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Wirtschaftaufschwung (?)/ Armut in Deutschland

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  • Wirtschaftaufschwung (?)/ Armut in Deutschland

    wie ich eben aus einer Quelle : http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...8_REF1,00.html
    erfahren habe , soll Deutschland sich wieder in einem Wirtschaftsaufschwung befinden und die erhöhte Mehrwertsteuer tue dem ganzen keinen Schaden an.... ich bin zwar erst bescheidene 13 Jahre alt , aber so richtig kann ich das alles nicht wirklich glauben....
    "Früher war alles besser, da waren Wunschzettel noch keine Erfüllungszettel und der Weihnachtsmann gehörte nicht Coca Cola, er war unpolitisch!"

  • #2
    Kann das alles auch nicht glauben.
    Alles wird teurer und selten gehen die löhne mit, gerade auch im Niedriglohnsektor.

    Ich freu mich schon auf die jährlich kommende Stromerhöhung, obwohl Jahr für Jahr mein verbrauch sinkt.

    Zum kotzen find ich auch immer wieder die Kommentare mit den immer weniger werdenden arbeitslosen. Diese Lügerei und Schönfärberei wird auch noch von der Presse unterstützt.

    Über 1ne Million Menschen sind mit einem Sozialversicherungspflichtigen job immer noch abhängig von Hartz4. 1 Eurojobber, ABMler, SAMler, all die gelten nicht mehr als Arbeitslos, faktisch sind sie es aber, ABMLer werden sogar als Sozialversicherungspflichtige Jobber angesehen, auch wenn das hier nur der Staat bezahlt.
    "...To boldly go where no man has gone before."
    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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    • #3
      Viele Experten scheinen nur noch die Zahlen zu sehen, mit dem letztjährigen Wirtschaftswachstum wäre Deutschland wieder recht gut dabei.
      Aber man sollte sich auch die Frage stellen, woher dieses Wachstum kommt, viele haben sich nochmal mit teuren Gütern eingedeckt, was aber auch einen hohen Nachfragerückgang 2007 bedeutet. Außerdem stehen noch die Tarifrunden deises Jahres aus. Wenn der Aufschwung gereicht hat, könnte es auch weiterhin wieder besser werden. Hat es nicht gereicht, sind wir 2008 wieder in der gleichen Situation wie 2005 - aber mit wesentlich höheren Belastungen.

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      • #4
        Ich denke schon, dass sich die Situation vieler Menschen zumindest ein wenig gebessert hat und es viele auch wieder subjektiv positiver empfinden und nicht mehr soviel Angst um ihren Job haben müssen, wie noch vor 2 Jahren.
        Ich denke, viele hatten Angst vor der Arbeitslosigkeit, die immer mehr erfasst hat,und dieser Trend ist nun eher umgekehrt, d.h. es werden kaum noch Leute gefeuert, sondern wieder Leute eingestellt. Das gibt ein Gefühl der Sicherheit, trotz des realen Lohnrückgangs durch die Verteuerung. Nicht nur materiell, sondern auch psychisch geht es "den Deutschen" besser als vor 1-2 Jahren.
        Nicht zu vergessen ist die Steigung des Zinsniveaus ein sicherer Indikator für den Aufschwung, und dieser findet ja nun auch seit über einem jahr wieder statt.

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        • #5
          Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
          Nicht zu vergessen ist die Steigung des Zinsniveaus ein sicherer Indikator für den Aufschwung, und dieser findet ja nun auch seit über einem jahr wieder statt.
          Eher wohl eine Maßnahme gegen steigende Preisniveaus (siehe Ölpreis). Darf ich außerdem ergänzen, dass die Zinspolitik der EZB sich auf den gesamten Euro-Raum bezieht und nicht nur auf Deutschland? Tatsächlich sollte man für einen beginnenden Aufschwung in Deutschland ein niedriges Zinsnivaeau erhoffen, jedoch zwingt die steigende Inflation in anderen Euro-Ländern die EZB zu Zinserhöhungen. ->http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,453142,00.html
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          • #6
            Es gibt seit Jahren einen "Wirtschaftsaufschwung". Die Profite der Konzerne steigen ja seit Jahren, diese können auch expandieren, wie man am Wachstum des Exports sieht. Nur kommt von diesem Aufschwung herzlich wenig bei der Mehrheit an. Deren Einkommen sinken eben, obwohl insgesamt pro Person immer mehr vorhanden ist.

