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Tanzsportverein vs. Tanzschule

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  • Tanzsportverein vs. Tanzschule

    Im Bekanntenkreis hatten wir letztens eine Diskussion bei der es sich ums Tanzen drehte.
    Deshalb wollte ich den Kreis der Meinungen und Erkenntnisse hier vlt etwas erweitern.
    Also Fakt ist, dass Tanzsportvereine und Tanzschule verschiedene Interessengebiete abdecken. Auf der einen Seite wird bei ersterem AUCH ein leistungssportliches Angebot für z.B. Standard und Latein offeriert, aber auch für den Hobby- und Gelegenheitstänzer ist da was dabei. Dazu kommen Möglichkeiten wie Jazz+Modern Dance, Ballett, Discofox etc.
    Eine Tanzschule bietet im grunde das gleiche, außer dem Leistungssport.
    Warum scheint es aber mehr Leute in die Tanzschulen zu ziehen, als zu einem Verein? Eine Mitgliedschaft bei letzterem könnte sich mittelfristig bei gleichem Ergebnis als finanziell günstiger herausstellen.
    Oder besser gefragt, was und wie sollten Vereine offerieren, um attraktiver zu erscheinen? Denn es scheint eher ein Imageproblem zu sein.
    Und die zweite große Frage war, warum in Internettanzpartnerbörsen ein Verhältnis von einem tanzwilligen Herren zu mindestens zwei oder mehr ebensolchen Damen besteht. Sind Männer eher bewegungsunwillig?
    Bin gespannt, ob das hier jemanden anspricht
    Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
    Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

  • #2
    Ich denke viele machen wie ich nur einen Anfängerkurs und da wäre dann eine Mitgliedschaft wohl zu teuer. Wer dann auf den Geschmack kommt, ist schon bei der Tanzschule angemeldet und wird wohl erst wechseln, sobald es ihm dort an Herausforderungen mangelt.

    Außerdem kann es sehr wohl ein Imageproblem sein. Beim Tanzsportverein denkt man als Ottonormalverbraucher, dass das Niveau zu hoch ist (weils halt Sport ist und Sport auf Turniere ausgerichtet ist) und scheut daher den Sportverein. Man will ja nicht blöd dastehen.

    Und viele Männer sind wohl einfach etwas steif in ihren Bewegungen, weswegen Tanzen nicht auf der Hitliste der Aktivitäten erscheint. Auch wieder, man will sich ja nicht bloßstellen.

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    • #3
      Ich sehe da jetzt erhlich gesagt kein großes Mysterium. Wer nur locker unter Freunden Fußballspielen möchte, meldet sich schließlich auch nicht in einem Verein an, sondern mietet mit seinen Freunden regelmäßig eine Halle oder einen Platz. Ähnlich beim Tanzen: Wer nur aus Spaß an der Freude tanzen möchte, der geht regel- oder unregelmäßig in die Tanschule, wer sportliche Ziele hat, sich mit an deren messen möchte, der meldet sich im Verein ein.
      Der ein oder andere Verein mag sicherlich auch "normale" Kurse anbieten, aber wie newman schon sagte, da denkt ein Ottonormalmensch beim Wort "Verein" doch gar nicht dran.
      Viele Menschen streben darüberhinaus auch keine langjährige Mitgliedschaft in einem Verein an, sondern buchen in jungen Jahren vielleicht ein paar Schnupperkurse zum erlenen und mit Mitte 40/50 noch einmal ein paar Auffrischungskurse oder gehen einfach in die Tanschule um neue Leute kennenzulernen. So zumindest meine Erfahrungen.

