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Wird die Sprache Deutsch diskriminiert?

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    #31
    Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
    Und das, was du da beschreibst, ist Geschichte. Da aber zu dem Zeitraum, von dem du sprichst, die Masse der Menschen eben keinen Zugang zu Bildung hatte, hat sich das auf diese Weise entwickelt.
    Ja, eben. Hat auch mit dem Fehlen einer allgemeinen, überall verständlichen Hochsprache zu tun, die im Deutschen erst nach Luthers Bibelübersetzung im Aufkommen war und im Römischen Reich das klassiche Latein war, das aber nur von der Oberschicht verstanden wurde.

    Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
    Ich bitte dich, mir zu erklären, wo ich hier Leute beleidigt habe und womit?????
    Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
    Es ist die (Sonder)Sprache der unteren sozialen Schichten bzw. von meist "benachteiligten" Randgruppen und der bildungsarmen Gruppen/ Schichten... Und damit haben andere gesellschaftliche Gruppen, welche eben über einen höheren Bildungsstand verfügen, oft ein Problem...
    Das klingt für mich nach "die da unten sollen ordentlich Deutsch lernen odre die Fresse halten und uns nicht auf die Eier gehen!".

    Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
    Soziolekt:[...Eigentlich aber sind Dialekte alle einer Sprache zugeordneten Varietäten, die man sowohl geographisch (horizontal) als auch nach sozialen Faktoren (vertikal) einordnen kann. Danach wären sowohl die Standardsprache als auch die Umgangssprache in einer bestimmten Ausformung Dialekte (im besonderen Soziolekte). ...]

    Quelle: Wikipedia
    Standartsprache ist kein Dialekt, da Dialekte im Wesentlichen keiner übergeordneten Regulierung unterliegen.

    Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht äußert sich ja meine "Anklägerin" auch noch und ich habe, entgegen meiner Absicht, ja doch jemanden beleidigt.
    Verdammt ich muss Profilbild ändern, das passiert mir schon zum zweiten Mal

    Zitat von Normandy Beitrag anzeigen
    Spricht man danach Chemie mit einem CH, K oder doch Schemie? .
    Ch. Fremdwort.

    Zitat von Normandy Beitrag anzeigen
    (Heißt das wirklich Kanakisch? Und was haben eigentlich immer alle gegen die Ureinwohner von Neukaledonien?).
    Das Wort ist polynesisch und bedeuted "Mensch".

    Zitat von Normandy Beitrag anzeigen
    Ob das nun ein Dialekt ist oder nicht ist mir egal.
    Dann seien wir froh, dass du nix über die deutsche Sprache zu bestimmen hast.

    Zitat von Normandy Beitrag anzeigen
    Aus meine persönlichen Erfahrung jedenfalls kann ich nur den Schluss ziehen, dass meist die schlechte(re)n Schüler dieses "Kanakisch" sprechen, die besseren lehnen das ab. Ich frage mich nur warum das so ist? Ich meine jetzt völlig Wertfrei, warum sich dieser Graben bildet. Ich kann es irgendwie nicht nachvollziehen, warum einige dazu neigen (und immer in das selbe Schema passen) und andere nicht?
    Schon mal nachgedacht, dass dieser Soziolekt in einer bestimmen Schicht verbreitet ist?

    Zitat von Normandy Beitrag anzeigen
    Zum Thema:
    Also deutsch wird bestimmt nicht diskriminiert, warum auch? Manche haben halt ihre Ansichten, aber daraus solch komische Schlüsse zu ziehen liegt mir irgendwie fern.
    Ich z.B finde das man Deutsch viel viel schlechter Singen kann als Italienisch, aber deswegen diskriminiere ich Deutsch doch nicht.
    Dann schreib mal schön Italienisch und teil mir deine Erfahrungen mit, wenn du dich mit der Sprache schon so super auskennst.

    Kommentar


      #32
      Zitat von uriel_ventris Beitrag anzeigen
      1.
      Ja, eben. Hat auch mit dem Fehlen einer allgemeinen, überall verständlichen Hochsprache zu tun, die im Deutschen erst nach Luthers Bibelübersetzung im Aufkommen war und im Römischen Reich das klassiche Latein war, das aber nur von der Oberschicht verstanden wurde.


