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Wieder ein Geschickter Schachzug der Union

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  • Wieder ein Geschickter Schachzug der Union

    .... nachdem sie Fischer fertig gemacht haben kommt nun der nächste schritt in sachen "endlich wieder an die macht"
    Ein Brief von zusammenarbeit an die SPD wo völlig blödsinnige und total überhohlte ideen drinnstehen.
    Jeder mensch mit nem gesunden wirtschaftssinn wird das natürlich ablehnen.
    Aber darum geht es ned.
    es geht darum, das die CDU an den Bildzeitungslesern folgende message schickt: "Wir bieten hilfe an, doch rot grün lehnt ab!"

    Schonwieder ist das volk sauer auf rotgrün und weis wiedermal ned, warum.
    Sie haben weder plan noch ahnung von inhalt des vorschlages. Noch weniger von dem, wie er hätte umgesetzt werden sollte.
    Das ist aber auch völlig zweitrangig.
    Es interesiert nicht das wieso und warum. es ist nur wichtig DAS.

    Und schon hat die CDU/CSU mit ihrer miesen taktik etliche stimmen dazu gewonnen.
    Und wenn man sich Unions propagandeblat "bildzeitung" mal durchließt in Punkt Fischer, ahnt man, wohin diese hetzkampangnie wieder führen wird.

    Schon allein, das die "bild" den satz formuliert: "Durch rotgrün keinen günstigen strom mehr, stattdessen teurer strom aus hässlichen windrädern, die die gegend verschandeln"

    Das der billige strom aber aus kernkraftwerken kommt wird unterschlagen.
    das erneuerbare energie der einzig richtige weg in der zukunt ist, wird unterschlagen.

    Politik made in Germany ist die perverste Politik, die es gibt.

  • #2
    Zitat von Galax
    Wieder ein Geschickter Schachzug der Union
    Nenn mir mal ein Beispiel aus den letzten Jahren, wo sich die Union auch nur halbwegs geschickt in ihrer Oppositionsarbeit verhalten hat. Beim aktuellen Auftreten der Regierung müsste die Union gemeinsam mit der FDP in Umfragen bei deutlich über 50% liegen, aber sie schlagen kaum Kapital aus den gelieferten Steilvorlagen. Ich glaube viele Bürger haben erkannt, dass die Union ebenso konzeptlos arbeitet, wie Schröder und Co. und auch keine sinnvollen Lösungen für aktuelle Probleme anbietet. Ihre ständigen Forderungen nach Rücktritten irgendwelcher Kabinettsmitglieder sind da doch nur lächerlich. Gleichzeitig fehlt der Union ein symphatisches Gesicht. Weder Populist Stoiber noch Frau Merkel, die sowieso ständig aus den eigenen Reihen torpediert wird, machen in der Öffentlichkeit. eine halbwegs gute Figur. Durch das ständige Hin und Her in ihren Meinungen erscheinen diese Leute und ihre Parteien sicherlich kaum regierungstauglich und sind damit eigentlich unwählbar.
    Momentan kann die Oppositions vielleicht ein wenig von der Fischer-Affäre profitieren, aber in eins, zwei Monaten wird Fischer immernoch Außenminister und die Union in den Meinungsumfragen wieder auf SPD Höhe abgefallen sein.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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    • #3
      Ich glaube, mein sarkassmuss im titel und den ersten zeilen, sowie der inhalt des beitrages ist dir entgangen ... o.o

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      • #4
        Naja, ich denke nicht, dass das ein "deutsches" Spezifikum wäre, sondern ÜBERALL zu beobachten ist. Ähnlich ist es ja zB in AUT, da wiederum nur umgekehrt mit der SP in der Opposition, der wird ja ähnliches angelastet (eher konzeptionslos zu sein, torpedieren aber wo es geht); werden die nächsten Wahlen aber wohl auch als Gewinner hervorgehen (obwohl sie das so gesehen schon bei der letzten Wahl waren, nur wurden sie halt durch die FPÖVP Koalition ausgestochen, da Schüsselchen ja unbedingt mal grosser Mann sein wollte
        Ich sehe das Problem darin, dass Politik - LEIDER - populistisch geworden ist. Und das erfodert immer nur rumzunöhlen und nicht auch mal einzugestehen "ja, IHR habt mal ne gute Idee"
        Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
        Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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        • #5
          Zitat von Eye-Q
          Naja, ich denke nicht, dass das ein "deutsches" Spezifikum wäre, sondern ÜBERALL zu beobachten ist. Ähnlich ist es ja zB in AUT, da wiederum nur umgekehrt mit der SP in der Opposition, der wird ja ähnliches angelastet (eher konzeptionslos zu sein, torpedieren aber wo es geht); werden die nächsten Wahlen aber wohl auch als Gewinner hervorgehen (obwohl sie das so gesehen schon bei der letzten Wahl waren, nur wurden sie halt durch die FPÖVP Koalition ausgestochen, da Schüsselchen ja unbedingt mal grosser Mann sein wollte
          Ich sehe das Problem darin, dass Politik - LEIDER - populistisch geworden ist. Und das erfodert immer nur rumzunöhlen und nicht auch mal einzugestehen "ja, IHR habt mal ne gute Idee"
          Leider lässt es sich auch nicht zurückdrehen das eben Gesichter und personen mehr zählen als Konzepte ...
          Naja zur Fisher sache habe ich meine meinung ja schon abgegeben ...
          Aber mir ist persönlich diese billige schlammschlacht lieber als das ja und amen mit dem die Demokraten in den U.S.A Bush unterstützen...
          Es zeugt zwar von einer dilletantischen und konzeptlosen Parteiarbeit aber man hat zumindest das gefühl das die Union versucht Opposition zu sein was ich bei den Demokraten in den U.S.A irgendwie vermisse......
          Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
          Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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          • #6
            Du kannst das aber absolut und ganz und gar nicht vergleichen!

