einlagern.) Kräuter sollte man auch haben.
          Ein paar Hühner, ein Apfelbäumchen, vielleicht einen Nußbaum und Beerensträucher, Tomaten.

          Andererseits sind die meisten Obst- und Gemüsesorten zur Saison auf dem Markt recht billig, wenn man kurz vor Marktende hingeht, kriegt man das Zeug kiloweise nachgeschmissen.
          "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Danke für die Links, aber das schießt für meinen Geschmack etwas über das Ziel hinaus.
            Weis ich doch.

            Ich wollte nur aufzeigen, was echte Selbstversorgung bedeutet. Ich würde einfach schauen, bei welchen Obst- und Gemüsesorten der Aufwand in einem günstigen Verhältnis zu den Ersparnissen steht. Meine Eltern haben einen ziemlich großen Garten und bauen da so Sachen wie Erdbeeren, Tomaten, Möhren, Kohlrabi, Erbsen, Rhabarber usw. an. Also eher pflegeleichtes Zeug. Hinzu kommt eine große Obstbaumwiese, aber die macht Arbeit, das kann ich Dir sagen. Als meine Großeltern noch lebten, hatten sie auch noch Hühner und ein paar Kaninchen.

            Ist aber mehr eine Tradition aus DDR-Zeiten, als man das Zeug nicht so ohne weiteres zu kaufen bekam.

            Grundnahrungsmittel wie etwa Kartoffeln hingegen sind in Deutschland inzwischen so abartig billig, da dürfte sich das kaum noch lohnen.

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            • #7
              Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
              Ich würde sagen: Kartoffeln, Mohrrüben, Kohlrabi, Salat, Radieschen, Zwiebeln, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl. (Kartoffeln, Zwiebeln, Kohlarten und Wurzelgemüse kann man auch eine Weile in einem geeigneten Keller einlagern.) Kräuter sollte man auch haben.
              Ein paar Hühner, ein Apfelbäumchen, vielleicht einen Nußbaum und Beerensträucher, Tomaten.
              Danke für die Aufzählung, allerdings bin ich was Salat angeht skeptisch.
              Salat enthält kaum Nährstoffe und lohnt daher die Mühe nicht.
              Ist eigentlich nur was für die Schneckenzucht .

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              • #8
                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                Was sollte man anbauen ?
                Kartoffeln sind schonmal eine gute Wahl.
                Weizen und Mais ebenfalls, aber nur dann, wenn man die Körner dann auch mahlen und zu Mehl verarbeiten kann.
                Bohnen gehen auch, aber nur, wenn man sie auch Konservieren kann.


                EDIT: Obige Antwort bezog sich darauf, wenn man sich selbst versorgen will.



                Welche Lebensmittel müsste man trotzdem noch kaufen bzw. würden sich als optimale Ergänzung anbieten ?
                Frisches Obst, Gemüse.

                Was kann man gut konservieren, so dass man vielleicht auch noch im Winter etwas hat ?
                Das hängt davon ab, welche Möglichkeiten dir zum Konservieren zur Verfügung stehen.

                Wenn du die Sachen in Konservendosen konservieren kannst, dann stehen dir sehr viele Möglichkeiten offen.
                Der leichtere Weg dürfte aber die Tiefkühltruhe sein, zumindest passen da schonmal die Bohnen rein.

                Beim Weizen genügt es, die Körner zu mahlen und trocken und vor Mäusen geschützt zu lagern.

                Bei Kartoffeln bin ich mir nicht sicher, aber im dunklen kühlen Keller sollen die durchaus ein paar Monate lagerfähig sein.



                Was haltet ihr allgemein von der Idee ?
                Sie ist unwirtschaftlich.