      2.
      Das klingt für mich nach "die da unten sollen ordentlich Deutsch lernen odre die Fresse halten und uns nicht auf die Eier gehen!".

      3.
      Standartsprache ist kein Dialekt, da Dialekte im Wesentlichen keiner übergeordneten Regulierung unterliegen.

      4.
      Verdammt ich muss Profilbild ändern, das passiert mir schon zum zweiten Mal


      ...
      zu 4. Schon editiert.
      zu 3. Wer hat das behauptet?
      zu 2.
      Habe ich nicht behauptet, auch wenn es für dich so klingt. Es war eine nüchterne und sachliche Feststellung und wertfrei. Es ist aber ein Fakt.

      zu 1.
      Eben! Und wir leben nach dieser Reformation in einer Zeit, in der die Hoch-bzw. Standardsprache Allgemeingut ist, diese in der allgemeinbildenen Schule gelehrt wird und überall in der Öffentlichkeit (Behörden, Ämter, Schulen, Universitäten, Medien,....) verwendet wird! Jeder, wirklich jeder hat Zugang dazu! Im Vergleich zu damals!

      Kommentar


        #33
        Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
        zu 4. Schon editiert.
        zu 3. Wer hat das behauptet?
        zu 2.
        Habe ich nicht behauptet, auch wenn es für dich so klingt. Es war eine nüchterne und sachliche Feststellung und wertfrei. Es ist aber ein Fakt.

        zu 1.
        Eben! Und wir leben nach dieser Reformation in einer Zeit, in der die Hoch-bzw. Standardsprache Allgemeingut ist, diese in der allgemeinbildenen Schule gelehrt wird und überall in der Öffentlichkeit (Behörden, Ämter, Schulen, Universitäten, Medien,....) verwendet wird! Jeder, wirklich jeder hat Zugang dazu! Im Vergleich zu damals!
        Auch "damals" hatte jeder Zugang zur "Amtssprache" Latein,es gab halt nur Leute die sich das erlernen nicht leisten konten...aber jeder Beamte,Gelehrte oder Lehrer konnte es,somit war es damals eine "öffentliche" Sprache und wirklich jeder (der sich den Unterricht leisten konnte) hatte auch damals zugang dazu
        .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

        Kommentar


          #34
          Zitat von Anthea Beitrag anzeigen

          Wollen wir uns jetzt wirklich gegenseitig jeden Rechtschreibfehler oder gar Tippfehler vorwerfen? Ich zähle in deinem kurzen Statement gleich 4 Fehler... Also bitte keine "Steinschlacht", danke!
          Ja, endlich mal jemand, der es diesem Sch****** burpie zeigt, weiter so! Der burpie geht mir nämlich unsoweiter................................! (nein, keine Smileys)

          Zum Thema:
          Die Sprache Deutsch wird schon lange diskriminiert, das ist aber nur die Schuld von Englisch ! Englisch ist schon so in unsere Sprache initiiert, wir können gar nicht anders! Ausser natürlich wenigen Ausnahmen, zb. die die immer Internetz sagen statt Internet !

          Aber das ich als Nazi oder Rassist beschimpft wurde habe ich noch nie erlebt, und ich bin auch auf Servern zu Gast (Spiele - Battlefield) und wurde noch nie beschimpft! Ok, ich könnte immer noch sagen ich wär Schweizer !
          Ich hab da ein ganz mieses Gefühl!!!!
          Magierin: Ich sleudere den Fffeuerball dem Drachen entgegen
          There's a Rainbow inside my Mind
          Trippin' on Sunshine

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            #35
            Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
            Auch "damals" hatte jeder Zugang zur "Amtssprache" Latein,es gab halt nur Leute die sich das erlernen nicht leisten konten...aber jeder Beamte,Gelehrte oder Lehrer konnte es,somit war es damals eine "öffentliche" Sprache und wirklich jeder (der sich den Unterricht leisten konnte) hatte auch damals zugang dazu
            Und genau das ist der Knackpunkt: Jeder, der es sich leisten konnte!

