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Der Joint Strike Fighter (Die neue Waffe der U S Air Force)

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  • Der Joint Strike Fighter (Die neue Waffe der U S Air Force)

    Der neueste Kampfjet der USA heißt Joint Strike Fighter. Er ist neben der F-22 einer wenn nicht der fortschritlichste Kampfjet den es gibt. Der neue Fighter hat Tarnkappen Eigenschaften sodass er für dass Radar unsichtbar wird. Außerdem hat er die Möglichkeit senkrecht zu starten und zu landen. Die Waffensysteme sind alle unter der Hülle angebracht und werden im Kampf ausgefahren. Das neue Kampfflugzeug ist mit den neuesten Sensoren ausgerüstet. Der Computer kann so die Flugbahn einer feindlichen Rakete berechnen und denn besten Ausweichkurs wählen. Der neue Jet soll umgerechnet 28 Millionen Dollar kosten.
    "Inter Arma Enim Silent Leges"

  • #2
    Der ist Sicherlich Gut - aber der sieht irgendwie Doof aus








    »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
    Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
    Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
    Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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    • #3
      Unnötig zu erwähnen,dass der F-22 ein Joint Strike Fighter ist.JSF ist nur der Code für den Typ,denn er ist Jagdmaschine und Bomber zugleich!
      Möp!

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      • #4
        Cooles Gerät.
        ich kenn ihn nur von den "Faszination Fliegen" Karten, und meine sind schon wieder ziemlich veraltet! Aber man wird wohl nie erfahren, was wirklichh das modernste Gerät ist...
        "Wohl jede Theorie wird einmal ihr nein erleben, die meisten schon kurz nach ihrer Entstehung."

        - Albert Einstein

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        • #5
          Für die meisten Laien ist die F-22 der Jet der Zukunft. Dem ist jedoch nicht so. Denn voraussichtlich gehört die F-22 schon nächstes Jahr zum Bestand der US Air Force, US Navy und US Marine Corps. Die Zukunft der amerikanischen Streitkräfte ist jedoch noch in der Entwicklung. Die beiden Prototypen flogen erst Ende des letzten Jahres. Der Name dieses gigantischen Projekts ist „JSF“ - „Joint Strike Fighter“. Der JSF ist sehr manövrierfähig. Er soll sogar manövrierfähiger als die F-16 sein, die schon heute dank ihrer fly-by-wire Technik in der Lage ist bis zu 9G zu ziehen und somit als Dogfight-Spezialist (Nahkampf-Spezialist) gilt. Zusätzlich verfügt er über Stealtheigenschaften und ist somit für den Radar fast unsichtbar. Eine weitere Version des JSF besitzt sogar STOVL Fähigkeiten - also die Möglichkeit senkrecht zu starten und landen.
          Der JSF Soll in den USA die F-16 ablösen und wird somit eines Tages das Rückrat der USAF und der NATO werden, so wie es die Fighting Falcon heute ist. Die F-22 jedoch wird der Superjäger Nr. 1. Genau wie es der Jet den sie ablösen soll heute ist - die F-15.

          Es gibt zwei verschiedene Muster von zwei verschiedenen Firmen. Jedoch nur eines wird später Serienmässig produziert. Deshalb testet die US-Regierung die beiden Muster und bestellt danach das „bessere“. Dieses soll ab 2007 geliefert werden.
          Diese beiden Muster nehmen am JSF Wettbewerb teil:
          • Boeing X-32
          • Lockheed X-35
          Eines ist sicher: Für den Sieger des JSF Wettbewerbs bedeutet das die dominierende Position im Kampfflugzeuggeschäft für die nächsten Jahrzehnte. Denn wahrscheinlich werden noch andere Länder als die USA Interesse an diesem Projekt haben. Grossbritannien, Dänemark, die Niederlande, Norwegen, Italien und die Türkei zeigten ihr Interesse. Andere Länder werden voraussichtlich noch folgen.


          Die Potentiellen Kunden


          US Air Force: Bedarf: 1763
          Kostenziel: 28 Mio US-Dollar fly-away (Stand 1994) Der grösste Kunde für den JSF wird die USAF sein, die das Flugzeug als Ersatz für die F-16 und A-10 vorrangig in der Luft-Boden Rolle benötigt. Er wäre damit eine Ergänzung zum Luftüberlegenheitsjäger F-22.

