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Heimwerker vor: Lichtschalter kaputt nach Kurzschluss

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  • Heimwerker vor: Lichtschalter kaputt nach Kurzschluss

    Meine lieben Mitforisten (*),

    irgendwer hat unlängst zwecks Malerarbeiten bei mir eine Deckenlampe abmontiert und dann wohl irgendwie falsch verkabelt, sodass es bei Betätigen des Lichtschalters einen Kurzen gab. Ergebnis ist, dass man den betreffenden Lichtschalter nicht mehr umlegen kann. Ich hab da schonmal mehr oder weniger professionell dran rumgefummelt, aber das Teil ist im wahrsten Sinne des Wortes eine black box. Keine Schrauben dran oder so, nur zwei Drähte, die hinten rauskommen. Kann ich da selber was machen reparaturmäßig oder muss ich da jetzt ernsthaft wieder den Hausmeister antanzen lassen?

    (*) Im Folgenden wird aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung nur die maskuline Form verwendet. Es sind jedoch stets Personen männlichen und weiblichen Geschlechts gleichermaßen gemeint.
    "The only thing we have to fear is fear itself!"

  • #2
    Heutzutage wird manchmal auf Verschraubungen verzichtet und die Kabel "reingeklemmt". Bei dieser Klemmtechnik kann man so weit ich weiss mit manchmal mit einem "Hebel" das Kabel wieder freigeben, also entriegeln.
    Wenn Du magst, schieß ein Foto des Schalters und stell es ein.

    Ich nehme an dass es sich um einen Unterputzschalter handelt?

    Nochwas anderes: In der Lampe wurde vermutlich das Grün gelbe Kabel dort angeschlossen wo es nicht hingehört? Bzw das Gehäuse unter Strom gesetzt?

    Übrigens: Zum entriegeln des Lichtschalters braucht man normalerweise einen kleinen Elektro-Schlitz-Dreher.
    Damit kann man dann soweit ich weiss das Ding auch aus der Wand raus nehmen.
    Normalerweise stecken so Schalter dann ja in einer genormten Unterputzdose.

    - - - Aktualisiert - - -

    PS: Hier ist ein Link, weiss aber nicht ob das hilft.
    https://www.schalter-steckdosen-shop24.de/ratgeber/arbeitsanleitungen/videoanleitungen-schalterwechsel.php

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    • #3
      Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
      Ergebnis ist, dass man den betreffenden Lichtschalter nicht mehr umlegen kann.
      Der Schalter wird wohl hinüber sein, d.h. durch den Kurzschluss ist die Mechanik im Schalter verschmort

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      • #4
        Ja, der muss wohl neu. Schon komisch die Sache. Wäre mal interessant festzustellen ob die Wohnung mit einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet ist usw.

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        • #5
          Zitat von Sternenkreuzer Beitrag anzeigen
          Nochwas anderes: In der Lampe wurde vermutlich das Grün gelbe Kabel dort angeschlossen wo es nicht hingehört? Bzw das Gehäuse unter Strom gesetzt?
          Ja, da hat derjenige, der das verbockt hat, wohl nicht aufgepasst.

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          Die Wohnung bzw. Wohnanlage ist übrigens Baujahr 1993.
          "The only thing we have to fear is fear itself!"

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          • #6
            Ich frag deswegen ganz gerne schon mal nach dem Zustand der Elektroanlage weil manche Leute leben heute sogar noch in Häusern die sagen wir mal in den 50ern gebaut sind und seitdem an der Elektrik nicht viel gemacht wurde. Da solls so ne Technik geben, bei der man dann ohne "Schutzerder" auskommt oder so ähnlich.
            Aber das trifft hier ja alles nicht zu.
            Somit halten wir mal fest und ich bitte die anwesenden Sexperten ähhhh Experten bitte zu korrigieren wenn ich was falsches schreibe:
            schwarz (od braun) und blau in der Lampe müssen jeweils an die Birnenfassung und der Schutzerder in gelb grün wenn ich nicht irre irgendwo ans Gehäuse. Somit würde dann durch Kurzschluss verhindert dass jemand am Gehäuse Schaden nimmt.

