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China: Geschichte und Politik

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  • China: Geschichte und Politik

    Hallo!

    Ich wollte hier mal über die Volksrepublik China diskutieren.

    Wie seht ihr den chinesischen Aufstieg?

    Wird das Wachstum dauerhaft bleiben?

    Wird die militärische Aufrüstung fortgesetzt?

    China-Partner oder Hegemon, die Herausforderung des 21. Jahrhunderts?

    Werden "unsere" westlichen Werte Bestand haben, oder von der sinischen Kultur verdrängt?!

    Wie geht es wohl mit Taiwan weiter? Wird es gewaltsam erobert, friedlich wiedervereint, wie Hong Kong und Macao, oder bleibt siene Unabhängikeit bestehen?
    Wie wird China gegenüber seinen anderen Anrainerstaaten auftreten? Wird es Gebiete in Russalnd oder der Mongolei einfordern, die einst zum Kaiserreich gehörten?

    Wird es zur Konfrontation mit den USA um Öl kommen, vieleicht in Zentralasien, welches langsam von China "infiltriert" wird?

    Hier kann man alles diskutieren, was mit China, seiner Zukunft und seinem Einfluss auf den Rest der Welt heute, und in der Zukunft zu tun hat.
    Zuletzt geändert von Space Marine; 04.07.2006, 11:09.
    Coming soon...
    Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
    For we are the Concordat of the First Dawn.
    And with our verdict, your destruction is begun.

  • #2
    Zitat von Space Marine
    Hallo!
    Hallo
    Ich wollte hier mal über die V olksrepublik China diskutieren.
    Warum nicht?!
    Wie seht ihr den chinesischen Aufstieg?
    Ich finde ihn irgendwie beängstigend. Aber mehr im Sinne von "Der Staubsauger, der alle Rohstoffe wegsaugt". Abgesehen davon sind es wenige Regionen/Zentren, die für den Aufstieg verantwortlich sind. Ein großteil Chinas ist immer noch irgendwo um 1850 hängen geblieben.
    Wird das Wachstum dauerhaft bleiben?
    Natürlich nicht. Welche Volkswirtschaft wächst schon ewig? Solange die kommunistische Führung an der Macht ist und die Arbeiter ausbeutet, haben sie einen gewaltigen wirtschaftlichen Vorteil. In einer Demokratie hätten sie schon Probleme die Leute so auszubeuten.
    Wird die militärische Aufrüstung fortgesetzt?
    Auf jeden Fall wird sie gefestigt um mit Russland einen Gegenpol zu den USA zu bilden. Bei der Forschung für die Raumfahrt dürfte es sich auch nicht um reinen Forscherwillen handeln.

    China-Partner oder Hegemon, die Herausforderung des 21. Jahrhunderts?
    Ich denke der Kampf ist bereits verloren. Die demokratisch geführten Länder ordnen sich bereits der Wirtschaftsmacht China unter und lassen dabei die Menschenrechte außer Acht. Wenn es den Westmächten ernst wäre mit den Menschenrechten müssten sie China komplett boykottieren und vom Welthandel ausschließen.

    Werden "unsere" westlichen Werte Bestand haben, oder von der sinischen Kultur verdrängt?!
    "sinisch"? Ich denke die Kulturen werden sich mit der Zeit ergänzen. Auch wenn es auf chinesischer Seite schwieriger wird, weil sie mehr abgeschirmt sind.

    Wie geht es wohl mit Taiwan weiter? Wird es gewaltsam erobert, friedlich wiedervereint, wie Hong Kong und Macao, oder bleibt siene Unabhängikeit bestehen?
    Schwierige Frage. China hat erst gestern bewiesen wie geduldig sie sind. Es wurde die Tibetbahn eröffnet, welche den Einfluss eher noch steigern wird. Tibet ist seit 50 Jahren besetzt und keine Anstalten es in die Unabhängigkeit zu entlassen.

    Wie wird China gegenüber seinen anderen Anrainerstaaten auftreten? Wird es Gebiete in Russalnd oder der Mongolei einfordern, die einst zum Kaiserreich gehörten?
    Weitere Gebietszuwächse wird es nicht geben. Das weis auch das Zentralkommitee. China wird vielleicht Gebiet zurückkaufen, aber eine "Rückgabe" wird es so nicht geben.

    Wird es zur Konfrontation mit den USA um Öl kommen, vieleicht in Zentralasien, welches langsam von China "infiltriert" wird?
    Zu Konfrontationen wird es sicherlich kommen. Allerdings denke ich das Amerika und der Rest der Welt eingesehen haben, nach Alternativen suchen zu müssen. Deshalb halte ich es für möglich, dass man eher ausweicht als auf Konfrontationskurs zu gehen.

