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Integration "neu", aber wie?

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  • Integration "neu", aber wie?

    Aufgrund des Threads über das Urteil über den Mord an der Schwester und der damit entstandenen Diskussion über die Integrationsunfähiglkeit bzw -unwillen - bzw überhaupt bei allen Threads in denen es v.a. um Türken, Islam und/oder Ausländer geht - frage ich mich wie ihr euch sowas vorstellen würdet. Also wenn das ganze Thema quasi nochma von "null" beginnen würde.
    Was wären zB Vorraussetzungen damit ein Ausländer ins eigene Land darf, oder welche Kriterien müsste ein Ausländer erfüllen damit er die Staatsbürgerschaft bekommt?
    Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
    Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

  • #2
    Die Vorraussetzungen für die Staatsbürgerschaft sollten sein:

    Beherrschen der Deutschen Sprache in Schrift und Wort.
    Anerkennung und vor allem Kenntnis der Verfassung
    Einordnung unter die Kultur und Sitten der Bevölkerung

    Natürlich mittels Test zu überprüfen.

    Wer sich nicht daran halten will, wird nicht eingebürgert. Wer später dagegen verstösst, wird notfalls staatenlos abgeschoben.

    Weiterhin sollten gewisse unter Migranten verbreitete Sprachen vollständig für den Vertrags und Geschäftsverkehr illegalisiert werden.
    Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
    Antiker,Galaxie,Hive

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    • #3
      Sprachen illegalisieren geht zu weit, aber die Sprache des Gastlandes sollte der Einwanderer auf jedenfall beherrschen.
      Ebenfalls muß/soll der Einwanderer sich mit den Sitten und Gebräuchen des Gastlandes auseinandersetzen, denn er muß sie auf jedenfall akzeptieren.

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      • #4
        Ich stimme voll und ganz mit Tsurbito überein, würde aber noch ein bischen weiter gehen:
        Ein Einwanderer braucht eine wirkllichen Grund für sein Kommen. IMO sind wir noch viel zu offen für Einwanderer. Ein Beispiel dafür sind die vielen Türken, die eigentlich keinen wirklichen Emigrationsgrund haben, sondern nur wegen finanziellen Vorteilen nach Deutschland kommen. Ich finde wir sollten nur die aufnehmen, die auch wirklich in Schwierigkeiten stecken oder Fachleute sind, die unser Staat braucht. Damit kein falscher Eindruck entsteht:
        Ich habe nichts gegen Ausländer, wir brauchen sie sogar, aber man muss die Einwanderunsbedingungen enger schnallen.
        Wenn ein Ausländer sich aber in Deutschland eingelebt hat und fließend Deutsch spricht, hier seine Freunde und Arbeit hat gibt es für mich auch keinen Grund ihn wieder auszuweisen!
        Ich würde im übrigen auch Englisch als ausreichende Sprachkenntnis bezeichnen. Eine Drittsprache türkisch oder ähnliches finde ich falsch. Wer nach Deutschland kommt, muss sich eben unserer Kultur anpassen und nicht wir an die Einwanderer!

        Nebenbei möcht ich noch hinzufügen, dass das Hauptproblem der Deutschen, die Alterung, nicht durch Einwanderung behoben werden kann, wie es die Schröder-Regierung versucht hat. Einwanderung ist hier nicht die Lösung. Einwanderung hat für Deutschland eher den Nutzen Fachleute für Bereiche in denen sie fehlen zu finden und vor allen aber Hilfsbedürftigen aus anderen Ländern in denen Krieg oder Hungersnot vorherrscht neue Perspektiven zu bieten.
        „Dass man diesen Arschlöchern immer die Welt erklären muss." (Helmut Schmidt)

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        • #5
          Ich würde die Einbürgerung mit einem Verfahren, das aus Schulungen besteht, verknüpfen. So kann man über einen Zeitraum von ca. einem Jahr gewährleisten, daß die betreffenden Personen der deutschen Sprache mächtig sind und auch über die Rechtsordnung bescheid wissen. Zudem kann man sie so auch an gewissen Gepflogenheiten heranführen. Das kann man dann auch gerne mit einem Test beenden, der aber keine reinen "Wer wird Millionär"-Fragen (das hatten wir ja schon ) beinhaltet. Im folgenden sollte man auch weiterhin eine staatliche Anlaufstelle haben, die mit Rat zu Seite stehen kann. Somit wäre niemand auf im eigenen Saft bratende "Parallelgesellschaften" angewiesen.

          Von der "urdeutschen" Bevölkerung würde ich mir wünschen, daß die Neubürger als vollwertige Deutsche anerkannt werden und nicht als Staatsbürger zweiter Klasse, die gefälligst auch in ihren eigenen vier Wänden deutsch zu sprechen haben. Außerdem finde ich es sehr bedenklich, wenn gefordert wird, Menschen ggf. staatenlos zu stellen und dann auszuweisen - die deutsche Staatsbürgerschaft schützt jeden Deutschen, unabhängig davon, ob er gebürtiger Türke ist. Genau diese Einstellung halte ich für den Fehler auf der Seite der deutschstämmigen Bevölkerung.
          Zuletzt geändert von Sandswind; 16.04.2006, 16:09.
          Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
          -Peter Ustinov

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          • #6
            Zitat von tsuribito
            Die Vorraussetzungen für die Staatsbürgerschaft sollten sein:

            Beherrschen der Deutschen Sprache in Schrift und Wort.
            Anerkennung und vor allem Kenntnis der Verfassung
            Einordnung unter die Kultur und Sitten der Bevölkerung

            Natürlich mittels Test zu überprüfen.

