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Herr Hohmann von der CDU

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  • Herr Hohmann von der CDU

    Ich will hier jetzt gar nicht die "Antisemitismus? Latenter Antisemitismus? Nichts als die Wahrheit?"-Debatte über die Rede von Martin Hohmann beginnen, weil man sich da ähnlich im Kreis dreht wie bei Frau Däubler-Gremlins Bush-Hitler-Vergleich-der-keiner-war.

    Auf telepolis kann man sich mal die ganze Rede von Herrn MdB durchlesen, also mehr als die paar Auszüge, die in den Nachrichten zitiert werden und da muss man sich doch ganz gehörig am Kopf kratzen über das Weltbild des guten Mannes. Nachdem er klar gestellt hat, dass die Sozialschmarotzer wie Florida-Rolf (von denen es knapp 1.000 gab zu dem Zeitpunkt, wobei über die Hälfte weniger Sozialhilfe bekam, als sie jetzt in Deutschland bekommen) und der Viagra-Sozialhilfeempfänger aus Hessen schuld sind, an den Staatsschulden kommt er zum eigentlichen Thema.

    Jetzt wo die Bundesregierung ihr ganzes Geld in Viagra-Form nach Florida schicken muss, muss in Deutschland umgedacht werden. Und da beginnt ein ähnliches Spiel wie mit dem "potentiellen Tätervolk".

    Jede andere Nation neigt eher dazu, die dunklen Seiten ihrer Geschichte in ein günstigeres Licht zu rücken. Vor beschämenden Ereignissen werden Sichtschutzblenden aufgestellt. Bei den anderen wird umgedeutet. Paradebeispiel für Umdeutung ist die Darstellung der französischen Revolution. Da ist das große Massaker in Paris und den Provinzen, besonders in der Vendee. Da ist die anschließende Machtübernahme durch einen Alleinherrscher, dessen Eroberungskriegszüge millionenfachen Tod über Europa brachten. Die Mehrheit französischer und außerfranzösischer Stimmen beschreiben dennoch die Revolution mit ihrem Terror als emanzipatorischen Akt und Napoleon als milden, aufgeklärten Vater des modernen Europa.
    Solche gnädige Neubetrachtung oder Umdeutung wird den Deutschen nicht gestattet. Das verhindert die zur Zeit in Deutschland dominierende politische Klasse und Wissenschaft mit allen Kräften. Sie tun "fast neurotisch auf der deutschen Schuld beharren", wie Joachim Gauck es am 1.10. 2003 ausgedrückt hat.
    So, halten wir das Bild hier mal an und schauen auf die Details. Was will uns der Autor damit sagen? Böse Zungen würden hier behaupten, dass Herr Hohl... öh... Hohmann das Naziregime mit den Jakobinern vergleicht, was er aber natürlich nicht vor hatte. Herr Hohmann vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Wir wollen "la grandè terreur" gar nicht als etwas positives darstellen, Robespierres Schreckensherrschaft, die Massenexekutionen unter der Guillotine... aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Es gibt keine historische Parallele zu sehen. Die Revolution beendete zeitweise eine absolutistische Herrschaft in Frankreich, während die Machtergreifung eine demokratische Regierung beendete.

    Aber abgesehen davon, worauf will der Mann hinaus? Die französische Revolution wird also als emanzipatorischer Akt gesehen (wobei er die Aufklärung verschweigt, auf die dies wohl eher zutrifft) was so nicht stimme. Was soll man daraus lernen? Das man vielleicht die NS-Zeit in anderem Licht betrachten solle? Wegbereiter des demokratischen Europas? Hitler als milder, aufgeklärter Vater? Nein. Das wollte er natürlich nicht. Aber wenn der Satz fällt: "Solche gnädige Neubetrachtung oder Umdeutung wird den Deutschen nicht gestattet." dann klingt das nicht nach "Die Franzosen sollen ihre Geschichte richtig aufarbeiten", sondern eher nach "Die deutsche Geschichte sollte anders gesehen werden."

