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EU - Europäische Unfähigkeit?

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  • EU - Europäische Unfähigkeit?

    Ich wollte einfach mal wissen was ihr alle von der EU (Europäische Union) haltet, da mir inzw. aufgefallen ist, dass eine Menge Leute scheinbar nicht allzu gut auf die EU zu sprechen sind. Vielleicht irre ich mich ja, aber ich glaube es waren größtenteils Österreicher die schlecht von der EU sprechen....

    Sicherlich hat die EU eine Menge Mängel(Bürokratie, Vetternwirtschaft, zukunftsweisende Politik[ja, Abgaben müssen auch mal erhöht werden!] usw.), aber ich sehe sie gerade als Trekkie, als eine wirkliche Chance auf Frieden in Europa - und ich muss zugeben, dass keine schöner Vorstellung für als ein geeintes Europa ist.

    Sie hat eine Menge Verbesserungen nötig, aber auch viele postive Vorteile: keine Grenzkrontrollen mehr, bessere Kriminellenverfolgung, freiere Wirtschaft usw.

    *************************

    Also, was ist eure Meinung über die EU und ihre Fehler, Möglickeiten und ihre Zukunft.
    Und bitte - besonders an die Gegner - argumentiert das entsprechend!
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

  • #2
    Kurz und knapp:
    Ich finde die EU ist ne gute Sache (auch wenn viel Bürokratie mitdrinhängt), weil wir uns irgendwie auf dem internationalen Markt behaupten müssen. Wir als einzelne Länder haben einfach nicht die Kapazitäten um mit dem Wettbewerb stand zu halten und wenn man die Zukunft betrachtet so ist ein Zusammenschluß sicherlich sinnvoll (Motto: Gemeinsam sind wir stark).

    Man darf in der jetzigen Zeit nicht so viel negativ urteilen, denn Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und wo die Amerikaner jetzt sind, haben sie auch nicht innerhalb 10 Jahre geschafft.
    Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

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    • #3

      ich mag nur eine Geschichte aus meinem Leben dazu schildern, die besagt denke ich alles, was ich über die EU und ihre Chancen denke.
      1978 machte ich bei einem Redewettbewerb mit, ging um die Landesausscheidung,
      ich nahm das Zukunftsthema:
      Europa ohne Grenzen,
      ich schilderte die Vorteile der "Grenzenlosigkeit", die wirtschaftliche Notwendigkeit einer gemeinsmaen Währung und die Stopersteine einer großen Bürokratie,
      mein Resumee damals:
      aber es zahlt sich aus, sowohl kulturell wie wirtschaftlich und philosophisch sowieso.


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      • #4
        Auch wenn dies jetzt ein unsinniger Einzeiler wird:

        @t´bel:
        Und wie denkst Du heute?
        (Ich meine gerade als vulkanische Österreicherin )

        Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

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        • #5
          eu, ist im prinzip ne gute sache, man sieht sich als europäer und entschärft somit nationale gegensätze ( deutsche und franzosen haben sich oft genug geklopft). reformbedürftig wäre aber dann das vetorecht. es kann nicht angehen, das spanien z. b. einer reform nur mit subventionen für das eigene land zustimmt. es müsste eine absolute mehrheit her ( 15 mitglieder, 8 zur mehrheitnötig). die ach so feierliche nizza-konferenz mit ihren reformen ging mir nicht weit genug, aber wie schon gesagt, rom wurde nicht an einem tag erbaut.
          lache heute, denn die schlechten tage werden kommen. io sono un jem`hadar.

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          • #6
            Originalbeitrag von Amasov
            Auch wenn dies jetzt ein unsinniger Einzeiler wird:

            @t´bel:
            Und wie denkst Du heute?
            (Ich meine gerade als vulkanische Österreicherin )


            genauso!
            Ich bezeichne mich wenn dann als Europäerin, in Österreich wohnend ( von 40 Eridiani A abstammend)

            unsere Wirtschaft braucht den Zusammenschluß, unsere Politik wirds bald hoffentlich hinbringen,
            und Multikulti ist unser Alltag,
            IDIC in Reinkultur, was sollt ich da dagegen haben,

            ( bei der Volksabstimmung bei uns, wie ich mir ein Prophet in der Wüste vergekommen, um für die EU zu werben, obwohl der Papierschungel manchmal verrückt ist, weil er auch nciht notwendig wäre)


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            • #7
              Ich sehe die EU, wie offensichtlich die meisten hier, als etwas überaus positives! Keine richtigen Grenzübergänge mehr, eine einheitliche Währung...das führt zu zusammenhalt, wenn auch nur indirekt! Man fühlt sich innerhalb Europas irgendwie sicherer, da man weiß, dass man sich sehr gut mit den Nachbarstaaten zusammenraufen kann und mit ihnen auch Verhandlungen führen kann, die zu einem klaren Ergebnis führen! Man stößt nirgends mehr auf taube Ohren, wenn man mal was von einem anderen Staat (innerhalb der EU-Länder) will! Solch riesige Organisationen tragen eindeutig zu einer besseren und sichereren Welt bei!

