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Die Zukunft der Sprache

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  • Die Zukunft der Sprache

    Herausgelöst aus: http://www.scifi-forum.de/off-topic/...ml#post2939280


    Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen
    Platz 1: Die Sprache mit 96,8% der Befragten
    Platz 2: Der Pass mit 78,9%

    Nur 37% meinten dass ein Deutscher auch deutsche Vorfahren haben müsste.
    Ich habe eine Frage dazu, weil's mich interessiert ... völlig wertfrei natürlich.

    Angenommen, in einigen Jahrzehnten / Jahrhunderten ist türkisch oder uigurisch die Amtssprache in Deutschland. Wären die Deutschen dann ein Turkvolk?
    Zuletzt geändert von KennerderEpisoden; 20.12.2014, 14:35.
    Mein Profil bei Last-FM:
    http://www.last.fm/user/LARG0/

  • #2
    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Frage dazu, weil's mich interessiert ... völlig wertfrei natürlich.

    Angenommen, in einigen Jahrzehnten / Jahrhunderten ist türkisch oder uigurisch die Amtssprache in Deutschland. Wären die Deutschen dann ein Turkvolk?
    Ich schätze, sprachlich wird pragmatisch die Richtung in dengloslawotürkisch gehen.

    Und Deutsch wäre dann die Nationalität verschiedener Volksgruppen.

    Laut wiki wurden bis 2003 4,3 Mio Menschen eingebürgert, 6,3 Mio Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit leben in D und wenn dann knapp eine halbe Mio Menschen nach D kommt und der Geburtenanteil überproportional bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist, wird es trotzdem noch viele Jahrzehnte dauern bis andere Sprachen parallele Amtssprachen werden. Aber das Deutsch seinen Status als Amtssprache verlieren könnte sehe ich überhaupt nicht.
    \\// Dup dor a´az Mubster
    TWR www.labrador-lord.de
    United Federation of Featherless
    SFF The 6th Year - to be continued

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    • #3
      Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
      Ich schätze, sprachlich wird pragmatisch die Richtung in dengloslawotürkisch gehen.

      Und Deutsch wäre dann die Nationalität verschiedener Volksgruppen.

      Laut wiki wurden bis 2003 4,3 Mio Menschen eingebürgert, 6,3 Mio Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit leben in D und wenn dann knapp eine halbe Mio Menschen nach D kommt und der Geburtenanteil überproportional bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist, wird es trotzdem noch viele Jahrzehnte dauern bis andere Sprachen parallele Amtssprachen werden. Aber das Deutsch seinen Status als Amtssprache verlieren könnte sehe ich überhaupt nicht.
      Seh ich genauso. Wobei ja dazu kommt dass auch die Geburtenraten von Einwanderern recht flott abnehmen, sobald sie mal in Deutschland sind.
      Koa Lust mehr auf des Forum, desweng nimma hier unterwegs

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      • #4
        Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
        Ich schätze, sprachlich wird pragmatisch die Richtung in dengloslawotürkisch gehen.

        Und Deutsch wäre dann die Nationalität verschiedener Volksgruppen.

        Laut wiki wurden bis 2003 4,3 Mio Menschen eingebürgert, 6,3 Mio Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit leben in D und wenn dann knapp eine halbe Mio Menschen nach D kommt und der Geburtenanteil überproportional bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist, wird es trotzdem noch viele Jahrzehnte dauern bis andere Sprachen parallele Amtssprachen werden. Aber das Deutsch seinen Status als Amtssprache verlieren könnte sehe ich überhaupt nicht.
        Ich denke man muss hier auch in den Dimensionen Europas denken.
        Es wäre in meinem Augen eine Schande wenn wir in 100 Jahren noch ein selbstständiges Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Tschechien etc. hätten.

        Ich stelle mir das so vor, dass ein europäischer Bundestaat Englisch als Hauptamtssprache bekommt - vielleicht zusätzlich noch Deutsch und Französisch.
        Und in den Teilrepubliken gibt es dann regionale Amtssprachen, die sich sicher mehr und mehr an der konkreten Nationalitätenzusammensetzung orientieren werden.
        Ob irgendwann mal Türkisch im deutschen Raum zu einer verbreiteten Zweitamtssprache wird hängt vor allem mit den Sprachgewohnheiten der Türken hier im Laufe dieses Jahrhunderts zusammen.
        Aber ausschließen kann man das nicht.

