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Schutzraum ja oder nein?

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  • Schutzraum ja oder nein?

    Hat jetzt nix mit 2012 zu tun.

    Ich und meine Freundin (zukünftige Frau und Ex-Frau ) haben uns ein Haus gekauft das noch über einen Schutzraum verfügt der damals 1988 als das Haus gebaut wurde, im Gegensatz zu heute Pflicht war.
    Der Schutzraum ist viel Größer und Massiver gebaut als es damals Vorgegeben war genauer gesagt besteht der Schutzraum aus 2 großen Räumen mit einer Gesamtfläche von fast 60 m2.
    Eine extrem verstärkte Kellerdecke auch die Wände rum um diese Räume sind sehr massiv. Anscheinend sind alle Filter im Ernstfall 2fach vorhanden eine speziell angefertigte Gasdichte Stahltür die alleine schon ein Vermögen kosten würde.

    Da wir gewisse Bauliche Veränderungen am Haus vornehmen sind wir uns jetzt nicht wirklich einig was wir mit diesen Räumen machen sollen da der Keller ansich schon recht groß ist und wir auf diese Räume nicht wirklich angewiesen wären.
    Meine Freundin neigt dazu ihn als Schutzraum zu belassen und die Filter Anlagen sowie andere Teile auszutauschen und zu erneuern da ja heute sowieso kaum noch jemand sowas hat im Ernstfall.
    Ich muss zugeben sie kennt sich da auch besser aus da sie beim Roten Kreuz arbeitet und auch bei Lehrgängen für Zivilschutz teilnimmt.
    In unserem Verwandten und Bekanntenkreis hat keiner einen Schutzraum für den Ernstfall (für was auch immer). Ja auch bei meinen Eltern hatten wir früher einen Schutzraum aber inzwischen ist da alles drinn nur nichts für den Schutz.
    Ich seh inzwischen aber eher schon einen Partyraum vor mir

    Was würdet ihr mit so einem Raum machen

  • #2
    Einmotten. Was nützt dir der Raum denn heute? Mit Vorwarnung kannst Du ihn immer noch herrichten. Ohne Vorwarnung nutzt dir so ein Raum nix. GGf. kannst Du dadrin ein paar Vorräte einlagern, aber "allzeit bereit" würde ich den nicht halten (wollen).
    können wir nicht?

    macht nix! wir tun einfach so als ob!

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    • #3
      Seh ich eigentlich auch so. Ich stelle mir vor in einem der beiden Räume spezielle langhaltbare Lebensmittel die Jahre halten sowie Taschenlampen usw... also eine Art Survival Ausrüstung für den Notfall.

      Die ganzen Anlagen auszutauschen fürchte ich würde ein Vermögen kosten, abgesehen davon muss man das Teil ja in Schuss halten und immer wieder mal was austauschen befürchte ich.

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      • #4
        Ich würde eher zum Partyraum tendieren vielleicht mit Notunterkunftsoption denn ob alle technischen Teile des Raums am Tag funktionieren ist fraglich ob die Filteranlage für die Gefahr geeignet ist findet man sehr spät heraus. Sollte es eine Vorwarnzeit geben sollte man sie nutzen um zu verschwinden.

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        • #5
          Was hat das Teil denn für Anlagen?
          können wir nicht?

          macht nix! wir tun einfach so als ob!

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          • #6
            Eine bzw. zwei baugleiche Filteranlagen (vermutlich eine als Reserve) für die Sauerstoffzufuhr.
            Gasdichte Stahltür, eine Art Chemische Toilettenanlage. Durch die Filteranlage wird angeblich auch ein leichter Überdruck erzeugt der das eindringen von kontaminierter Luft von außen verhindern soll.

            Der verstorbene Vorbesitzer also dem das Haus gehört hat hatte wohl eine etwas pessimistische Zukunftsaussicht
            Soviel wir wissen war der früher Architekt von daher nehme ich mal an er wusste welchen Anforderungen sein Schutzraum erfüllen musste.

