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Planetologie-Studium?

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  • Planetologie-Studium?

    Ich interessiere mich sehr für Planeten und den Weltraum insgesamt , deswegen habe ich auch dieses Thema erstellt, denn ich würde mich gerne jetzt schonmal darüber informieren;

    Meine Fragen sind:

    1.Wo liegen die Schwerpunkte des Studiums?
    2.Welche Anforderungen werden gestellt?
    3.Wieviele Semester dauert das ganze überhaupt?
    & zu guter letzt:
    4.Brauche ich ein Physik-Studium?

    Wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir schreiben/antworten würdet
    Danke (:

  • #2
    Ein Studium namens "Planetologie" habe ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden. Hier allerdings ein Artikel zum Thema Planetologen:

    Wie werde ich Planetologe? | Hinterm Mond gleich links | ScienceBlogs.de - Wissenschaft, Kultur, Politik

    Dort sind dann auch Links zu einigen entsprechenden Fachrichtungen. Namentlich meist Geophysik. Auf diversen Unis gibts dann spezialisierte Studiengänge.
    "Boarisch - dit jeht" | #MUC2017

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    • #3
      Zitat von dudee Beitrag anzeigen
      Meine Fragen sind:

      1.Wo liegen die Schwerpunkte des Studiums?
      2.Welche Anforderungen werden gestellt?
      3.Wieviele Semester dauert das ganze überhaupt?
      & zu guter letzt:
      4.Brauche ich ein Physik-Studium?
      Je nach deinen Interessen kannst du da Schwerpunkte setzen. Wenn du später mal ernsthaft in der Planetologie arbeiten willst, kommst du um eine Promotion kaum herum, denn welche Stellen gibt es für Planetologen?

      Planetologie - Wikipedia
      Eine wichtige Rolle in der Planetologie spielen Analogieschlüsse anhand der Erkenntnisse von Geologie, Geophysik, Glaziologie, Hydrologie, Meteorologie, Mineralogie, Seismologie, Vulkanologie und anderer. Obwohl die Planetologie mit den traditionellen Geowissenschaften verwandt ist und sich aus diesen entwickelt hat, bestehen enge Verbindungen auch zur Astronomie.
      Vielleicht ist ein Geologie-Studium mit Schwerpunkt Geophysik ein guter Einstieg. Nach drei, vier Jahren kommt der erste Abschluss (Bachelor, Master), und mit so einem Abschluss findet man sicher auch außerhalb der Planetologie, eben in der Geologie einen Job.

      Wenn du allerdings jetzt schon weißt, dass dich bei Planeten die Atmosphären (falls verhanden, natürlich) am meisten interessieren, wäre Meteorologie besser als Geologie.

      Wenn du dich stark für Roboter, Sonden und Messinstrumente usw. interessierst, wäre vielleicht sogar ein klassisches Ingenieurstudium ein sinnvoller Einstieg.

      Ein komplettes Physikstudium wirst du nicht brauchen, aber Physik spielt eine große Rolle, und die mathematischen Anforderungen dürften auch nicht zu unterschätzen sein, d.h. die Schulmathematik dürfte nicht ganz ausreichen.
      Zuletzt geändert von irony; 05.01.2011, 09:51.

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      • #4
        Zitat von dudee Beitrag anzeigen
        1.Wo liegen die Schwerpunkte des Studiums?
        Wie bereits gesagt, den Studiengang selbst gibt es in Deutschland nicht.
        Es bietet sich ein Meteorologie-, Geologie-, Geophysik-, Geotechnik-, oder gleich ein Physikstudium, in dem du dich dann auch auf Astronomie/Astrophysik spezialisieren kannst, an.
        Zitat von dudee Beitrag anzeigen
        2.Welche Anforderungen werden gestellt?
        Nun. Abi oder äquivalenter Abschluss, der zum Studium qualifiziert.
        Fundierte Mathe- und Physikkenntnisse, die Bereitschaft VIEL für die Uni zu tun und nachher wohl auch zu promovieren.
        Zitat von dudee Beitrag anzeigen
        3.Wieviele Semester dauert das ganze überhaupt?
        Bachelor: 6 Semester
        Master: 3-4 Semester
        Promotion: Nochmal 3 Jahre mindestens...
        Da ist natürlich die Regelstudienzeit, die von den meisten Studenten nunmal überschritten wird
        Zitat von dudee Beitrag anzeigen
        & zu guter letzt:
        4.Brauche ich ein Physik-Studium?
        Nein, es wäre zwar von Vorteil, aber ein Studium der Geophysik/Geotechnik/Geologie hat bereits einen sehr/genügend hohen physikalischen Anteil.
        Du wirst aber auch sehen, dass eine zu frühe Spezialisierung auf ein Fachgebiet eher hinderlich ist. Interessen ändern sich schnell und der Arbeitsmarkt verändert sich auch.
        Es ist besser sich alle Türen offen zu halten. Die meisten spezialisieren sich erst, wenn sie promovieren.
        Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid

