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    Meine krassesten Schlafwandel-Erlebnisse:
    - Ich habe einmal versucht, die Möbel in meinem Zimmer zu verrücken. Da haben mir irgendwann so die Hände wehgetan, bis ich aufgewacht bin.
    - Auf einer Klassenfahrt bin ich kurz im Bus eingeschlafen und habe dann mit meiner damaligen Lehrerin wirres Zeug geredet. Die Lehrerin dachte, ich würde unter Drogen stehen.
    - Ich bin aus der oberen Etage eines Doppelstockbetts "geschlafwandelt" (d.h. ich bin runtergefallen) und habe mich dabei am Arm verletzt (nichts schlimmes, aber trotzdem sehr interessante Erfahrung).
    - In einer Pilgerherberge habe ich beim "Aufstehen" am Doppelstockbett gestoßen. Da habe ich Panik bekommen und dann ziemlich laut "Nein" und "Hilfe" gerufen, bis andere Pilger wachgeworden sind.

    Die meisten meiner Schlafwandel-Erlebnisse sind aber wesentlich unspektakulärer: Fenster öffnen, Gegenstände woanders hinräumen, im Schlafzimmer herumlaufen. Am unangenehmsten ist es mir, wenn ich in der Gegenwart fremder Menschen schlafwandle. Das ist für mich so, als wenn jemand meine Träume beobachtet.

    Ich bekomme viele Schlafwandel-Erlebnisse mit, d.h. ich erfahre dann bewusst den Prozess des Übergangs vom Schlafwandeln zum normalen, wachen Erleben. Dann realisiere ich meistens, dass ich geschlafwandelt bin. Ich kann mich dann auch manchmal an die Gedanken erinnern, die ich beim Schlafwandeln hatte. Aber ich vermute, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. D.h. ich schlafwandle vermutlich häufiger, als es mir bewusst ist.

    Schlafwandeln tritt bei mir gehäuft auf, wenn ich gerade viel psychischen Stress (Ängste, Sorgen) erfahre. Auslöser sind aber oft irgendwelche Geräusche, die ich beim Schlafen unterbewusst wahrnehme (z.B. eine miauende Katze). Das sind Trigger, die normale Menschen aufwachen lassen würden, aber bei Schlafwandlern ist der Aufwachmechanismus gestört.
    Das Schlafwandeln setzt typischerweise nur kurze Zeit nach dem Einschlafen ein. Manchmal schon eine halbe Stunde, nachdem ich eingeschlafen bin. Mir kommt es dann so vor, als hätte ich schon viele Stunden geschlafen.

    Sehr strange.

    Gibt es noch andere Schlafwandler hier im Forum? Wie geht ihr damit um? Habt ihr spezielle Sicherheitsvorkehrungen getroffen (z.B. vergitterte Fenster)?
    Mein Profil bei Last-FM:
    http://www.last.fm/user/LARG0/

  • #2
    Der Exfreund meiner Schwester war Schlafwandler. Der hat einmal eine Glastür eingetreten oder auch schon einmal einen Röhrenfernseher umgeworfen.

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    • #3
      Zitat von Largo Beitrag anzeigen
      Meine krassesten Schlafwandel-Erlebnisse:
      - Ich habe einmal versucht, die Möbel in meinem Zimmer zu verrücken. Da haben mir irgendwann so die Hände wehgetan, bis ich aufgewacht bin.
      - Auf einer Klassenfahrt bin ich kurz im Bus eingeschlafen und habe dann mit meiner damaligen Lehrerin wirres Zeug geredet. Die Lehrerin dachte, ich würde unter Drogen stehen.
      - Ich bin aus der oberen Etage eines Doppelstockbetts "geschlafwandelt" (d.h. ich bin runtergefallen) und habe mich dabei am Arm verletzt (nichts schlimmes, aber trotzdem sehr interessante Erfahrung).
      - In einer Pilgerherberge habe ich beim "Aufstehen" am Doppelstockbett gestoßen. Da habe ich Panik bekommen und dann ziemlich laut "Nein" und "Hilfe" gerufen, bis andere Pilger wachgeworden sind.

      Die meisten meiner Schlafwandel-Erlebnisse sind aber wesentlich unspektakulärer: Fenster öffnen, Gegenstände woanders hinräumen, im Schlafzimmer herumlaufen. Am unangenehmsten ist es mir, wenn ich in der Gegenwart fremder Menschen schlafwandle. Das ist für mich so, als wenn jemand meine Träume beobachtet.

      Ich bekomme viele Schlafwandel-Erlebnisse mit, d.h. ich erfahre dann bewusst den Prozess des Übergangs vom Schlafwandeln zum normalen, wachen Erleben. Dann realisiere ich meistens, dass ich geschlafwandelt bin. Ich kann mich dann auch manchmal an die Gedanken erinnern, die ich beim Schlafwandeln hatte. Aber ich vermute, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. D.h. ich schlafwandle vermutlich häufiger, als es mir bewusst ist.

      Schlafwandeln tritt bei mir gehäuft auf, wenn ich gerade viel psychischen Stress (Ängste, Sorgen) erfahre. Auslöser sind aber oft irgendwelche Geräusche, die ich beim Schlafen unterbewusst wahrnehme (z.B. eine miauende Katze). Das sind Trigger, die normale Menschen aufwachen lassen würden, aber bei Schlafwandlern ist der Aufwachmechanismus gestört.
      Das Schlafwandeln setzt typischerweise nur kurze Zeit nach dem Einschlafen ein. Manchmal schon eine halbe Stunde, nachdem ich eingeschlafen bin. Mir kommt es dann so vor, als hätte ich schon viele Stunden geschlafen.

      Sehr strange.

      Gibt es noch andere Schlafwandler hier im Forum? Wie geht ihr damit um? Habt ihr spezielle Sicherheitsvorkehrungen getroffen (z.B. vergitterte Fenster)?
      Ich telefoniere im Schlaf - hauptsächlich aber, wenn ich unter Schlafmangel stehe. Irgendwie will der halbwache Teil im Kopf dann das störende Telefonat schnell loswerden; das geht so weit, daß ich angeblich schon Mal einem Anrufer etwas aus "dieser" Welt - also nicht digital noch digitalisierbar, ich meine es war eine Bohrmaschine - per eMail schicken wollte, um den loszuwerden.... Die Gesprächsqualität muss dabei besser gewesen sein als bei dir, Lago, denn nach Aussage meines Gesprächspartners war bis zum "schick ich dir per eMail, ciao!" alles unverdächtig....
      Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

      "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

      Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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      • #4
        Ich finde Schlafwandeln total unheimlich….
        Kann es mir nur sehr schwer vorstellen, nachts umherzuwandeln ohne so wirklich davon zu wissen.
        Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
        Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
        Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
        was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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        • #5
          Wie funktioniert schlafwandeln im Gehirn? Ich könnte mir vorstellen, dass man in diesen Fällen zwar wach ist, das Gedächtnis aber die erlebten Erfahrungen nicht richtig speichert bzw. aufnimmt. Hinzu kommt reduzierte Gehirnleistung durch Halbschlaf oder ähnliches.
          "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
          "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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          • #6
            Nein, man schläft oder ist zumindest in einer Zwischenphase. Es ist auch keine Traumphase. Aber anders als im normalen Tiefschlaf bleibt bei Schlafwandlern der Thalamus aktiv, der für die Aufnahme äußerer Reize wesentlich ist.

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