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Ich bin verwirrt

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  • Ich bin verwirrt

    Eben habe ich in den nachrichten (N24) einen bericht gesehen, demnach terrorisiert ein sheriff anscheinend ein Gefängnisleiter die gefangenen mit ständiger weihnachtsmusik, was sich mit der zeit zu purem terror ausartet.

    Aber das ist nicht das thema was mich verwirrt.

    Nebenbei wurde behauptet, dass der begriff Christmastree und Christmas anscheinend nicht mehr Politisch korrekt sei (in den USA) und soweit es geht vermieden wird, um andersgläubige nicht zu beleidigen....
    Ich frage mich was ist z.B. für einen Buddisten oder Moslem denn so beleidigend wenn er hört dass sich leute eine frohe weihnachten wünschen?
    ... alles färz

  • #2
    Ganz einfach, es gibt immer jemanden der meckert. Lustig ist ja, dass da drüben die Leute teilweise statt "Oh my God" sagen die "Oh my Gosh". Dies soll eine neutralere Bezeichnung sein, obwohl jeder weis was damit gemeint ist.

    Ich finde aber die Sache mit dem Christbaum übertrieben. Alleine die Tatsache, dass er jetzt da steht um diese Jahreszeit, mit Schmuck drauf zeigt das er ein Christbaum ist. Statt die jeweiligen Feiertage zu respektieren, verschleiert man diese. Ein Muslime sagt doch auch er habe jetzt Ramadan und nicht die etwas neutralere Bezeichnung "Fastenzeit".

    Was den Sheriff betrifft Das ist auch typisch Amerikanisch. Nur weil er so sehr sich das wünscht/daran glaubt, kann er doch nicht alle damit beschallen!
    Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
    Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
    Statt 'Gier' sagen wir 'Profitmaximierung', und schon wird aus der Sünde eine Tugend. - Ulrich Wickert

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    • #3
      So wie es in dem bericht hiess, wird man in den USA ja gleich schief angesehen wenn man christmas nur erwähnt und als christlicher eiferer hingestellt.

      Wo soll das denn hinführen?

      Ich hoffe nur, das das ganze nur eine "Modererscheinung" ist, die im sande verläuft.
      Andererseits denke ich das solche Politische "correktness" nur zu noch tiefere gräben zwischen den religionen schafft.

      Warum kann nicht jeder zu seiner Kultur/Religion stehen und anderen ihre Religion genauso zugestehen?
      ... alles färz

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      • #4
        Zitat von Yreomyr
        So wie es in dem bericht hiess, wird man in den USA ja gleich schief angesehen wenn man christmas nur erwähnt und als christlicher eiferer hingestellt.
        Naja nennen sie es nicht eh mehrheitlich "X-mas"? "X" für "was-auch-immer".
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        • #5
          Zitat von matrix089
          Naja nennen sie es nicht eh mehrheitlich "X-mas"? "X" für "was-auch-immer".
          lol, stimmt

          Ich denke mal das ganze kann man unter Doppelmoral in den USA abhaken.
          ... alles färz

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          • #6
            Zitat von Yreomyr
            So wie es in dem bericht hiess, wird man in den USA ja gleich schief angesehen wenn man christmas nur erwähnt und als christlicher eiferer hingestellt.
            Die USA werden von christlichen Fundamentalisten regiert, die bei jeder Gelegenheit ihre religiöse Ansichten anbringen.

            Die Behauptung, dass Christen in den USA diskriminiert werden, ist also vollkommen lächerlich.

            Es ist aber sehr wohl eine Diskriminierung von Angehörigen anderer Religionen und von Atheisten, wenn man sie mit christlichen Ritualen belästigt.

            In dem oben genannten Fall handelt es sich um Folter.
            Resistance is fertile
            Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
            The only general I like is called strike

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            • #7
              Es geht aber auch darum, dass in den USA zurzeit überall nur "Happy Holidays" gewünscht wird, weil "Merry Christmas" eben aufgrund falschverstandener Political Correctness nicht erwünscht wird. Vor allem in Geschäften, Zeitschriften, usw.

              Und was soll bitte daran Diskriminierung gegenüber einem Juden, Moslem, Buddhist, Taoist, usw. sein, wenn ich ihm eine "frohe Weihnacht" wünsche. Wer das ernsthaft als diskriminierten empfindet ist einfach verrückt. Ich fühle mich als Atheist doch von Weihnachten auch nicht persönlich angegriffen.
              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
              Makes perfect sense.