          US Navy: Bedarf: 480
          Kostenziel: 38 Mio US-Dollar fly-away (Stand 1994) Bei der Navy soll der JSF die F-18E/F in der Angriffsrolle ergänzen. Wichtig sind hohe Reichweite und gute Stealth- Eigenschaften. Die Beschaffung wird von 2012 bis 2022 laufen. Zwanzig Staffeln (zwei pro Carrier Air Group) sollen mit JSF ausgerüstet werden.

          US Marine Corps: Bedarf: 609
          Kostenziel: 35 Mio US-Dollar fly-away (Stand 1994) Das MC benötigt den JSF am dringendsten, da es schon heute zu wenige AV-8B Harrier und F/A-18 zur Verfügung hat und keine Zwischenlösung (F-18E/F) geplant ist. Beide Muster sollen abgelöst werden. Die STOVL Forderungen der Marines sind die grösste Herausforderung für den JSF-Entwurf.

          Royal Navy/Royal Air Force: Bedarf: 150 (60 + 90)
          Kostenziel: 35 Mio US-Dollar fly-away (Stand 1994) Obwohl GB gegenwärtig ein voller Partner in der Konzeptphase ist, steht die Entscheidung über die Teilnahme an Entwicklung und Kauf noch aus. Ab etwa 2012 wird ein Ersatz für die Sea Harrier FA2 und Harrier GR7 benötigt




          Boeing X-32


          Die Boeing X-32A hob am Montagmorgen, den 18. September 2000, um 7.53 Uhr Ortszeit zum ersten Mal von der Piste in Palmdale (Kalifornien) ab. Damit hat Boeing zumindest in dieser Disziplin Lockheed Martin hinter sich gelassen. Bei Boeing dürfte die Erleichterung in diesem Moment gross gewesen sein, denn die X-32A hätte schon im April abheben sollen. Die X-32B, welche mit Schubvektordüsen (diese bewirken die STOVL-Fähigkeit) ausgestattet ist, soll erstmals dieses Jahr fliegen.


          Technische Daten:

          • Triebwerk: 1x JSF 119-614 von Pratt & Whitney
          • Schubkraft: mit Nachbrenner 40'000 Ibs (178 kN)
          • Länge: 13,7 m
          • Spannweite: 10,97 m ; 9,14 m (STOVL-Variante)
          • Waffenzuladung: 7710 kg
          • Tankkapazität: 7620 l
          • Leergewicht: ca. 9000 Kg
          • Max. Fluggeschwindigkeit: ca. 1,5 Mach (~1790 Km/h)




          Lockheed Martin X - 35


          Offiziell gab man sich bei Lockheed Martin nach dem Erstflug von Boeing gelassen. Aber sicherlich dürfte dem gesamten Team ein grosser Stein vom Herzen gefallen sein, als die X-35A am Dienstag, den 24. Oktober 2000 um 9.06 Uhr endlich von der Bahn in Palmdale abhob. Nach etwa 600 Meter Rollstrecke kletterte diese schnell auf 3050 Meter Höhe. Die geflogene Höchstgeschwindigkeit betrug 465 Km/h. Nach 22 Minuten war der Jungfernflug jedoch schon wieder zu Ende und Tom Morgenfeld (der Testpilot) landete wieder sanft auf der Piste von Palmdale.


          Technische Daten:



          • Triebwerk: 1x Pratt & Whitney F-119-PW-100
          • Schubkraft: 155 kN
          • Länge: 15,5 m
          • Spannweite: ca. 10 m
          • Max. Fluggeschwindigkeit: ca. 1,5 Mach (~1790 Km/h)
          »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
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          Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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          • #6
            Die X-35 erinnert aber sehr an die F-22. Übrigens, die 9g einer F-16 macht der Pilot auch nicht lange mit, da ist die Grenze erreicht, mehr hält ein Mensch nicht aus. Und die F-22 soll auch von der Navy eingesetzt werden? Ich wusste bisher nur von der Air Force.