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              • #8
                Okay, da hier bisher nur positive Stimmen zum Thema EU gefallen sind, möchte ich hier auch mal meine negative dazu abgeben. Nichts gegen den schönen Wunsch von einem vereinten Europa und all dem was die EU versprach, aber was hat sie uns bisher gebracht und wie sieht es in Wirklichkeit aus?

                Österreich zahlt eine Unsumme um Mitglied der EU zu sein. Mitglied zu sein, heißt etliche Auflagen zu erfüllen und sich den allgemeinen Regeln zu beugen. Wir sind jetzt nicht mehr frei zu tun, was uns richtig erscheint, sondern es gab schon unzählige "fette" Stafen für die Verletzungen der Auflagen. Wenn Österreich z.b. kein Fleisch von Kühen importieren möchte, dann muß sie sich gegen die EU durchsetzen, weil die glatt dürber bestimmen möchte, ob Ö das nicht muß.

                In Sachen EU-Abstimmung gab es viel Bauernfängerei in Österreich, die dadurch betrieben wurde, daß den Bauern sehr viel finanzielle Unterstützung geboten wurde. Ich hab selbst mitbekommen, daß die Bauern nach dem Beitritt zur EU, ständig danach gefragt haben, wann diese Unterstützung eintritt. Mehr war ihnen daran nicht wichtig.

                Thema freie Grenzen ist wirklich eine wunderschöne Utopie in meinen Augen, da es einfach Grenzen geben muß, damit nicht auch den schlechten Dingen Tür und Tor geöffnet wird. Ich will jetzt gar nicht mit den Kriminellen anfangen, sondern auch mal die Tiertransporte erwähnen, an die dabei nicht gedacht wird. Es werden LKWs mit Jungtieren (Hunde, Katzen, Vögel etc.) durchs Land gekarrt (der den man in D erwischt hat, dessen Ziel war Spanien), die eine 12 Stunden Reise vor sich haben, keinerlei Versorgung hatten und auf dieser Fahrt starben sehr viele Tiere. Dieser Transporter wurde nur durch einen Zufall entdeckt. Wären die Kontrollen besser, würde so etwas gar nicht durchkommen. Und es ist klar, daß mit einer Öffnung der Grenzen auch diesen Sachen kein Einhalt mehr geboten wird.

                Was ich momentan von der EU sehe ist nur eine sündhaft teure Mitgliedschaft, zusätzlich Strafgebühren, Erzwang von diversen Auflagen die schon bei kleinen Dingen beginnen, keine richtige Eigenbestimmung des Landes mehr (Bevormundung durch die EU), statt weiter das Prinzip der Beförderung (also das Prinzip des Nachrutschens, wenn oben ein Posten durch Pensionierung frei wird) zu praktizieren wird vielerorts nach qualifizierteren Kräften aus dem Ausland gesucht, welche die leitenden Positionen einnehmen.

                Wenn ich mich mehr mit dem Thema beschäftigen würde, dann könnte ich noch mehr negative Sachen aufzählen. Der positive Gedanke der EU mag wundervoll klingen, doch die Realtiät klingt nicht so. Die Schattenseiten werden einfach totgeschwiegen und das finde ich nicht informativ.´

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                • #9
                  @Femewolf: ich kann deine Sicht nicht verstehen, und die der betroffenen Personen auch nur teilweise(und sehr widerwillig).
                  Diese Argumente sind sehr, sehr egoitsisch und nationalistisch. Und wohin die Isolation von der Staatengemeinschaft und diese nationalistischen Ansichten führen können wissen wir ja wohl alle...

                  Zu Thema Tiertransporte: macht es einen Unterschied ob die Tiere in 12 Stunden von Berlin anch Madrid gefahren werden und dann sterben, ob ob sie in 8-9 Stunden von Kiel nach Konstanz fahren??? Nein, beides ist tödlich und unverantwortlich, und hat nichts mit Grenzen zu tun - um so etwas sinnvoll zu bekämpfen helfen keine Grenzen! Die kommen nämlich durchschnittlich nur alle 500 km und dann ist es meistens schon zu spät!
                  Es müssen inländlische Kontrollen her, an Autobahnraststätten und Mautstationen.

