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Terrorbekämpfung oder -inszenierung?

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  • Terrorbekämpfung oder -inszenierung?

    Heute wurden in den USA mehrere Waffenhändler festgenommen, die eine schultergestützte Luftabwehrrakete verkaufen wollten. Es sah erst alles so aus, als ob die Befürchtungen, dass islamistische Terroristen mit diesen Raketen auf Passagierflugzeuge durchführen wollen, berechtigt wären. Allerdings mussten die Behörden zugeben, dass im Endeffekt der russische Geheimdienst über ein paar Idioten als Mittelsmänner eine Attrappe an den US-amerikanischen Geheimdienst verkauft hat. Das ganze erinnert stark an die Inszenierung des Atomschmuggels des BND vor einigen Jahren. Damals war der Verkauf von radioaktiven Material gerade die grosse Befürchtung der "Anti-Terrorexperten".

    Was sollte die Aktion bewirken? Einen aktiven Waffenhändler überführen oder wurde für diesen überhaupt erst die Nachfrage und das Angebot geschaffen? Eine Propagandaaktion im "Krieg gegen den Terror" zur Ablenkung von realen Problemen?
    Resistance is fertile
    Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
    The only general I like is called strike

  • #2
    Nun, ich würde primär propagandistische Ziele darin vermuten. Mit dieser Festnahme will man wohl auch der bevölkerung zeigen, das die Bedrohung weiterhin noch sehr akut ist.
    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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    • #3
      Jetzt wo du es sagst .


      Nein, im Ernst, das war ne Aktion, um nen Waffenhändler bei frischer Tat zu ertappen, was ja auch in Ordnung ist.


      Nur wird das ganze in der Öffentlichkeit als der Coup gegen den Terrorismus schlechthin dargestellt, was in meinen Augen total falsch ist.

      Aber gut, irgendwie muss man ja mal nen Erfolg vermelden.
      "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

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      • #4
        Wobei das im Grunde lächerlich ist das als Erfolg zu verkaufen. Nur weil dieser Typ gefangen ist , kommen Terroristen jetzt nicht mehr an Boden-Luft Raketen. Aber sicher doch !
        “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
        They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
        Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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        • #5
          Interessant übrigens auch, dass die US-Regierung erst vor etwa einer Woche ihre Angst darüber ausgedrückt hat, dass erhöhte Anschlagsgefahr mit schultergestützten Raketen bestehe.

          Die wussten doch mit Sicherheit von dieser Aktion.
          "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

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          • #6
            Ich halte es auch eher für eine Propagandeaktion. Mal ehrlich, der Typ, den sie geschnappt haben war ja ein dummer Wichtigtuer. Sie sind nur auf seine Spur gekommen, weil er vor Freunden groß damit geprahlt hat, er könne Boden-Luft-Raketen beschaffen. Daraufhin haben falsche Terroristen und falsche Waffenhändler im Auftrag der Geheimdienste den Deal eingefädelt. Dieser lächerliche Kerl hatte - laut Spiegel - wahrscheinlich ansonsten gar nicht die Möglichkeit an solche Waffen zu kommen. Nichts desto Trotz ist es gut, das er hinter Gitern sitzt. Wenigstens ein Spinner weniger
            Wer nähmlich mit h schreibt, ist dähmlich!

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