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Der Kampf um Stoibers Nachfolge in Bayern

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  • Der Kampf um Stoibers Nachfolge in Bayern

    Mittlerweile ist der Kampf um Stoibers Nachfolge als Ministerpräsident in Bayern voll entfacht. Es gibt zwei Hauptkonkurrenten, die sich inzwischen eine regelrechte Schlammschlacht liefern. Der eine ist Innenminister Beckstein, der andere Staatskanzleichef Huber. Ersterer ist dem zweiten was seine Stellung als Führungspersönlichkeit angeht sicher überlegen, da letzterer immer so ein wenig wie Stoibers treudoofer Dackel wirkt. Allerdings scheint er sich dessen auch sehr bewusst und hat angekündigt auf keinen Fall unter Huber Minister sein zu wollen (hatten wir sowas nicht eben erst auf Bundesebene?). Irgendwie ist das alles ein ziemlicher Krampf hier in Bayern
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

  • #2
    Krampf? Ich würde eher sagen Kindergarten...
    Liebe Grüße,

    Ben

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    • #3
      Ja Spocky, jetzt habt ihr wieder den Salat. Denn Stoiber kehrt ja wieder zurück und wird seinen noch warmen Sessel erneut in Beschlag nehmen. Zum Glück ist er nicht in Berlin in das Kabinett eingetreten und kehrt nach Bayern zurück
      ***Wer bist du? (Vorlonen!) Was willst du? (Schatten!)***
      ***Leben heisst zu lernen wie man fliegt! (Wicked)***
      +++Wir fallen, um zu lernen wieder aufzustehen. (Alfred Pennyworth)+++

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      • #4
        Na, das riecht aber nach Revolution.
        AUFSTAND IN ROM

        CSU-Abgeordnete wollen Stoiber ablösen

        Aus Rom berichten Sebastian Fischer und Conny Neumann

        Es sollte ein erholsamer Ausflug der CSU-Landtagsfraktion nach Rom werden. Doch nun spielt sich zwischen Papst-Audienz und Fachgruppensitzung hinter der pittoresken Kulisse der altehrwürdigen Stadt ein deutsches Polit-Drama ab. Stoibers Macht wird offen in Frage gestellt.


        Rom - In der bayerischen CSU-Landtagsfraktion gibt es konkrete Bestrebungen, Ministerpräsident Edmund Stoiber abzulösen. So lässt nach Informationen von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE der schwäbische Landtagsabgeordnete und frühere bayrische Justizminister Alfred Sauter über seine Anwaltskanzlei mehrere Gutachten erstellen, die eine künftige Direktwahl des bayerischen Ministerpräsidenten prüfen.

        Der 1999 von Stoiber als Minister entlassene Sauter sagte: "Wenn die Gutachten positiv ausfallen, werde ich mich im Landtag dafür stark machen. Die Sache ist verfassungsrechtlich schwierig, aber machbar. Eine Verfassung, die nicht lebt, kann nicht bestehen."

        Sauter sprach sich auch dafür aus, dass die Regierungszeit eines bayerischen Ministerpräsidenten auf zwei Mal fünf Jahre begrenzt sein müsse. "10 Jahre sind genug." Stoiber ist seit Mai 1993 Regierungschef in Bayern. In der Fraktion seien viele der Meinung, das Volk wisse sehr gut, wen es wolle. In Bayern lasse sich die Verfassung relativ gut mit einem Volksentscheid dahingehend ändern.

        Beim Besuch der bayerischen Staatsregierung und der CSU-Fraktion im Vatikan kam es heute im Petersdom zu spontanen Sympathie-Kundgebungen deutscher Besuchergruppen für Innenminister Günther Beckstein und Staatskanzlei-Chef Erwin Huber. Die Pilger winkten vor allem Beckstein begeistert zu und riefen freudig "Günther, Günther".

        Daraufhin Sauter: "Die Popularität Becksteins wurde offenbar unterschätzt."