            Und unter Oppositionspolitik verstehe ich nicht alles quasi nur aus Prinzip zu torpedieren.
            Natürlich geht es bei Politik (leider nur mehr) um Macht, und an diese wollen alle mit jeglichen Mittel. Ohne Rücksicht darauf, ob man selber überhaupt richtig liegt bzw sogar Lügen und Falschinformationen verbreitet (eben populistisch).
            Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
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            • #7
              Passend zum Geschrei der Union, haben sich die "Wirtschaftsexperten" wieder geäussert:
              Zitat von Nicola Liebert
              Darin benennen die Autoren sechs Wachstumsblocker: geringe Investitionen durch Unternehmen und Staat, Arbeitslosigkeit, mangelnde Bildung, hohe Abgabenquote und Staatsverschuldung. Reformen in diesen Bereichen könnten binnen zwanzig Jahren die Arbeitslosenquote auf 3,5 Prozent drücken. "Reformen rechnen sich", sagte IW-Direktor Michael Hüther. Auf jeden Privathaushalt entfalle im Schnitt eine Reformdividende von bis zu 15.000 Euro.

              Wie sehen aber die notwendigen Reformen aus? Mit konkreten Antworten hält sich die Studie zurück. Sie verweist lediglich auf die Vorzüge der Angebotspolitik: Deregulierung, Senkung von Steuern und Staatsquote, Kürzungen bei den Sozialausgaben und Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen. Mit ihrem Szenario "Deutsche Angebotspolitik" nach dem Muster der 80er-Jahre kommen IW und INSM auf jährliche Wachstumsraten von zwei bis drei Prozent. Dass in den 80ern die Kosten der Wiedervereinigung fehlten, ignorieren die Autoren großzügig.

              Noch etwas besser, so die Studie, würde man mit Reformen wie in den Musterländern USA, Großbritannien und Schweden fahren - auch wenn die USA mitnichten eine angebotsorientierte, sondern eine fast schon lehrbuchmäßig keynesianistische Politik mit hohen Staatsausgaben und großzügiger Zinspolitik verfolgen. Und auch wenn die Staatsquote in Schweden sogar höher als in Deutschland ist. "Es gibt offenbar unterschiedliche Reformpfade", stellen die Autoren der Studie etwas verunsichert fest.
              aus Reformideen braucht das Land

              Was fällt also den "Experten" des "arbeitergeber"-nahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) und von den Kapitalisten der Metallindustrie ins Leben gerufene Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) also ein?

              Nur ihr altes Geschwätz von der Angebotspolitik, die bereits in den letzten Jahrzehnten gescheitert ist. Was sind ihre Musterländer? USA, Grossbritannien und Schweden. In den USA und Grossbritannien ist die Armut deutlich grösser. In den USA wird auch nicht die Politik gemacht, die diese "Experten" fordern, sondern rechts-keynesianistische Wirtschaftspolitik, die über Schulden finanziert wird. Die USA beweist auch, dass ein Billiglohnsektor nicht etwa die Armut senkt, in dem die Arbeitslosigkeit gesenkt wird, sondern die Armut verschärft wird (working poor). Schweden ist auch nur deshalb nennenswert, weil dort der Sozialstaat noch relativ gut ausgebaut ist (hohe Staatsquote!), auch wenn er ebenfalls abgebaut wird. Schweden kann nur deshalb neoliberales "Musterland" sein, weil dort über Jahrzehnte eine gegensätzliche Politik gemacht wurde und die neoliberale Politik diese Fortschritte noch nicht komplett zerstört hat.
              Resistance is fertile
              Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
              The only general I like is called strike

