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    #31
    Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
    Das ist ja erstmal kein Grund, der gegen ein Messer spricht. Was wirklich gegen ein Messer als Verteidigungswaffe spricht ist, dass man als Laie ein Messer gar nicht effektiv einsetzen kann. Man kriegt es wahrscheinlich noch nicht einmal schnell genug gezogen, wenn man es bräuchte.


    Blödsinn. Wenn der Angriff nicht abgewehrt ist, also die Gefahr besteht, dass sich der am Boden Liegende gleich aufrappelt und weiterkämpft, dann kann, darf und soll man natürlich weiter zutreten. Eigenschutz geht vor, das Wohlbefinden des Angreifers ist zweitrangig.
    Da ist die Grenze zum "Notwehrexzess" fließend und die eigene Straftat nahe. Es gibt genügend verurteilte Notwehrtäter. Verhältnismäßigkeit der Mittel, nur das ist ein Problem, wenn man voller Adrenalin gepumpt ist!


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Thomas W. Riker schrieb nach 6 Minuten:

    Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
    Kein Gesetz kann dich dazu zwingen das Weite zu suchen. Das würde gegen den Grundsatz verstossen, dass das Recht vor dem Unrecht nicht zurückweichen muss.
    Du darfst dort stehen bleiben und wenn du davon ausgehen musst, dass ich dein Gegner nach dem Aufstehen erneut angreift, dann darfst du auf diese Bedrohung angemessen reagieren.
    Fliehen musst du nicht.
    Bei der Verletzung der Verhältnismäßigkeit der Mittel kehrt sich während der Notwehraktion Recht und Unrecht um, bei einem Notwehrexzess kann der ursprüngliche Angreifer wieder selber zu Notwehr greifen, warum sollte der sich verletzen lassen.
    Zuletzt geändert von Thomas W. Riker; 11.11.2010, 18:23. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
    Slawa Ukrajini!

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      #32
      Zitat von michelangelo185 Beitrag anzeigen
      Ich habe mich mit dem neuen Waffen Gesetzen vor dem Kauf des Messers auseinandergesetzt. Es ist wirklich sehr konfus dass habe ich mir beim lesen auch gedacht. Also so wie ich es verstanden habe müsste mein Messer legal sein, habe nichts gefunden was dagegen spricht.
      Was ist es denn für eines?


      Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
      Zum anderen wenn du eine Waffe besitzt wirst du diese auch irgendwann auh benutzen.
      Besser haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben. Ist in meinen Augen wie mit dem Sicherheitsgurt im Auto: Immer anlegen und hoffen dass man ihn nicht braucht. Und wenn man ihn braucht ist man dankbar ihn zu haben.


      Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
      2. gilt für alle sinnvollen Verteidigungswaffen in Mitteleuropa entweder Besitz- oder Trageverbot.
      Pfefferspray, Kubotan, Schreckschusswaffe... Alle mit entsprechender Übung recht effektiv und unterliegen nur geringen Beschränkungen. Zugegebenermaßen wurde die Auswahl in den letzten Jahren deutlich beschnitten.


      Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
      Was verstehst du denn unter effektiv einsetzen?
      Zum Beispiel: Ein Schnitt in den Trizeps -> der Arm kann nicht mehr gestreckt werden, ein Schnitt in den Bizeps -> er kann nicht mehr gebeugt werden. Beides schränkt die Gefährlichkeit eines Angreifers deutlich ein, ohne gravierende Schäden zu verursachen. Nennt sich biometrisches Schneiden.

      Voraussetzung um das in Extremsituationen unter Stress einsetzen zu können ist natürlich intensives Training.