                  Und was ist mit den Vorteilen der ganzen Grenzenaufhebung? Vorallem in der Verbrechensbekämpfung?
                  Durch die Zusammenarbeit von Polizei aus verschiedenen Länder, Interpol und Europol konnten eine Menge Mafia- und Drogenringe Dingfest gemacht werden. Und auch mit den ganzen Kinderpornoverbrechern hat die Zusammenarbeit extrem geholfen, udn ich möchte einfach mal behaupten, dass die Leben dieser Kinder und die der ganzen anderen Opfern des europäischen Verbrechens mehr wiegen als so ein paar Grenzkontrollen und nationales Getue!

                  Und wegen dem liberalen Arbeitsmarkt: Du erzählst auch hier nur die halbe Wahrheit. Es stimmt natürlich das einem der Job durch Leute aus dem Ausland weggenommen werden kann/wird. ABER man kann ja selber ins Ausland gehen und dann dort einen (vielleicht besseren) Job kriegen - das gleicht sich gerecht aus!

                  Und das man Auflagen(Gesetze) erfüllen muss und auch Geld beitragen muss ist in jeder Gemeinschaft so - sogar im Fußballclub!
                  Ohne Pflichten und nur mit Privilegien kann es nicht gehen! Und außerdem kriegen die Länder ja auch wieder was raus und haben Rückendeckung von den anderen Ländern falls mal etwas schiefläuft.
                  Außerdem werden die einzelnen europäischen Länder in ein paar Jahren keine Chance mehr gegen Wirtschaftsriesen wie die USA, China oder Japan haben!

                  Nur gemeinsam hat man eine Chance, und wenn dann Norwegen, die Schweiz usw. jammern, dass sie keine Perspektiven mehr auf den internationalen Markt haben, lachen wir uns in der EU ins Fäustchen und dürfen unseren Spruch aufsagen: "Wir haben es euch ja gesagt!"
                  Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                  Makes perfect sense.

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                  • #10
                    Proton, pass auf, es hat hier auch noch Schweizer und ich finde es daneben wenn du uns alle in den gleichen Topf wirfst! Desweiteren hat es auch Gründe wieso das bei unseren Abstimmungen die EU immer wider runterfällt, das kommt nicht von ungefähr oder bauerndenken. Und da werden mir die Norweger zustimmen. Und gerade du als EU befürworter solltest zuerst aufhören nach Nationalität zu verallgemeinern. So, genügend der entrüstung, weiter mit einer sinnfollen Diskussion:

                    Ich bin der EU gegenüber Skepisch eingestellt. Schlussendlich sehe ich in ihr jedoch gewichtigere vor als Nachteile und deshalb habe ich bisher auch immer für die EU gestimmt.

                    Vorteile:
                    Zusammenarbeit
                    Gegengewicht zu USA, China und Japan (sonnst haben wir Europäer bald nichts mehr zu sagen)
                    Fördert den Frieden
                    Zukunftsweisend (im Sinne von ST)

                    Nachteile (vor allem aus Sicht der Schweiz):
                    Wir müssen sehr viel zahlen da es uns gut geht.
                    Wir haben aber trotzdem nur eine Stimme im Europarat.
                    Das heisst wir zahlen viel und können nicht mal sagen für was.
                    (Ich denke die Sitze sollten einmahl nach Bevölkerung (Ständerat) und einmahl gleichmässig (Nationalrat) verteilt werden, wie in der Schweiz.)
                    Das Regierungssystem finde ich den grössten Nachteil.
                    Ich finde es auch daneben wie doof alle EU staten taten als Heider in Österreich gewählt wurde. Lasst sie doch, er wurde vom Volk gewält, fertig Schluss. In 100 Jahren sind wir vielleicht soweit das es nur noch die Europaregierung gibt aber bis dahin sollte die Regierung eines Landes akzeptiert werden wie sie gewählt wird.
                    Worauf ich hinaus will ist das schon fast eine zu starke kontrolle herrscht ohne das das Gesamtsystem wirklich schon weit entwickelt ist.

                    Und zu guter letzt noch was anderes. Ich denke das es für den Euro vielleicht nicht schlecht ist wenn die Schweiz noch nicht gerade beigetreten ist. Schliesslich sind der Schweizerfranken, und der Dollar danach die einzigen wirklich stabilen und guten Währungen.
                    Spielleiter von Star Trek 25th Century (Auf Clans basierendes Star Trek RP ab 2401.)