    Hier kann man alles diskutieren, was mit China, seiner Zukunft und seinem Einfluss auf den Rest der Welt heute, und in der Zukunft zu tun hat.
    Ich denke China wird auch auf Teilgebieten ein Motor sein für die Welt. Aufgrund der geplanten Mondlandung will ja die NASA auch wieder rauf. Das Tempo, dass China vorlegt ist Druck für die anderen Nationen, dem sie sich nicht entziehen können.
    Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
    Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
    Statt 'Gier' sagen wir 'Profitmaximierung', und schon wird aus der Sünde eine Tugend. - Ulrich Wickert

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    • #3
      Also, orakeln wir mal...

      Das starke Wachstum wird durch die dadurch wachsende Ungerechtigkeit im Land irgendwann zum Stillstand kommen. Interne Konflikte, die Forderung nach mehr politischen und freiheitlichen Rechten werden an Bedeutung gewinnen und China aussenpolitisch lähmen. Von diesem Punkt aus könnte es in zwei Richtungen weiter gehen - entweder gelingt der Wechsel zu einem freiheitlichen, demokratischen System oder China versinkt wieder in Chaos und Bürgerkrieg (China ist während Jahrtausenden zwischen Bürgerkrieg und Kaiserreich hin- und hergependelt. Ich sehe die gegenwärtige Regierung der sogenannt "kommunistischen Partei" als jüngste Version des "Kaiserreich-Zustandes" an).

      Im Falle des Bürgerkrieg-Szenarios bleibt Taiwan unabhängig (genausogut könnten auch das muslimische Xinjiang und Tibet unabhängig werden), China wird nicht zur Bedrohung der US-Hegemonie, es kommt nicht zum Krieg um Öl, und die Welt schlittert in eine Wirtschaftskrise, wenn die "Weltfabrik" China plötzlich stottert.

      Im anderen Szenario, oder auch, wenn die autoritäre Regierung es schafft, weiterhin an der Macht zu bleiben und die internen Spannungen zu kontrollieren, wird es zweifellos zur Konfrontation mit den USA kommen. Das muss nicht - kann aber - einen Krieg bedeuten. Im demokratischen Szenario sehe ich für Taiwan kein Problem (Taiwan selbst hat immer wieder beteuert, dass es einem demokratischen China beitreten würde), im anderen Fall könnte Taiwan der Zündfunke für einen Krieg mit den Westmächten werden. Je nach Zeitpunkt dieses Krieges, in dem es letztlich auch um die langfristige Kontrolle der Ressourcen geht, wird China unterliegen oder gewinnen bzw. gleichstand erreichen - je später dieser Konflikt kommt, desto besser für China. Wenn China z.B. zum Zeitpunkt des Krieges in der Lage ist, das amerikanische Raketenabwehrsystem zu übertölpeln, wäre ein Patt durchaus denkbar. Nach einer solchen "beinahe-Katastrophe" gegen die Westmächte kann China dann eigentlich nur noch an einem allfälligen Kollaps der Zivilisation aufgrund der Energiekrise / Umweltkrise scheitern, ansonsten hat es eine grosse Zukunft. Immer gesetzt den Fall, dass das Bürgerkriegszenario zu jedem Zeitpunkt verhindert werden kann.
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      • #4
        Zitat von matrix089

        Ich finde ihn irgendwie beängstigend. Aber mehr im Sinne von "Der Staubsauger, der alle Rohstoffe wegsaugt". Abgesehen davon sind es wenige Regionen/Zentren, die für den Aufstieg verantwortlich sind. Ein großteil Chinas ist immer noch irgendwo um 1850 hängen geblieben.
        Natürlich nicht. Welche Volkswirtschaft wächst schon ewig? Solange die kommunistische Führung an der Macht ist und die Arbeiter ausbeutet, haben sie einen gewaltigen wirtschaftlichen Vorteil. In einer Demokratie hätten sie schon Probleme die Leute so auszubeuten.
        Nun, das mit dem Entwicklungsungleichgewicht ist sicher wahr, die Regierung unternimmt aber viel, um den Fortschritt auch flächendecken zu verbreiten, was aber noch eine Menge Zeit brauchen wird.

        Zu den Methoden der KPC: sie mögen Menschenverachtend sein, aber sie sichern China die Möglichket, die vielen Veränderungen durchzumachen, für die andere Länder Jahrhunderte brauchten, und das ohne im Chaos zu versinken..

        Natürlich nicht. Welche Volkswirtschaft wächst schon ewig? Solange die kommunistische Führung an der Macht ist und die Arbeiter ausbeutet, haben sie einen gewaltigen wirtschaftlichen Vorteil. In einer Demokratie hätten sie schon Probleme die Leute so auszubeuten.
        Nun, ich meinte eher, ob das Wachstum sich so lange fortsetzt, bis China die Welt halbwegs im Griff hat...(das ist nämlich geplant, befürchte ich..).

        Sicherlich kann nur eine autoritäre Regierung den aktuellen Zustand wahren, wie oben bereits erwähnt.

        Auf jeden Fall wird sie gefestigt um mit Russland einen Gegenpol zu den USA zu bilden. Bei der Forschung für die Raumfahrt dürfte es sich auch nicht um reinen Forscherwillen handeln.
        Nun, die strateische Partnerschaft mit Russland wird imo nicht sehr dauerhaft sein. China wird Russland ehe zum Juniorpartner degradieren, denke ich, und dann versuchen, Einfluss auf es zu nehmen(mittel- bis langfristig).
        Ob Russalnd da mit macht, bezwefle ich.