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        • #5
          Danke, dass hat mir bisher schon sehr weitergeholfen, aber ich bin noch in der Schule und habe gemerkt dass Mathe und Physik und das ganze Rechnen nicht gerade meine Stärke sind.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von dudee Beitrag anzeigen
            Danke, dass hat mir bisher schon sehr weitergeholfen, aber ich bin noch in der Schule und habe gemerkt dass Mathe und Physik und das ganze Rechnen nicht gerade meine Stärke sind.
            Geologie könnte vielleicht noch was für dich sein. Da sind die Anforderungen in Mathematik und Physik nicht ganz so hoch wie in vielen anderen Fächern. Wie gut bist du in Chemie?

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            • #7
              In Chemie bin ich besser las in Mathematik&Physik aber auch nciht gerade der 1er Mensch, das bin ich eigentlich nirgendwo (: Aber eine 2,75 habe ich in der Arbeit.

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              • #8
                Zitat von dudee Beitrag anzeigen
                In Chemie bin ich besser las in Mathematik&Physik aber auch nciht gerade der 1er Mensch, das bin ich eigentlich nirgendwo (: Aber eine 2,75 habe ich in der Arbeit.
                Wenn du dich etwas mehr anstrengst, kann das vielleicht noch etwas werden. Das Wichtigste für ein Studium, z.B. Geologie, ist eine ausreichende Motivation, also Lust am Lernen. Bei einem Studium fallen in der Regel Fächer, die man nicht mag, weg.

                Geologie hat natürlich erst mal viel mit dem Planeten Erde zu tun, aber natürlich auch mit dem Mars und anderen Planeten oder eben Jupitermonden, Asteroiden usw.

                Besonders Asteroiden sind interessant wegen Bodenschätzen.
                Wenn dich so etwas interessiert, macht ein Geologie-Studium sicher Sinn.

                Bis dahin kannst du ja auch erst einmal alle Folgen von Star Trek The Next Generation, Star Trek Voyager und Star Trek: Enterprise schauen

                Vielleicht motiviert dich das dann noch etwas mehr.

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                • #9
                  Man sollte nicht davon ausgehen, dass man für Geologie kein Mathe und Physik braucht, dann geht dass meistens schief.

                  Ansonsten würde ich dir für Planetologie ein Geophysik-Studium in Münster empfehlen, da kann man direkt Planetologie Vertiefungsfach wählen.
                  Physik-Studium brauchst du vorher nicht, dass ist dann sozusagen dabei.

                  http://www.uni-muenster.de/Studienga...ten/index.html
                  Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013

                  Das offizielle "Wer ist Wes" im SciFi-Forum!

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                  • #10
                    Zitat von Wes Jansen Beitrag anzeigen
                    Man sollte nicht davon ausgehen, dass man für Geologie kein Mathe und Physik braucht, dann geht dass meistens schief.
                    Auf jeden Fall braucht man für Geologie weniger Mathe und Physik als für ein Geophysik-Studium oder gar ein Physik-Studium.

                    Deswegen macht diese Empfehlung
                    Zitat von Wes Jansen Beitrag anzeigen
                    Ansonsten würde ich dir für Planetologie ein Geophysik-Studium in Münster empfehlen, da kann man direkt Planetologie Vertiefungsfach wählen.
                    Physik-Studium brauchst du vorher nicht, dass ist dann sozusagen dabei.
                    für jemanden der in Mathe und Physik nicht besonders gut ist, auch überhaupt gar keinen Sinn.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von irony Beitrag anzeigen
                      Auf jeden Fall braucht man für Geologie weniger Mathe und Physik als für ein Geophysik-Studium oder gar ein Physik-Studium.