    Ich weiss nicht wie er sie sehen will, aber diese Aussage ist schlichtweg dumm und dreist. Es gibt nur subjektive Geschichte, sicher... aber was soll man denn am dritten Reich umdeuten oder gar "gnädig neubetrachten"? Naja, man kann ja über Hitler sagen was er will, aber er hat immerhin die Autobahnen gebaut. Und wer jetzt kommt mit: es geht hier darum, dass auch deutsche Opfer waren... nein, darum geht es nicht. Zumindest nicht, wenn er die Terreur und Napoleon zum Vergleich heranzieht. Wenn man schon so grob fahrlässig vergleicht, dann kann man nicht Täter mit Opfern vergleichen. Wenn man Napoleon und die Jakobiner als Vergleich nimmt, dann muss man damit auch Hitler und die NSDAP vergleichen... nicht die Deutschen in Dresden oder die Ostvertriebenen.

    Mit geradezu neurotischem Eifer durchforschen immer neue Generationen deutscher Wissenschaftler auch noch die winzigsten Verästelungen der NS-Zeit.
    Das zeigt das ganze dann noch deutlicher. Nicht die Verschwiegene Opferrolle stört ihn, sondern die Forschung im Bereich des 3. Reiches. Muss man denn immer noch so in der Wunde rumpulen? Nun, es mag Herrn Hohmann irritieren, aber es gibt heute noch Menschen die Karl den Großen und winzige Verästelungen im Poleis-Wesen des alten Griechenlands erforschen. So geht Geschichte nunmal, und (zumindest unterschwellig) einen Forschungsstopp zu fordern, weil ja alles schon aufgeklärt ist und man nur noch an Details herumspielt ist dreist, dumm und offenbart ein Unverständnis für diesen Zweig der Forschung.

    Wirklich erkennen, wessen Geistes Kind Herr Hohmann ist kann man aber am folgenden Satz:

    Es verwundert, daß noch keiner den Verzicht auf Messer und Gabel vorgeschlagen hat, wo doch bekanntermaßen diese Instrumente der leiblichen Kräftigung der damaligen Täter dienten.
    Im besten Falle ist das ein Nullargument, im schlimmsten Falle ist es noch dümmer als das vorherige Zitat. Was genau will uns der Dichter damit sagen? Dass wir zu weit forschen und verdammen? Dieses Messer-und-Gabel-Argument ist keines, es ist plumper Stammtischpopulismus, der auf eine -nichtmal sonderlich lustige Form- die Forschung über das dritte Reich ins Lächerliche zieht.

    Weiter:

    Aber bei vielen kommt die Frage auf, ob das Übermaß der Wahrheiten über die verbrecherischen und verhängnisvollen 12 Jahre der NS-Diktatur nicht
    a) instrumentalisiert wird und
    b) entgegen der volkspädagogischen Erwartung in eine innere Abwehrhaltung umschlagen könnte.
    Immer und immer wieder die gleiche schlimme Wahrheit: Das kann, das muß geradezu psychische Schäden bewirken, wie wir aus der Resozialisierungspsychologie wissen.
    Ein Übermaß an Wahrheiten? Kann es also zuviel Wahrheit geben? Ist zuviel Wahrheit gefährlich? Würde, um seinen ersten Gedanken weiter zu denken, die Wahrheit über die französische Revolution das moderne Europa gefährden? Wissen wir doch aus der Resozialisierungspyschologie, die zwar nicht für ein ganzes Volk gilt, aber hey... an dieser Stelle könnte man auch fragen: "Wenn es keine Kollektivschuld gibt (glaube ich übrigens auch nicht dran), wieso ist dann zuviel Wahrheit gefährlich? Wir sind doch nicht schuld und müssen auch nicht resozialisiert werden. Wir betrachten hier die Fallstudie einer anderen Generation... also dürften uns die Wahrheiten wohl nicht gefährlich werden.".
    Mich würde die Meinung zur Resozialisierung außerhalb des historischen Kontextes interessieren... irgendwie glaube ich nicht, dass Herr Hohmann ein Freund von Vergeben, Vergessen und "kein Übermass an Wahrheiten" ist, wenn es um echte Verbrechen geht. Aber das ist eine Vermutung von mir, okay.