            Wer sich nicht daran halten will, wird nicht eingebürgert.
            Wer später dagegen verstösst, wird notfalls staatenlos abgeschoben.

            Weiterhin sollten gewisse unter Migranten verbreitete Sprachen vollständig für den Vertrags und Geschäftsverkehr illegalisiert werden.

            stimmt, aber sie müssen auch eine gewisse zeit hier leben,
            ich glaube zur zeit sind es 5-7 jahre?!

            wenn man sieht wie manchen hier 20-40 jahre lang leben und die sprache nicht können,
            da frage ich mich echt leben die schon oder hausen die noch.

            soll jeder leben wie er will aber sobald er in einem land auf kosten der anderen lebt, sollte man schon ran gehen und es anpacken.
            ich seheh auch viele ausländer die kein wort Deutsch können, sie sind hier eine gewisse zeit die sie arbeiten genauso wie Deutsche im ausland, aber sobald es darum geht staatsangehörikkeit zu wechseln dann, spielregeln beachten.


            Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Geburt in Deutschland

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            • #7
              Zitat von tsuribito
              Die Vorraussetzungen für die Staatsbürgerschaft sollten sein:
              Beherrschen der Deutschen Sprache in Schrift und Wort.
              Anerkennung und vor allem Kenntnis der Verfassung
              Einordnung unter die Kultur und Sitten der Bevölkerung

              Natürlich mittels Test zu überprüfen.

              Wer sich nicht daran halten will, wird nicht eingebürgert. Wer später dagegen verstösst, wird notfalls staatenlos abgeschoben.

              Weiterhin sollten gewisse unter Migranten verbreitete Sprachen vollständig für den Vertrags und Geschäftsverkehr illegalisiert werden.

              Mein lieber Scholli... Wenn es danach geht, dann sollen jene die eine Eingebürgerung wollen sich ohne wenn und aber unterordnen und keinen mux mehr machen. Kommen auch nur geringste Forderungen auf: weg damit.

              Abgehen davon merkt man, dass es sich hauptsächlich um Leute aus dem ehemaligen Yugoslawien handelt, oder v.a. Türkei und in letzter Zeit vermehrt Afrikaner.
              Interessant finde ich, dass man so eine Problematik von Asiaten eigentlich NIE hört. Wobei gerade da die Älteren vollkommen unter sich bleiben und es mit deutsch auch mehr als dürftig aussieht.
              Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
              Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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              • #8
                Ich würde gerade dafür sorgen, dass in "unserem" Land möglichst alle gängigen Sprachen in Behörden und öffentlichen Einrichtungen vertreten sind.

                Desweiteren sollte es eine Art "Kulturtopf" geben, in dem sich auf kreative Weise Elemente vermischen und gerade die Kultur und Kunst wäre eine gute Bühne dafür.

                Auf sozialen Ebenen sollte frühzeitig dafür gesorgt werden, dass man "Andere" nicht als bedrohlich ansieht. Am besten gleich von der Kita an. Kinder sind einfach frei von Vorurteilen und sollten es auch bleiben.

                Es sollte vermittelt werden, dass man die Kulturerweiterung als Bereicherung und nicht als Gefahr ansieht.

                @ tsuribito

                Solltest du mal auswandern, dann wünsche ich dir, dass du solche Gesetze, wie von dir vorgeschlagen, nicht befolgen musst.
                "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                • #9
                  Wenn man alles zu einem Einheitsbrei vermischt, was bleibt dann noch übrig?

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                  • #10
                    Zitat von Ezri Chaz
                    Wenn man alles zu einem Einheitsbrei vermischt, was bleibt dann noch übrig?
                    Ganz einfach: Der alte Traum vom Multi-Kulti.
                    Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                    -Peter Ustinov

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                    • #11
                      "Einheitsbrei" ist das Gegenteil von Multi-Kulti.
                      ---Werbung--- Hier könnte Ihre Signatur stehen! Nur 20 Euro im Monat.

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                      • #12
                        Zitat von LuckyGuy
                        "Einheitsbrei" ist das Gegenteil von Multi-Kulti.
                        Wenn alles undifferenziert und gleichberechtigt nebeneinanderherexistiert und keine Notwendigkeit der Anpassung besteht, dann ist das sogar die (soweit ich informiert bin) weitgehendste Form des Multikulturalismus. So habe ich jedenfalls die die Aussage meiner Vorredner/-schreiber verstanden.
                        Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                        -Peter Ustinov

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                        • #13
                          So ein Großexperiment Multi-Kulti gibts doch schon und läuft immer noch.
                          Nennt sich USA und hats auch in 230 Jahren und entsprechend vielen Generationen nicht geschafft.