        Vor allem aber werden unsere Enkel oder Urenkel (je nach dem wie alt wir sind) zu großen Teilen von Kindesbeinen auf wie Muttersprachler Englisch sprechen.
        Und hier in Deutschland Deutsch selbstverständlich.
        Wer dann noch zuhause/privat Russisch oder Türkisch spricht, wird vielleicht gesamtgesellschaftlich gar nicht mehr so wichtig sein.
        Die Sprachenvielfalt haben wir im "alten" Mitteleuropa vor dem 1. WK ja schon gehabt.
        Da war Deutsch Verkehrssprache aber es wurde genug Tschechisch, Polnisch, Jiddisch, Russisch, baltische Sprachen, Sorbisch und die eine oder andere Mischform gesprochen.
        Ich habe so einige Vorfahren wo es selbst in der Familie zweisprachig lief.

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        • #5
          Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
          Ich denke man muss hier auch in den Dimensionen Europas denken.
          Es wäre in meinem Augen eine Schande wenn wir in 100 Jahren noch ein selbstständiges Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Tschechien etc. hätten.

          Ich stelle mir das so vor, dass ein europäischer Bundestaat Englisch als Hauptamtssprache bekommt - vielleicht zusätzlich noch Deutsch und Französisch.
          Und in den Teilrepubliken gibt es dann regionale Amtssprachen, die sich sicher mehr und mehr an der konkreten Nationalitätenzusammensetzung orientieren werden.
          Ein europäischer Bundesstaat funktioniert nur als "Rainbow Nation" und dann kann es auch nicht nur eine oder wenige Amtssprachen geben, sondern alle Amtssprachen der Mitglieder werden offizielle Amtssprachen.

          Ähnliches hast du mit Südafrika und seinen 11 Amtssprachen. Dort werden auch nicht alle überall gesprochen. Die verbreitetsten sind noch englisch und afrikaans. Wir es auch dort vorkommt, so kann ich mir durchaus vorstellen, dass dann im Fernsehen einer in einer Sprache Fragen stellt und der Gegenüber sie in einer anderen beantwortet.
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
          Klickt für Bananen!
          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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          • #6
            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
            Ein europäischer Bundesstaat funktioniert nur als "Rainbow Nation" und dann kann es auch nicht nur eine oder wenige Amtssprachen geben, sondern alle Amtssprachen der Mitglieder werden offizielle Amtssprachen.

            Ähnliches hast du mit Südafrika und seinen 11 Amtssprachen. Dort werden auch nicht alle überall gesprochen. Die verbreitetsten sind noch englisch und afrikaans. Wir es auch dort vorkommt, so kann ich mir durchaus vorstellen, dass dann im Fernsehen einer in einer Sprache Fragen stellt und der Gegenüber sie in einer anderen beantwortet.
            Also für den Moment ist das sicher richtig.
            In Polen und Tschechien wirst du z.B. kaum jemanden finden der dir etwas auf Englisch erklären kann, selbst in touristischen Angeboten wie in Pensionen und auf Campingplätzen abseits der großen Städte oder an großen Tankstellen an den Landstraßen.
            Dafür kommt man dort mit Deutsch aber sehr weit und ggfs. auch mit Russisch, je nachdem ob man eher zum Westen oder eher zum Osten hin unterwegs ist.

            Ich denke nur einfach in den nächsten 100 Jahren kann sich da viel tun.
            Eine einheitliche Amtssprache die jeder einigermaßen versteht ist für einen Staat schon eine wichtige Sache.
            Ich halte es für ganz unrealistisch, dass die Leute anfangen sich Bruchstücke in über 10 Sprachen anzueignen.
            Ich denke eher Englisch wird immer wichtiger werden und im slawischen Mitteleuropa sicher auch Deutsch, so wies in der "guten" alten Zeit vor Weltkriegen und Nationalismen der Fall gewesen ist.
            Da kommt man in Tschechien selbst auf dem Dorf bei jungen Leuten gut mit durch und in vielen Ländern ist Deutsch sogar erste Fremdsprache noch vor Englisch.

            Letztendlich wissen wir nicht wies kommt.
            Zuletzt geändert von C.Baer; 17.12.2014, 21:56.

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            • #7
              Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
              Also für den Moment ist das sicher richtig.
              In Polen und Tschechien wirst du z.B. kaum jemanden finden der dir etwas auf Englisch erklären kann, selbst in touristischen Angeboten wie in Pensionen und auf Campingplätzen abseits der großen Städte oder an großen Tankstellen an den Landstraßen.
              Dafür kommt man dort mit Deutsch aber sehr weit und ggfs. auch mit Russisch, je nachdem ob man eher zum Westen oder eher zum Osten hin unterwegs ist.