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        #33
        Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
        Außerdem gab es vom Threadersteller keineswegs einen Anhaltspunkt, bei welcher Belästigung/tätlichen Angriff die Verteidigungswaffen verwendet werden. Ich habe ebenfalls kein Fallbeispiel erwähnt, sodass es doch wohl offen bleibt, ob man die Zeit dazu hat ein Messer zu ziehen oder nicht.
        Es steht dir frei, weiter zu glauben, dass ein Messer eine für den Laien effektive Verteidigungswaffe ist. Ich wünsche dir, dass du nie in die Situation kommst, es ausprobieren zu müssen.

        Dann hat die Polizei, welche den Vortrag gehalten hat, etwas Falsches erklärt?
        Entweder das, oder du hast es falsch verstanden.

        Wenn man auf Jemanden eintritt und diese Person schon am Boden liegt, darf man nicht weiter drauf lostreten, da man die Möglichkeit hat in dieser Zeit das Weite zu suchen. Bei älteren Menschen ist das Verhältnis natürlich komplett anders, jedoch glaube ich auch nicht, dass diese Personen noch zutreten können. Ich spreche hier von gesunden Menschen, welche noch beweglich und schnell sind.
        Das Problem ist halt, dass der Angreifer vielleicht noch beweglicher und schneller ist, und dir dann die zwei Sekunden Vorsprung nix nützen.

        Prinzipiell ist es natürlich so, dass Rückzug/Flucht die Methode der Wahl ist, bevor es zu Gewalttätigkeiten kommt. Und die sicherste Methode, Ärger zu entgehen ist, ihn nicht zu suchen, sich also zu gewissen Zeiten nicht an gewissen Orten aufzuhalten.

        Wenn es aber zum Kampf kommt und man als Verteidiger den Vorteil erringt, dann muss man den Kampf beenden, und das geht am sichersten dadurch, dass man den Angreifer kampfunfähig macht.

        Kommentar


          #34
          Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
          Was ist es denn für eines?




          Besser haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben. Ist in meinen Augen wie mit dem Sicherheitsgurt im Auto: Immer anlegen und hoffen dass man ihn nicht braucht. Und wenn man ihn braucht ist man dankbar ihn zu haben.
          .
          Ich würde eine Waffe nie in Relation mit einem Sicherheitsgurt setzen.



          Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
          Pfefferspray, Kubotan, Schreckschusswaffe... Alle mit entsprechender Übung recht effektiv und unterliegen nur geringen Beschränkungen. Zugegebenermaßen wurde die Auswahl in den letzten Jahren deutlich beschnitten..
          Das schon aber wie sieht es den aus mit Selbverteidigungskursen unter anderem auch ein Psychologisches Training und Selbstbewusstes Auftreten ?




          Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
          Zum Beispiel: Ein Schnitt in den Trizeps -> der Arm kann nicht mehr gestreckt werden, ein Schnitt in den Bizeps -> er kann nicht mehr gebeugt werden. Beides schränkt die Gefährlichkeit eines Angreifers deutlich ein, ohne gravierende Schäden zu verursachen. Nennt sich biometrisches Schneiden.

          Voraussetzung um das in Extremsituationen unter Stress einsetzen zu können ist natürlich intensives Training.
          Exakt

          LG Infinitas
          Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

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            #35
            Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
            Bei der Verletzung der Verhältnismäßigkeit der Mittel kehrt sich während der Notwehraktion Recht und Unrecht um, bei einem Notwehrexzess kann der ursprüngliche Angreifer wieder selber zu Notwehr greifen, warum sollte der sich verletzen lassen.
            Desshalb schrieb ich ja auch "angemessen reagieren".
            Sag ihm er solle unten bleiben und dass du ihn festhällst bis die Polizei da ist.
            Versucht er aufzustehen, halte ihn fest, versucht er dann dich zu schlagen, schlag ihn. Das würde dir wohl kein Richter ankreiden (hoffe ich doch zumindest).



            Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
            Pfefferspray, Kubotan, Schreckschusswaffe... Alle mit entsprechender Übung recht effektiv und unterliegen nur geringen Beschränkungen. Zugegebenermaßen wurde die Auswahl in den letzten Jahren deutlich beschnitten.
            Kommt darauf an wie man "sinnvoll" definiert.
            Pfefferspry ist nicht so harmlos wie man es glauben möchte.
            Ausserdem würde ich mir in einer Stresssituation wohl eher selber ins Gesicht sprühen.
            Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

            - Florance Ambrose

            Kommentar


              #36
              Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
              Ich würde eine Waffe nie in Relation mit einem Sicherheitsgurt setzen.
              Dazu zwingt dich auch keiner. Ich lege nur meine Meinung dar.


              Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
              Das schon aber wie sieht es den aus mit Selbverteidigungskursen unter anderem auch ein Psychologisches Training und Selbstbewusstes Auftreten ?
              Was soll damit sein? Selbstverteidigungskurse a la "Selbstverteidigung in 12 Lektionen" vermitteln nur ein falsches Selbstbewusstsein, um effektiv nutzbar zu sein muss konstant trainiert werden. Dann ist es allerdings das beste was man in der Richtung machen kann, die Waffen sind im Idealfall nur Hilfsmittel.


              Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
              Das würde dir wohl kein Richter ankreiden (hoffe ich doch zumindest).
              Sollte so sein. Aber vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Und Gott ist tot.


              Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
              Pfefferspry ist nicht so harmlos wie man es glauben möchte.
              Soll heißen?


              Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
              Ausserdem würde ich mir in einer Stresssituation wohl eher selber ins Gesicht sprühen.
              -> Training.

              Kommentar


                #37
                Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
                Kein Gesetz kann dich dazu zwingen das Weite zu suchen. Das würde gegen den Grundsatz verstossen, dass das Recht vor dem Unrecht nicht zurückweichen muss.
                Du darfst dort stehen bleiben und wenn du davon ausgehen musst, dass ich dein Gegner nach dem Aufstehen erneut angreift, dann darfst du auf diese Bedrohung angemessen reagieren.
                Fliehen musst du nicht.
                Aber mal ganz im Ernst: Man ist schon extrem bescheuert, wenn man in dieser Situation nicht das Weite sucht.
                Wenn ich dort stehen bleibe und der Angreifer rappelt sich nach einiger Zeit wieder auf, ist man doch selber schuld, weil man diese Zeit nicht für das Flüchten verwendet hat.
                Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen

                Zum Beispiel: Ein Schnitt in den Trizeps -> der Arm kann nicht mehr gestreckt werden, ein Schnitt in den Bizeps -> er kann nicht mehr gebeugt werden. Beides schränkt die Gefährlichkeit eines Angreifers deutlich ein, ohne gravierende Schäden zu verursachen. Nennt sich biometrisches Schneiden.

                Voraussetzung um das in Extremsituationen unter Stress einsetzen zu können ist natürlich intensives Training.
                Ich glaube kaum, dass jemand, der ein solches Training besucht hat auch im Ernstfall richtig trifft. Dafür ist die Anspannung und der Streß viel zu groß.
                Ich bin der Meinung, dass selbt ein Stich in die Beine, Arme, bzw. Öberkörper ausreicht. Beim Oberkörper sollte man natürlich drauf achten, dass man nicht unbedingt das Herz trifft. Ansonsten hat man Zeit zu verschwinden und einen Notarzt für den Verletzen zu rufen. Man kann auch einen Angreifer durch einen Schnitt in den Oberschenkel bzw. Arm töten, da es dort zu einem großen Blutverlust führen kann.

                Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
                Es steht dir frei, weiter zu glauben, dass ein Messer eine für den Laien effektive Verteidigungswaffe ist. Ich wünsche dir, dass du nie in die Situation kommst, es ausprobieren zu müssen.
                Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich sowas geschrieben habe. Ich zitiere mich einfach mal selbst und du wirst feststellen, dass ich eigentlich genau das Gegenteil behauptet habe.
                Erst letztens hatten wir in der Schule einen Vortrag, dass man sich grundsätzlich nicht mit einem Messer oder Pfefferspray wehren sollte.
                Entweder das, oder du hast es falsch verstanden.
                Das Problem ist halt, dass der Angreifer vielleicht noch beweglicher und schneller ist, und dir dann die zwei Sekunden Vorsprung nix nützen.

