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Finanzkrise vernichtete 13 Millionen Arbeitsplätze

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  • Finanzkrise vernichtete 13 Millionen Arbeitsplätze

    Seit 2007 hat die Finanzkrise weltweit mehr als 13 Millionen Arbeitsplätze gefordert. Vor allem junge Leute finden keinen Job.

    In den Industrieländern sind nach Angaben der OECD seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 mehr als 13 Millionen Arbeitsplätze vernichtet worden. "OECD-weit waren damit im Juni dieses Jahres mehr als 44 Millionen Menschen arbeitslos, viele von ihnen bereits seit mehr als zwölf Monaten", teilte die 34 Mitgliedstaaten zählende Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit.

    Im OECD-Schnitt habe die Gruppe der junge Leute zwischen 15 und 24 Jahren dagegen mit am stärksten unter dem Einbruch auf dem Arbeitsmarkt gelitten.

    OECD-Berechnung: Finanzkrise vernichtet mehr als 13 Millionen Jobs - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

  • #2
    Meine naive Weltsicht zum Thema:

    Jahrzehntelang war unser oberstes Dekret: Wachstum, Wachstum, Wachstum. Alles muss prozentual wachsen, wachsen, wachsen.

    Drum braucht man die Globalisierung. Outsourcing von Arbeitsplätzen, Ausnutzung von Ländern mit Billiglöhnen, Vernetzung auf dem Finanzmarkt, um überall schnell und gründlich mitmischen zu können, um..... ja, um noch weiter zu wachsen.

    Auf einem nicht unbegrenzten Raum (unsere Erde) mit nicht unbegrenzt vielen Ressourcen kann aber leider nichts und niemand unbegrenzt weiterwachsen. Man versucht es jetzt künstlich zu strecken, das Wachstum noch ein bisschen weiter zu pflegen. Aber das klappt nicht dauerhaft.

    Die Globalisierung hat weltweit kulturell und wirtschaftlich vieles über den Haufen geworfen, Betriebe ruiniert und dafür andere etabliert. Branchen vernichtet und neue kreiert. Dadurch ist in allen Ländern ein Ungleichgewicht entstanden. Länder wie England und USA erwirtschaften überdurchschnittlich viel ihres BIP durch den Kapitalmarkt. Andernorts wird sich auf den Billiglohnsektor konzentriert. Aber kein Land ist für sich allein noch wirklich handlungsfähig und entscheidungsgewandt. Alles ist vernetzt, von einander abhängig und darauf programmiert, endlos weiterzuwachsen. Alleinläufer gibt es nicht. Man reitet lieber gemeinsam in den Abgrund, weil der Absprung vom Pferd inzwischen viel zu schmerzhaft wäre. Also Augen zu und weiter.

    Inzwischen ist die Ballon so weit aufgeblasen, dass man ihn entweder gesundschrumpfen muss oder riskiert, dass er mit einem Knall platzt und alles in Trümmern legt. Die vielen Arbeitskräfte, die die wirtschaftlich starken Industrieländer einst angeworben haben, erweisen sich allmählich als Belastung. Der Nachwuchs, die Generation 15-24 findet sich dadurch in Perspektivlosigkeit. Studieren, weiterbilden bis man 35 ist, dann mal schauen. Aber worauf eigentlich? Was ist denn überhaupt noch wichtig? Wunderbare Welt des Wahnsinns.

    Kommentar


    • #3
      Wir brauchen nun wirklich nicht für jede Meldung auf irgendeiner Nachrichtenseite eigenen Thread. Erst recht nicht, wenn der Threadstarter nichtmal selber etwas zum Thema beiträgt.

      Für Kurzmeldungen haben wir immer noch diesen Thread:
      http://www.scifi-forum.de/off-topic/...ten-tages.html

      Und zum Thema bleibt ja immer noch einer der X Thread im Politikforum die Finanz-/ Wirtschaftskrise betreffend.
      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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