            Witzig wird es dann, wenn manche Spitzenpolitiker den Eindruck erwecken, als hätten sie noch nie etwas von einer konjunkturellen Entwicklung gehört. Da gibt es ja tatsächlich welche, die konjunkturell bedingten leichten Rückgang der Massenarbeitslosigkeit als Erfolg ihrer Politik darstellen wollen. Den Erfolg wird man im nächsten konjunkturellen Abschwung sehen. Bisher ist im jedem Abschwung die Anzahl der Arbeitslosen noch einmal deutlich gestiegen und im folgenden Aufschwung ist dann keiner Regierung gelungen, dass die Zahl der Arbeitslosen auf das Niveau beim letzten Aufschwung zu senken. Man sieht eben seit den 70ern eine Zunahme der Arbeitslosigkeit. Wenn man die ganzen statistischen und juristischen Tricks herausrechnen würde, wäre diese Zunahme noch viel deutlicher. Die letzten Regierungen haben ja viel zu oft versucht, die Zahl der Arbeitslosen dadurch zu senken, dass sie die Zahl derer, die als arbeitslos bezeichnet und die Zahl derer, die staatliche Unterstützung erhalten haben, reduzieren wollten.
            Zitat von Zefram
            Nicht nur materiell, sondern auch psychisch geht es "den Deutschen" besser als vor 1-2 Jahren.
            Materiell geht es der Mehrheit schlechter. Die Löhne sind gesunken, während die Steuer- und Abgabenlast gestiegen ist. Dazu ist noch die Zahl derer, die für Billiglöhne und/oder nur Teilzeit arbeiten, gestiegen sowie die Renten und Sozialleistungen wurden gekürzt, sondern dass sich die materielle Situation der Mehrheit weiter verschlechtert hat.
            Resistance is fertile
            Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
            The only general I like is called strike

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            • #7
              Zitat von max

              Witzig wird es dann, wenn manche Spitzenpolitiker den Eindruck erwecken, als hätten sie noch nie etwas von einer konjunkturellen Entwicklung gehört. Da gibt es ja tatsächlich welche, die konjunkturell bedingten leichten Rückgang der Massenarbeitslosigkeit als Erfolg ihrer Politik darstellen wollen. Den Erfolg wird man im nächsten konjunkturellen Abschwung sehen. Bisher ist im jedem Abschwung die Anzahl der Arbeitslosen noch einmal deutlich gestiegen und im folgenden Aufschwung ist dann keiner Regierung gelungen, dass die Zahl der Arbeitslosen auf das Niveau beim letzten Aufschwung zu senken. Man sieht eben seit den 70ern eine Zunahme der Arbeitslosigkeit. Wenn man die ganzen statistischen und juristischen Tricks herausrechnen würde, wäre diese Zunahme noch viel deutlicher. Die letzten Regierungen haben ja viel zu oft versucht, die Zahl der Arbeitslosen dadurch zu senken, dass sie die Zahl derer, die als arbeitslos bezeichnet und die Zahl derer, die staatliche Unterstützung erhalten haben, reduzieren wollten.
              Das ist einfach nicht richtig. Die derzeitigen Zahlen zeigen klar, dass sich die deutsche Wirtschaft seit dem letzten Aufschwung deutlich erholt hat. Es gibt z.B. wieder so viele Beschäftigte wie 2000 und die Zahl wird wohl weiter steigen. Tatsache ist, dass die Lohnzurückhaltung der letzen Jahre ("umverteilung zu den Reichen") offensichtlich jetzt dafür sorgt, dass der Aufschwung eben doch auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Dazu kommt dann noch die Tatsache, dass ein großteil der neuen Stellen sozialversicherungspflichtige Jobs und eben keine statistischen Märchen sind.
              können wir nicht?

              macht nix! wir tun einfach so als ob!