                Prinzipiell ist es natürlich so, dass Rückzug/Flucht die Methode der Wahl ist, bevor es zu Gewalttätigkeiten kommt. Und die sicherste Methode, Ärger zu entgehen ist, ihn nicht zu suchen, sich also zu gewissen Zeiten nicht an gewissen Orten aufzuhalten.
                Hmm...ich denke, dass dann schon ein paar mehr Sekunden Vorsprung herrschen. "Nach einiger Zeit" bedeuten für mich nicht 2 Sekunden. In dieser Zeit hätte man bestimmt schon Hilfe gefunden bzw. Zivilisation erreicht....oder du wohnst am A**** der Welt. Dann ist aber eh schon alles egal.
                Wenn es aber zum Kampf kommt und man als Verteidiger den Vorteil erringt, dann muss man den Kampf beenden, und das geht am sichersten dadurch, dass man den Angreifer kampfunfähig macht.
                Kampfunfähig machen, ja! Ich habe auch nie etwas gegensätziges behauptet! Jedoch sollte man keinen Angreifer noch treten, wenn dieser schon am Boden liegt. Vorallem, wenn dieser dann keine Waffe mehr trägt, was häufig der Fall ist, da durch die Tritte/Schläge diese schon abhanden gekommen hätte sein müssen.


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                black_hole schrieb nach 2 Minuten und 2 Sekunden:

                Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen


                -> Training.
                Training kann helfen, ist aber nicht immer so hilfreich wie man denkt. In einer Stresssituation muss man schließlich erstmal das Gesicht des Angreifers treffen und dann auch noch drauf achten, dass man sich das Zeug auf Grund von Gegenwind nicht selbst ins Gesicht sprüht.
                Zuletzt geändert von Vanth_; 11.11.2010, 19:13. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                Nur wer vergessen wird, ist tot.
                Du wirst leben.

                ---- RIP - mein Engel ----

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                  #38
                  Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
                  Dazu zwingt dich auch keiner. Ich lege nur meine Meinung dar.
                  Ich finde den Vergleich zwar nicht gerade den besten. Aber keine Sorge soooo schlimm ist das nun auch nicht.




                  Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
                  Was soll damit sein? Selbstverteidigungskurse a la "Selbstverteidigung in 12 Lektionen" vermitteln nur ein falsches Selbstbewusstsein, um effektiv nutzbar zu sein muss konstant trainiert werden. Dann ist es allerdings das beste was man in der Richtung machen kann, die Waffen sind im Idealfall nur Hilfsmittel..
                  Naja wenn du Dich damit auskennst möchte ich ja bloß Deine Meinung dazu Wissen. Sonst würde ich ja auch keine Frage stellen wenns mich nicht interessiert.

                  Nein ich meine schon ein Konsequentes Training und keine "Schnupperkurse".

                  Ich gehe mal Davon aus das Du Soldat bist, allerdings ist so etwas schwierig im Zivilen Leben umzusetzen. Was würdest du da konkret empfehlen ?


                  Zitat von Baal´sebub Beitrag anzeigen
                  Sollte so sein. Aber vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Und Gott ist tot. ..
                  Bist Du bei der Mariene ? Du antwortest in Metaphern.


                  LG Infinitas
                  Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

                  Kommentar


                    #39
                    Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                    Ich glaube kaum, dass jemand, der ein solches Training besucht hat auch im Ernstfall richtig trifft. Dafür ist die Anspannung und der Streß viel zu groß.
                    Eben diese Handlungssicherheit soll das Training ja herstellen. Da gibt es durchaus Methoden. 100%ige Vorbereitung ist natürlich illusorisch, aber halbwegs lebensnahe Simulationen sind möglich.