            Der Lichtschalter ist also schon mal ausgebaut. So weit so gut. dahinter ist eine Einbaudose in der er sich vorher festgekrallt hat.
            So ne Dose kostet neu im Baumarkt paar Cent. Ist genormt.
            Am Lichtschalter sieht man aber auch die Möglichkeit Schreiben reinzudrehen drum herum. Dadurch kann man bei manchen Unterputzdosen dann festschrauben anstatt zu klammern. Falls Du also den neuen Schalter besorgst kannst Du wenn Du magst auch direkt die Dose ersetzen. Und dann evtl eine mit zwei schon vorhandenen Schrauben/Löchern vorne nehmen.
            Das ganze wird dann (wenn man denn die Dose austauschen möchte) mit nem Tütchen Elektrikergips verschmiert.
            Alles keine Rocket Science. Keine Space Shuttle verkabelung. Das wird schon klappen.

            Ich sitz hier übrigens grad in ner Bude von 1893. Also hunder Jahre älter. Hat aber ne Elektrik von 1999. Also auch alles hoch modern und sieht auch so aus.

            Den alten Schalter natürlich in den Baumarkt mitnehmen als Muster, dann gibts einen der auch genau so aussieht.
            Also nicht nur von der Norm her sondern auch vom Programm und Design. Dann fällt nämlich niemand auf, das da wer dran war.
            Spuren verwischen.
            Falls der Baumarkt das Programm nicht haben sollte: Elektrofachhandel konsultieren. Die verkaufen zwar ungern Kleinmengen aber manchmal klappt es. Ist ein Markenname zu erkennen? Evtl "Merten"???

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            • #7
              Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
              Keine Schrauben dran oder so, nur zwei Drähte, die hinten rauskommen.
              => Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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              wenn man da (Pfeil) seitlich draufdrückt, läßt sich der Draht lösen.
              Sollte nicht so schwer sein, den Schalter auszutauschen.

              Zur Lampe: Da spielt es eigentlich keine Rolle, welches Kabel bei "L" oder "N" angeschlossen wird. Nur das gelb-grüne sollte es nicht sein. Das gelb-grüne Kabel (Erdung) wird bei Lampen meist nicht gebraucht und bleibt ungenutzt. Aufpassen: Falls dessen Ende abisoliert, also blank ist, beim abschließenden Montieren der Lampe sicherstellen, dass dieses blanke Ende nicht versehentlich die anderen Kontakte berührt. (Könnte auch der Grund für den Kurzen gewesen sein).

              Denk dran, die Sicherung vorher raus zumachen.
              .

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              • #8
                Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                Kann ich da selber was machen reparaturmäßig oder muss ich da jetzt ernsthaft wieder den Hausmeister antanzen lassen?
                Schon aus Versicherungsgründen würde ich da lieber den Hausmeister rufen. Der kostet nichts (außer einer Terminabsprache) und Arbeiten an elektrischen Leitungen sollen "fachmännisch" erfolgen.

                Sieh es als Erleichterung: Du musst Dich nicht selbst damit abplagen.
                "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                • #9
                  Da hat Liopleurodon natürlich Recht. Wirf am besten mal einen Blick in den Mietvertrag, wer welche Kleinreparaturen zahlen muss.
                  Und bis zu welcher Höhe etc.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
                    => [ATTACH=CONFIG]89444[/ATTACH]

                    wenn man da (Pfeil) seitlich draufdrückt, läßt sich der Draht lösen.
                    Sollte nicht so schwer sein, den Schalter auszutauschen.

                    Zur Lampe: Da spielt es eigentlich keine Rolle, welches Kabel bei "L" oder "N" angeschlossen wird. Nur das gelb-grüne sollte es nicht sein. Das gelb-grüne Kabel (Erdung) wird bei Lampen meist nicht gebraucht und bleibt ungenutzt. Aufpassen: Falls dessen Ende abisoliert, also blank ist, beim abschließenden Montieren der Lampe sicherstellen, dass dieses blanke Ende nicht versehentlich die anderen Kontakte berührt. (Könnte auch der Grund für den Kurzen gewesen sein).

