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Nazi-Aufmarsch in Braunschweig gestoppt

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  • Nazi-Aufmarsch in Braunschweig gestoppt

    Am Samstag den 18.10. hat der faschistische, braune Mob der NPD, unterstützt von Kameradschaften aus ganz Deutschland, mit 160 Leuten versucht seine dreckigen, rassistischen Ansichten in Braunschweig zu verbreiten.
    Den 1500 Antifaschisten aus ganz Niedersachsen, die trotz Verbot ihrer Demonstration auf die Straße gingen, ist es zu verdanken, dass sie nicht weit kamen. Durch das Besetzen einiger Plätze in der Innenstadt und der Blockade im Güldenen Winkel, musste die Polizei die Nazi-demo letztendlich beenden.

    http://www.pds-nds.de/aktuelles/bs-nazidemo.html
    Möp!

  • #2
    lol... warum klingt alles was dieses Thema betrifft nach alten Propaganda Lehrbüchern aus der DDR?

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    Leiten im Droehnen der Motoren - Zhardul, so peinlich wie die Moral!

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    • #3
      Weil der Artikel von den selben Leuten verfasst wurde, die früher die Bücher genehmigt haben
      "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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      • #4
        Klar, ich war selbst jahrelang in der SED, und Stasi-Spitzel!

        Guckt ma richtig hin, die Leute, die den Artikel vefasst haben, haben so gar nichts mit der DDR zu tun, im Gegenteil, einige von ihnen sind vom DDR-Rgeime verfolgt.
        Aber ihr scheint ja die große Ahnung zu haben!
        Möp!

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        • #5
          Naja son paar Vorzeige-Verfolgte gehören halt dazu.
          Willy Brandt war auch politisch Verfolgter, aber das hat nichts daran geändert , dass trotzdem viele ehemalige Nazis in der BRD Karriere machen konnten.
          "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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          • #6
            Sag mal, mit dem genauen lesen haste es wohl nicht so, oder?
            Oder willst du jetzt noch allen ernstens behaupten, bei der PDS Niedersachsen würden ehemalige Stasi Leute Karriere machen?
            Möp!

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            • #7
              Original geschrieben von Cu Chulainn
              Sag mal, mit dem genauen lesen haste es wohl nicht so, oder?
              Oder willst du jetzt noch allen ernstens behaupten, bei der PDS Niedersachsen würden ehemalige Stasi Leute Karriere machen?
              Es ist erwiesen, dass hier die PDS fast nur von ehemaligen Ostdeutschen gewählt wird, die nach der Wende in den Westen gezogen sind...
              Z.B. die Ortsvorsitzende hier aus meiner Gegend ist nach der Wende hier rübergekommen, und hat hier nen Ortsverein aufgemacht.
              "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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              • #8
                Also zum eigentlichen Thema hab ich nicht viel zu sagen, die Nazis gehören sowieso raus. Aber das fand ich doch witzig:

                Die Polizei musste die ca. 170 angereisten Nazis in Richtung Europaplatz umleiten, wo kaum Öffentlichkeit vorhanden war.
                Lustiges Deutsch.
                He gleams like a star and the sound of his horn's /
                like a raging storm

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                • #9
                  Original geschrieben von Cu Chulainn

                  Aber ihr scheint ja die große Ahnung zu haben!

                  wieso ihr... ich habe mich nur über die Art und Weise des Einführungsartikels amüsiert. Deine Einführung hätte nach meinem Lesen halt aus einem der schönen GDR Geschichtsbüchern stammen können. Mir ist ehrlich gesagt pimpe wer da wo marschiert, ob rechts oder links. Ich halte die Rechten (welche dort auf die Strasse gehen) ebensowenig wie die Linken (damit die Autonomen) für das Deutsche System als bedrohlich.
                  Solange die Demonstrationen friedlich ablaufen und nicht auf Radau hinauslaufen ist es mir egal wer dort aufmarschiert.
                  Und Antifaschisten... naja ich stehe gespalten solchen Leuten gegenüber, weil es für mich einfach keine organisierten Faschisten mehr gibt. Für mich sind das eher nur gescheiterte Individuen die sich auf eine Art proflieren wollen, dessen ein normal denkender Mensch eh nur ein müdes Lächeln abgewinnen kann. Und kommt mir blos net mit dem Spruch, so hat das 1933 auch angefangen, soweit sind wir in Deutschland noch lange nicht.

                  X
                  Leiten im Droehnen der Motoren - Zhardul, so peinlich wie die Moral!

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                  • #10
                    Die Nazis haben in den letzten Jahren dutzende von Menschen umgebracht, noch mehr Brandanschläge verübt und noch mehr Leute krankenhausreif geschlagen. Ihre Ziel ist die Vernichtung der Demokratie und der Grundrechte. Dafür zu sorgen, dass diese Typen nicht ungestört ihre Propaganda verbreiten und können und ihre vermeintliche Stärke durch Aufmärsche demonstrieren können, sollte eigentlich jeder unterstützen.