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              • #8
                Zitat von Harmakhis
                Ich fühle mich als Atheist doch von Weihnachten auch nicht persönlich angegriffen.
                Das kommt dann erst wieder am 6. Januar wenn die Sternensinger rumrennen
                Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
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                • #9
                  Ein Freund von mir ist Moslem. Er hat mich und meine Tochter zu einer Feier zum Ende des Ramadan eingeladen. Ich freute mich dadrüber und dachte mir: nett von ihm.

                  Jetzt wo ich das hier lese wird mir klar, er hat das bestimmt nur gemacht um uns als Christen zu diskriminieren.
                  This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
                  "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
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                  • #10
                    Zitat von max
                    Die Behauptung, dass Christen in den USA diskriminiert werden, ist also vollkommen lächerlich.
                    Wer behauptet denn sowas?


                    Zitat von max
                    Es ist aber sehr wohl eine Diskriminierung von Angehörigen anderer Religionen und von Atheisten, wenn man sie mit christlichen Ritualen belästigt.
                    Findest du es belästigend, wenn ich dir eine schöne Weihnacht wünsche ?
                    Wenn sich jemand aber von dem ganzen Weihnachtsrummel belästigt fühlt, dann ist das aber nicht von seiner/ihrer der Religion abhängig.

                    Übrigens ich wünsche allen eine schöne Vorweihnachtszeit
                    ... alles färz

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                    • #11
                      Zitat von Harmakhis
                      Und was soll bitte daran Diskriminierung gegenüber einem Juden, Moslem, Buddhist, Taoist, usw. sein, wenn ich ihm eine "frohe Weihnacht" wünsche. Wer das ernsthaft als diskriminierten empfindet ist einfach verrückt. Ich fühle mich als Atheist doch von Weihnachten auch nicht persönlich angegriffen.
                      Da hast du Recht. Die müssen nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.

                      Sich zugunsten anderer "Religionsfreiheiten" mit der eigenen heimischen Religion unterzuordnen. Das kann nicht sein.

                      Es reicht doch schon das man hier Moslems Moscheen bauen läßt oder sie Tiere schächten dürfen. Sie können auch wie bei anderen Glaubensrichtungen ihre Feiertage und Feste feiern.

                      Zum Glück wurde sowas rechtkräftig unterbunden....

                      Moslems dürfen während ihrer Arbeitszeit nicht ohne das Einverständnis ihres Arbeitgebers zusätzliche Gebetspausen einlegen. [04.03.2002]

                      Das hat das Landesarbeitsgericht Nordrhein-Westfalen in Hamm am Dienstag (26. Februar) entschieden (Az.: 5 Sa 1782/01). In dem Verfahren ging es um einen türkischen Arbeitnehmer aus Ennigerloh im Münsterland. Er war von seinem Chef abgemahnt worden, weil er sich während der Arbeitszeit ungefragt gen Mekka wandte, um seiner Gebetspflicht nachzukommen.
                      Quelle:Arbeitsrecht


                      Alle leben offen ihre Religon aus und jeder hat das Recht dazu, außer es sollte ein religions-neutraler Ort sein. Wie im Klassenzimmer. Oder wenn es radikal wird.

                      Außerdem ist das in USA jetzt voll paradox. Weil die Bush-Regierung konservativ christlich ist(und ihre Anhänger) und sie gleichzeitig öffentlich so überzogene pseudo-correctness verlangen.

                      Und vorm US-Gericht darf auch das Wort Gott nicht mehr fallen oder was?

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                      • #12
                        Zitat von Skymarshall
                        Außerdem ist das in USA jetzt voll paradox. Weil die Bush-Regierung konservativ christlich ist(und ihre Anhänger) und sie gleichzeitig öffentlich so überzogene pseudo-correctness verlangen.

                        Und vorm US-Gericht darf auch das Wort Gott nicht mehr fallen oder was?
                        In den USA gibt es Bundesstaaten, die den Untericht der Evolution verbieten!

                        Es ist absolut lächerlich so zu tun, als würde irgend ein Christ in den USA diskriminiert werden. Tatsächlich ist es oft genug umgedreht. Die fundamentalistischen Christen in den USA (und nicht nur dort) sehen es oft nur schon als Diskrimierung an, wenn sie anderen nicht vorschreiben können, sich ihren religiösen Ritualen zu unterwerfen. Also sie führen sich auf, wenn diese Fundamentalisten daran gehindert werden, andere zu diskriminieren. So was kennt man, als gerechtlich entschieden wurde, dass man in Bayern die Kinder nicht zwingen kann unter einem Kreuz unterrichtet zu werden.

                        Es geht ja nicht darum, dass Christen ihre Feste verboten werden. Es geht nicht einmal darum, wie man privat grüsst. Aber es ist sehr begrüssenswert, dass es auch in den USA neben den christlichen Fundamentalisten anscheinend weitverbreitete Tendenzen gibt, die religiöse Rituale ablehnen.