    Um den "Antisemitismus oder nicht?" zumindest noch zu streifen:

    es wird Sie überraschen, daß der amerikanische Autokönig Henry Ford 1920 ein Buch mit dem Titel "The International Jew" herausgegeben hat. Dieses Buch hat in den USA eine Auflage von 500.000 Exemplaren erlebt. Es wurde ein Weltbestseller und in 16 Sprachen übersetzt. Darin prangert Ford die Juden generalisierend als "Weltbolschewisten" an
    An dieser Stelle hätte Herr Hohmann bitte noch mit den "Protokollen der Weisen von Zion" herumwedeln sollen, aber leider konnte er die gerade nicht finden. Es wird Sie überraschen, aber auf eben diesen Protokollen, die Historiker inzwischen ziemlich sicher als Fälschungen abtun, hat eben jener Henry Ford sein Buch nämlich aufgebaut. Abgesehen davon hat Mr. Ford dem Führer auch nach Kriegsausbruch weiterhin jedes Jahr zum Geburtstag ein nagelneues Auto geschenkt. Schon bezeichnend, dass ausgerechnet Henry Ford nun als Instanz für "jüdischen Bolschewismus" herhalten muss. Aber das Eine hat mit dem Anderen natürlich überhaupt nichts zu tun...

    Mit diesen Teilen der Rede wirkt die Debatte über die Antisemitismusvorwürfe gleich ganz anders. Der Mann ist offenbar kein Antisemit, sondern einfach nur ein Revisionist und Teilzeitdepp. Und eigentlich sollte man ihn mit konsequenter Missachtung strafen. Aber es ist schon bezeichnend, wenn Politiker von Parteien der Mitte inzwischen solche Mittel nutzen um auf Stimmenfang am Rand zu gehen. Aus einem Einzelfall sollte man nicht generalisieren, aber das sollte trotzdem die Augen öffnen und klar machen, dass man auch weiterhin Augen und Ohren offenhalten muss, gerade in Zeiten wenn es nicht so gut geht scheinen solche Spinner besonders gut zu gedeihen...

    Und man möge mir die Polemik verzeihen, aber diese Rede hat mich wirklich geärgert...


  • #2
    Ja, das ist ein typisches "Nach dem Maul" reden und es wird kaum ein Stereotyp ausgelassen. Aber die Hessische CDU ist ja auch nicht gerade dafür bekannt, auf der Suche nach Wahlkampfthemen besonders feinfühlig oder achtsam zu sein - man erinnere sich nur an die "Unterschriften gegen Ausländer" oder die "jüdischen Vermächtnisse", die in Wirklichkeit gewaschene Spenden und Schmiergelder waren.

    Schlimm finde ich bei sowas nur, dass solche Leute auch noch gewählt werden.
    Zuletzt geändert von endar; 31.10.2003, 23:14.
    Republicans hate ducklings!

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    • #3
      Schön finde ich auch die Passage "volkspädagogischen Erwartung" - sowas gabs schonmal in der Nachkriegszeit, es hieß allerdings Staatsbürgerkunde und fand in der DDR statt... Auch sehr schön: Wenn es in Amerika auch Antisemiten gab, durften wir das ja wohl auch Ansonsten kann man zu dem Mann eigentlich gar nichts mehr sagen - Kinkerlitzchen wie Feingefühl oder wissenschaftliche Basiskenntnisse kann man von solchen Leuten sowieso nicht erwarten.

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      • #4
        Ich finde den Begriff "Tätervolk" total unpassend, da nie ein Volk Täter sein kann, sondern immer nur Menschen. Es gab immer Menschen, die andere Menschen unterdrückt und ermordet haben und es gab immer Menschen aus demselben Volk, die dagegen gekämpft haben und die waren aus dem selben Volk.

        Auf die Juden anwenden kann man den Begriff IMHO schon zweimal nicht, da die Juden ja kein Volk als solches sind, sondern eine Religionsgemeinschaft.
        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
        endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
        Klickt für Bananen!
        Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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        • #5
          Die Rede ist einen so langen Beitrag gar nicht wert. Ich glaube der Herr Hohmann weiss gar nicht, was er da eigentlich gesagt hat. Die Argumentation ist totaler Blödsinn, und der Text könnte 1:1 von einer NPD "Wahlveranstaltung" kommen... Dieses ewige "Die anderen haben auch schlimme Sachen gemacht!!!!" - "Argument" wird nicht besser dadurch, dass man es ständig wiederholt.
          Ausserdem wehrt er sich gegen den Begriff des Tätervolkes bei den Deutschen, und bezeichnet die Juden dann quasi selber als Tätervolk

          Vielleicht ist die jetztige Geschichtsbetrachtung etwas einseitig, aber das ist mir immer noch lieber, als wenn alles so verharmlost und auch noch gerechtfertigt wird, wie es hier Herr Homann tut.
          Ich glaube der Herr ist sich gar nicht über die Brisanz seiner Rede bewusst, der hat sich da gar nicht so viele Gedanken gemacht, sondern wollte nur bei der äußersten Rechten punkten.
          "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach

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          • #6
            Das Ganze ist es schon wert mal außerhalb des Nachrichtenkontexts betrachtet zu werden, da hört man dann von "Antisemitismusvorwürfen", "angeblichen Antisemitismus" und den Begriff "Tätervolk".