                    Die Aussage, dass es keine organisierten Faschisten gibt, kann eigentlich nur jemand tätigen, der die letzten 10 Jahre auf dem Mond gelebt hat. Glücklicherweise sind sie nicht sehr zahlreich und haben sich, wenn sie gewählt wurden, ziemlich schnell lächerlich gemacht. Die heutigen Verhältnisse entsprechen auch nicht denen am Ende der Weimarer Republik. Allerdings geht in die Entwicklung nicht in Richtung Stabilität und Wohlstand, sondern Unsicherheit und Krise. Dafür wird alleine schon Schröder mit der Agenda 2010 bzw. die Union mit den Plänen der Herzog-Kommission sorgen. Dann wird sehr wohl die Frage wieder auf der Tagesordnung stehen, ob es wieder zu einen katastrophalen Rückschritt oder zu einem Fortschritt kommt.
                    Resistance is fertile
                    Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                    The only general I like is called strike

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                    • #11
                      Also dass man den Organisationsgrad nicht unterschätzen sollte, denke ich auch.
                      Letztes Jahr (oder vorletztes) "marschierten" die "braunen Horden" auch bei mir direkt am Haus vorbei und das ist nicht besonders schön.
                      Von daher ist es wichtig, Gegendemonstrationen zu organisieren, finde ich. Diese sollten dann aber schon genauer definiert werden, den Begriff "Antifaschisten" empfinde ich auch als zu überfrachtet und zudem ist er wirklich unpräzise.
                      Und mir als Demokrat ist es auch nicht egal, wer da für was auch immer demonstriert, sondern das möchte ich schon ganz gerne wissen. Und dabei muss man gar keine "Machtübernahme" erwarten oder etwas in der Richtung, aber der aufgedeckte Anschlagsversuch, der am 9.11. in München stattfinden sollte, sollte Warnung genug sein.
                      Republicans hate ducklings!

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                      • #12
                        Also ich bin auch der Meinung, dass man die Gefahr die von der rechtsextremen Fraktion aussgeht nicht unterschätzen sollte, allerdings sind diese Gegendemonstrationen auch nicht immer ganz ohne. Es gibt scheinbar auch auf der anderen Seite Extreme, die nur auf eine Schlägerei aus sind. Solange aber mit friedlichen mitteln versucht wird diese Demonstrationen aufzuhalten, kann man nur froh sein, dass es Leute gibt die es versuchen.

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                        • #13
                          Als in Braunschweig Lebender kann ich die Demonstranten, denen das Aufhalten der Nazis gelang, nur beglückwünschen (ich selbst musste zu dem Zeitpunkt allerdings zu Hause für meinen Chef Skripte korrigieren...)! Solange die Glatzen nur von Polizeiaufgeboten und Gegendemonstranten begleitet durch die Sttraßen laufen würden, könnte man Xions Aussage vielleicht überdenken - aber die haben des öfteren eben durchaus auch anderes zu tun, wo max ja schon drauf hinwies. Da sollten schon Zeichen gesetzt werden.

                          Und @5 of 12: Der Sinn deiner Aussage mit Willy Brandt erschließt sich mir nicht wirklich. Brandt war Ende der 60er - da ist er wohl kaum Schuld, daß nach 45 ehemalige Nazis in der BRD Karriere machten, zudem auch wohl weniger in der SPD.

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                          • #14
                            Original geschrieben von Jack Crow

                            Und @5 of 12: Der Sinn deiner Aussage mit Willy Brandt erschließt sich mir nicht wirklich. Brandt war Ende der 60er - da ist er wohl kaum Schuld, daß nach 45 ehemalige Nazis in der BRD Karriere machten, zudem auch wohl weniger in der SPD.
                            Das war nur als Beispiel gedacht. Ich hätte auch Konrad Adenauer hinschreiben können. Aber Brandt ist ja auch nicht erst in den 60ern nach Deutschland eingewandert...



                            Und ich kann hier nur nochmal wiederholen, was ich im "USA- Neue Feindsuche" - Thread geschrieben habe.
                            Man wird der "braunen Bedrohung" nicht Herr, indem man Demonstrationen verbietet bzw. auflöst, sondern indem man das Problem an der Wurzel packt. Nur würde das wahrscheinlich seine Zeit dauern, und eine "Blockade des faschistischen, braunen Mob der NPD mit 160 Leuten und Kameraden aus ganz Deutschland, der seine dreckigen, rassistischen Ansichten in Braunschweig verbreiten wollte" bringt zwar nichts, macht aber Eindruck. "Wir tun was!"
                            Aber ich halte das für typisch deutsch: blinder Aktionismus statt geplanter Aktion mit Wirkung.
                            "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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                            • #15
                              Geplante Aktionen wie die V-Mann-Überwachung...?

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