                    Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                    Ich bin der Meinung, dass selbt ein Stich in die Beine, Arme, bzw. Öberkörper ausreicht.
                    Und woher beziehst du diese Meinung? Hast du die weiter vorne im Thread verlinkte Seite "Kalter Stahl" gelesen? Stiche haben keine unmittelbare Stopwirkung. Bei einem hohen Adrenalinspiegel merkt der Angreifer den Stich u.U. nichtmal sofort, sondern schlägt dir den Schädel ein und verblutet dann langsam. Davon hast du aber auch nichts mehr.


                    Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                    Beim Oberkörper sollte man natürlich drauf achten, dass man nicht unbedingt das Herz trifft.
                    Oder die großen Blutgefäße. Oder die Nieren, die Lungen, den Magen...


                    Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                    Man kann auch einen Angreifer durch einen Schnitt in den Oberschenkel bzw. Arm töten, da es dort zu einem großen Blutverlust führen kann.
                    Kann man, ja. Das liegt in der Natur des verwendeten Mittels. Das muss einem bewusst sein, wenn man nicht gewillt ist das im Fall der Fälle in Kauf zu nehmen muss man was anderes wähln. Der Angreifer könnte auch wegen einer allergischen Reaktion aufs Pfefferspray ersticken. Das ist dann sein Pech.


                    Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                    Training kann helfen, ist aber nicht immer so hilfreich wie man denkt.
                    Jedes Training ist besser als kein Training.


                    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                    Naja wenn du Dich damit auskennst möchte ich ja bloß Deine Meinung dazu Wissen. Sonst würde ich ja auch keine Frage stellen wenns mich nicht interessiert.

                    Nein ich meine schon ein Konsequentes Training und keine "Schnupperkurse".
                    Wie gesagt, sollte weitestmöglich die Basis für alles weitere darstellen.


                    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                    Ich gehe mal Davon aus das Du Soldat bist,
                    Ne, da hab ich vergessen das Profil zu aktualisieren. Soldat war ich nur neun Monate und bin es seit bald anderthalb Jahren nicht mehr.


                    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                    allerdings ist so etwas schwierig im Zivilen Leben umzusetzen. Was würdest du da konkret empfehlen ?
                    Was ist schwierig umzusetzen? Regelmäßiges Training? Wenn du auf "Militärischen Nahkampf" hinauswillst, sowas gibt es, zumindest in Deutschland, kaum. Regulär soweit ich weiß nur in der Feldjägertruppe und vermutlich bei den Spezialkräften.

                    Konkrete Empfehlungen sind in solchen Sachen schwierig, da es stark typabhängig ist mit welchem Kampfsport-/Kampfkunststil man am besten zurechtkommt. Grundsätzlich sind eher praxisorientierte Sachen wie z.B. Krav Maga oder verschiedene Wing Tsun Derivate einen Blick wert. Aber nicht im Vorfeld auf eine Sache versteifen, sondern einige Male hingehen und sich einen Eindruck verschaffen.


                    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                    Bist Du bei der Mariene ? Du antwortest in Metaphern.
                    Nein, nie gewesen. Die Metapher ist von der Verwendung her eigentlich recht bekannt, das Nietzschezitat hab ich selbst hinzugefügt.

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                      #40
                      Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                      Ich gehe mal Davon aus das Du Soldat bist, allerdings ist so etwas schwierig im Zivilen Leben umzusetzen. Was würdest du da konkret empfehlen ?
                      Was militärischem Nahkampf am nächsten kommt ist wohl Krav Maga. Google mal herum, ob in deiner Gegend was angeboten wird. Krav Maga ist im Gegensatz zu östlichen Kampfkünsten eher praktisch orientiert (in die Nüsse treten z.B. ist erlaubt). Keine Rollen, keine Roundhousekicks und keine Hüftwürfe. Weiterhin gibt es gibt keinerlei "Glaubensbezeugungen" wie z.B. Ehren des Dojos, Verbeugen und es gibt keine Uniformen, Gürtelfarben und keine Wettkämpfe.