                      Deswegen macht diese Empfehlung

                      für jemanden der in Mathe und Physik nicht besonders gut ist, auch überhaupt gar keinen Sinn.
                      Dann würde es für jemanden der in Mathe und Physik nicht besonders gut ist überhaupt keinen Sinn machen, Planetologie zu studieren. Entweder man akzeptiert, dass man sich mit diesen beiden Fächern beschäftigen muss und ist bereit an dieser Schwäche zu arbeiten oder man lässt es ganz sein. Aber zu denken, mit Geologie könnte man das ganze umgehen macht keinen Sinn, gerade wenn man sich auf Planetologie spezialisieren möchte.
                      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013

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                      • #12
                        Zitat von Wes Jansen Beitrag anzeigen
                        Aber zu denken, mit Geologie könnte man das ganze umgehen macht keinen Sinn, gerade wenn man sich auf Planetologie spezialisieren möchte.
                        Warum nicht? Glaubst du, jeder Geologe ist ein As in Mathe und Physik?

                        Manchmal braucht jemand auch einfach Zeit. Zeit, die man bei einem schwer mathematiklastigen Geophysik- oder Physik-Studium nicht hat.

                        Wenn jemand Geophysik oder Physik studiert und in Mathe schlecht ist, überlebt er nicht mal die ersten drei Semester.

                        Mit Geologie lässt man es ruhiger angehen. Wenn es dann nicht reicht, hat man es wenigstens versucht und weiß Bescheid.

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                        • #13
                          Zitat von irony Beitrag anzeigen
                          Warum nicht? Glaubst du, jeder Geologe ist ein As in Mathe und Physik?

                          Manchmal braucht jemand auch einfach Zeit. Zeit, die man bei einem schwer mathematiklastigen Geophysik- oder Physik-Studium nicht hat.

                          Wenn jemand Geophysik oder Physik studiert und in Mathe schlecht ist, überlebt er nicht mal die ersten drei Semester.

                          Mit Geologie lässt man es ruhiger angehen. Wenn es dann nicht reicht, hat man es wenigstens versucht und weiß Bescheid.
                          Man muss kein Ass sein, aber ein bißchen Ahnung sollte man schon haben.

                          Diejenigen die dachten, sie studieren Geologie, weil man da kein Mathe braucht sind bei uns immer Reihenweise durch die Tests gefallen (oder sie kamen zu uns Geophysikern, damit wir ihnen bei den Aufgaben helfen).
                          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013

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                          • #14
                            Ich kann mir nicht vorstellen, dass der mathematische oder physikalische Anteil bei Geologie geringer ist als im Chemie-Studium. Und dort it er schon ziemllich groß.

                            Ich würde zB jemandem, der in Chemie eine 1 hat, aber in Mathe und Physik eher ein unbeschriebenes Blatt ist, niemals ein Chemiestudium ans Herz legen.
                            Chemie-Blabla kann man auswendig lernen, aber das, was in der theoretichen oder physikalischen Chemie besprochen wird ist eben pure Mathe/Physik.

                            Die Namen der Fächer sind teilweise irreführend.

                            Unsere Geologiestudenten haben zB Mathe zuammen mit den Physikern.

                            Auch so ist Physik in -allen- Naturwissenschaften essenziell und die kannst du meinst nur verstehen, wenn dementsprechende Mathekenntnisse vorliegen.

                            Aber ehrlich, wenn man, sagen wir mal, ne 3/4 in Mathe oder Physik hat, dann kann man das durch lernen/üben noch verbessern.

                            Man darf jetzt auch nicht unbedingt die Noten als Referenz nehmen. Es gibt viele Menschen mit einem 3,... Abi, die ihr Studium mit 1 abgeschlossen haben.

                            Wichtig ist, ob man Mathe -versteht- und es nur an mangelnder Motivation liegt oder ob man garnicht durchblickt. Ich hatte in Mathe, je nach Motivation, 1er, 2er aber auch 5er.
                            Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid

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                            • #15
                              Zitat von Seythia Beitrag anzeigen
                              Ich kann mir nicht vorstellen, dass der mathematische oder physikalische Anteil bei Geologie geringer ist als im Chemie-Studium. Und dort it er schon ziemllich groß.
                              Geringer als im Chemiestudium hat auch niemand behauptet, aber man muss sich gezielt informieren. Z.B. Modultabelle

                              Klickt man die Modulbeschreibung für Mathematik an, erhält man die Beschreibung
                              Mathematik I für Biologen (V+Ü)

                              Elementare Rechenoperationen, Grundzüge der linearen Algebra, Funktionen und grundlegende Eigenschaften von Funktionen, Differentiation und Integration, Differentialgleichungen und Modellierung mit Hilfe von Differentialgleichungen.

                              Mathematik II für Biologen (V+Ü)

                              Statistische Methoden und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
                              D.h. die Geologen an der Uni Köln hören die Mathematik für Biologen
                              Und für mich sieht das nicht nach etwas aus, was man nicht irgendwie aus der Schule kennt.

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