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US-General: "Unser Gott ist die oberste Instanz"

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  • US-General: "Unser Gott ist die oberste Instanz"

    Der Drei-Sterne-General und Staatssekretär für Geheimdienstfragen im Verteidigungsministerium Generalleutnant William Boykin ist in den US-Medien wegen seiner fundamentalistischen Ansichten und Aussagen, dass der "Krieg gegen den Terrorismus" der Bush-Regierung ein religiösen Krieg des Christentums gegen den Islam sei, in die Kritik geraten.

    Ein paar Kostproben dieses Fundamentalisten, der den "High Value Target Plan" (also das Programm zur Ermordung politischer Gegner der Bush-Regierung) kontrolliert:
    Warum ist dieser Mann [Bush] im Weißen Haus? Die Mehrheit der Amerikaner hat nicht für ihn gestimmt. Er ist im Weißen Haus, weil Gott ihn in einer Zeit wie dieser dort hingestellt hat.

    Schert euch nicht um das, was diese Gerichte sagen. Unser Gott ist die oberste Instanz.

    Satan will diese Nation zerstören, er will uns als Nation zerstören, und er will uns als christliche Armee zerstören.

    Warum hassen sie uns? Die Antwort ist, weil wir eine christliche Nation sind.
    Die US-Regierung hält natürlich an Boykin fest.

    Quelle: Republikanische Rechte verteidigt fanatisch religiösen General
    Resistance is fertile
    Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
    The only general I like is called strike

  • #2
    Von dem habe ich schon gehört.
    Vom Krieg gegen Satan und solche Sachen. Das ist selbst für die USA extrem - vielleicht sollte der Admiral mal auf seinen Geisteszustand untersucht werden...
    Im vorzeitigen Ruhestand.

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    • #3
      Fundamentalisten sind immer gefaehrlich, da sie ihre eigene Sichtweise der Dinge als die einzig richtige sehen, und jeden der andersdenkt entweder bekehren oder vernichten wollen. Auch wenn irgendwelche Gewalraktionen damit gerechtfertigt werde, dass alles im "Auftrag" von Gott geschehe, kann das nicht gut sein, denn dann ist fast alles erlaubt, und man muss sich nicht einmal vor dem eigenen Gewissen verantworten. Ausserdem habe ich gedacht die Zeit der Kreuzzueg sei vorbei. Also sojemand hat eigentlich in einer solchen Position nichts verloren.

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      • #4
        Gott hat Bush als Retter in der Not gesandt? Um einen heiligen Krieg zu führen? Gegen die Anhänger Allahs?

        Der Gute hätte mal in Reli besser aufpassen sollen, dann wüsste er näml.ich, dass Allah, Jahwe und Gott ein und dieselbe Wesenheit sind.

        Diese Wesenheit erschuf die Erde in sieben Tagen, erschuf Adam und Eva und vertrieb sie aus dem Paradies, strafte die Menschheit mit der Sintflut, usw.

        Es ist ein und der selbe Gott, definitiv.

        Und Gott ruft nun also Bush zum Kampf gegen die Anhänger Gottes auf...

        Man, wird mir schlecht bei so viel Blödheit.
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        • #5
          Original geschrieben von LuckyGuy
          Gott hat Bush als Retter in der Not gesandt?
          Womit bewiesen wäre: Gott besitzt Humor.
          Republicans hate ducklings!

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          • #6
            Womit bewiesen wäre: Gott besitzt Humor.
            ...aber einen ziemlich schrägen.

            Vom Krieg gegen Satan und solche Sachen. Das ist selbst für die USA extrem - vielleicht sollte der Admiral mal auf seinen Geisteszustand untersucht werden...
            So neu ist das gar nicht. Schon Ronald Reagan hat ja die damalige Sowetunion als "Reich des Bösen" bezeichnet. Ich glaube Gorbatschow musste auch mal als "Antichrist" herhalten.