        Noch geht es, noch braucht China russiches Öl!

        Ich denke der Kampf ist bereits verloren. Die demokratisch geführten Länder ordnen sich bereits der Wirtschaftsmacht China unter und lassen dabei die Menschenrechte außer Acht. Wenn es den Westmächten ernst wäre mit den Menschenrechten müssten sie China komplett boykottieren und vom Welthandel ausschließen.
        Ja, das stimmt, aber noch könnte man sich zur "Wehr" setzen, nur dass das chinesische Volk auch nichts dafür kann...aber der leidtragende eines flächendeckenden Boykotts wäre, der sicherlich auch unsere Wirtschaften in ein Chaos stürzen würde.
        Aber die Abhängigkeit wird von Tag zu Tag größer.

        "sinisch"? Ich denke die Kulturen werden sich mit der Zeit ergänzen. Auch wenn es auf chinesischer Seite schwieriger wird, weil sie mehr abgeschirmt sind.
        Sinisch heißt chinesisch, Huntington benutzte es meines Wissens für den chinesichen Kulturkries in "clash of cultures".

        Wenn er Recht hat, was ich befürchte, dann wird es zu keiner Integration, sondern zur Finalen Konfrontation kommen, aus der nur die "überlegensten"Kulturen hervorgehen.

        Natürlich würde ich das preferieren, was du vermutest, aber die Realität ist meistens nicht so gnädig...

        Schwierige Frage. China hat erst gestern bewiesen wie geduldig sie sind. Es wurde die Tibetbahn eröffnet, welche den Einfluss eher noch steigern wird. Tibet ist seit 50 Jahren besetzt und keine Anstalten es in die Unabhängigkeit zu entlassen.
        Nun, es besteht ein Unterschied zwischen der Assimilation ienes Eroberten Gebietes, und der Eroberung eines Beanspruchten Gebietes

        Man hört ja immer wieder, dass Partei-intern 2020 als Stichjahr der Vereinigung gesehen wird.
        Manche gehen sogar von eine Vereinigung vor der Oympiade aus, was ich für unrealistisch halte.

        Militärisch wird CHina auf jedenfall bald bereit sein, Taiwan problemlos einznehmen, noch fehlt es jedoch va. an Transportkapazitäten für die Landungstruppen.

        Ich denke, die KPC wird eine freidliche Vereinigung nach dem Prinzip Hong Kongs bevorzugen, aber im "Notfall" (Unabhängigkeitserklärung Taiwans) auch zur Waffengewalt greifen.

        Weitere Gebietszuwächse wird es nicht geben. Das weis auch das Zentralkommitee. China wird vielleicht Gebiet zurückkaufen, aber eine "Rückgabe" wird es so nicht geben.
        Hier denke ich eher langfristig...an eine Zeit, ohne Zentralkommitee.

        Wenn China, und darauf deutet im moment vieles hin, sich zu einen nationalistisch-traditionalistisch-konfuziansichen System entwickelt, dann werden Ansprüche auf Anrainer unvermeidbar sein, befürchte ich.

        Aber das wird noch bis zur Mitte des jahrhunderts dauern

        Vorher könnte man wirklich Staaten wie die Mongolei einfach "kaufen" (angeblich existieren entsprechende Pläne, den mongolischen Staat regelrecht aufzukaufen! ).

        Zu Konfrontationen wird es sicherlich kommen. Allerdings denke ich das Amerika und der Rest der Welt eingesehen haben, nach Alternativen suchen zu müssen. Deshalb halte ich es für möglich, dass man eher ausweicht als auf Konfrontationskurs zu gehen.
        Man kann also hoffen

        Ich denke China wird auch auf Teilgebieten ein Motor sein für die Welt. Aufgrund der geplanten Mondlandung will ja die NASA auch wieder rauf. Das Tempo, dass China vorlegt ist Druck für die anderen Nationen, dem sie sich nicht entziehen können.
        in den nächsten Jahrzehnten auf jedenfall.
        Wenn es nicht zusammenbricht, wird China wohl die Welpolitik stark prägen, um anschließend entweder freidliche Integration zu betreiben, oder gewaltsam nach Hegemonie zu streben...

        @Byanus: ich vermute, deine 2. Theorie wird eintreten, dieSpannungen werden von der Partei kontrolliert werden, denn das chinesische Volk hasst geschichtsbedingt nichts mehr als das Chaos, und der einzige Grund, dass das Land noch existiert, ist die bereitwillige, konfuziansiche Unterordnung, um Ordnung im Land aufrecht zu erhalten.