                    Live long and Prosper

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                    • #11
                      @Proton
                      Wie redest du eigentlich über die Schweiz? Der Franken ist um Häuser stabiler als der Euro und wirtschaftlich gehts denen auch net schlecht!
                      Außerdem halt uns keine Vorträge über Nationalismus. (an Chiracs& Schröders Vorschlag einer "deutsch-französischen Achse" hast du wohl nich gedacht?)

                      ...ich muss eigentlich femewof zustimmen. Die EU hat zwar einige positive Seiten (Leichte Grenzübergänge, einheitliche Währung ist auch praktisch), aber im großen und ganzen bin ich mit der EU mehr als nur unzufrieden.

                      Zum Thema Verbrechensbekämpfung - Interpol und andere Organisationen hats schon vorher gegeben, und gemeinsam gegens Verbrechen vorgegangen wurde vorher auch, vielleicht nicht in diesen Ausmaßen, aber trotzdem. Und die Drogenringe, Pornoringe, etc... wurden zum Großteil nicht dank der tollen europäischen Zusammenarbeit aufgerieben, sondern einfach weil die Polizei gute Arbeit geleistet hat. (natürlich nicht nur ausschließlich aber doch)

                      Japan ist kein Wirtschaftsgigant mehr, die stecken in einer ganz festen Krise!

                      So, nächstes Thema - Beiträge.
                      Mag schon sein, aber dann sollten sie auch angemessen sein. Das mickrige Österreich mit mickrigen 8 Millionen Einwohnern und einem fetten Schuldenberg ist einer der größten Nettozahler in der gesamten EU! Mir ist bewusst, dass es nicht so einfach für die Politiker ist , die Beiträge festzulegen, aber so kann es nicht gehen!
                      Weiter gehts. Wenn ich so durch Portugal oder Spanien gondel, bemerk ich bei jeder 2. Autobahnabfahrt: "gespendet durch die EU".
                      Mag für die Portugiesen was echt tolles sein, dass wir denen helfen, aber in diesen Ausmaßen halt ichs für übertrieben - wofür zahlen wir denn? (nicht nur auf Österreich bezogen) Mir ist klar, dass die wirtschaftlich Schwächeren unterstützt werden sollten, und das befürworte ich auch durchaus (ehrlich), aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir bis jetzt nur irgendwelche Vorteile hatten. Oder kann sich hier jemand direkt an was erinnern, was uns die EU bis jetzt gebracht hat? (nochmal, ich finds echt gut, dass die unterstützt werden!)

                      So, und jetzt noch ein heikles österreichisches Thema - die ach so tollen Sanktionen. Unsere Regierung ist demokratisch zusammengekommen, also welches Recht für die S war da? Nur weil eine rechtsgerichtete Partei da ist? (ich bin kein FPÖ-Wähler, und würds auch nie tun) Vielleicht ist es nicht gut, dass so jemand in der Regierung ist, und bis jetzt hats uns noch nicht wirklich gutgetan (Nulldefizit wär aber was feines), aber das ist noch lange kein Grund, sich so affig aufzuführen.
                      Schreit jemand, weil in Frankreich (ok, die EU-Hochburg schlechthin) die Kommunisten immer mächtiger werden? Weil in Italien die (echten) Faschisten schon fast in der Regierung sind?
                      Ich will nicht, dass daraus wieder ne Haider/Österreich-Diskussion wird,
                      aber ist sowas gerecht? Wenn ich in so einer tollen Organisation bin, dann will ich auch behandelt werden, wie jeder andere!

                      Ende. Jetzt könnt ihr mich als verdammten Nationalisten oder Weißgottwas bezeichen, aber so, wie sich die EU bis jetzt aufgeführt hat, seh ich keinerlei Grund, in so einer Organisation zu sein.

                      Ich bin auch dafür, dass es gemeinsam weitergehen soll, aber nicht in dieser Weise!


                      He gleams like a star and the sound of his horn's /
                      like a raging storm

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                      • #12
                        Bevor ich mich verteidige/antworte:

                        @Superstring: Wann hab' ich den auf euch Schweizern rumgehackt? Sorry, aber ich finde euer Neutralitätsgetue doch etwas arg komisch und übertrieben - und so neutral wie ihr immer tut seid/wart ihr nicht!(das ist keineswegs persöhnlich gemeint!!!!!!!!!!)