            Gruß, succo
            Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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            • #7
              Hmm, von Gott berufen, das kommt mir doch so bekannt vor... Stichwort allmächtige Vorhersehung
              "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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              • #8
                Original geschrieben von 5 of 12
                Hmm, von Gott berufen, das kommt mir doch so bekannt vor... Stichwort allmächtige Vorhersehung
                Ach ja! Da war ja noch die 88!
                Ne, aber ehrlich. Mir drängt sich das Gefühl auf, daß das Abendland mit Begin des neuen Jahrtausends nicht einen Schritt in die Zukunft getan hat, sondern mit großer Eile zurück ins Mittelalter galoppiert.
                HOFFNUNG ist alles!

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                • #9
                  Und wenn man an Fabelwesen wie Gott, Satan und ähnlich entrücktes nicht glaubt?

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                  • #10
                    Uralter Witz, passt aber besser denn je:

                    GWB wird endlich eine Geistesheilanstalt eingewiesen. Silvio Berlusconi besucht ihn und fragt den Arzt, warum Bush eigentlich hier ist.
                    "Das ist leicht zu beantworten. George, warum bist du in den Irak einmarschiert?"
                    "Gott hat es mir befohlen."
                    Der Arzt sieht Berlusconi an:
                    "Sehen Sie jetzt warum er hier ist?"
                    "Hm, offensichtlich. Den Befehl habe ich ihm nie gegeben."

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                    • #11
                      test

                      edit: ups, das macht dieses MIDAS-Fenster also...
                      Let's restart, we've finished!

                      Kommentar


                      • #12
                        Also wenn Gott Bush zur Rettung des Christentums oder was auch immer eingesetzt haben sollte, dann wüßte ich ganz gerne unter Einfluß welcher Mittel diese Entität dabei gerade stand.

                        ...ist denen eigentlich schonmal aufgefallen, dass diese Argumentation der der "bösen" fundamentalen Muslime sehr ähnlich ist, ...halt nur mit ersetzten von Allah durch Gott. *kopfschüttel*

                        Wirklich schade, dass es immerwieder Menschen gibt, die noch nicht gemerkt haben, dass auch die Inquisition und Kreuzritter nicht die ersehnten Erfolge gehabt haben. ...was wird dann als nächstes im Dienste Gottes (egal welchen Namen man nun verwendet) veranstaltet?
                        “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                        Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                        • #13
                          @Kilana
                          ...ist denen eigentlich schonmal aufgefallen, dass diese Argumentation der der "bösen" fundamentalen Muslime sehr ähnlich ist, ...halt nur mit ersetzten von Allah durch Gott. *kopfschüttel*
                          Wenn du ihnen das ins Gesicht sagen würdest, würden sie es immer noch nicht verstehen... Es gab ja auch einen Riesenunterschied zwischen muslimischem "Dschihad" und christlichen Kreuzzügen... jedenfalls für die Anführer der Kreuz-Gemetzel...
                          Religiöser Fanatismus ist eben nie in der Lage sich selbst zu erkennen, er hält sich für "normal" und die anderen für "irrgläubig".

                          ...was wird dann als nächstes im Dienste Gottes (egal welchen Namen man nun verwendet) veranstaltet?
                          Solange es keine Gegenbeweise gibt tendiere ich stark zu WW III... Nur die genaue Paarung ist noch nicht ganz klar...
                          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                          • #14
                            Original geschrieben von Sternengucker
                            Solange es keine Gegenbeweise gibt tendiere ich stark zu WW III... Nur die genaue Paarung ist noch nicht ganz klar...
                            Die Entwicklung geht leider echt in diese Richtung (siehe auch die Diskussion hier). Wobei es wahrscheinlich ist, dass erst wieder einer dieser verarmten, relativ wehrlosen Staaten dran glauben muss.

                            Ich finde es krass, dass ein General auf einer so hohen Position behaupten darf, dass er
                            a) die Befehlskette nicht akzeptiert, sondern einen Gott höher als staatliche Instanzen wie Gerichte ansieht.
                            b) offensichtlich kein Demokrat ist. Damit meine ich nicht einen Anhänger der Demokratischen Partei, sondern einen Anhänger der Demokratie.