        Aber ob daraus zwangsweise ein Kreig resultiert, möchte ich bezweifeln, auch wenn es etwas optimistisch klingt.
        Auch aus diesem Zustand ist eine Transformation in eine konfuziansich-demokratische Ordnung, oder eine autoritär-nationalistisch-konfuzianishe Ordnung möglich.
        auf jedenfall sehe ich den traditionellen Konfuzianismus stark im Kommen

        Eine chinesiche Renaissance wird auf den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Aufschwung folgen...
        Zuletzt geändert von Space Marine; 04.07.2006, 11:37.
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        • #5
          Zitat von Space Marine
          Ich wollte hier mal über die Volksrepublik China diskutieren.
          Klar, immer wieder gerne gesehen wenn jemand mit einem nicht ständig durchgekauten Thema reinschneit

          Zitat von Space Marine
          Wie seht ihr den chinesischen Aufstieg?
          Wie matrix089 sehe ich Chinas Entwicklung ebenfalls beängstigend. Ein Gigant mit unglaublicher Potential und –viel schlimmer- Geduld. China war vor Jahrhunderten die dominierende Macht in Asien. Nichts weniger will es wieder werden. Da ist erst mal sekundär ob es heute oder Morgen passiert. Man kann auf eine günstige Ausgangsposition warten. Und in 10, 20 oder 30 Jahren wird die so gut sein wie selten zuvor.

          Zitat von Space Marine
          Wird das Wachstum dauerhaft bleiben?
          Was wird schon für immer bleiben? Für die nächsten Jahre und auch über die nächsten Jahrzehnte wird Chinas Aufstieg ziemlich stetig weitergehen. Über kurz oder lang wird China so wichtig sein, das wir uns nicht Fragen müssen ob der Aufstieg endet sondern was global geschieht wenn es mal so weit ist.

          Zitat von Space Marine
          Wird die militärische Aufrüstung fortgesetzt?
          Selbstverständlich. China will den USA regional in Asien Paroli bieten können. Über kurz oder lang wird das zu einer Konfrontation führen und das Machtverhältnis ihn Asien wird verschoben werden. Und zwar nicht zu unseren Gunsten. Ich sehe nicht, das man diese Entwicklung aufhalten könnte.

          Zitat von Space Marine
          China-Partner oder Hegemon, die Herausforderung des 21. Jahrhunderts?
          Matrix hat nur recht wenn er darauf verweist das wir den Kampf bereits an vielen Fronten verloren haben bevor wir überhaupt wussten was abgeht. China wird spätestens ab Mitte des 21. Jahrhunderts eine tragende Rolle spielen. Und zwar nicht nur wirtschaftlich sondern auch militärisch. Letztlich werden sie ähnlich agieren wie die USA heutzutage.
          Ich glaube nicht, das es möglich ist uns Europäer als Partner Chinas zu etablieren. China verfolgt seinen ureigenen Weg und wird uns nur benutzen um seine Ziele zu erreichen. Eine zeitlang kann man da sicherlich mitschwimmen, letztlich werden sie uns aber fallen lassen.

          Zitat von Space Marine
          Werden "unsere" westlichen Werte Bestand haben, oder von der sinischen Kultur verdrängt?!
          Im Westlichen Kulturkreis bleibt unsere Kultur sicherlich noch sehr lange erhalten. Der Einfluss des Westens in anderen Teilen der Welt wird aber um den Faktor zurückgehen um den der Chinesische steigt.

          Zitat von Space Marine
          Wie geht es wohl mit Taiwan weiter?
          Das hängt ziemlich davon hat wie schnell China eine direkte Konfrontation, ein direktes Kräftemessen mit den USA wünscht. China kann die Taiwan-Frage als Aufhänger dafür benutzen, muss aber nicht. Wenn die Chancen gut stehen, dass die USA keinen Krieg um Taiwan mit China führen wollen würde Aktionen dahingehend nicht ausschließen. Aber bis dahin geht noch einige Zeit ins Land, China braucht dafür noch einiges an militärische Hardware um die USA ein Stück weit abschrecken zu können.
          Akut wird das Problem nur wenn Taiwan ein wenig rumspinnt.


          Zitat von matrix
          Tibet ist seit 50 Jahren besetzt und keine Anstalten es in die Unabhängigkeit zu entlassen.
          Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 50 Jahre. Ein gutes Beispiel dafür, das Zeit in China nicht so von Bedeutung ist und man gut und gerne einige Jahrzehnte warten kann bevor sich etwas auszahlt oder eine Aktion möglich ist. Im Westen wäre so was unmöglich. Und das macht China gefährlich. Sie können warten bis wir schwächer werden.


          Zitat von Space Marine
          Wie wird China gegenüber seinen anderen Anrainerstaaten auftreten? Wird es Gebiete in Russland oder der Mongolei einfordern, die einst zum Kaiserreich gehörten?
          Nicht unmöglich aber unwahrscheinlich. Im Moment würde ich das ausschließen wollen. Je nachdem wie sich die Machtkonstellation in einigen Jahrzehnten verschoben hat ist da durchaus was zu machen. Wenn dann geht es aber nicht um Land sonder um Rohstoffe.