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              • #8
                Ich glaube, mein sarkassmuss im titel und den ersten zeilen, sowie der inhalt des beitrages ist dir entgangen ... o.o
                Anscheinend schon. Du schriebst, dass die Union mit blödem Geschwätz erneut in den Schlagzeilen der Bild aufgetauch ist und dadurch ungerechtfertigterweise Wählerstimmen dazu gewonnen hat. Hätte jetzt vermutet, dass du diese Aktion als geschickten Schachzug ansiehst. Immerhin hat die Union dadurch praktisch mit Nichts, also ohne brauchbare Vorschläge, Wählerstimmen (oder zumindest hohe Umfragewerte) generiert.
                Ich wollte nur dagegen argumentieren, dass sich alle Bürger nun von der Opposition und der Bildzeitung für dumm verkaufen lassen, wie es der Sarkasmus in deinem Post ja wohl impliziert. Mal davon abgesehen, dass Herr Schröder, sich Volkesmeinung stetst bewusst, sogar bereit ist mit der Union über ihre Pläne zu verhandeln, ganz im Gegensatz zur Parteispitze der SPD. Ist auch wenig verwunderlich, da die aktuellen Forderungen direkt aus der Urfassung der Agenda 2010 stammen könnten.
                Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
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                • #9
                  Zitat von Ford Prefect
                  Anscheinend schon. Du schriebst, dass die Union mit blödem Geschwätz erneut in den Schlagzeilen der Bild aufgetauch ist und dadurch ungerechtfertigterweise Wählerstimmen dazu gewonnen hat. Hätte jetzt vermutet, dass du diese Aktion als geschickten Schachzug ansiehst. Immerhin hat die Union dadurch praktisch mit Nichts, also ohne brauchbare Vorschläge, Wählerstimmen (oder zumindest hohe Umfragewerte) generiert.
                  fast richtig.
                  der sarkassmuss bezog sich auf: "geschickter schachzug". Den ich finde diese aktion nur ekelerregend.

                  Das "dumme geschwätz" bezog sich auf diesen brief mit diesen uralten, längst überhohlten "vorschlägen" wo jeder weis 8auch die Union) dass das abgelehnt werden MUSS.

                  Der faktum war: Wählerstimmen dazu gewonnen fürs nichts tun. Den die union rechnet so:
                  schritt1. Einen völlig blöden vorschlag machen, der AUF JEDEN FALL abgelehnt wird.
                  schritt2. Über den inhalt des vorschlages schweigen (den wer den wissen will, muss sich eh erst umfangreich informieren) aber die message schicken: "rotgrün schlägt vorschlag aus"
                  schritt3. Kein normales Blatt oder wirtschaftsmagazien wird dem groß beachtung schenken, vieleicht das in nem kleinen artikel auf seite 5 erwähnen. den alle, die solche zeitungen lesen, wissen es ja eh.
                  Die Bildzeitung aber wird das ganz groß aufbauschen. Informationen zurückhalten und das volk wiedermal aufhetzen.
                  schritt4. Rot grün steht blöd da, obwohl die nix falsch gemacht haben. Die union steht gut da, obwohl sie garnix gemacht hat.

                  Nun klar? ^^

                  Ich wollte nur dagegen argumentieren, dass sich alle Bürger nun von der Opposition und der Bildzeitung für dumm verkaufen lassen, wie es der Sarkasmus in deinem Post ja wohl impliziert.
                  nö, sicher nicht jeder, aber es ist nunmal so, das der anteil der BILDzeitungsleser sehr viel größer in diesemland is als sonst ein teil. (bei mir auf arbeit wird dieses käseblatt auch verkauft) und wenn ich mir da manchmal die schlagzeilen anschaue... echtmal...
                  Und dann schlage ich auch mal nach, und da sehe ich eben oft, sehr oft, CDU/CSU propagandaartikel.

                  Mal davon abgesehen, dass Herr Schröder, sich Volkesmeinung stetst bewusst, sogar bereit ist mit der Union über ihre Pläne zu verhandeln, ganz im Gegensatz zur Parteispitze der SPD.
                  ich denke mal, schröder wird wissen, was die Union eigendlich im sinn hat (den der ist ja ned doof)
                  und will so die wirren gemüter des landes im zaum halten.

                  Ist auch wenig verwunderlich, da die aktuellen Forderungen direkt aus der Urfassung der Agenda 2010 stammen könnten.
                  nicht wirklich.

