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Autark Leben - noch realisierbar?

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  • Autark Leben - noch realisierbar?

    Das Industriezeitalter haben wir hinter uns, und aktuell leben wir im Informationszeitalter. Die daraus resultierende Abhängigkeit lässt ein autarkes Leben kaum noch zu. Ein Leben ohne Arbeitsplatz oder Geld scheint unmöglich. Versucht man sich aus dem System zu befreien, muss man mit vielen Schwierigkeiten rechnen.

    Es gibt einige Menschen, die versucht haben, ihr Leben dahingehend zu ändern, dass sie freier und unabhängiger leben können. Ein Beispiel ist Heidemarie Schwermer, die durch Tauschgeschäfte "Gib und Nimm" bekannt wurde. Ist dies ein Weg, den auch andere gehen können oder gibt es Alternativen?
    "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

  • #2
    Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
    Das Industriezeitalter haben wir hinter uns,
    Wo das denn?

    Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
    und aktuell leben wir im Informationszeitalter.
    Was ist das und worin unterscheidet es sich vom Industriezeitalter?

    Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
    Die daraus resultierende Abhängigkeit lässt ein autarkes Leben kaum noch zu. Ein Leben ohne Arbeitsplatz oder Geld scheint unmöglich. Versucht man sich aus dem System zu befreien, muss man mit vielen Schwierigkeiten rechnen.
    In verschiedenen Variationen ist dies so seit der Antike. Die meisten Menschen mussten immer etwas für ihr Überleben tun.

    Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
    Es gibt einige Menschen, die versucht haben, ihr Leben dahingehend zu ändern, dass sie freier und unabhängiger leben können. Ein Beispiel ist Heidemarie Schwermer, die durch Tauschgeschäfte "Gib und Nimm" bekannt wurde. Ist dies ein Weg, den auch andere gehen können
    Ob ich meine Wohnungsgesellschaft davon überzeugen kann?

    Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
    oder gibt es Alternativen?
    Es gibt sicher viele Alternativen.
    "En trollmand! Den har en trollmand!"

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    • #3
      Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
      Wo das denn?
      Noch nicht mitbekommen?

      Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
      Was ist das und worin unterscheidet es sich vom Industriezeitalter?
      Du hast Deinen Beitrag sich mit der Hobelbank erstellt, oder?

      Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
      In verschiedenen Variationen ist dies so seit der Antike. Die meisten Menschen mussten immer etwas für ihr Überleben tun.
      Das war nicht die Frage!

      Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
      Ob ich meine Wohnungsgesellschaft davon überzeugen kann?
      Wozu?

      Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
      Es gibt sicher viele Alternativen.
      Ah ja, hätte ich jetzt gar nicht gedacht. Und welche wären das? DAS war die Frage!

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      • #4
        @Liopleurodon


        Mal zur Info:

        Industriezeitalter ? Wikipedia


        Informationszeitalter ? Wikipedia


        Überleben in der heutigen Gesellschaft ohne irgendeine feste Arbeit und ohne * Einkommen ist nur in Ansätzen realisierbar. Man kann nicht mehr leben wie anno dazumal und Tiere jagen oder von Früchten leben. Es gibt keine freien Güter, selbst wenn man versucht, vom Müll anderer zu leben, gilt es als Diebstahl.
        Zuletzt geändert von Taanae; 12.11.2013, 10:09. Grund: * Wort entfernt (festes)
        "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

        Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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        • #5
          Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
          Überleben in der heutigen Gesellschaft ohne irgendeine feste Arbeit und ohne festes Einkommen ist nur in Ansätzen realisierbar. Man kann nicht mehr leben wie anno dazumal und Tiere jagen oder von Früchten leben. Es gibt keine freien Güter, selbst wenn man versucht, vom Müll anderer zu leben, gilt es als Diebstahl.
          Überleg doch mal bitte, was das im Umkehrschluss bedeutet:

          Wer kein festes Einkommen hat, der stirbt?

          Man kann Tiere auch verspeisen, ohne sie vorher gejagt haben zu müssen und jeder Landwirt kann alleine von seinen Erzeugnissen überleben, selbst wenn er nichts verkauft und somit kein festes Einkommen hat
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
          Klickt für Bananen!
          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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          • #6
            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
            Wer kein festes Einkommen hat, der stirbt?
            Stimmt, habe es berichtigt. Wer ohne Einkommen ist, hat kaum eine Chance.


            Man kann Tiere auch verspeisen, ohne sie vorher gejagt haben zu müssen und jeder Landwirt kann alleine von seinen Erzeugnissen überleben, selbst wenn er nichts verkauft und somit kein festes Einkommen hat
            Bin kein Landwirt, trifft auch für viele andere nicht zu. Wer Tiere besitzt, braucht ein Grundstück, das erstmal gekauft werden muss, und man muss auch Steuern zahlen.
            "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

            Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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            • #7
              Zitat von John Connor Beitrag anzeigen
              Noch nicht mitbekommen?
              Ich weiß ja nicht, wo euer Standort ist, aber ich lebe in einer Industriegesellschaft. Außerdem finde ich es nicht so schön, wenn eine Diskussion gleich mit unerklärten Begriffen begonnen wird.

              Daher Danke für den Nachtrag. Allerdings teile ich diese Darstellung nicht und daher auch nicht eure Unterteilung. Nach meiner Ansicht befinden wir uns immer noch im Industriezeitalter.

              Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
              Überleben in der heutigen Gesellschaft ohne irgendeine feste Arbeit und ohne * Einkommen ist nur in Ansätzen realisierbar. Man kann nicht mehr leben wie anno dazumal und Tiere jagen oder von Früchten leben. Es gibt keine freien Güter, selbst wenn man versucht, vom Müll anderer zu leben, gilt es als Diebstahl.
              Das war im Mittelalter doch ähnlich. Da musste man auch sein Essen kaufen - es sei denn, man war selbst Bauer oder Fischer - und Jagen war auch nicht so einfach möglich, wenn alles in den Wäldern erst einmal dem König gehörte.
              "En trollmand! Den har en trollmand!"

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              • #8
                Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                Allerdings teile ich diese Darstellung nicht und daher auch nicht eure Unterteilung. Nach meiner Ansicht befinden wir uns immer noch im Industriezeitalter.
                Vielleicht ist es ja auch eine Kombination von beiden.

                Das war im Mittelalter doch ähnlich. Da musste man auch sein Essen kaufen - es sei denn, man war selbst Bauer oder Fischer - und Jagen war auch nicht so einfach möglich, wenn alles in den Wäldern erst einmal dem König gehörte.
                Es gab schon mehr Obstbäume, die niemandem gehörten. Im Osten habe ich vor einigen Jahren noch Restbestände von Pflaumen-, Kirschen-, Walnussbäumen etc. gesehen, die öffentlich zugänglich waren. Und das Angeln oder Fischen wird sicherlich auch einfacher gewesen sein. Ich dachte auch ein wenig an die Zeit, als noch nicht alles besetzt oder zugeteilt war.
                "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

                Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                • #9
                  Land gehörte schon im Mittelalter einem Edel-oder Lehnsherren. Angeln war genauso verboten wie Jagdwilderei. Das ist heute wie früher das gleiche. Wobei du heute sogar an Flüssen ohne Erlaubnis angeln darfst, das ging früher nicht.
                  Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                  Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                  • #10
                    Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
                    Land gehörte schon im Mittelalter einem Edel-oder Lehnsherren. Angeln war genauso verboten wie Jagdwilderei. Das ist heute wie früher das gleiche. Wobei du heute sogar an Flüssen ohne Erlaubnis angeln darfst, das ging früher nicht.
                    Dann mussten ja die Menschen, die sich nicht versklaven ließen bzw. nicht für wenig Geld arbeiten wollten, verhungern.
                    "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

                    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                    • #11
                      Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                      Es gab schon mehr Obstbäume, die niemandem gehörten. Im Osten habe ich vor einigen Jahren noch Restbestände von Pflaumen-, Kirschen-, Walnussbäumen etc. gesehen, die öffentlich zugänglich waren.
                      Man darf in Deutschland Streuobstwiesen nicht einzäunen. Die gehören eigentlich immer jemandem. Nicht mal das was runter fiel darf man ohne Erlaubnis nehmen.

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                      • #12
                        Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                        Dann mussten ja die Menschen, die sich nicht versklaven ließen bzw. nicht für wenig Geld arbeiten wollten, verhungern.
                        Kennst du das Buch "Die Säulen der Erde" von Ken Follett? Das vermittelt einen recht guten Eindruck vom Leben im Mittelalter und wie schwierig und gefährlich das Leben selbst für einen so qualifizierten Menschen wie einen Steinmetz sein konnte. Ohne Arbeit und somit auch ohne Geld konnte man im Winter sterben.
                        "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                        • #13
                          Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                          Dann mussten ja die Menschen, die sich nicht versklaven ließen bzw. nicht für wenig Geld arbeiten wollten, verhungern.
                          So schreiben es die Geschichtsbücher.
                          Wer nicht in einer Zunft war, konnte beispielsweise schwer in Not geraten.
                          Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                          Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                          • #14
                            Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                            Dann mussten ja die Menschen, die sich nicht versklaven ließen bzw. nicht für wenig Geld arbeiten wollten, verhungern.
                            Japp, und wenn du eigenes Land hattest, das Dich und deine Familie wenn alles gut läuft versorgen konnte, musstest du es nach dem dritten harten Winter oder der vierten schlechten Ernte verkaufen und dich in Lehnsherrschaft begeben.

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                            • #15
                              Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                              Es gab schon mehr Obstbäume, die niemandem gehörten. Im Osten habe ich vor einigen Jahren noch Restbestände von Pflaumen-, Kirschen-, Walnussbäumen etc. gesehen, die öffentlich zugänglich waren. Und das Angeln oder Fischen wird sicherlich auch einfacher gewesen sein. Ich dachte auch ein wenig an die Zeit, als noch nicht alles besetzt oder zugeteilt war.
                              Eine Zeit wo noch nicht alles besetzt und zugeteilt war? Da wirst du wahrscheinlich mindestens bis zu den Germanen zurückgehen müssen, eventuell sogar noch weiter. Im Mittelalter hatten sich Könige bereits zumindest Europa komplett unter den Nagel gerissen.

                              Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                              Dann mussten ja die Menschen, die sich nicht versklaven ließen bzw. nicht für wenig Geld arbeiten wollten, verhungern.
                              Tjoah, wie sagt man so schön? Shit happens. Wir haben unsere Gesellschaft so strukturiert, dass niemand autark leben kann. Und selbst wenn es anders wäre: Hätte die autarke Person Zugriff auf Medizin, etc.? Ich denke nicht. Und deswegen würde auch kaum jemand so leben wollen.
                              "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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