                        Ausführliche Antwort folgt in wenige Minuten!
                        **************************************************
                        @Supernic: Das du mir ja nie wieder die Kommunisten in einen Topf mit den Nationalisten wirfst!!!! Das kann ich gar net ab......

                        Zum eigentlichen Thema:

                        Es ist ja nicht so, dass ich die EU für die Optimallösung halte, aber es ist einfach die beste Alternative zum nationalen Alleingang.
                        Ich weiss das sie Fehler hat, ich rege mich auch über die ungerechte Stimmverteilung(zB zw. Frankreich und Deutschland). die bescheuerte und lahme Bürokratie und die hohen Abgaben auf.
                        Aber ich denke dann wieder: wenn wir nicht in der EU wären und mit dem Beitritt solange warten(*zu Schweiz etc. schau*) bis alles in Butter ist, bis es ein funktioniernder Apparat ist - ein nutzvolle total gerechte Organisation, die wirklich die Fähigkeit hat die nationalen Regierungen zu ersetzten - ich würde mein Land für einen Schmarotzer halten.

                        Lieber bin ich in einer scheiss Organisation und helfe aus ihr etwas besseres zu machen udn dafür am Anfang auch derbe Opfer zu bringen, als das ichw arte bis sich andere abgeschufftet haben und dann die Früchte ernte.
                        Motzen ist immer leicht - Verbesserungsvorschläge einzubringen wohl nicht.
                        Von Anfang an war noch nie etwas perfekt, wieso sollte es bei der EU anders sein? Man muss sehen,w as drauss werden kann,w enn man sich als Land einsetzt und die EU verbessert, aufbaut und am Ende hat man einen wirklichen Gegner gegen USA & CO.

                        Vielleicht bin ich als Deustcher auch etwas Europa-Süchtig. Die EU ist ja schon Bestandteil usneres Grundgesetzes und wir werden ja schon fast dauernd von den Politikern dazu angehalten an die EU usw. zu glauben - und ich glaube an sie. Mit all ihren Fehlern und Problemen!

                        Der EU/Europa den Rücken zu kehren bringt nix......was machen diese kleinen Ländern, wennd er Euro mal eingeführt ist, die Bürger Vertauen in die Wärhung gewinnen udn er zu eienr starken wird(wovon ich überzeugt bin!), wenn niemand mehr etwas von Franken und Lire wissen will??? Die stehen dann auf dem Weltmarkt wie begossene Puddel da.

                        ****************

                        Aber irgendwie frage ich mich, wieso ich als Einziger auf die Gegner so vehement anworte.... Waren hier nicht noch ein paar Befürworter???
                        Zuletzt geändert von Harmakhis; 28.03.2001, 19:03.
                        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                        Makes perfect sense.

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                        • #13
                          @Proton gegn die Miesmacher

                          Ich muss dir zustimmen.
                          Die EU ist eine zukunftorientierte Organisation. Besonders zu den Zeiten der Globalisierung ist es wichtig, dass sich die Staaten Europas vereinigen. Denn wenn man z.B. die USA auf der Landkarte mit Deutschland vergleicht, fällt einem ein großer Unterschied auf. Der Vergleich USA- EU sieht da schon besser aus. Ich will damit auch zum Ausdruck bringen, dass nur ein vereintes Europa in naher Zukunft auf dem Weltmarkt kokurenzfähig bleiben kann.

                          Weil so viele wegen den hohen Abgaben klagen:
                          1. Deutschland darf gar nichts sagen, denn es fließt genug Geld zurück, zur Unterstützung der Neuen Länder.
                          2. Wir reicheren EU-Länder müssen auch dafür sorgen, dass ärmer EU-Länder den Anschluss nicht verpassen. Zum Wohle des gesamten Europas und so auch Deutschland und Österreich.

                          Natürlich muss die Politische Struktur der EU noch stark verbessert werden. Aber die EU steht ganz am Anfang und ist noch sehr jung. Man muss ihr einfach genug Zeit geben, sich zu entwickeln.

                          Die EU hat auch im Sinne von Star Trek einen wichtigen Wert. Das zeigt das neue Vorhaben der Menschheit: Die internationale Raumstation ISS. Deutschland allein (oder auch Österreich) hätte nie allein an diesem Projekt teilhaben können, das wäre ja viel zu teuer. Aber mit der EU nimmt auch Deutschland an der Raumstation teil.
                          Alleine würden die „kleinen“ Staaten Europas (ich meine damit uns) den Anschluss an der Eroberung des Weltalls verlieren.