          Zitat von Space Marine
          Wird es zur Konfrontation mit den USA um Öl kommen, vielleicht in Zentralasien, welches langsam von China "infiltriert" wird?
          Dazu wird es sicherlich kommen. Das Problem ist das es für die USA wo anders kaum Alternativen gibt. VA wenn man die Versuche Chinas betrachtet seine Macht bis an den Golf auszudehnen. Ich würde mich nicht wundern, wenn wir in gut einem Jahrzehnt Chinesische Einheiten als Schutzmacht irgendeines Staates da unten rumlungern hätten.

          Zitat von Space Marine
          Hier kann man alles diskutieren, was mit China, seiner Zukunft und seinem Einfluss auf den Rest der Welt heute, und in der Zukunft zu tun hat.
          Mittelfristig können wir von China durchaus profitieren. Wenn die Chinesen langfristig global aktiver werden, werden wir uns wegen denen noch oft den Kopf zerbrechen müssen.
          Die Zeit läuft gegen uns und für China. Und das kann übel ausgehen.
          Ich kann nur davor warnen dieses Land in irgendeiner Form zu unterschätzen. Die halte sich im Moment noch sehr zurück.

          Kommentar


          • #6
            China ist noch immer ein Schwellenland und keine Industrienation. Durch die Ein-Kind-Ehe Regel sollte das Bevölkerungswachstum gebremst werden. Dadurch entstand aber ein neues Problem. Die chinesische Bevölkerung fängt an zu altern. Da es immer weniger junge Chinesen gibt, wird sich dies negativ auf die chinesische Wirtschaft auswirken. Die Regierung versucht dem jetzt entgegenzuwirken, indem sie den Kindern der Ein-Kind-Ehe erlaubt zwei Kinder zu bekommen wenn der Ehepartner ebenfalls ein Einzelkind ist.
            Das Problem werden allerdings die alten Chinesen sein. Für gewöhnlich hat man in ärmeren Gegenden viele Kinder, damit diese einen im Alter versorgen. Wen man jedoch nur ein Kind hat ist dies kaum möglich.

            Ein weiteres großes Problem Chinas ist die enorme Umweltverschmutzung. Nachdem sich die Umweltkatastrophen in China häufen, (Cadmium verseucht Wasser) hat selbst die Regierung erkannt dass sie eingreifen muss. Die chinesische Industrie würde unter Umweltschutzmaßnahmen sicherlich leiden, da dies Kosten verursacht und die Produktionskosten auch steigen würden.


            Zitat von Space Marine


            Wird die militärische Aufrüstung fortgesetzt?
            Ich denke schon das China weiter aufrüsten wird.

            1. Um seine Vormachtstellung im asiatischen Raum auszubauen.

            2. Um ein Gegengewicht zur USA zu werden.

            3. Um die Bevölkerung im inneren Chinas unter Kontrolle zu halten.

            Ich denke jedoch nicht, dass es zu einem Kampf zwischen China und der USA kommen wird. Weder die USA noch China könnten einen solchen Konflikt gewinnen. (siehe USA vs. Sowjetunion). Schließlich fehlt auch noch ein Grund für einen Krieg bei dem die Gefahr besteht, dass es zu einem Atomkrieg kommen kann.
            Der einzige mögliche Grund könnten Ressourcen sein, doch es ist einfacher die Rohstoffe zu kaufen als in einen Nuklearkrieg verwickelt zu werden.

            Der Hauptgrund für eine militärische Aufrüstung wären die inneren Probleme die sich in China entwickeln.

            Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ist in China die Lebenserwartung in den letzen Jahren kaum gestiegen. Durch die schlechte medizinische Versorgung droht die Lebenserwartung sogar zu sinken. Das Wirtschaftswachstum ist groß, doch viele Chinesen leben in absoluter Armut. Die Wüsten breiten sich aus und es kommt immer häufiger zu Missernten und Hungersnöten. Durch die Umweltverschmutzung gibt es Probleme bei der Trinkwasserversorgung. Wenn die Bevölkerung nicht mit überlebenswichtigen Dingen versorgt wird, kann dies zu Aufständen bis hin zum Bürgerkrieg führen.
            Ooh, and here, out of the mists of history, the legendary Esquilax, a horse with the head of a rabbit and the body of a rabbit.
            "Wie? Kein Blut, keine Innereien? Und trotzdem führt ihr Krieg? - Diese sinnlose Verschwendung von Gewalt stimmt mich traurig..."
            „Ich seh nix, Ich hör nix, Ich weiß nix! - gar nix!“

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            • #7
              @Cmdr. Ch`ReI; du glaubst gar nicht, wie groß die Deckungsmenge unsere Meinungen in diesem Bezug ist!

              Haste auch Konrad Seitz gelesen?
              Wolfgang Hirn?

              Nämlich diese Thesen werden in den betreffenden Büchern aufgegriffen!