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                Cordess schrieb nach 2 Minuten und 22 Sekunden:

                Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
                Hier in Deutschland sind Äpfel doch der Klassiker. Aber auch Kirschen und Tomaten werden oft angebaut. Und es gibt auch etliche Sträucher mit Beeren.
                Sie sind der Klassiker weil sie auf dem Markt meist teuer sind und sich hier der Selbstanbau dann unter umständen rechnet. Zumal man ja auch Einfluß darauf hat, ob und wie oft man das Obst spritzt.

                Als Grundnahrungsmittel sind Äpfel aber kaum geeignet, sie machen zwar ein bischen satt, aber gegen Kartoffeln und Weizen haben sie keine Chance.


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                Cordess schrieb nach 1 Minute und 37 Sekunden:

                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen

                Es geht auch nicht darum, mit dem eigenen Mähdrescher über hektargroße Weizenfelder zu fahren, um dann das Getreide in der eigenen Mühle zu mahlen.
                Ok, wobei ja nichts dagegen spricht, den Weizen auf die klassische alte Methode mit Sense zu mähen.


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                Cordess schrieb nach 1 Minute und 32 Sekunden:

                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                Danke für die Aufzählung, allerdings bin ich was Salat angeht skeptisch.
                Salat enthält kaum Nährstoffe und lohnt daher die Mühe nicht.
                Ist eigentlich nur was für die Schneckenzucht .
                Dazu kommt noch, daß Salat sehr aufwendig und sehr anfällig gegen Blattläuse ist.
                Das würde ich lieber dem Bauern oder Gärtner überlassen.
                Zuletzt geändert von Cordess; 27.05.2010, 18:25. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                Ein paar praktische Links:
                In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                Aktuelles Satellitenbild
                Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                • #9
                  solche selbstanbauer-hobbygärtner hat doch wahrscheinlich jeder in seinem bekanntenkreis. mein vater zieht jeden sommer seine eigenen tomaten hoch, 3-4 blumentöpfe (ca. 30 cm durchmesser) genügen um 1-2 monate tomatenselbstversorger zu sein (wenn man so viele tomaten isst wie mein vater und meine mutter zusammen.. ^^)

                  kleine gurken, kartoffeln und möhren sind wohl auch recht bequem zu ziehen. dazu noch ein großer krisch- und/oder pflaumenbaum und man hat ein tolles neues hobby...

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                  • #10
                    Wenn man Platz und Zeit hat, kann sich das schon lohnen. Früher wurde z. B. ja sehr viel selbst konserviert.

                    Man machte Sauerkraut, eingelegt Gurken, es wurden Äpfel und Birnen eingeweckt, Marmeladen, Gelees und Säfte aus allen möglichen Obst- und Beerensorten gemacht usw.

                    Also die eingekochten Äpfel und die eingelegten Gurken vermisse ich, sowas kann man im Laden praktisch nicht kaufen, schmeckt jedenfalls nicht so, wie man es gerne hätte.
                    "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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                    • #11
                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Wenn man zumindest einige Monate im Jahr vom eigenem Ackerbau leben möchte, wie müsste man das möglichst geschickt anstellen ?
                      als otto - normal - Bürger geht dies leider kaum, man müsste schon eine Zweckgemeinschaft bilden die, die Güter untereinander austauscht.

                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Wie groß müsste eine solche Fläche pro Kopf ungefähr sein ?
                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Was sollte man anbauen ?
                      Privat würde ich z.B. Spargel, Zuchini,Kohl und Salat anbauen da all Dies auch im Geschäft teuer ist oder einfach gut gedeiht. Ansonsten würde ich einfach zum Bauern fahren, bestellen und je nach Gemüse/Obst konservieren oder einfrieren.


                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Welche Lebensmittel müsste man trotzdem noch kaufen bzw. würden sich als optimale Ergänzung anbieten ?
                      Nunja Fleisch zum Beispiel, Zucker, Salz , Kaffe , Eier ...

                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Wenn man z.B. Kartoffeln und Rote Rüben hat, bieten sich Eier als gute Ergänzung an, da man neben Kohlenhydraten usw. auch Proteine braucht.
                      In der Thematik auf jeden Fall bei einem Lebensmittelberater und im Internet regagieren.