                          Der Gedanke von einem vereintem Europa ist ein guter Gedanke, und wir alle sollten dazu beitragen, dass dieser Gedanke Wirklichkeit wird. Denn nur gemeinsam sind wir stark.

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                          • #14

                            @ femewolf, ein Freund meines Sohnes machte als Maturaarbeit folgendes:
                            Vor und Nachteile des EU Beitrittes für Kleinund Mittelbetriebe in (das Viertel wo ich wohn verrat ich denn doch nicht)
                            Fazit: 80% der befragten Betrieb gaben an, seither mehr Gewinne und leichtere AUslandsgeschäfte zu machen, weil sie weniger Papierkram zu erledigen haben.

                            unser Bruttosozialprodukt ist gestiegen, ---also wo sind die vielen wirtschaftlichen Nachteile für unser österreich?

                            wer draufzahlt ist der Bauernstand, "na no na net."
                            dieses "draufzahlen" ist von den Vertretern der Bauern hausgemacht, dass bei uns die Förderbeiträge der EU nach Größe des Bauernhofes und nicht nach wirtschatlichen Notwendigkeiten vergeben werden, haben sich die Bauernvertreter in Österreich selber ausgehandelt, da ran gibts nichts zu rütteln.-- je größer der Hof, dest mehr Förderung.
                            Das es Landwirte gibt, die kein Firmenkonzept haben, sodnern nur das anbauen, das gerade gefördert wird, ist eigentlich deren Problem, und kein Problem das die EU verursacht hat.
                            übrigens erwähnen möchte ich, das Landwirte Unternehmer sind, - und welcher Unternehmer, der das falsche oder ein schlechtes Produkt produziert wird soviel gefördert wie ein Bauer.
                            Aber auch in deisem Berufsstand, gibt es einige ehrliche und zukunftsorientierte Geister, die leider dann immer mit den anderen in einem Topf geworfen werden, weil sie leider wirklich eine verschwindend geringe Anzahl sind.

                            Kommentar


                            • #15
                              Ich finde, dass die europäische Union, abgesehen von all dem bürokratischen Unsinn, der bei so einer Mammutorganisation leider zwangsläufig zustande kommt, eine der bedeutendsten Einrichtungen der Welt nach dem zweiten Weltkrieg ist.

                              Ich werde hier mal den wirtschaftlichen Aspekt eingehen, da muss ich meinen Vorredner zugestehen, dass sie ihn sehr ausführlich beschrieben haben, sondern mich auf den ideologischen Aspekt beziehen. Und da hat die EU für mich aboluten Vorbildcharakter.
                              Schauen wir uns doch mal Europa an. Ein Kontinent mit einer Unzahl kleiner Staaten, der noch 1945 ein absolut instabiles Gebilde war. Fast ganz Europa war vom Krieg zerstört und es herrschten immer noch all die fröhlichen Aspekte wie purer Hass und Misstrauen vor (und nach der NS Zeit ist das wohl mehr als verständlich).
                              Der Wiederaufbau ist natürlich auch der (eigennützigen) Wirtschaftshilfe der Amerikaner zu zuschreiben, aber ideologisch hat die EU einen Austausch geschaffen. Die unterschiedlichen Nationen beginnen miteinander zu diskutieren, gemeinsam zu arbeiten und Verständnis füreinander zu entwickeln... eine Entwicklung die seit den 70ern immer rasanter von statten geht. Bis auf absolute Betonköpfe stört es niemanden mehr mit den Franzosen, Spaniern, Griechen oder Engländern zusammen zu arbeiten. Und warum auch? Man sieht, dass diese zusammenarbeit langfristig allen nutzen kann und vorallem verhindert sie einen Rückfall in das alte Klischeedenken, dass nur aufkommen kann wenn man sich fremd ist und nicht miteinader umgeht, sondern sich aus Furcht nicht aufeinander eingehen lässt.
                              Und immerhin ist es auch der EU zu verdanken, dass Deutschland heute zu den führenden Nationen der Welt gehört, was nach dem 2. WK nicht absehbar war.

                              Allerdings finde ich es deshalb auch bedenklich, wenn Länder wie England sich strikt weigern das metrische System wirklich durchzusetzen (eingeführt wurde es ja endlich...) oder beim Euro abwarten und nur dann mitmachen wollen, wenn sich herausstellt, dass die Sache sicher ist. So etwas empfinde ich als unkollegial und dem "Gemeinschaftsgedanken" einfach nur abträglich...

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