              Zitat von Esquilax
              China ist noch immer ein Schwellenland und keine Industrienation. Durch die Ein-Kind-Ehe Regel sollte das Bevölkerungswachstum gebremst werden. Dadurch entstand aber ein neues Problem. Die chinesische Bevölkerung fängt an zu altern. Da es immer weniger junge Chinesen gibt, wird sich dies negativ auf die chinesische Wirtschaft auswirken. Die Regierung versucht dem jetzt entgegenzuwirken, indem sie den Kindern der Ein-Kind-Ehe erlaubt zwei Kinder zu bekommen wenn der Ehepartner ebenfalls ein Einzelkind ist.
              Das Problem werden allerdings die alten Chinesen sein. Für gewöhnlich hat man in ärmeren Gegenden viele Kinder, damit diese einen im Alter versorgen. Wen man jedoch nur ein Kind hat ist dies kaum möglich.
              Nun, erstmal gebe ich dir in diesen Punkten Recht.
              Aber mittel bis langfristig ist keine Regierung so dumm, ihr eigenes Land aussterben zu lassen
              Dem wird im Moment zaghaft entgegen gewirkt, und ich vermute, noch bis zum Ende des Jahrzehnts wird das Ein-Kind-gesetz flächendekcend abgeändert.(Spekualtion! )

              In Sachen Umweltverschmutzung stimme ich dir zu, aber auch hier gilt: man sollte nicht denken, die Chinesen laufen blind in ihr Verderben, sonst sind WIR schon verloren.

              Zum Militär: nun, ob die Armee wirklich im Innern eingesetzt wird, bezweifle ich irgendwie.
              Chinaist darauf aus, Ordnung zu wahren, und es nicht zur massiven Aufstandniederschlagung wie 89 kommen zu lassen, weshalb riesige Paramilitärische Polizei-Kontingente aufgestellt wurden, die im Innern die Ordung wahren sollen.
              Und in Anbetracht der Unruhen(mehrere TAUSEND lokale Aufstände im Jahr) klappt das "hervorragend".

              um nochmal zur Bevölkerungsregulierung zu kommen: Warum wird es in letzter Zeit als Pluspunkt für Indien gegenüber China gesehen, dass es keine Bevölkerungsregulierung, osnder eine Bevölkerungsexplosion hat?!
              Man hörtnur, die jungen Leute dort wären die Zukunft, aber das Land muss sich doch selbst kaputtmachen, oder?
              Wenn nicht, was bringt China dann dazu, siene Bevölkerung zu regulieren?!
              Das ist mir irgendwo ein Rätsel, warum das im kleineren Indeien gehen soll, im Größeren China abe nicht, bei ähnlichen Ressourcen...
              Coming soon...
              Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
              For we are the Concordat of the First Dawn.
              And with our verdict, your destruction is begun.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Space Marine
                @Cmdr. Ch`ReI; du glaubst gar nicht, wie groß die Deckungsmenge unsere Meinungen in diesem Bezug ist!

                Haste auch Konrad Seitz gelesen?
                Wolfgang Hirn?

                Nämlich diese Thesen werden in den betreffenden Büchern aufgegriffen!
                Nicht das ich wüsste. Freut mich aber, dass auch Experten () meiner Meinung sind

                Zum Alterungsproblem mal in den Raum geworfen:
                IMO verkennt man dabei sehr schnell, dass wir über einen etwas andere Kulturkreis reden. Nicht so wie hier im Westen wo Menschen ab 50 schlicht zum alten Eisen gehören. In China wird man ab da zum ersten mal richtig ernst genommen (überspitzt ausgedrückt).
                Das bedingt dann halt auch, das die älteren Chinesen wenn es sein muss halt selbst für ihren Lebensunterhalt irgendwie sorgen müssen, hart ausgedrückt bis man draufgeht.
                In den weniger entwickelten Regionen dürfte das nicht mal so sehr als Problem angesehen werden, man kennt letztlich keinen Sozialstaat wie bei uns hier.
                Ich denke doch, das es der Führung möglich ist die sich mit der Ein-Kind-Politik ergebenden Probleme abfedern zu lassen.
                Wie schon erwähnt, es zeichnet sich ja hier jetzt schon ein Kurswechsel ab.
                Das ganze ist halt ein zweischneidiges Schwert. Die Leute das Kinder kriegen bis zum Umfallen erlauben kann’s genauso wenig sein.
                Wenn das ganze so weiterginge is es absehbar bis man die vielen hungrigen Mäuler nicht mehr stopfen kann und sich das Regime im Ausland einen Schuldigen suchen muss.

                Zitat von Space Marine
                Zum Militär: nun, ob die Armee wirklich im Innern eingesetzt wird, bezweifle ich irgendwie.
                Das kommt auf die Eskalationsstufe an. Wenn es mal so weit ist und die von dir unter erwähnten Paramilitäreinheiten die Lage nicht unter Kontrolle halten können marschiert die Volksbefreiungsarmee auf und befreit, ähm naja ...

                Kommentar


                • #9
                  Zur Bevölkerung: auch da bin ich Cmdr. Ch`ReI ´s Meinung, langfristig sollte sich das demographische Problem schon unter Kontrolle gebracht werden können, va. da dem autoritären System Chinas weit mehr...Methoden zur Verfügung stehen, die "wir" niemals in Betracht zeiehn würden.