            Heute dagegen hat jeder kostenlos Zugang zur Allgemeinbildung (und darüber hinaus sogar) und damit auch zur Standardsprache. Und du kannst einfach nicht diese Zeit, in der es kaum Leute gab, die des Lesens und Schreibens mächtig waren ( ab dem Frühmittelalter) und in der so viel an antikem Wissen verloren war, mit dem Heute vergleichen: Heute haben wir die Medien zur extrem schnellen Verbreitung von Ideen, Wissen und Infos, die allgemeine Schulpflicht!!! und das Internet, sowie einen kostenlosen Zugriff auf Informationsspeicher wie Bücher ... in öffentlichen Bibliotheken... und jeder kann, wenn er es will, das Lesen und Schreiben lernen: Kostenlos! Bildung ist Allgemeingut des Volkes.

            Damals war es einer winzig kleinen Elite vorbehalten und auch die hatte kaum Zugriff auf die wenigen verbliebenen Infos, da ein Großteil des antiken Wissens einfach nicht mehr existierte...... und der Austausch von Wissen... war mühsam...
            Es existierte kein einheitliches, verbindenes und zentralistisches System mehr, daher verfiel alles ....

            Und die von dir angesprochene sog. Amtssprache (Latein) war eben nicht die einer standardisierten Sprache einer Nation, die es so ja noch gar nicht gab! Latein war eben nur die Sprache der gebildeten Elite. Und Latein als Amtssprache gab es spätestens seit dem frühen 7. Jhd. nicht mehr. Ab Karl dem Großen wurde Latein dann wieder als Sprache der Wissenschafts-und Kunstelite wichtig... Aber auch hier ist eben Elite das entscheidene Wort!

            Für das Heute gilt auch:
            [...Einfluss durch moderne Medien: Auch im 20. Jahrhundert gab es starke Einflüsse auf die deutsche Sprache. Zum einen wurde durch die weite Verbreitung audiovisueller Massenmedien eine natürliche Tendenz zur Standardisierung gefördert, zum anderen wurde in ländlichen Gebieten bewusst eine Umerziehung von der Dialektsprache zum Hochdeutsch vorangetrieben. ... ] Quelle: Wikipedia

            Eine Standardsprache ist notwendig für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft und wird entsprechend gefördert.

            Kommentar


              #36
              Zitat von Anthea Beitrag anzeigen
              Und genau das ist der Knackpunkt: Jeder, der es sich leisten konnte!

              Heute dagegen hat jeder kostenlos Zugang zur Allgemeinbildung (und darüber hinaus sogar) und damit auch zur Standardsprache. Und du kannst einfach nicht diese Zeit, in der es kaum Leute gab, die des Lesens und Schreibens mächtig waren ( ab dem Frühmittelalter) und in der so viel an antikem Wissen verloren war, mit dem Heute vergleichen: Heute haben wir die Medien zur extrem schnellen Verbreitung von Ideen, Wissen und Infos, die allgemeine Schulpflicht!!! und das Internet, sowie einen kostenlosen Zugriff auf Informationsspeicher wie Bücher ... in öffentlichen Bibliotheken... und jeder kann, wenn er es will, das Lesen und Schreiben lernen: Kostenlos! Bildung ist Allgemeingut des Volkes.

              Damals war es einer winzig kleinen Elite vorbehalten und auch die hatte kaum Zugriff auf die wenigen verbliebenen Infos, da ein Großteil des antiken Wissens einfach nicht mehr existierte...... und der Austausch von Wissen... war mühsam...
              Es existierte kein einheitliches, verbindenes und zentralistisches System mehr, daher verfiel alles ....

              Und die von dir angesprochene sog. Amtssprache (Latein) war eben nicht die einer standardisierten Sprache einer Nation, die es so ja noch gar nicht gab! Latein war eben nur die Sprache der gebildeten Elite. Und Latein als Amtssprache gab es spätestens seit dem frühen 7. Jhd. nicht mehr. Ab Karl dem Großen wurde Latein dann wieder als Sprache der Wissenschafts-und Kunstelite wichtig... Aber auch hier ist eben Elite das entscheidene Wort!