                          China-Town und Pennsylvania (Deutscher Bundesstaat, grobgesagt), um mal zwei Beispiele zu nennen.

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                          • #14
                            Nun habe ich mir dieses Thema auch mal durchgelesen und muss meinen Senf dazugeben

                            Die Frage(n) war(en) ja:
                            Zitat von Eye-Q
                            Was wären zB Vorraussetzungen damit ein Ausländer ins eigene Land darf, oder welche Kriterien müsste ein Ausländer erfüllen damit er die Staatsbürgerschaft bekommt?
                            Zu Frage 1 (Vorraussetzungen damit ein Ausländer nach Deutschland einreisen darf):
                            - Tourismus
                            - Verfolgung im eigenen Land bzw. Kriegszustand
                            - kein Mitglied einer radikalen Organisation (egal ob Hooligan oder Hamas)
                            - innerhalb der EU auch wegen Jobsuche

                            Zu Frage 2 (Welche Kriterien für Staatsbürgerschaft?):
                            - Gefestigte Lebensverhältnisse (fester Job, regelmäßiges eigenes Einkommen mit dem die Familie unterhalten werden kann)
                            - Flüssiges Deutsch in Wort und Schrift (da es die Amtssprache ist! Dagegen andere Sprachen als Standard durchzusetzen halte ich für falsch. Die Amtsprache ist "Deutsch" und nicht Türkisch oder Englisch.
                            - Keine Mitgliedschaft in einer radikalen Organisation
                            - Anerkennung der Werte die in Deutschland vorherrschen (Egal ob Frauenrechte oder z.B. Tierschutz (wg. Asiaten) oder Sportunterricht/Schulausflüge) z.B. durch finalen Test nach 3 Jahren.

                            In den drei Jahren sollten Kurse besucht werden. Dort sollen Sprache, Informationen und Werte (Sozialkunde) vermittelt werden. Der Sprachkurs sollte 6 Sprachnachweise (Tests/Schulaufgaben o.ä.) pro Jahr beinhalten. Werte- und Sozialkunde etwa 4 Tests pro Jahr. Allgemeine Informationen können Informationen sein wie etwa das Zwangsehen in Deutschland illegal sind und Frauen das Recht haben Anzeige bei der Polizei zu stellen und sie dann unter Schutz stehen.
                            Dieser Kurs soll auch die Kultur näher bringen bzw. es den Einbürgerungswilligen helfen, dass sie sich besser integrieren können.

                            Wichtig! Sollten bereits gefestigte Lebensverhältnisse vorherrschen und die Sprachkenntnisse auch ausreichend sein, kann das Einbürgerungsverfahren beschleunigt werden bzw. die Abschiebung (weil sich z.B. die Situation im eigenen Land verbessert hat) bis zum Einbürgerungstest nach 3 Jahren ausser Kraft gesetzt werden.
                            Straftaten innerhalb dieser 3 Jahre führen zur Abschiebung und keiner Chance auf Einbürgerung (so weit ich weis gilt das mittlerweile für die ganze EU). Davor müssen die Einwanderer eindrücklich gewarnt werden, weil das auch heissen kann, dass sie in ihr Land abgeschoben werden, wo vielleicht ihre Verfolgung droht. Es darf nicht sein, dass der Grund der Verfolgung benutzt wird um eine Abschiebung zu Verhindern, wenn man eine Straftat begangen hat. Eine Verweigerung in einem anderen EU-Land führt zu einer automatischen Verweigerung in Deutschland (so soll verhindert werden, dass mit Einbürgerung das gleiche Spiel getrieben wird, wie Besoffene mit EU-Führerscheinen)

                            Kinder müssen erst ab 15 Jahren den Unterricht besuchen. Davor reicht es wenn die Eltern den Unterricht besuchen und bestehen.

                            Ich denke das sind faire Vorraussetzungen und Regeln um hier als Staatsbürger aufgenommen zu werden.
                            Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
                            Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
                            Statt 'Gier' sagen wir 'Profitmaximierung', und schon wird aus der Sünde eine Tugend. - Ulrich Wickert

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                            • #15
                              Ich denke schon das Einwanderer sich tolerant zu unseren Werten verhalten sollten und gleichzeitig diese Werte auch annehmen. Außerdem sollten sie die deutsche Sprache beherrschen, zumindest nachweislich sich drum bemühen(Kurse etc.).

                              Ein fester Job wäre ratsam, obwohl ja genug Deutsche keinen festen Job haben. Aber kann ja nicht sein das sie hier hinkommen um Sozialhilfe zu kassieren und nichts eingezahlt haben.

                              Bei extremen und öfteren Vergehen gegen das deutsche Justizsystem, sollte eine Staatsbürgerschaft rückwirkend gemacht werden können. Oder ähnlich wie von Matrix genannt eine "Staatsbürgerschaft auf Probe" demnach dann eine Nichtanerkennung.

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