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            • #7
              Originalnachricht erstellt von Dunkelwolf
              Eine weitere Version des JSF besitzt sogar STOVL Fähigkeiten - also die Möglichkeit senkrecht zu starten und landen.
              Das ist nicht ganz richtig. STOVL steht für "Short Take Off, Vertikal Landing". Senkrecht starten (also ohne Auftrieb durch die Tragflächen) und senkrecht landen wäre VTOL (Vertikal Take OFF and Landing). Auf den Harrier z. B. treffen beide Bezeichnungen zu. Wobei er meistens das STOVL-Profil verwendet. Bei voller Waffenlast ist der Senkrechtstart nicht sinnvoll. In aller Regel werden die Düsen beim Starten in einen 45 Grad Winkel gebracht. So können die Tragflächen auch Auftrieb erzeugen.

              Ich weiss, ich bin ein Haarspalter.

              @Dunkelwolf: Natürlich sieht die X-32 doof aus. So soll sie ja auch nicht gebaut werden. Ist ja schliesslich ein X-Flugzeug.

              LLaP
              See you ... out there ...

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              • #8
                Originalnachricht erstellt von Cool Hand


                Das ist nicht ganz richtig. STOVL steht für "Short Take Off, Vertikal Landing". Senkrecht starten (also ohne Auftrieb durch die Tragflächen) und senkrecht landen wäre VTOL (Vertikal Take OFF and Landing). Auf den Harrier z. B. treffen beide Bezeichnungen zu. Wobei er meistens das STOVL-Profil verwendet. Bei voller Waffenlast ist der Senkrechtstart nicht sinnvoll. In aller Regel werden die Düsen beim Starten in einen 45 Grad Winkel gebracht. So können die Tragflächen auch Auftrieb erzeugen.

                Ich weiss, ich bin ein Haarspalter.
                und obendrein einer der wohl sich sehr für sowas interresiert
                »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
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                • #9
                  Ich habe nicht zufällig den Nick "Cool Hand" gewählt. (Pilot einer A-6 im Film "Flight of the Intruder" )

                  Aber ich muss gestehen, das ich mich nicht mehr so intensiv damit beschäftige, wie ich das früher tat. Ich bin also nicht mehr ganz auf dem Laufenden. Aber einige Grundlagen kriege ich noch zusammen.

                  Ich bin gerade auf der Boeing HP und schaue die Test-Berichte durch. Es wird nur von STOVL Fähigkeiten gesprochen. Ob er auch zu VTOL fähig ist, suche ich noch.

                  LLaP
                  See you ... out there ...

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                  • #10
                    f23

                    ähm ich glaub zur F22 gibt es auch ne andere Version F23

                    hab aber null Ahnung was der unterschied ist oder was anderes an der F23 ist.

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                    • #11
                      Die YF-22 und die YF-23 waren Vorserienmodelle. Von jeder wurden 2 Stück gebaut (mit unterschiedlichen Triebwerken), die dann miteinander verglichen wurden. Die YF-22 gewann und wurde bestellt. Die YF-23 bleib ein Prototyp, es gab nur diese 2 Flugzeuge.

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                      • #12
                        Ich habe ein Spiel auf 3dfX von den zwei Jets. Hat immer ziemlich viel spaß über Multiplayergemacht. Und in der Vorschau wurde erwähnt das es die bestentwickelsten Kampfjets sind, die es giebt. Allerdings ist auch dieses Spiel schon bestimmt 4 Jahre alt.
                        "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." - Oscar Wilde

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                        • #13
                          Hey es gab doch mal das Computerspiel. JSF (Joint Srike Fighter) Da sind auch ein paar nette Videos dazu drinnen, die die Funktion sehr gut beschreiben.

                          GloriousWarrior
                          --

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                          • #14
                            Ja richtig! Auf dieses Spiel bezog ich mich in meinem Post. Das Spiel ist wirklich klasse!
                            "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." - Oscar Wilde

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                            • #15
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                              Wen's interessiert: Auf www.boeing.com gibt es klasse Videos.

                              Man kann sehr schön die Funktionsweise der Schubvektor-Düsen sehen.

                              LLaP
                              See you ... out there ...

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