              Ich denke nur einfach in den nächsten 100 Jahren kann sich da viel tun.
              Eine einheitliche Amtssprache die jeder einigermaßen versteht ist für einen Staat schon eine wichtige Sache.
              Ich halte es für ganz unrealistisch, dass die Leute anfangen sich Bruchstücke in über 10 Sprachen anzueignen.
              Ich denke eher Englisch wird immer wichtiger werden und im slawischen Mitteleuropa sicher auch Deutsch, so wies in der "guten" alten Zeit vor Weltkriegen und Nationalismen der Fall gewesen ist.
              Da kommt man in Tschechien selbst auf dem Dorf bei jungen Leuten gut mit durch und in vielen Ländern ist Deutsch sogar erste Fremdsprache noch vor Englisch.

              Letztendlich wissen wir nicht wies kommt.
              Dass alles Amtssprachen sein werden, bedeutet nicht, dass die auch jeder sprechen können muss. Selbst in Südafrika spricht nicht jeder Englisch oder Afrikaans - von den 9 Stammessprachen mal ganz zu schweigen.

              Du wirst aber keinen Staat finden - auch in 100 Jahren nicht - der für die Idee von Europa seine eigene Landessprache aufgibt. Im Gegenteil: Es ist ja gerade die Idee von Europa, die verschiedenen Kulturen unter einen Hut zu bekommen und das gelingt dir nicht, in dem du die Sprachen offiziell ausschließt.
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              • #8
                Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                Dass alles Amtssprachen sein werden, bedeutet nicht, dass die auch jeder sprechen können muss. Selbst in Südafrika spricht nicht jeder Englisch oder Afrikaans - von den 9 Stammessprachen mal ganz zu schweigen.

                Du wirst aber keinen Staat finden - auch in 100 Jahren nicht - der für die Idee von Europa seine eigene Landessprache aufgibt. Im Gegenteil: Es ist ja gerade die Idee von Europa, die verschiedenen Kulturen unter einen Hut zu bekommen und das gelingt dir nicht, in dem du die Sprachen offiziell ausschließt.
                Meine Idee war ja 1-3 große Amtssprachen die überall in der Union auf allen Ämtern in Gebrauch sind und ansonsten regionale Amtssprachen in den Bundesstaaten damit sich jeder auf seiner Muttersprache an lokale Behörden der jeweiligen Bundesstaaten wenden kann.

                Das ist heute in der EU nicht viel anders.
                Es gibt zwar 24 offizielle Amtssprachen aber Englisch, Französisch und Deutsch sind die fast auschließlichen Arbeitssprachen der EU.
                Ich habe also eigentlich nur die heutige Praxis etwas weiter gesponnen.

                Wichtig ist, dass sich jeder Bürger überall in der Union mit einer allgemein beherrschen Sprache an alle Behörden und öffentlichen Einrichtungen wenden kann, dass die Zentralregierung in so einer Sprache völlig ohne Dolmetscher arbeiten kann, dass die Armee ein einheitliche Kommandosprache hat usw. usf.

                Und da kommt für mich nur Englisch in Frage, vielleicht flankiert von Französisch und Deutsch.
                Vereinigte Staaten von Europa setzten in meinen Augen vorraus, dass in jedem Bundesstaat sagen wir mal allermindestens 50%+ der Bürger wenigstens eine dieser Sprachen völlig fließend beherrschen.

                Interessant ist dazu dieser Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Amtsspr...A4ischen_Union

                Grafiken zeigen anschaulich wie weit diese 3 Sprache schon verbreitet sind und auch wie bedeutend die deutsche Sprache dabei in Mittel- und Südosteuropa ist.
                Zuletzt geändert von C.Baer; 18.12.2014, 19:06.

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                • #9
                  Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
                  Wichtig ist, dass sich jeder Bürger überall in der Union mit einer allgemein beherrschen Sprache an alle Behörden und öffentlichen Einrichtungen wenden kann, dass die Zentralregierung in so einer Sprache völlig ohne Dolmetscher arbeiten kann, dass die Armee ein einheitliche Kommandosprache hat usw. usf.
                  Dazu müsste aber jeder EU-Bürger auch wirklich selbst diese Sprache lernen und wie willst du das bewerkstelligen? Du darfst nicht vergessen, dass du nicht nur Akademiker hast, sondern auch viele Ungebildete, denen du das Reisen auch nicht verbieten kannst.
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                  endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                  • #10
                    Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                    Dazu müsste aber jeder EU-Bürger auch wirklich selbst diese Sprache lernen und wie willst du das bewerkstelligen? Du darfst nicht vergessen, dass du nicht nur Akademiker hast, sondern auch viele Ungebildete, denen du das Reisen auch nicht verbieten kannst.
                    Ich denke das wird sich mit der Zeit von selbst entwickeln.
                    Es geht ja auch nicht darum die Freizügigkeit im europäischen Inland zu beschränken, sondern nur darum, dass es nicht in allen Bundesstaaten öffentliche Einrichtungen mit Betreuung in über 20 Sprachen geben kann.
                    Sowas ist von richtigen Großstädten über 1 Mio. Einwohner abgesehen auch überhaupt nicht machbar.
                    Stell dir vor du müsstest in jedem Rathaus irgendwo in Galizien oder in der Bukowina einen sitzen haben der Schwedisch oder Littauisch spricht.
                    In Zeiten des Internets kann man ja durchaus trotzdem überall eine gewisse Grundversorgung gewährleisten, aber mehr auch nicht.