            Dieser Raum war auch ein Kriterium warum das Haus relativ schwer zu verkaufen war, ein Schutzraum schreckt doch etwas ab.
            Mir wars wurscht

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            • #7
              Dann würde ich die Filter vergessen. Die kannst Du vermutlich eh nicht mehr erneuern lassen. Du kannst ja mal ein Angebot einholen, aber ohne umfangreiche Dokumentation wird sich da nichtmal ein Spezialist rantrauen.

              Dräger Produktselektor[0]=10020780#e1325546808470

              Der Rest sollte sich ja relativ einfach erhalten lassen. Wie siehts mit Strom aus?
              können wir nicht?

              macht nix! wir tun einfach so als ob!

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              • #8
                Damals waren Schutzräume pflicht? Sieh an, wieder was gelernt...


                Allerdings würde ich gerne, wenn möglich, ein paar Bilder sehen von den zwei Räumen und der Technik an sich. Ich habe zwar nicht viel Ahnung von Bunkern und Schutzräumen, aber dann kann man sich vielleicht ein Bild machen ob es sich lohnen würde in die Restaurierung zu investieren oder ab man das Ding lieber so lässt wie es ist bzw. die veraltete Technik ersatzlos ausbaut.

                Und wie Blueflash schon gefragt hat: Was ist mit Strom? Kein Notstromaggregat oder Speicherzellen oder so was in der Richtung?



                Ansonsten würde ich sagen, mach dir lieber einen Partyraum draus, aber besorg dir ein oder zwei von diesen Bundeswehrkisten aus Alu oder GFK wo du eine kleine Notfallausrüstung wie Konserven, Erste-Hilfe-Kit, Campingkocher Taschenlampen etc. reintust die man im Notfall benutzen kann. Solche Kisten bekommt man ja Heutzutage in gutem Zustand für kleines Geld gebraucht, je nachdem wo man sucht, und je nach größe nehmen die auch nicht viel Platz weg.

                Desweiteren würde ich da unten möglicherweise meine Wertsachen wie Schmuck, Geld, Wertpapiere, etc. lagern da dort eigentlich der sicherste Platz im Haus ist. Ich mein, dicke Wände, dicke Tür, da kommt bestimmt keiner rein der nicht rein soll wenn das Ding einmal zu ist.


                Wie viel hast du eigentlich für das Haus bezahlt? Nur so aus Neugier da du sagtest der Schutzraum habe viele Käufer abgeschreckt. (Mir wäre sowas auch egal. Im Gegenteil, ich würde so einen Schutzraum sogar als Kaufgrund nehmen. Eben wegen dem zusätzlichen Platz.)

                Ist der Schutzraum eigentlich tiefer als der Keller selbst, oder auf gleicher Höhe? (Also noch ein Stockwerk tiefer meine ich. Dass man erst in den Keller, und dann in der Schutzraum geht.)



                Gruß, Thunder.

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                • #9
                  Zwei ungenutze Kellerräume in Österreich? Warum kommen mir da grad ganz böse, zynische Gedanken? Werden da nicht i.d.R. Verwandte eingesperrt?

                  Naja, Spaß beiseite. Würde da auch in Richtung Partykeller tendieren. Dicke Wände bedeuten ja auch Schalldichte, sprich, Partyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy ohne Polizeistörungen.

                  Oder eine Wellnessoase für euch zwei, damit aus der Bald-Ehefrau keine Bald-Ex-Ehefrau wird.
                  Wenn ich aus meiner Zugehörigkeit zum SFF eines gelernt habe, dann, mich aus politischen Diskussionen herauszuhalten.

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                  • #10
                    Macht draus n Vorratskeller. Dicke Mauern halten auch im Sommer schön kühl. Vielleicht könntet ihr über ein kleines Weinregal nachdenken, denn die Bedingungen sollten eigentlich ideal sein. Im Notfall wären dann die Vorräte ohnehin im Schutzraum vorhanden und man wäre unauffällig bereit für den "Ernstfall".