                    Denk dran, die Sicherung vorher raus zumachen.
                    Ach, wusst ich's doch, dass es was mit den Dingern zu tun hat. Da muss man aber ganz schön dolle drücken. Na ja, ich habe es jetzt geschafft, das Ding zu lösen und das schwarze Teil in der Mitte aus der Halterung da herauszupfriemeln. Markenname steht da nirgends einer drauf (@Sternenkreuzer), aber ich glaube jetzt auch nicht, dass da das jemals jemand kontrollieren wird, ob auch noch alle Lichtschalter original sind.


                    Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
                    Schon aus Versicherungsgründen würde ich da lieber den Hausmeister rufen. Der kostet nichts (außer einer Terminabsprache) und Arbeiten an elektrischen Leitungen sollen "fachmännisch" erfolgen.

                    Sieh es als Erleichterung: Du musst Dich nicht selbst damit abplagen.
                    Man(n) muss sich sich aber auch mal mit dem harten Alltag des wahren Lebens auseinandersetzen und nicht nur mit profanen Dingen wie Geldtheorie.

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Zitat von Sternenkreuzer Beitrag anzeigen
                    Da hat Liopleurodon natürlich Recht. Wirf am besten mal einen Blick in den Mietvertrag, wer welche Kleinreparaturen zahlen muss.
                    Und bis zu welcher Höhe etc.
                    Kleinreparaturen bis 100€ oder so muss ich selber übernehmen. Allerdings gibt's hier einen richtigen Hausmeisterservice, dessen Bezahlung auch in den Mietnebenkosten enthalten ist. Die waren neulich schonmal da und haben sich um mein verklemmtes Türschloss gekümmert.

                    Aber da ich eh nochmal zum Baumarkt muss, kann ich das ja mitnehmen.
                    "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                    • #11
                      Wenn klar ist, dass es die Malerfirma (?) war, müsste diese die Kosten übernehmen. Ich selbst würde nicht da rum probieren. Dann lass lieber den Hausmeister kommen.

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                      • #12
                        Apropos "Original-Lichtschalter": Evtl passt ja die alte "Abdeckung" auf das neue "Innenleben". Dann sieht das alles sogar originooooohhl aus.

                        Die Klausel dass man Kleinrep. unter 100 Euro selber zahlen muss kenne ich auch.
                        Auch kenne ich davon noch ne Sonderversion:
                        Bei unter 150 Euro muss der Mieter bis 90 Euro selber zahlen. Über 150 zahlt der VERmieter.
                        Auch darf das ganze, wenn es öfters vorkommt pro Jahr, nicht 6% der Jahresmiete oder so übersteigen.

                        - - - Aktualisiert - - -

                        PS: Mit Häusern die einen Hausmeisterdienst haben, habe ich aber ehrlich gesagt wenig Erfahrung. Allerdings gilt immer irgendwie: Letztendlich muss der VERmieter für eine technisch funktionierende Wohnung sorgen. Und ja, wenn die Malerfirma Mist gebaut hat, dann soll die dafür haften!

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                        • #13
                          Welche Malerfirma?
                          "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                          • #14
                            Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                            Man(n) muss sich sich aber auch mal mit dem harten Alltag des wahren Lebens auseinandersetzen und nicht nur mit profanen Dingen wie Geldtheorie.
                            Ich sehe das als eine Abwägungssache. Wenn Du Dir in der Materie sicher bist und das Problem im Handumdrehen selbst lösen kannst, dann mach das ruhig. Allerdings sehe ich anhand dieses Themas, dass dies nicht der Fall zu sein scheint. Du hast an dem Schalter herumprobiert, Fotos gemacht und diese hier zur Diskussion gestellt und alles in allem doch einiges an Zeit aufgewandt - und das Problem ist immer noch nicht behoben. Jemand mit Erfahrung hätte den Schalter in weniger als einer Viertelstunde repariert oder ausgetauscht.

                            Du musst halt selbst wissen, was Dir Deine eigene Zeitstunde wert ist.
                            Zuletzt geändert von Liopleurodon; 15.05.2015, 00:00.
                            "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                            • #15
                              Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                              Welche Malerfirma?
                              Denn war dieser Punkt wohl ein Missverständnis.

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