      Zur zweiten Frage: Tanzen ist out und als Frauending deklariert. Hinzu kommt newmans Argumentation. Imageproblem. Ich selbst mit da mit solchen Vorurteilen rangegangen und war später erstaunt, dass es durchaus Tanzkurse mit moderner Musik und lockeren Lehrern gibt.
      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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      • #4
        Zitat von newman Beitrag anzeigen
        Und viele Männer sind wohl einfach etwas steif in ihren Bewegungen, weswegen Tanzen nicht auf der Hitliste der Aktivitäten erscheint. Auch wieder, man will sich ja nicht bloßstellen.
        Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
        Zur zweiten Frage: Tanzen ist out und als Frauending deklariert. Hinzu kommt newmans Argumentation. Imageproblem. Ich selbst mit da mit solchen Vorurteilen rangegangen und war später erstaunt, dass es durchaus Tanzkurse mit moderner Musik und lockeren Lehrern gibt.
        Okay, d.h. ihr würdet also eher einen Tanzkurs (egal ob TS oder TSC) in Erwägung ziehen, der sich vlt nur an Männer richtet? So Grundschritte usw.? Schließlich wäre man da unter sich und das Balzverhalten, also etwaiges Blamieren, würde keine Rolle spielen. Von der Idee her könnte man das als Überraschungskurs vermarkten, da wären einige Frauen hinterher bestimmt überrascht
        Das Beispiel mit dem Fussball hinkt etwas, da es einen Mannschaftssport gegen einen Paarsport stellt. Man kann auch einen Ball allein gegen die Wand treten, aber allein tanzen ist weniger erfüllend.
        Dass Tanzen out ist würde ich nicht sagen, denn es gibt schon einigen Nachwuchs. Trotzdem ist es aber wohl eine Randsportart.
        Nächste Frage zum Image Tanzen/Tanzschule/Tanzsport: Gibt es zwei, drei Schlagworte, die diese Image zusammen fassen könnten?
        Zuletzt geändert von burpie; 21.08.2011, 19:32. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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        • #5
          Weiß nicht, ob das so viel hilft.
          Wenn man geht, dann ja eben gerade des anderen Geschlechts wegen...

          Vom Image würde ich sagen
          Tanzsport: Profis, Leistung, Sport steht im Vordergrund
          Tanzschule: Tanzen lernen, Tanzpartner steht im Vordergrund

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          • #6
            Zitat von burpie Beitrag anzeigen
            Okay, d.h. ihr würdet also eher einen Tanzkurs (egal ob TS oder TSC) in Erwägung ziehen, der sich vlt nur an Männer richtet? So Grundschritte usw.? Schließlich wäre man da unter sich und das Balzverhalten, also etwaiges Blamieren, würde keine Rolle spielen. Von der Idee her könnte man das als Überraschungskurs vermarkten, da wären einige Frauen hinterher bestimmt überrascht
            Nein, das hat hier aber glaube ich auch niemand gesagt. Ich glaube eher, wenn ein Single allein auf die Idee kommt tanzen zu wollen, dann wird er da weniger Berührungsängste haben und so oder so zum Tanzkurs gehen oder sich direkt im Verein anmelden. Egal ob Mann oder Frau.

            Das Beispiel mit dem Fussball hinkt etwas, da es einen Mannschaftssport gegen einen Paarsport stellt. Man kann auch einen Ball allein gegen die Wand treten, aber allein tanzen ist weniger erfüllend.
            Ob das Team nun aus zwei (Paar) oder 11 (Mannschaft) Leuten besteht, spielt doch keine Rolle. Zudem glaube ich kaum, dass einen Ball gegen die Wand zu treten erfüllender ist, als allein zu tanzen
            Meinetwegen nimm irgendeine andere Sportart als Beispiel. Der Punkt ist doch der, dass der Vereinsport eigentlich immer darauf ausgelegt ist, sich mit anderen zu messen, an Turnieren teilzunehmen etc.. Darauf ist eigentlich auch immer das Training ausgerichtet. Quasi auf die Perfektionierung des Ganzen. Und wenn dem vielleicht beim Tanzverein nicht so ist (das kann ich nicht beurteilen), dann besteht zumindest das Vorurteil.