                    Ansonsten würde ich nicht weiter in den Schutzraum investieren. Wie schon erwähnt kann man immer noch später bei einem drohenden Notfall die Filter austauschen. Gegen tödliche, durch die Luft übertragbare Viren wird der Raum aber trotzdem niemals wirklich sicher sein und für Naturkatastrophen wie z.B. Meteoriteneinschlag und Megavulkanausbruch braucht man nicht wirklich diese Filter... da hat man erstmal andere Probleme

                    Die Schutzräume wurden mit großer Wahrscheinlichkeit für einen atomaren Zwischenfall gedacht... also wird da immer genügend Vorwarnzeit vorhanden sein. Österreich ist auch nicht grad das Land, welches als Erstes getroffen werden würde Atomwaffen in den Bergen sind stark in ihrer Wirkung eingeschränkt.

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                    • #11
                      Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
                      Macht draus n Vorratskeller. Dicke Mauern halten auch im Sommer schön kühl. Vielleicht könntet ihr über ein kleines Weinregal nachdenken, denn die Bedingungen sollten eigentlich ideal sein. Im Notfall wären dann die Vorräte ohnehin im Schutzraum vorhanden und man wäre unauffällig bereit für den "Ernstfall".

                      Ansonsten würde ich nicht weiter in den Schutzraum investieren. Wie schon erwähnt kann man immer noch später bei einem drohenden Notfall die Filter austauschen. Gegen tödliche, durch die Luft übertragbare Viren wird der Raum aber trotzdem niemals wirklich sicher sein und für Naturkatastrophen wie z.B. Meteoriteneinschlag und Megavulkanausbruch braucht man nicht wirklich diese Filter... da hat man erstmal andere Probleme

                      Die Schutzräume wurden mit großer Wahrscheinlichkeit für einen atomaren Zwischenfall gedacht... also wird da immer genügend Vorwarnzeit vorhanden sein. Österreich ist auch nicht grad das Land, welches als Erstes getroffen werden würde Atomwaffen in den Bergen sind stark in ihrer Wirkung eingeschränkt.
                      Es müssen nicht Atomwaffen sein. Österreich hat zwar selber keine Atomkraftwerke, ist aber umgeben von vielen Akws. Das wäre sicher ein Argument den Schutzraum nicht zu einem normalen Keller umzufunktionieren. Ich frage mich auch ob der Schutzraum der richtige Keller ist oder ob zuerst der Keller ist und unter dem Keller noch der Schutzraum?

                      Ps. Dachte nicht, dass du aus Österreich kommst. Dachte am Anfang du lebst im Osten Deutschlands sprich ehemalige DDR.
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                      • #12
                        Zitat von Knörf Beitrag anzeigen
                        Ps. Dachte nicht, dass du aus Österreich kommst. Dachte am Anfang du lebst im Osten Deutschlands sprich ehemalige DDR.
                        Du wirst lachen, aber exakt der Gedanke ging mir auch durch den Kopf, bevor ich sein Profil sah. Wusste garnicht, dass die Österreicher jemals Angst vor einem Atomwaffenangriff hatten.
                        Wenn ich aus meiner Zugehörigkeit zum SFF eines gelernt habe, dann, mich aus politischen Diskussionen herauszuhalten.

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                        • #13
                          Zitat von Lord Rover Beitrag anzeigen
                          Du wirst lachen, aber exakt der Gedanke ging mir auch durch den Kopf, bevor ich sein Profil sah. Wusste garnicht, dass die Österreicher jemals Angst vor einem Atomwaffenangriff hatten.

                          In der DDR hatten sie zur Zeit der Wende noch die Luftschutzbunker aus dem II. Weltkrieg. Dies ist kein Witz: Als ich 1990 in Erfurt das Haus sah, in dem meine Oma mit ihren Kindern lebte, war an der Hauswand noch der Hinweis-Pfeil. Damit man bei einem Bombentreffer wusste, wo man buddeln musste, wurden diese Pfeile angebracht.
                          \\// Dup dor a´az Mubster
                          TWR www.labrador-lord.de
                          United Federation of Featherless
                          SFF The 6th Year - to be continued

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