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Ronald Reagan gestorben

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  • Ronald Reagan gestorben

    Der frühere US-Präsident Ronald Reagan ist im Alter von 93 Jahren gestorben.
    Nachdem was berichtet wird, war seine Alzheimer-Erkrankung am Ende derartig fortgeschritten, das es wohl eher eine Erlösung war.

    Er hat polarisiert wie kaum ein anderer, aber man muss ihm auch zu Gute halten, das er seinen Teil zum Ende des Kalten Krieges beigetragen hat, was denke ich viele seiner politischen Fehler aufwiegt.
    In Deutschland wird er ähnlich wie Kennedy sicher wegen seiner "Berliner Rede" in Erinnerung bleiben.. "Mr. Gorbatschow, Tear down this wall!"

  • #2
    OK, Reagan war innenpolitisch vielleicht nicht der Allerklügste, hat die amerikanische Wirtschaft fast vor die Wand gefahren und manche seiner ziemlich konservativen Ansichten wiedersprachen mir doch; aber dass er einen großen Teil zum Zerfall des Kommunismus beigetragen hat, wird wohl immer etwas sein, dass man ihm zugute halten kann.

    Ich hoffe, er hat in seinen letzten Stunden nicht allzusehr gelitten.
    "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
    ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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    • #3
      Die Welt ist um einen rechten christlichen Fanatiker ärmer.

      Es stimmt natürlich, dass Reagans Politik den Zusammenbruch der staatskapitalistischen Regime beschleunigt hat (nicht einmal die Stalinisten hatten behauptet, dass es dort Kommunismus gäbe ). Die massive Aufrüstung der USA hat die UdSSR gezwungen nachzuziehen, was dort die (schon zuvor erkennbaren) wirtschaftlichen Probleme natürlich verstärkt hat. Die Wirtschaft hat diese Aufrüstung einfach nicht mehr verkraftet, weshalb Gorbatschow gezwungen war, den Kurs zu ändern. Die Frage ist allerdings, was passiert wäre, wenn jemand wie Reagan damals in der UdSSR in der Führung gewesen wäre.

      Reagan hat die Welt nahe an den Atomkrieg geführt und zu diesem ist es nur deshalb nicht gekommen, weil glücklicherweise nicht auf beiden Seiten derartige kriegslustige Fanatiker an der Macht waren. Breschnew ist glücklicherweise rechtzeitig gestorben.

      Ansonsten stand Reagan für eine Politik, die den Lebensstandard der Mehrheit in den USA ruiniert hat und somit für das Leiden und Elend von Millionen verantwortlich ist.
      Resistance is fertile
      Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
      The only general I like is called strike

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      • #4
        Ein großartiger Schauspieler ist von uns gegangen! Der Ronald Reagan!
        Ich freue mich schon auf die Wiederholung von "Tod eines Killers", es ist schon so lange her, dass ich ihn das letzte Mal gesehen habe. So lange, dass ich ihn wahrscheinlich doch noch gar nicht gesehen habe und deswegen freue ich mich ganz besonders auf die Wiederholung.

        Es wäre auch ein Anlass, endlich einmal wieder die schöne Serie "Death Valleys Days" zu wiederholen, darauf warte ich auch schon sehr lange.

        Demnächst im TV ...

        Donnerstag, 10. Juni 2004

        0.30-2.45 TNT
        Kings Row
        Gesellschaftsdrama, USA, 1941, 127 min
        (Showview: 16-785-381)

        Mittwoch, 30. Juni 2004

        21.45-23.10 BR
        Judy erobert Hollywood
        Komödie, USA, 1949
        (Showview: 4-492-063)
        VPS: 21.44 (VPS-Showview: 409-665-6

        endar sagt: unbedingt einschalten.
        irre wichtig!
        Republicans hate ducklings!

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        • #5
          Ronald Reagan, einer der größten kalten Krieger überhaupt, der schon unter recht dubiosen Umständen an die Macht kam. Unter ihm hat das Wettrüsten mit Sicherheit seinen perversen Höhepunkt erreicht. Wie oft hintereinander konnte man eigentlich in den Achtzigern die Welt theoretisch in die Luft jagen? 100 mal oder 1000 mal? Seit den Sechzigern war die Welt nicht mehr so nah am Rande eines Atom-Krieges wie unter Reagan.
          Natürlich hat das "Zu Tode Rüsten" mit zum Zerfall des ehemaligen Ostblocks beigetragen. Das das Ganze aber größtenteils friedlich ablief und nicht mit einem großen Knall endete, haben wir immer noch Leuten wie Gorbatschow und vor allem der Bevölkerung in den betroffenen Staaten zu verdanken. Wann hatte es schon jemals zuvor eine friedliche Revolution gegeben?

          Nun man soll nie schlecht über Tote reden, doch alles in allem ist es für die Menschheit wohl besser, wenn Menschen wie Reagan nicht Präsident der USA werden.

          succo
          Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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          • #6
            @ Spooky: Wie max ja schon darlegte, war es der Staatskapitalismus, der in der SU vorherrschte

            Das Gerücht vom Kommunismus wurde nur immer Aufrecht gehalten, damit man im Westen das Feindbild klarer positionieren kann und im Osten, um sich auf menschlichere Ideale berufen zu können.

            Ich denke auch, dass Reagans Tod für ihn eher eine Erlösung war, wenn er überhaupt noch selbst sein Leid mitbekommen konnte. Lebt Nancy eigentlich noch?
            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
            Klickt für Bananen!
            Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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            • #7
              Ja, sie hat ihn bis zum Schluß gepflegt.

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