            Und ich will gar nicht wissen, wieviele heute morgen beim Zeitung lesen wieder genickt haben und bei der Sache mit dem Tätervolk an den Scharon gedacht haben. Da sagt mal einer wie's ist und dann wird der als Antisemit mundtot gemacht.

            Ne, das Problem ist, dass sich so ein Unsinn in letzter Zeit immer wieder finden lässt und da muss man -sogar als hessische CDU- einfach mal klar einen Punkt setzen und sagen so nicht. So ein Schwachsinn darf einem Landtagsabgeordneten schon nicht passieren, bei einem MdB wird's kritisch.

            Und der Herr Koch und seine Landes-CDU haben, wie endar richtig anmerkte, einen Track-Mark was diese Dinge angeht. Neulich war's das man "wieder einer Bevölkerungsgruppe einen Stern an die Brust heftet". Auch Koch. Dann eine Entschuldigung und die Sache war gegessen. Wir warten ja auch noch darauf, dass der brutalstmögliche Aufklärer endlich herausfindet wer nun die Juden waren die der CDU da Geld in Schweiz gespendet haben.

            Und wenn sich solche Dinge im Umkreis unseres vermutlich nächstem Bundeskanzlers häufen, dann sollte man das schon kritisch betrachten. Und in den Zeitungen und Fernsehnachrichten wird das zu sehr verschlagwörtert.

            Schnorch! Die Joden!

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            • #7
              Na, dass die SPD nochmal 'ne Bundestagswahl gewinnt, halte ich für ausgeschlossen - es sei denn, es geschieht ein Wunder.
              Ich glaube aber nicht, dass Lügenlippe Kandidat wird.
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Naja, aber wer soll's denn sonst werden?
                Eventuell riskiert Stoiber es nochmal, wobei der natürlich inzwischen weiss, dass die Leute in Bayern in lieben. Die anderen Kandidaten sind dann Merz, Merkel, Wulf und Koch. Wulf erscheint mir nicht ambitioniert genug um die Kanzlerschaft anzupeilen, Merz ist zu weit weg vom Volk und der "neuen Mitte" um wirklich Leute zu mobilisieren...

                Bleiben Merkel und Dagon Koch. Und bei dem Zweikampf würde ich mein Geld auf den Roland setzen, weil der einerseits wahrscheinlich sogar kugelfest ist (die Judengold-Geschichte hätte jedem anderen das Genick gebrochen), weil er weiss wie er die Leute mobilisiert (Unterschriften gegen Ausländer, wo der Herr Rüttgers mit Plakaten auf's Maul geflogen ist) und weil er auf ein erfolgreich saniertes Hessen deuten kann (indem man an Unis und anderen Orten spart, wo's keiner merkt). Außerdem hat er den sogenannten "Anden-Pakt" im Rücken, das dürfte es Angie schwer machen gegen ihn anzukommen.

                Also, ich selber sehe bei der CDU momentan außer Stoiber niemanden der Koch sonderlich gefährlich werden könnte. Wobei das ein Fall ist wo ich mich hier gerne als Irrgänger belehren lasse. Vor einem Kanzler Koch graust's mir nämlich schon.