              Für das Heute gilt auch:
              [...Einfluss durch moderne Medien: Auch im 20. Jahrhundert gab es starke Einflüsse auf die deutsche Sprache. Zum einen wurde durch die weite Verbreitung audiovisueller Massenmedien eine natürliche Tendenz zur Standardisierung gefördert, zum anderen wurde in ländlichen Gebieten bewusst eine Umerziehung von der Dialektsprache zum Hochdeutsch vorangetrieben. ... ] Quelle: Wikipedia

              Eine Standardsprache ist notwendig für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft und wird entsprechend gefördert.
              Das ist ja alles gut und schön und mag auch durchaus richtig sein..
              ABER:
              Wir alle müssen nunmal mit den realitäten leben und wenn übermorgen irgendein "neuer" Luther ein neues Werk druckt indem er irgendwas aus dem "Hochdeutschen" ins "Assideutsche" übersetzt,in dem aus "Herr" ein "ey Alder" und aus "Meine Güte" ein "Booaah ey" wird..und das ganze allgemein angenommen wird (warum auch immer) dann ist das eben so..da kann man auf alten Brauch,tradition und geschichte so lange rumreiten bis einem der Arsch wund wird und wird dennoch nichts drann ändern..genau das gleiche ist zu Luthers Zeiten passiert und wird wieder passieren obs uns jetzt passt oder nicht....denn die Sprache ist dynamisch,unterliegt diversesten Änderungen und wird sich niemals "einsperren" lassen..das hat niemals funktioniert und wird auch nie funktionieren..
              .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                #37
                Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
                Das ist ja alles gut und schön und mag auch durchaus richtig sein..
                ABER:
                Wir alle müssen nunmal mit den realitäten leben und wenn übermorgen irgendein "neuer" Luther ein neues Werk druckt indem er irgendwas aus dem "Hochdeutschen" ins "Assideutsche" übersetzt,in dem aus "Herr" ein "ey Alder" und aus "Meine Güte" ein "Booaah ey" wird..und das ganze allgemein angenommen wird (warum auch immer) dann ist das eben so..da kann man auf alten Brauch,tradition und geschichte so lange rumreiten bis einem der Arsch wund wird und wird dennoch nichts drann ändern..genau das gleiche ist zu Luthers Zeiten passiert und wird wieder passieren obs uns jetzt passt oder nicht....denn die Sprache ist dynamisch,unterliegt diversesten Änderungen und wird sich niemals "einsperren" lassen..das hat niemals funktioniert und wird auch nie funktionieren..

                Kommentar


                  #38
                  verkommen wir wirklich so sehr?
                  Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                  Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

                  Kommentar


                    #39
                    Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
                    verkommen wir wirklich so sehr?
                    Ja und nein. Es ist Entwicklung.

                    Und es ist egal, ob sich "Kanaksprak" scheiße anhört. Ich nehme wieder eines meiner prominenten Beispiele, die französische Sprache. Was muss sich der Klerus gedacht haben, als 813 das elitäre Latein in den Predigten durch das Kauderwelsch des Volkes ersetzt wurde.

                    Kommentar


                      #40
                      Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
                      verkommen wir wirklich so sehr?
                      Die Frage ist doch dann wohl eher "Wodurch" wir verkommen??
                      Verkommen wir dadurch das wir unsere "Heilig Deutsche" Sprache verändern und anpassen,oder eher dadurch das wir einem "offensichtlich erheblichen" Anteil unserer Bevölkerung verwehren sich (für ihre begriffe) allgemienverständlich auszudrücken..
                      was ist denn "verkommen" für uns deutsche?? Das wir die "Alten Werte" Hochhalten und am besten ins "Teutsche" zurückfallen??
                      oder das wir konsequent den Weg verfolgen den wir demokratisch und weltoffen/aufgeklärt seit 40 jahren verfolgen??
                      Wenn wir letzteres wollen (und wir tun es ja so gesehen die ganze zeit) dann müssen wir auch zugestehen,das es "DAS " Deutschland in spätestens 100 jahren nicht mehr geben wird,was die Sprache mit einschliesst bzw. ist die Sprache wohl der "Anfang vom Ende" (und ich persönlich begrüße das sehr)
                      Wenn nichts dazwischen kommt (hoffentlich) haben wir in 100 jahren ein wirklich vereinigtes Europa,wo franzosen oder Dänen nichts anderes sind als heutzutage Bayern und Sachsen (in unserem beschränkten "Teutschen" denken)
                      .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