                        Ich finde es vollkommen korrekt, dass es eine Tendenz gibt "schöne Feiertage" und nicht "frohe Weihnachten" zu wünschen. Erstere Formulierung spricht jeden an - egal was diese Person denkt. Letztere Formulierung ist z.B. gegenüber einem Atheisten keineswegs nett. Es ist also durchaus wünschenswert, wenn mehr Leute so etwas beachten würden und auf andere Rücksicht nehmen.
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                        • #13
                          ich kann nicht verstehen, dass zu diesem thema ein ernste diskussion geführt wird.
                          die dinge stellen sich doch so da, wenn ich in einem land lebe, in dem eine andere religion als die meine, die kulturell dominante ist, so muss ich mich damit abfinden, dass die einheimischen ihre religion leben, egal wie sehr mich das auch stören mag.
                          ich finde auch, dass es falsche rücksichtnahme wäre, wenn die einheimischen sich dann wegen einer kulturellen minderheit einschränken würden in der ausübung ihrer religion.
                          die anderen religionen dürfen i. d. r. auch frei ausgeübt werden und die konflikte zur kulturell dominanten lassen sich wie o. g. regeln.
                          was soll denn als nächsten kommen, wenn der stein erstmal ins rollen gebracht wird? dass am sonntag glockengeläut verboten wird?
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                          • #14
                            Zitat von max
                            Es geht nicht einmal darum, wie man privat grüsst. Aber es ist sehr begrüssenswert, dass es auch in den USA neben den christlichen Fundamentalisten anscheinend weitverbreitete Tendenzen gibt, die religiöse Rituale ablehnen.

                            Ich finde es vollkommen korrekt, dass es eine Tendenz gibt "schöne Feiertage" und nicht "frohe Weihnachten" zu wünschen. Erstere Formulierung spricht jeden an - egal was diese Person denkt. Letztere Formulierung ist z.B. gegenüber einem Atheisten keineswegs nett. Es ist also durchaus wünschenswert, wenn mehr Leute so etwas beachten würden und auf andere Rücksicht nehmen.
                            Was mir in dem Bericht übel aufgestossen ist, ist gerade die tatsache, dass es auch im privaten umgangston nicht mehr "wünschenswert" ist christmas oder ähnliches zu erwähnen.
                            Ich denke nicht, dass wenn jemandem ein frohes fest gewünscht wird, dass es als beleidigung aufzufassen ist.

                            Ich meine man kann wirklich alles als beleidigung auffassen, wenn man nur lange genug nach einem grund sucht.

                            Andersrum gesehen, wenn ich mich in einem Asiatischem Land befinde und alle reden von einem Grösserem fest, das bald stattfindet, dann bin ich doch auch nicht beleidigt nur weil ich kein buddist bin.

                            Sicher gibt es (nicht nur) in den USA Religiöse Spinner die alles verteufeln was anders ist, das gibt es bei jeder Religion (auch bei Atteisten), aber um solche leute geht es mir nicht.


                            http://archiv.tagesspiegel.de/archiv...05/2250165.asp
                            wenigstens spinnen die kanadier noch nicht

                            Was ist wenn wir jetzt auch noch ostern und den Karneval abschaffen, nur dass sich niemand beleidigt fühlt, ich meine sicher ist sicher?
                            Man könnte ja auch gleich den Kölner Dom in ein Kulturzentrum umbauen...

                            Ich halte das ganze beleidigungs getue für totalen schwachsinn. Es gibt wirklich wichtigeres über das man sich aufregen könnte.
                            ... alles färz

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                            • #15
                              Zitat von Zocktan
                              ich kann nicht verstehen, dass zu diesem thema ein ernste diskussion geführt wird.
                              die dinge stellen sich doch so da, wenn ich in einem land lebe, in dem eine andere religion als die meine, die kulturell dominante ist, so muss ich mich damit abfinden, dass die einheimischen ihre religion leben, egal wie sehr mich das auch stören mag.
                              ich finde auch, dass es falsche rücksichtnahme wäre, wenn die einheimischen sich dann wegen einer kulturellen minderheit einschränken würden in der ausübung ihrer religion.
                              die anderen religionen dürfen i. d. r. auch frei ausgeübt werden und die konflikte zur kulturell dominanten lassen sich wie o. g. regeln.
                              was soll denn als nächsten kommen, wenn der stein erstmal ins rollen gebracht wird? dass am sonntag glockengeläut verboten wird?
                              da kann ich nur 100% zustimmen.
                              ... alles färz

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