                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Was kann man gut konservieren, so dass man vielleicht auch noch im Winter etwas hat ?
                      Selbst konservieren kann man sogut wie alles, gängig sind zum Beispiel Gurken und eingelegter Spargel und Kirschen.

                      Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                      Was haltet ihr allgemein von der Idee ?
                      Allgemein sind solche Sachen für einen größeren Haushalt von Vorteil als Einzelperson ist diese Verfahrensweise viel zu aufwändig. Da ein solches Vorhaben Zeit und Geduld benötigt selbst wen es nur ein oder zwei Gemüsebeete sind. Allerdings bringt dies Unabhängigkeit vom Markt und Warenhäusern, letztlich auch Unabhängigkeit von gesetzlichen Zahlungsmitteln.

                      LG Infinitas
                      Zuletzt geändert von Infinitas; 27.05.2010, 22:49.
                      █▓▒░ -Leipzig bei Nacht fotografiert von Silvio T.-☆ ░▒▓█

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                      • #12
                        Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen

                        Also die eingekochten Äpfel und die eingelegten Gurken vermisse ich, sowas kann man im Laden praktisch nicht kaufen, schmeckt jedenfalls nicht so, wie man es gerne hätte.
                        Also ich mag die Hengstenberg KNAX Gewürzgurken eigentlich ganz gut, lediglich die polnische Art oder Gurken von Kühne schmecken grauenhaft.
                        Fehlen tun eigentlich nur zusätzlich eingelegte Zwiebeln und Paprika.
                        D.h. wenn man die Gewürzgurken kauft, dann hat man leider auch nur Gurken.
                        Ein paar praktische Links:
                        In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                        Aktuelles Satellitenbild
                        Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                        • #13
                          Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                          Kartoffeln sind schonmal eine gute Wahl.
                          Weizen und Mais ebenfalls, aber nur dann, wenn man die Körner dann auch mahlen und zu Mehl verarbeiten kann.
                          Wie viele Ar sollends denn sein?
                          Kauf die Mehl und backe, das lohnt sich noch eher.

                          Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                          Der leichtere Weg dürfte aber die Tiefkühltruhe sein, zumindest passen da schonmal die Bohnen rein.
                          Du kannst grundsätzlich so ziemlich alles einfrieren was im Garten wächst.

                          Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                          Bei Kartoffeln bin ich mir nicht sicher, aber im dunklen kühlen Keller sollen die durchaus ein paar Monate lagerfähig sein.
                          Geeignter Keller (kalt, trocken, dunkel, genügend Raum) und zig Monate sind überhaupt kein Problem.

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                          • #14
                            Zitat von Nighthawk_ Beitrag anzeigen
                            Wie viele Ar sollends denn sein?
                            Kauf die Mehl und backe, das lohnt sich noch eher.
                            Kann ich nur zustimmen, Kartoffeln oder gar Getreide selber anzubauen, lohnt sich einfach nicht, weil die Preise dafür in Deutschland geradezu lächerlich niedrig sind. Das Kilo Kuchenmehl bekommst Du im Moment für 25 Cent!

                            Wenn es darum geht, Geld zu sparen, dann sollte man sich an einige Obst- und Gemüsesorten halten, die nicht so billig zu haben sind.

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                            • #15
                              2 Ar reichen für eine 7-Köpfige Famile - Tomaten , Gurken , Kürbisse Kartoffeln Salat und anderes - den Kleinkram pflanzt man an den Rändern - so hat's meine Omi gemacht !
                              Getreide würd ich nicht empfehlen aber einen Steinofen für Backwaren wäre sinnvoll , ein Keller muß schon sein und man muß bedenken daß alle Staudengewächse mehr Platz benötigen....
                              Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
                              Also sprach Zarathustra (nietzsche)

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