        Bereits auf dem Flug nach Rom hatte der CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Joachim Herrmann, Stoiber indirekt angegriffen. Herrmann erhob sich im Flieger von seinem Sitz und stimmte eine Begrüßungsansprache an. Doch sie enthielt vor allem Kritik am nebenan sitzenden Parteivorsitzenden Stoiber. "Es gab in letzter Zeit Irritationen", sagte Herrmann nach Informationen von SPIEGEL ONLINE. "Wenn Bayern Bayern bleiben soll, dann muss sich was ändern."

        Beckstein, der sich Hoffnungen auf Stoibers Nachfolge gemacht hatte, sagte zu SPIEGEL ONLINE, im Flugzeug habe es für Herrmann "einen Riesen-Applaus gegeben", er habe kritische Stimmen in seine Rede aufgenommen, "und ich habe mich da sehr wohl gefühlt", so Beckstein.
        Quelle

        Gruß, succo
        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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        • #5
          Das war ja klar. Stoiber hat sich mit seiner Unschlüssigkeit auch in der eigenen Partei keine Freunde gemacht. Vor allem weil Beckstein und Huber sich (eventuell) auf eine höheren Posten eingestellt haben.

          Er meinte alle Welt würde auf ihn warten. Der "König aus Bayern".

          Mir ist es egal. Eigentlich geschieht es ihm Recht. Wer so arrogant, machtversessen und überheblich ist...

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          • #6
            Zitat von Skymarshall
            Mir ist es egal. Eigentlich geschieht es ihm Recht. Wer so arrogant, machtversessen und überheblich ist...
            Ja, man muss schon sagen das sich die Führungsriege in Bayern größtenteils mittlerweile schon ziemlich weit vom kleinen Mann entfernt hat. Vor seiner Kandidatur 2002 hat Stoiber IMO noch ganz gute Politik für Bayern gemacht, dann hing er aber immer irgendwo zwischen Berlin und München in der Luft. An der Macht hat er geschnuppert und das ist ihm anscheinend nicht besonders gut bekommen. Auch die Tatsache das er in Bayern nunmal der König ist, da oben aber nicht soviel zu melden hat. Unter Merkel erst recht nicht. Das das sein Ego nicht verkraftet hat finde ich traurig, bleibt er uns hier unten weiterhin erhalten. Und der Frust trifft jetzt mal wieder die verbeamteten Arbeitssklaven.
            Aber ich glaub nicht das es mit einer "Revolution" vor den nächsten LT-Wahlen groß was wird. Schafft es Stoiber seine Position wieder zu festigen wird er wahrscheinlich noch mal 5 Jahre dranhängen. Nicht das es mir gefallen würde. Beckstein wäre mir viel lieber.

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            • #7
              Solange die nur in Bayern bleiben ist mir das egal.

              Und Beckstein ist für mich auch nicht viel besser. Fast sogar noch schlimmer wenn man sich den seine innenpolitischen Ansichten mal genauer anguckt.

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              • #8
                Zitat von Skymarshall
                Solange die nur in Bayern bleiben ist mir das egal.
                Du Glücklicher!
                Naja, wir werdens wohl überleben hier unten. Ist ja nicht alles schlecht was er für den Freistaat auf die Beine gestellt hat. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit das ihn (und die Staatskanzlei gleich mit) die Fraktion mal wieder ein wenig einfängt. Wenn er allerdings weiter "über den Wolken schweben" will wird es für ihn noch ein böses Erwachen geben.

                Zitat von Skymarshall
                Und Beckstein ist für mich auch nicht viel besser.
                Beckstein ist viel besser. Er ist Mittelfranke und das reicht schon
                IMO noch der bodenständigste der Führungriege in München. Noch nicht so abgehoben wie die Politiker in der Staatskanzlei.

                Zitat von Skymarshall
                Fast sogar noch schlimmer wenn man sich den seine innenpolitischen Ansichten mal genauer anguckt.
                Nun, ist halt Ansichtssache. Ich persönlich mag sein Programm (größtenteils).
                Es könnte schlimmeres passieren als ein Ministerpräsident aus Mittelfranken.
                Lieber nochmal Edmund, bevor man Huber an die Zügel lässt *schauder*

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                • #9
                  Zitat von Skymarshall
                  Er meinte alle Welt würde auf ihn warten. Der "König aus Bayern".