                      Kommentar


                        #41
                        Zitat von uriel_ventris Beitrag anzeigen


                        Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
                        Die Frage ist doch dann wohl eher "Wodurch" wir verkommen??
                        Verkommen wir dadurch das wir unsere "Heilig Deutsche" Sprache verändern und anpassen,oder eher dadurch das wir einem "offensichtlich erheblichen" Anteil unserer Bevölkerung verwehren sich (für ihre begriffe) allgemienverständlich auszudrücken..
                        was ist denn "verkommen" für uns deutsche?? Das wir die "Alten Werte" Hochhalten und am besten ins "Teutsche" zurückfallen??
                        oder das wir konsequent den Weg verfolgen den wir demokratisch und weltoffen/aufgeklärt seit 40 jahren verfolgen??
                        Wenn wir letzteres wollen (und wir tun es ja so gesehen die ganze zeit) dann müssen wir auch zugestehen,das es "DAS " Deutschland in spätestens 100 jahren nicht mehr geben wird,was die Sprache mit einschliesst bzw. ist die Sprache wohl der "Anfang vom Ende" (und ich persönlich begrüße das sehr)
                        Wenn nichts dazwischen kommt (hoffentlich) haben wir in 100 jahren ein wirklich vereinigtes Europa,wo franzosen oder Dänen nichts anderes sind als heutzutage Bayern und Sachsen (in unserem beschränkten "Teutschen" denken)
                        Ich glaube, wir missverstehen uns: Natürlich ist Sprache ein Entwicklungsprozess und es fließen auch immer Elemente aus anderen Sprachen mit ein und gerade auf dem Gebiet des heutigen Deutschland, welches ja durch seine geografischen Lage im Durchzugsgebiet vieler Völker (und damit Sprachen) lag und liegt, vermischen sich Sprachen und Kulturen aufs Heftigste... das ist normal. Aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass in absehbarer Zeit die Politik, die Behörden, die Schulen.... "Ey alda, guggst du...!" in ihr Vokabular aufnehmen werden... Ist das wirklich wünschenswert?
                        Dass die ungebildetsten und die Randgruppen (Nur zu uriel_ventris! ) die Entwicklung von Sprache vorgeben in der heutigen Zeit der Aufklärung und der Wissensvermittlung halte ich für unwahrscheinlich und nicht erstrebenswert. Und das ist der entscheidende Unterschied zur Entwicklung der Menschheit von damals! Diese Zeit heute ist einmalig in der Entw. der Menschheitsgeschichte, aber das hatten wir ja schon! ...

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                          #42
                          Zitat von uriel_ventris
                          Ch. Fremdwort.
                          Das weiß ich auch . Das war ein Witz zu dem Thema im Politikforum in dem manche meinten Chemie spricht man mit K, andere behaupteten mit Ch. Ch ist natürlich richtig, das sollte nur ein kleiner Witz sein

                          Zitat von uriel_ventris
                          Das Wort ist polynesisch und bedeuted "Mensch
                          Ich meinte eigentlich ob man diese Jugendsprache wirklich so betitelt. Da ist die Wortherkunft nicht wirklich die passende Antwort. Und das Volk der Kanak sind die Ureinwohner von Neukaledonien.
                          Ich bezog mich darauf das ja viele "Kanaken" als Schimpfwort einsetzten und ich deshalb "Kanakisch" als ein wenig zu stark abwertend empfinde.
                          Aber das hast du auf Wikipedia bestimmt schon nachgelesen.

                          Zitat von uriel_ventris
                          Dann seien wir froh, dass du nix über die deutsche Sprache zu bestimmen hast.
                          Ja, da wäre jemand wie ich mit LRS wirklich die falsche Person .

                          Zitat von uriel_ventris
                          Dann schreib mal schön Italienisch und teil mir deine Erfahrungen mit, wenn du dich mit der Sprache schon so super auskennst.
                          Vielleicht ist das auch einfach ein Missverständnis, aber ich finde deinen "Ton" ein wenig anklagend. Was gibt es denn an meiner Meinung zu bemängeln?