                            Von solchen Leuten geht eine akute Gefahr für die Demokratie aus. Wenn Boykin nicht entlassen wird, zeigt dies, dass die Bush-Regierung weiter undemokratisch vorgehen wird und sich sogar die Option eines Militärputsches bei eventuellen Abwahl offenhält.

                            Die Rechte ("Neo-Konservative") ist in den USA eine Minderheit. Die Mehrheit hat zu den meisten Fragen linksliberale oder sozialistische Positionen, z.B. ist die Mehrheit für ein liberaleres Abtreibungsgesetz, für Förderung von Minderheiten ('affirmative action'), für eine Förderung des Umweltschutzes auch auf Kosten des wirtschaftlichen Wachstums, für eine Einschränkung des Waffenbesitzes, für eine Gesundheitsversicherung für alle (die momentane private Vorsorge in den USA ist übrigens teurer als die gesetzliche in der BRD!), für weniger Gefängnisstrafen bei Nicht-Gewalttätern, für die Gleichberechtigung von Homosexuellen (inkl. gleiche Rechte bei Paaren) und für Gewerkschaften. Wer es nicht glaubt, sollte "Dude, where's my country" von Michael Moore kaufen, wo auch die entsprechenden Quellen (meist grosse Medienkonzerne) genannt sind. Weil die Rechte in der Minderheit ist und auch bei den Wahlen maximal von einem Viertel der Wahlberechtigten unterstützt wurde, ist es klar warum sie sich auf undemokratische Methoden und christliche Fundamentalisten und rechtsextreme Milizen als Basis stützen.
                            Resistance is fertile
                            Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                            The only general I like is called strike

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                            • #15
                              Original geschrieben von max
                              Die Rechte ("Neo-Konservative") ist in den USA eine Minderheit. Die Mehrheit hat zu den meisten Fragen linksliberale oder sozialistische Positionen, z.B. ist die Mehrheit für ein liberaleres Abtreibungsgesetz, für Förderung von Minderheiten ('affirmative action'), für eine Förderung des Umweltschutzes auch auf Kosten des wirtschaftlichen Wachstums, für eine Einschränkung des Waffenbesitzes, für eine Gesundheitsversicherung für alle (die momentane private Vorsorge in den USA ist übrigens teurer als die gesetzliche in der BRD!), für weniger Gefängnisstrafen bei Nicht-Gewalttätern, für die Gleichberechtigung von Homosexuellen (inkl. gleiche Rechte bei Paaren) und für Gewerkschaften. Wer es nicht glaubt, sollte "Dude, where's my country" von Michael Moore kaufen, wo auch die entsprechenden Quellen (meist grosse Medienkonzerne) genannt sind. Weil die Rechte in der Minderheit ist und auch bei den Wahlen maximal von einem Viertel der Wahlberechtigten unterstützt wurde, ist es klar warum sie sich auf undemokratische Methoden und christliche Fundamentalisten und rechtsextreme Milizen als Basis stützen.
                              Wenn das so ist, also dass die Bevölkerung überwiegend liberal eingestellt ist, wäre das ja schon sehr positiv zu bewerten, nur leider sollte man diesen Menschen vielleicht mal klar machen, dass man diese liberalen Gedanken auch in Taten umsetzen sollte und bei der nächsten Wahl dann auch für einen richtigen Kandidaten zu stimmen.
                              Das Buch, was du erwähnt hast, hab ich vor ein paar Tagen von meiner London-Reise auch mitgebracht. Hab leider erst mit dem ersten Kapitel angefangen, daher kann ich zu deinen Ausführungen noch nicht so viel sagen, aber vielleicht könntest du ja im Bücher-Forum auch mal eine Rezension zu dem Buch schreiben. Wenn ich dann durch bin, kann ich dann auch meine Stellung dazu beziehen.

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