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                  • #10
                    Zitat von Galax
                    nö, sicher nicht jeder, aber es ist nunmal so, das der anteil der BILDzeitungsleser sehr viel größer in diesemland is als sonst ein teil. (bei mir auf arbeit wird dieses käseblatt auch verkauft) und wenn ich mir da manchmal die schlagzeilen anschaue... echtmal...
                    Und dann schlage ich auch mal nach, und da sehe ich eben oft, sehr oft, CDU/CSU propagandaartikel.
                    Das sie Bildzeitung rumhetzt muß ich auch bestätigen. Aber das jeder Bildleser das glauben was die schreiben nicht. Viele kaufen die auch nur weil die relativ günstig, schön bunt und da immer sehr leicht bekleidete jungen Damen zu sehen sind.

                    Als ich noch aufn Bau war haben wir uns immer darüber schrottgelacht was die geschrieben haben.

                    Vor allem stand da bestimmt eine Zeit lang jeden Tag "Massaker in Algerien" in einen kleinen Artikel auf der letzten Seite. Wohlmöglich um den Platz auszufüllen. Nur die Anzahl der Toten wurde verändert.

                    Oder wie ein Elefant in Indien Amok gelaufen ist und 30 Menschen totgetrampelt hat. Das stand auch öfters da drinne.

                    Komisch das andere Medien nicht so häufig darüber berichteten.......oder gar nicht.

                    Dann auch die typischen Titelzeilen "Steuerreform verfassungswidrig!". Und 3 Sätze später entschärfen sie das wieder.

                    Genauso wie diese bekloppten RTL Boulevard Magazine wie "Punkt 12" oder "Guten Abend RTL" wo ich das ko***n bekomme wenn ich nur die Moderatorin künstlich rumblubbert höre. Die machen genau die selbe Taktik. Erst sagen sie das Eier aus Bio/Freilandhaltung voll krank machen und später ist es doch nicht so schlimm!


                    Zum Thema: Sehe ich genauso. Die Union kann nur rumhetzen, blockieren und heucheln. Eigene Konzepte haben sie nicht. Und wenn sie mal welche äußern sind sie noch asozialer als die von der Koalition. Sie vergessen auch oft das "Der Dicke" und andere seiner Genossen für die Situation mitverantwortlich sind.

                    Das was ich an der SPD am meisten kritisiere sind ihr anfänglicher ZickZack Kurs und das große rumposaunen von Schröder das er sich an der Zahl der Arbeitslosen messen lasse. Das wird ihn immer wieder vorgehalten und ist eine Dummheit.

                    Klar sind Wahlversprechen immer mit Distanz zu betrachten, aber so hat er sich selber zum Prügelknaben für die Opposition gemacht. Und das Volk wird auch schnell sauer und läßt sich auch mit diesen Faktor schnell beeinflussen.

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                    • #11
                      Wir verstehen uns vollkommen, für mein Dafürhalten schon seit deinem ersten Post, bis halt auf diesen "geschickt" Teil. Nur wenn du selbst sagst, dass die Union sich durch ihr Verhalten Vorteile verschafft, gibts du doch zu, dass sie aus ihrer Sicht nicht völlig blöd handeln. Ob dieses Verhalten nun moralisch vertretbar oder etwa gar wirtschaftlich sinnvoll ist, steht natürlich auf einem völlig anderem Blatt.

                      Zitat von Galax
                      Zitat von Ford Prefect
                      Ist auch wenig verwunderlich, da die aktuellen Forderungen direkt aus der Urfassung der Agenda 2010 stammen könnten.
                      nicht wirklich.
                      Ich muss zugeben, dass ich mich nicht gerade eingehend damit beschäftigt habe, sondern das Argument skandalöserweise direkt aus einem Kommentar der heutigen Welt habe. Als Springerblatt steht man da natürlich, ebenso wie Bild, voll hinter den Unionsforderungen.
                      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                      • #12
                        Zitat von Galax
                        Zitat von Ford Perfect
                        Zitat von Ford Prefect
                        Ist auch wenig verwunderlich, da die aktuellen Forderungen direkt aus der Urfassung der Agenda 2010 stammen könnten.
                        nicht wirklich.
                        Warum stimmt es nicht? Die Politik der Bundesregierung beruht auf den gleichen (falschen) Annahmen, wie die Politik der Union. Beide wollen eine Umverteilungspolitik zu den Kapitalisten und meinen, dass diese, wenn sie mehr Kohle haben, auch mehr investieren würden (Angebotspolitik, Neoliberalismus). Beide meinen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Kapitalisten in der BRD gesteigert werden müsste (dabei ist die BRD schon wieder Exportweltmeister). Beide meinen, dass der Sozialstaat zu teuer sei, die Staatsverschuldung abgebaut werden müsste, was sie gleichzeitig torpedieren, da sie durch Steuersenkungen für die Reichen und Grosskonzerne die Einnahmen für den Staat noch stärker reduzieren, als sie sparen können. Und diese Steuersenkungen sind aber wieder ein Teil der Angebotspolitik.
                        Resistance is fertile
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