                          Zitat von Anthea
                          Ich glaube, wir missverstehen uns: Natürlich ist Sprache ein Entwicklungsprozess und es fließen auch immer Elemente aus anderen Sprachen mit ein und gerade auf dem Gebiet des heutigen Deutschland, welches ja durch seine geografischen Lage im Durchzugsgebiet vieler Völker (und damit Sprachen) lag und liegt, vermischen sich Sprachen und Kulturen aufs Heftigste... das ist normal. Aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass in absehbarer Zeit die Politik, die Behörden, die Schulen.... "Ey alda, guggst du...!" in ihr Vokabular aufnehmen werden... Ist das wirklich wünschenswert?
                          Dass die ungebildetsten und die Randgruppen (Nur zu uriel_ventris! ) die Entwicklung von Sprache vorgeben in der heutigen Zeit der Aufklärung und der Wissensvermittlung halte ich für unwahrscheinlich und nicht erstrebenswert. Und das ist der entscheidende Unterschied zur Entwicklung der Menschheit von damals! Diese Zeit heute ist einmalig in der Entw. der Menschheitsgeschichte, aber das hatten wir ja schon! .
                          Kann ich nur zustimmen

                          Kommentar


                            #43
                            Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
                            verkommen wir wirklich so sehr?
                            ...fragt der Einzeiler.



                            Ich finde vor allem den Mischmasch aus Deutsch und Englisch in der Wirtschaftssprache irritierend und nervtötend, im Marketing sogar lächerlich. Mein MP3 Player wird unbeabsichtigt immer "deutscher", weil es insbesondere im Bereich Rock/Metal ziemlich gute und textstarke deutsche Bands gibt. Ich liebe es deutsche Literatur zu lesen. Auch ich schüttle öfters den Kopf, wenn ich in der U-Bahn sitze ...

                            ...Aber trotz allem geht mir nicht weniger das Weltuntergangsgeschrei und die selbstgefällige Arroganz selbsternannter Gelehrter und Hüter sprachlicher Moral auf die Nerven. Sie predigen Goethe und beklagen den Verfall der deutschen Sprache, aber wo sind sie, wenn es darum geht Neues zu schaffen? Wo sind diese Sprachhüter, wenn es darum geht die deutsche Sprache in der Gegenwart schöpferisch in Szene zu setzen? Wo ist der Goethe des 21. Jahrhunderts, wenn doch jeder meint die Sprache so gut zu beherrschen, dass man sich selbst zum Propheten des Verfalls aufschwingen kann?

                            Es gibt nur ein Argument für die deutsche Sprache: Etwas Wertvolles in deutscher Sprache zu schaffen. Der schrecklichste deutschsprachige Künstler macht mit seinem Erfolg mehr für die deutsche Sprache als tausend Sprachhüter.

                            Kommentar


                              #44
                              Zitat von Normandy Beitrag anzeigen
                              Das weiß ich auch . Das war ein Witz zu dem Thema im Politikforum in dem manche meinten Chemie spricht man mit K, andere behaupteten mit Ch. Ch ist natürlich richtig, das sollte nur ein kleiner Witz sein
                              Im Gegensatz zu dir haben wir (oder zumindest ich) dort nicht in Kategorien wie richtig und falsch gedacht, sondern wie es klingt und woher die Unterschiede kommen.

                              Allgemein zum Thema nehme ich an, dass die Bedeutung der dt. Sprache durchaus zunehmen wird können, je mehr "wichtige" bzw große Treffen (politisch, sportlich, wirtschaftlich und auch gesellschaftlich), Veranstaltunge u.a. etc dort stattfinden werden.
                              Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                              Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

                              Kommentar


                                #45
                                ...Aber trotz allem geht mir nicht weniger das Weltuntergangsgeschrei und die selbstgefällige Arroganz selbsternannter Gelehrter und Hüter sprachlicher Moral auf die Nerven. Sie predigen Goethe und beklagen den Verfall der deutschen Sprache, aber wo sind sie, wenn es darum geht Neues zu schaffen? Wo sind diese Sprachhüter, wenn es darum geht die deutsche Sprache in der Gegenwart schöpferisch in Szene zu setzen? Wo ist der Goethe des 21. Jahrhunderts, wenn doch jeder meint die Sprache so gut zu beherrschen, dass man sich selbst zum Propheten des Verfalls aufschwingen kann?



                                Zitat von Eye-Q Beitrag anzeigen
                                Im Gegensatz zu dir haben wir (oder zumindest ich) dort nicht in Kategorien wie richtig und falsch gedacht, sondern wie es klingt und woher die Unterschiede kommen.
                                Ja, das habe ich unglücklich erklärt.

                                Kommentar

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