                  Mir ist es egal. Eigentlich geschieht es ihm Recht. Wer so arrogant, machtversessen und überheblich ist...
                  Zitat von Cmdr. Ch`ReI
                  Ja, man muss schon sagen das sich die Führungsriege in Bayern größtenteils mittlerweile schon ziemlich weit vom kleinen Mann entfernt hat. Vor seiner Kandidatur 2002 hat Stoiber IMO noch ganz gute Politik für Bayern gemacht, dann hing er aber immer irgendwo zwischen Berlin und München in der Luft.
                  Genauso isses!
                  Zum einen hat er sich die letzten Jahre seit seiner Kanzler-Kandidatur viel zu sehr in der Bundespolitik wichtig gemacht und vergessen, dass er eigentlich nach Bayern gehört und in der Bundes- und internationalen Politik schonmal gar nix zu melden hat. OK BP vielleicht schon, aber in letzterer ist er ja ein Niemand.

                  Jetzt wo er sich sein Ressort nicht maßschneidern durfte, macht er halt nen Rückzieher und bekommt mal ein paar auf's Dach - geschieht ihm ganz recht. Vielleicht werden wir ihn ja dann endlich mal los, drei Amtszeiten sind IMO vollkommen ausreichend.
                  Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

                  "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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                  • #10
                    Beckstein ist mit Sicherheit besser, als Huber. Huber ist irgendwo immer so eine Art Anhängsel Stoibers gewesen, ohne eigenes Profil. Beckstein hat mit Sicherheit Profil, egal was man sonst von ihm halten mag.

                    Was Ede angeht, so war mir klar, dass ihm jetzt ein scharfer Wind entgegenweht. Gscheit so
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                    • #11
                      Hihihi, inzwischen ist die CSU in Bayern auf unter 35 % gesunken und das alles dank Stoiber

                      Selbst der CSU-Ortsvorstand bei mir im Dorf lässt kein gutes HAar an dem Mann und der ist noch schwärzer, als Stoiber selbst.

                      Ich sag nur: Weiter so, Herr Stoiber, so bringen selbst Sie unserem Volk noch die Damokratie bei
                      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                      • #12
                        35 % ? Das geht ja schlagartig bergab, vor kurzem hörte ich noch was von 45 % ... Mit der Partei geht es erst wieder mit einer Erneuerung merklich aufwärts. Herr Stoiber sollte die Konsequenzen ziehen und gehen, bevor er der Partei weiter schadet. Auf Bundesebene hat er sich auch nichts getraut etwas zu bewirken. Dann wird es wohl Zeit.

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                        • #13
                          Zitat von Marvek
                          35 % ? Das geht ja schlagartig bergab, vor kurzem hörte ich noch was von 45 % ...
                          Hm, ich glaub eher, Spocky hat sich da verschrieben. Zumindest konnte ich keine Quelle für 35 % finden.
                          Wenn er eine hat könnte er sie ja posten.

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                          • #14
                            Zitat von Cmdr. Ch`ReI
                            Hm, ich glaub eher, Spocky hat sich da verschrieben. Zumindest konnte ich keine Quelle für 35 % finden.
                            Wenn er eine hat könnte er sie ja posten.
                            Erkannt:
                            http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/index.htm
                            Neueste Umfrage liegt bei 45% der Union in Bayern, was ja definitionsgemäss in Bayern nur die CSU ist.

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                            • #15
                              Also meine 35% stammen aus der Diskussion mit dem Ortsvorstand der CSU in meinem Dorf. Wenn der sich selber runtermachen will, dann kann ich ja auch nichts dafür

                              Das beste war aber noch, dass er sich wunderte, dass jemand so was machen kann. Ich sagte nur "was will man von jemandem in der CSU anderes erwarten?" Der fühlte sich dann irgendwie persönlich angegriffen, weiß auch nicht, wieso
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
                              Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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