            Ich muss gestehen, ich habe mir über einen richtigen Tanzsportverein und deren Angebot für Hobbytänzer selbst noch nie Gedanken gemacht. (bzw. ob an da Geld sparen kann) Als mehr oder weniger regemäßiges Hobby ohne Druck kam meiner Frau und mir damals auch direkt eher die Tanzschule in den Sinn, wo wir dann eben auch den Grundkurs und einige Aufbau- und Sonderkurse belegt hatten. Uns ging es da auch weniger um "Sport", sondern einfach um einen gemeinsamen Zeitvertreib der beiden Spaß macht.

            Dass Tanzen out ist würde ich nicht sagen, denn es gibt schon einigen Nachwuchs. Trotzdem ist es aber wohl eine Randsportart.
            Wäre es "in", wäre es keine Randsportart Das ist irgendwie Haarspalterei. Aber vielleicht gibts durch die ganzen C-Promi Tanzschows im TV ja einen Aufschwung.
            "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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            • #7
              Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
              Nein, das hat hier aber glaube ich auch niemand gesagt. Ich glaube eher, wenn ein Single allein auf die Idee kommt tanzen zu wollen, dann wird er da weniger Berührungsängste haben und so oder so zum Tanzkurs gehen oder sich direkt im Verein anmelden. Egal ob Mann oder Frau.
              Das ist richtig. Trotzdem gab/gibt es Tanzschulen, die in Zeitungen inserieren, aber kleingedruckt drunter setzen: Bitte keine einzelnen Damen.
              Was treibt die Frauen, offensichtlich in Scharen dorthin?
              Ein Tanzschulbesitzer meinte mal, dass Frauen eher aus Spass an der Freude dahin marschieren, während Männer eher auch auf eine Partnerin abseits der Tanzfläche hoffen. Da aber meist "zugeteilt" wird, funktioniert das für Singles nur in den wenigsten Fällen.

              Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
              Ob das Team nun aus zwei (Paar) oder 11 (Mannschaft) Leuten besteht, spielt doch keine Rolle. Zudem glaube ich kaum, dass einen Ball gegen die Wand zu treten erfüllender ist, als allein zu tanzen
              Meinetwegen nimm irgendeine andere Sportart als Beispiel. Der Punkt ist doch der, dass der Vereinsport eigentlich immer darauf ausgelegt ist, sich mit anderen zu messen, an Turnieren teilzunehmen etc.. Darauf ist eigentlich auch immer das Training ausgerichtet. Quasi auf die Perfektionierung des Ganzen. Und wenn dem vielleicht beim Tanzverein nicht so ist (das kann ich nicht beurteilen), dann besteht zumindest das Vorurteil.

              Ich muss gestehen, ich habe mir über einen richtigen Tanzsportverein und deren Angebot für Hobbytänzer selbst noch nie Gedanken gemacht. (bzw. ob an da Geld sparen kann) Als mehr oder weniger regemäßiges Hobby ohne Druck kam meiner Frau und mir damals auch direkt eher die Tanzschule in den Sinn, wo wir dann eben auch den Grundkurs und einige Aufbau- und Sonderkurse belegt hatten. Uns ging es da auch weniger um "Sport", sondern einfach um einen gemeinsamen Zeitvertreib der beiden Spaß macht.
              Wäre es "in", wäre es keine Randsportart Das ist irgendwie Haarspalterei. Aber vielleicht gibts durch die ganzen C-Promi Tanzschows im TV ja einen Aufschwung.
              "In" und "Out" sind dehnbare Begriffe und immerhin gibt es 220.000 Mitglieder im Tanzsportverband, von denen "nur" ca. 1/3 das Tanzen als Leistungssport betreibt. Da gibt es ganz andere "Randsportarten" mit landesweit z.B. nur 1300 Mitgliedern wie dem DKyuB
              Es ist durchaus richtig, dass man mit dem Begriff des Vereins auch sofort den Wettkampf verbindet und das wird sich auf Dauer auch nicht von einander trennen lassen, egal in welcher Sportart.
              Wenn ich das richtig verstanden hab, dann sollten sich bestimmte Angebote von TSCs eher an denen einer Tanzschule orientieren, vlt mit dem Hinweis einer möglichen Kostenersparnis...
              Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
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