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                • #9
                  Und problematischerweise ließe sich gegen den (meiner Meinung nach wesentlich schlimmeren) Koch auch nicht so gut mobilisieren wie gegen Stoiber. Der kommt aus Bayern, das mögen die Leute außerhalb Bayerns schonmal nicht, und dann ist er eben auch noch ein Öffentlichkeits-Analphabet. An Koch dagegen prallt alles ab. Ehrlich gesagt würde ich aber momentan weer auf ihn noch auf Merkel Geld verwetten.
                  Aber nochmal was zu Hohmann, um sich den Kontext dessen Rede nochmal vor Augen zu führen: In der heutigen taz waren nämlich einige Ausschnitte, was der Mann sonst noch so mal gesagt hat:
                  Sowohl das Alte Testament als auch das Neue Testament sind hier vollkommen eindeutig...Homosexualität gilt als schlimme Abirrung, als Sünde
                  Brief an die Fraktionskollegen, Oktober 2000
                  Wer also im Angesicht der Gefahr seine Kameraden im Stich gelassen hat, handelte auch nach unserem heutigen Rechtsempfinden im höchsten Maße verwerflich. Der Bundestag sollte daher die Urteile gegen Wehrmachtsdeserteure nicht pauschal aufheben
                  Presserklärung, 26.04.2002
                  Nicht wenige empfinden das geplante Mahnmal als ein Kainsmal, als Ausdruck der Selbstächtung
                  Rede im Bundestag zum Berliner Holocaust-Mahnmal, 25.06.1999

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                  • #10
                    Ach, die CDU, die macht das schon richtig. Hier in Niedersachsen werden ja erstmal Studiengebühren eingeführt, damit das dreckige Pack endlich wegkommt von den Unis und damit dort endlich wieder in gepflegter Atmosphäre Wirtschaftswissenschaften studiert werden kann.

                    Drecksfächer wie Humanwissenschaften werden gestrichen und Naturwissenschaften dürfen auch nur soweit bestehen, wie sie sich nicht mit Pillepalle befassen, sondern Arbeitsplätze schaffen.

                    Denn irgendwer muss ja die neuen Gebühren auch erwirtschaften.
                    Ich finde allerdings, man sollte die Gebühren nicht nur bei 500 Euro pro Semester anlegen, sondern bei 1000 Euro. Das macht dem Pöbel dann den Gar aus!
                    Republicans hate ducklings!

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                    • #11
                      Hier noch ein paar Links zu der Verbindung zwischen der Union und Rechtsextremen:

                      Vertuschen und verdrängen: Rechtsradikale in der CDU

                      Die Verbindungen der CDU zur äußersten Rechten Brandenburgs Innenminister Schönbohm äußert sich in der Jungen Freiheit

                      Was verkörpert Roland Koch in der CDU?
                      Resistance is fertile
                      Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                      The only general I like is called strike

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                      • #12
                        1. Nicht nur in der CDU gibt es Rechtsextreme. Die gibt es in jeder Partei. Dagegen kann man nichts machen. So ist das eben.

                        2. An der rede von Hohmann sieht man mal wieder wie sehr die Medien solche Sachen aufpuschen. Die Rede war es nicht mal wert groß beachtet zu werden. Genau wie damals der schon erwähnte Hitler-Bush vergleich von Däubler-Gmelin.

                        3. Die Juden reagieren wieder einmal völlig über. Ich ahbe nichts gegen Juden, wirklich nicht, aber sobald irgendwo, irgendjemand, irgendwas sagt und im gleichen Satz das Wort "Juden" fällt, wird erstmal ein Riesentheater gemacht und man ist erstmal empört. Ich finde das langsam lächerlich.
                        If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
                        - Paul Walker
                        1973 - 2013

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                        • #13
                          @Tom Parker

                          Achem, der werte Herr hat das gesamte jüdische Volk (eigentlich Unsinn, es gibt ja nich ma ein "jüdisches Volk") als Tätervolk bezeichnet, das heißt er hat Verbrechen einzelner Menschen ehemals jüdischen Glaubens (Leute die für Stalin z.B. mordeten waren meist nicht sehr religiös) auf ein ganzes Volk generalisiert, nach dem Motto "alle Juden sind Mörder". Alleine so etwas zu verharmlos ist ein Verbrechen!

                          Des weiteren gibt es nicht in jeder Partei Rechtsextreme, das ist einfach nur falsch! Such mal in linksextremen Parteien Rechtsradikale!
                          Möp!

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                          • #14
                            Tol. Huhu! Jetzt aber.
                            Damit meinte ich eigentlich die großen Parteien wie SPD, CDU, FDP und B90.
                            Und nicht so (relativ) kleie wie PDS oder DKP.
                            Aber genauso wie es in den großen Partweien Rechte gibt, gibt es dort auch Linke.
                            If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
                            - Paul Walker
                            1973 - 2013

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                            • #15
                              Nochmals Achem, die PDS ist größer als Grüne oder FDP. Und auch bei den Grünen wirst du keine Rechtsextremisten finden.
                              Möp!

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