                    Aber schau wie gesagt mal auf die Karten im Wikipediaartikel.
                    Ca. die Hälfte aller EU-Bürger versteht/spricht solide Englisch - wenn auch unregelmäßig verteilt mit Schwerpunkt in Nord- und Westeuropa.
                    Ca. 34% sprechen je Französisch und Deutsch.
                    Über 50% aller Niederländer, Dänen und Slowenen und deutlich über 20% aller Tschechen, Slowaken, Ungarn, Kroaten etc. sprechen/verstehen solide Deutsch.
                    Wenn ein Rumäne oder Kroate sich in Ungarn wahlweise auf Englisch, Deutsch oder Französisch persönlich an örtliche Behörden und die Polizei wenden kann und mit diesen Sprachen auch in sonstigen öffentlichen Einrichtungen weiter kommt, wird das denke ich recht gut funktionieren.
                    Zumal es heute ja noch viel anspruchsvoller ist, wo fast alle Staaten nur in ihren eigenen Amtssprachen flächendeckende normale Betreuung anbieten.
                    Und trotzdem machen viele EU-Bürger von ihrer Freizügigkeit gebrauch.

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                    • #11
                      Bis es irgendwann so weit kommt, gibt es Übersetzungsprogramme, die wie Simultandolmetscher funktionieren. Microsoft arbeitet sogar schon daran, das für Skype zu ermöglichen:
                      Neue Technik zur Völkerverständigung: Microsoft plant Simultan-Übersetzung für Skype - Computer - FOCUS Online - Nachrichten

                      Deutsch mag von vielen gesprochen werden, hat aber leider sehr wenig Einfluss.
                      Angehängte Dateien
                      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                      endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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                      • #12
                        @ Spocky:

                        Deutsch mag von vielen gesprochen werden, hat aber leider sehr wenig Einfluss.
                        In Mitteleuropa, insbesondere in kleinen Anrainerstaaten Deutschlands und den ehemaligen k.u.k Gebieten hat Deutsch jedoch weitaus größeren Einfluss als jede andere Fremdsprache eingeschlossen Englisch.
                        Da hat sich in den letzten 25 Jahren sehr viel getan.

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                        Wobei es mir aber hier nicht darum geht meine eigene Muttersprache besser zu stellen.
                        Auch ich sehe Englisch als wichtigste Weltsprache und Französisch und Deutsch nur als in gewissen europäischen Regionen ebenfalls wichtige internationale Sprachen die Englisch als Hauptamtssprache flankieren könnten.

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                        • #13
                          Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
                          @ Spocky:



                          In Mitteleuropa, insbesondere in kleinen Anrainerstaaten Deutschlands und den ehemaligen k.u.k Gebieten hat Deutsch jedoch weitaus größeren Einfluss als jede andere Fremdsprache eingeschlossen Englisch.
                          Da hat sich in den letzten 25 Jahren sehr viel getan.
                          Was du vergisst ist der Einfluss des Englischen in Deutschland. Das sind sehr viele Menschen, die Sprache einigermaßen gescheit sprechen. Was bei deinen Karten sehr schlecht ist, ist dass es Prozentzahlen sind und keine Zahlen angeben wie viele Menschen dort nun die Sprache sprechen.
                          Hat jemand ne Erklärung für die Farbe der Schweiz? Die ist grau in den Diagrammen zu franz. und engl. bei deut. ist sie aber rot.

                          - - - Aktualisiert - - -

                          Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                          Deutsch mag von vielen gesprochen werden, hat aber leider sehr wenig Einfluss.
                          Diese Interpretation des Schaubilds halte ich für gewagt.