                  Zum Militär: nun, ich sagte ja, dass das Ziel ist, die Ordnung zu wahren.
                  Wenn wir solche Zustaände haben, dass die Paramilitärische Polizei nicht mehr klar kommt(und das will echt was heißen!!), dann ist von Ordnung keine Rede mehr, sondern von Bürgerkrieg!
                  Und dann wird sicherlich die VBA eingesetzt, nur dann geht es nicht mehr um die militärische Entwicklung Chinas, sondern um seine Zukunft als Land an sich...
                  So weit wolen wir es im Interesse Chinas und dem Rest der Welt aber nicht kommen lassen...

                  PS: sucht auf dieser Seite mal nach dem Begriff "Chi Haotian", dann den Artikel
                  „Der Krieg ist nicht weit von uns, er ist die Geburtshilfe des chinesischen Jahrhunderts“


                  http://www.china-intern.de/

                  Ist zwar eine Anti-KPC Falun-Gong Seite und imo eher unglaubwürdige Propaganda, aber falls ein Kern Wahrheit drin steckt...

                  Und hier noch eine interessante Seite zu Chinas Streitkräften, um sich über sein aktuelles militärisches Potential zu informieren. Sehr empfehlenswert, wie ich finde!

                  http://sinodefence.com/
                  Zuletzt geändert von Space Marine; 04.07.2006, 18:20.
                  Coming soon...
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                  • #10
                    Zitat von Cmdr. Ch`ReI
                    Nicht das ich wüsste. Freut mich aber, dass auch Experten () meiner Meinung sind

                    Zum Alterungsproblem mal in den Raum geworfen:
                    IMO verkennt man dabei sehr schnell, dass wir über einen etwas andere Kulturkreis reden. Nicht so wie hier im Westen wo Menschen ab 50 schlicht zum alten Eisen gehören. In China wird man ab da zum ersten mal richtig ernst genommen (überspitzt ausgedrückt).
                    Das bedingt dann halt auch, das die älteren Chinesen wenn es sein muss halt selbst für ihren Lebensunterhalt irgendwie sorgen müssen, hart ausgedrückt bis man draufgeht.
                    In den weniger entwickelten Regionen dürfte das nicht mal so sehr als Problem angesehen werden, man kennt letztlich keinen Sozialstaat wie bei uns hier.
                    Die meisten Chinesen wohnen auf dem Land und leben von der Landwirtschaft. Um die Familie versorgen zu können, müssen möglichst viele Arbeitskräfte mithelfen. Da fremde Arbeitskräfte aber oft nicht bezahlbar sind, müssen die eigenen Söhne sich beteiligen. Sie versorgen die Eltern und sind somit ihre Altersversicherung. Nur ein Sohn bedeutet nur einen Mitarbeiter. Noch schlimmer ist die Geburt eines Mädchens.
                    Die Mädchen gehören nach der Hochzeit zur Familie des Mannes. Bis dahin werden sie oft als wertlos wahrgenommen. Wertvoll werden die Frauen nur durch die Geburt eines männlichen Kindes, da nur Söhne erben und eine verheiratete Tochter keinerlei Altersversicherung für die Eltern darbringt.

                    Durch die Wertlosigkeit von Mädchen und die Ein-Kind-Ehe werden Mädchen oft umgebracht oder abgetrieben. Aus diesem Grund sind Ultraschalluntersuchungen in China verboten, damit das Geschlecht des Kindes nicht im Vorhinein bekannt wird.
                    Und da es eben keinen Sozialstaat wie in Deutschland gibt sind Kinder für die Eltern überlebenswichtig. Ansonsten müssen sie eben wie von dir beschrieben eben draufgehen.

                    Aus diesem Grund gibt es in fast allen armen Ländern der Welt auch eine Bevölkerungsexplosion, während in den Industrienationen die Bevölkerung nur sehr langsam wächst oder eben schrumpft.

                    Heutzutage werden in China Altersheime gebaut, um zu vermeiden, dass die Familien viele Söhne zeugen und Mädchen umbringen. Aber das kostet eben viel Geld, wie wir in Deutschland natürlich wissen. Und auch in Deutschland wissen wir bald nicht mehr wie das alles bezahlt werden soll.
                    Wie wird das wohl in China aussehen?
                    Ooh, and here, out of the mists of history, the legendary Esquilax, a horse with the head of a rabbit and the body of a rabbit.
                    "Wie? Kein Blut, keine Innereien? Und trotzdem führt ihr Krieg? - Diese sinnlose Verschwendung von Gewalt stimmt mich traurig..."
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                    • #11
                      Das die Alten so geehrt werden ist aber in urbanen Gegenden aber auch schon Geschichte. Steigender Wohlstand zieht in China dieselben Tendenzen und Probleme wie in den westlichen Industrieländern mit sich!
                      Abgesehen davon ist ein interessantes Detail, dass die 1-Kind Politik sich auf die Han Chinesen "beschränkt" (wobei die trotzallem über 90% der Bevölkerung Chinas ausmacht).