                      Was ich neben dem Fitnessaspekt interessant fand: Man trainiert auch Stresssituationen oder verbale Abwehr da ja nicht Einzelkämpfer-Ninjas ausgebildet werden sollen sondern Privatpersonen, die in der Lage sein sollen, Stresssituationen durchzustehen und nur im Notfälle Schläge austeilen sollen.

                      EDIT: Ah, Baalsebub hats auch schon genannt.
                      Forum verlassen.

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                        #41
                        Also ich habe meinen Granatwerfer immer dabei.

                        Eigentlich habe ich blos ein Taschenmesser, welches ich aus praktischen Gründen in meiner Jackentasche habe. Ich habe immer mal wieder was zum schneiden. Aber meistens, nehme ich es auch nicht mit.

                        Wieso meldet sich Knörf hier eigentlich nicht mehr? Er erstellt ständig neue Threads in denen er was von den anderen Usern wissen will, schreibt seine eigene Antwort aber nicht und meldet sich auch sonst nicht mehr in seinen Threads.
                        Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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                          #42
                          Hab irgendwann, irgendwo mal eine psych. Reportage gelesen, in der es darum ging, das jmd. der sich vor einer bestimmten Situation fürchtet und sich davor schützen will, diese Sit. unbewußt durch sein folgendes verhalten herbeiführt.

                          "Selffulfilling Prophecy", vereinfacht ausgedrückt.

                          Warum gibt es denn in USA so viele Unfälle durch private handfeuerwaffen?
                          In UK tragen die Bobbies keine Waffen bei sich und können sich dennoch durchsetzen. In der BRD gibt es wenige Unfälle mit handfeuerwaffen.

                          Deshalb ist die beste Waffe sich zu verteigen, die, eine Gefahr frühstmöglich zu erkennen und ihr auszuweichen. Nur wenn man in die Enge getrieben wird, dann sieht die Sache anders aus.
                          --|___________|--
                          This is Nudelholz. Copy Nudelholz into your Signature to make better Kuchens and other Teigprodukte.

                          Ad Astra to live long and funky!

                          Kommentar


                            #43
                            Zitat von Gargylnite Beitrag anzeigen
                            Warum gibt es denn in USA so viele Unfälle durch private handfeuerwaffen?
                            Weil die wenigsten Privatpersonen in den USA, die nötige Ausbildung haben um damit sicher umzugehen oder gar richtig aufzubewahren. Hinzu kommt eine Angstkultur, bei der man bei jeden verdächtigen nächtlichen Geräusch, gleich zur Waffe greift. So mancher trunkene Ehemann, wurde auf diese Weise schon von seiner eigenen Ehefrau erschossen.
                            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                            Dr. Sheldon Lee Cooper

                            Kommentar


                              #44
                              Nein, ich führe mit Ausnahme meines messerscharfen Verstandes keine Waffen mit mir.
                              Und obgleich ich öfters mal noch spät unterwegs bin, mache ich mir da keine Sorgen. Wobei ich dann allerdings keine Abkürzungen durch den Park oder andere dunkle Bereiche mehr nehme, wo potentielle Angreifer nicht im Voraus erkannt werden können.
                              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                              Kommentar


                                #45
                                Das war eigentlich eine rhetorische Frage.
                                Mein Sensei sagte immer, "solange ihr euch nicht beherrschen könnt, könnt ihr auch keine Waffen beherrschen".
                                --|___________|--
                                This is Nudelholz. Copy Nudelholz into your Signature to make better Kuchens and other Teigprodukte.

                                Ad Astra to live long and funky!

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