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                          • #14
                            Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                            Was du vergisst ist der Einfluss des Englischen in Deutschland. Das sind sehr viele Menschen, die Sprache einigermaßen gescheit sprechen. Was bei deinen Karten sehr schlecht ist, ist dass es Prozentzahlen sind und keine Zahlen angeben wie viele Menschen dort nun die Sprache sprechen.
                            Hat jemand ne Erklärung für die Farbe der Schweiz? Die ist grau in den Diagrammen zu franz. und engl. bei deut. ist sie aber rot.
                            Das ist einfach ein Fehler in diesem Schaubild denke ich.
                            Genau wie mit Bosnien was hier auch aufgeführt ist.
                            Beide Staaten gehören (noch) nicht zur EU und sollten hier deswegen ausgegraut sein.
                            Vielleicht liegt das an der zugrunde liegenden Statistik zur deutschen Sprache die (warum auch immer) diese Länder miterfasst hat.

                            Den Einfluss des Englischen in Deutschland vergesse ich übrigens ganz und gar nicht.
                            Das finde ich sehr gut und es ist wie in den anderen Ländern mit germanischen Sprachen wahrscheinlich auch kein Wunder, da die Hürde die Weltsprache zu erlernen hier eher gering ist.
                            Was ich aber auch nicht vergesse ist der fehlende Einfluss des Englischen in großen Teilen Mittel- und Ost-Europas.
                            Ich kann nur jedem empfehlen zwischen Baltikum, Balaton und kroatischer Mittelmeerküste mal den Selbstversuch zu machen ob er mit Englisch oder Deutsch weiter kommt.
                            Von Gebieten wie Slowenien, Böhmen und Schlesien ganz zu schweigen, wo es viele explizit Deutsch benannte und beschilderte Pensionen etc. und mancherorts sogar aus historischen Gründen zweisprachige Ortsschilder gibt (Und in einigen dutzend Einzelfällen Stadtverwaltungen mit deutscher Zweitamtssprache.)

                            Sowas hier (gegoogelte Beispiele aus Ungarn und Polen) ist gar nicht so selten in manchen Regionen Polens, oder den Anrainerstaaten Österreichs:

                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: ragendorf.jpg
Ansichten: 1
Größe: 24,4 KB
ID: 4272635 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: doitsch.jpg
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ID: 4272637
                            Angehängte Dateien
                            Zuletzt geändert von C.Baer; 19.12.2014, 14:10.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
                              @ Spocky:

                              In Mitteleuropa, insbesondere in kleinen Anrainerstaaten Deutschlands und den ehemaligen k.u.k Gebieten hat Deutsch jedoch weitaus größeren Einfluss als jede andere Fremdsprache eingeschlossen Englisch.
                              Da hat sich in den letzten 25 Jahren sehr viel getan.
                              Was du aber auch nicht vergessen darfst ist folgendes: Wie sehr verändert das Deutsche heute noch die anderen Sprachen? Wie viele neue Fremdwörter nehmen die anderen Sprachen heute noch aus dem Deutschen auf?

                              Dann vergleich das ganze doch bitte mal umgekehrt, wie viel wir zum Beispiel aus dem Englischen übernehmen - und sei es nur englissche Wörter, die wir im Deutschen verwenden, die eigentlich was völlig anderes bedeuten, wie Handy, Smoking usw. Ich denke auch eher, dass deutsch heute mehr Begriffe aus Osteuropa übernimmt (vor allem in der Jugendsprache) als umgekehrt.


                              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                              Diese Interpretation des Schaubilds halte ich für gewagt.
                              Das Schaubild zeigt eigentlich, wie oft etwas aus der einen Sprache in eine andere übersetzt wird (Bücher, Wissenschaftsartikel usw.), deshalb findest du bei sowas wie altjapanisch auch nur einen ausgehenden Pfeil. Wenn deutsch nicht der Ausgang für solche Übersetzungen ist (vermutlich weil die deutschen Autoren gleich in englisch publizieren), dann können die deutschen Begriffe auch keinen Einzug in andere Sprachen halten und sterben aus. Früher hatte das Deutsche sehr viel Einfluss - selbst in der Geologie war deutsch bis in die 40er die wichtigste Sprache, deshalb hat beispielsweise der Begriff "Graben" auch Einzug ins Englische genommen. Als man erkannte, dass es auch einen Halbgraben gibt waren das ebenfalls Deutsche - mit dem Saar-Nahe-Becken, aber die Vorsilbe "halb" wurde schon nicht mehr ins Englische übernommen. Dort gibt es jetzt den Begriff "Halfgraben".

                              Vielleicht kann ein Mod ja dieses doch interessante Thema aus dem Thread herauslösen, da es mittlerweile doch ganz schon OT geworden ist
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
                              Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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