                      Chinas weiterer Weg ist mMn mit Fragezeichen gepflastert. Einiges was hier nun schon geschrieben wurde ist möglich (Aufstieg usw), aber kann auch durch innere Probleme (Arm/Reich Gefälle, Ost/West Verlagerung, v.a. Umwelt etc) wieder zurückgeworfen werden.
                      Auf jeden Fall spannend was sich da noch tun wird.
                      Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                      Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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                      • #12
                        Zitat von Eye-Q
                        Das die Alten so geehrt werden ist aber in urbanen Gegenden aber auch schon Geschichte. Steigender Wohlstand zieht in China dieselben Tendenzen und Probleme wie in den westlichen Industrieländern mit sich!
                        Abgesehen davon ist ein interessantes Detail, dass die 1-Kind Politik sich auf die Han Chinesen "beschränkt" (wobei die trotzallem über 90% der Bevölkerung Chinas ausmacht).
                        Nun, das ist so offiziell zwar vollkommen richtig, es dringen jedoch immer wieder Gerüchte an die westliche Öffentlichkeit, das das Ein-Kind-Prinzip auch auf Minderheiten va. in Xinjiang angewandt wird.
                        Ob diese Gerüchte stichhaltig sind, kann man natürlich nicht bestätigen, aber es würde ins Bild der KPC Sinisierungspolitk passen.

                        PS: hat sich ekiner das Zeug von CHi Haotian angeschaut?
                        Harter Tobak!!!! --> http://www.china-intern.de/
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                        • #13
                          Halte ich persönlich in der Tat für Gerüchte, da bei einem Anteil von >90% ne riesen Portion Paranoia notwendig ist, um sich von dem Rest "bedroht" zu fühlen oder auf Gedeih und Verderb zu assimilieren...
                          Aber ich wette, dass so einige hier denken, dass man von den (Han/KP) Chinesen nichts anderes erwarten kann und das ist was uns noch bevorstehen wird
                          Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
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                          • #14
                            Zitat von Eye-Q
                            Halte ich persönlich in der Tat für Gerüchte, da bei einem Anteil von >90% ne riesen Portion Paranoia notwendig ist, um sich von dem Rest "bedroht" zu fühlen oder auf Gedeih und Verderb zu assimilieren...
                            Aber ich wette, dass so einige hier denken, dass man von den (Han/KP) Chinesen nichts anderes erwarten kann und das ist was uns noch bevorstehen wird
                            Das Probelm hierbei liegt nich in den absoluten Zahlen (wie du richtig sagtest, über 90 prozent Han, Anteil leicht steigend), sondern in der Verteilung.

                            Große Teile der chinesischen Peripherie sind von Minderheiten bevölkert, die KPC fürchtet(vlt. zurecht) Abspaltungen, ohne Sinisierung.

                            Sie nenen das "Sand/Zement ins Wasser schütten".
                            Gebiete wie Tibet, Xinjiang und die Innere Mongolei sind riesig, und Minderheiteregionen an den Außengrenzen, somit ein Risiko für die viel beschworene territoriale Integrität des Landes.

                            Die Innere Mongolei kann bereits als "erfolgreich" sinisiert angesehen werden, da die Han bereits die absolute Mehrheitsbevölkerung bilden(über 70 Prozent; manche Schätzungen gehen sogar von 10 Chinesen auf einen Mongolen aus).

                            Das ist das Modell für Tibet, Xinjaing und andere (potentielle) "Unruheherde"
                            Coming soon...
                            Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
                            For we are the Concordat of the First Dawn.
                            And with our verdict, your destruction is begun.

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                            • #15
                              Ich sehe Chinas Aufstieg nicht so bedrohlich wie manch Andere hier. Und als "unsere" Feinde sehe ich sie auch nicht. Das mit dem ganzen Feindgequatsche ist ja nur US-Propaganda, schade dass soviele Leute das glauben!

                              Aber definitiv hat China große interne Probleme, ich weiß nicht ob sich die KP noch lange an der Macht halten kann, denn ihre Politik unter Maos Bild ist doch nicht so passend. Sie entwickeln sich halt zu einer kapitalistischen Elite, welche das Land kontrolliert. Irgendwann kommt es sicher zur Spannung zwischen der Land- und Stadt-Bevölkerung, weil da die Gluft immer weiter steigt.
                              Wenn man sich Metropolen wie Peking oder Shanghai ansieht, hier ist wirklich nicht mehr viel von chinesischer Kultur zu sehen, alles verwestlicht.

                              Und auch das große Umweltproblem ist eine große Belastung für China, weil solch eine Umweltverschmutzung kann auf Dauer nicht gut gehen, hier müssen dringend Reformen her, ansonsten vergiften sie sich noch ihr ganzes Land.

                              Militärisch wird China sicher weiter aufrüsten, ich schätze sie schon ziemlcih stark ein, also Taiwan dürfte mühelos erobert werden, und eine regionalen Konflikt mit den USA würden sie auch nicht hoffnungslos verlieren.

                              Mal sehen was die Zukunft bringt.
                              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                              das geht aber auch so

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