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              • #8
                Zitat von max Beitrag anzeigen
                Materiell geht es der Mehrheit schlechter. Die Löhne sind gesunken, während die Steuer- und Abgabenlast gestiegen ist. Dazu ist noch die Zahl derer, die für Billiglöhne und/oder nur Teilzeit arbeiten, gestiegen sowie die Renten und Sozialleistungen wurden gekürzt, sondern dass sich die materielle Situation der Mehrheit weiter verschlechtert hat.
                Das trifft genau den nagel auf den kopf.
                Ja der aufschwung ist da ohne zweifel aber nur für die industrie.
                Bei uns malochender bevölkerung macht sich das in erster linie durch ein erhöhtes arbeitspensum bemerkbar.

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                • #9
                  Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
                  Das ist einfach nicht richtig. Die derzeitigen Zahlen zeigen klar, dass sich die deutsche Wirtschaft seit dem letzten Aufschwung deutlich erholt hat. Es gibt z.B. wieder so viele Beschäftigte wie 2000 und die Zahl wird wohl weiter steigen.

                  Genau das ist nicht richtig.
                  Tatsächlich ist es so, wie ich oben schon geschrieben habe und Max ja auch geschrieben hat, dass immer mehr aus den Arbeitslosenzahlen rausgerechnet und zur Arbeitenden Bevölkerung gezählt werden.

                  Da gibt es jede menge Möglichkeiten.

                  Wie schon geschrieben, es gibt über 1ne Million Menschen die Arbeiten, aber so wenig verdienen dass sie auf ALG2 angewiesen sind. Ok, diese Gruppe ist nicht arbeitslos in dem sinne, aber dennoch genauso arm dran (Finanziell).

                  Dann gibt es hundert tausende Praktikanten, die regelrecht ausgenutzt werden und dass machen müssen, was eine reguläre kraft machen müsste.

                  Dann gibt es noch jede menge ABMler, die maximal 880 Euro Brutto bekommen und auch nicht als Arbeitslos gelten. Genauso die 1 Euro Jobber, über 600.000 sollen es ja sein. SAMler gibt es dann auch noch…

                  Es werden auch Menschen nicht gerechnet, die etwas dazu verdienen, auf 100 Euro Basis in etwa.

                  Wo soll da also was im Aufschwung sein, bei den normalen Menschen?
                  "...To boldly go where no man has gone before."
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                  • #10
                    Zitat von Scotty
                    Genau das ist nicht richtig.
                    Tatsächlich ist es so, wie ich oben schon geschrieben habe und Max ja auch geschrieben hat, dass immer mehr aus den Arbeitslosenzahlen rausgerechnet und zur Arbeitenden Bevölkerung gezählt werden.

                    Da gibt es jede menge Möglichkeiten.
                    Nein. Das ist einfach faktisch falsch. Tatsächlich ist die Zahl der Beschäftigten mehrrheitlich durch sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gestiegen. Wenn du die Wahrheit erfahren willst: www.destatis.de
                    Wenn du weiterhin lieber rummeckern und ohne sachlich fundierte Tatsachen Leuten folgen willst, die dir die Sahne vom himmel herab versprechen, bitte, dein Problem.
                    können wir nicht?

                    macht nix! wir tun einfach so als ob!

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                    • #11
                      Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
                      Tatsächlich ist es so, wie ich oben schon geschrieben habe und Max ja auch geschrieben hat, dass immer mehr aus den Arbeitslosenzahlen rausgerechnet und zur Arbeitenden Bevölkerung gezählt werden.
                      So (pauschal) wie Du es darstellst, stimmt es nicht. Es wird immer wieder gerne behauptet, dass es sich nicht um sozialversicheurngspflichtige Jobs handele - allerdings ist in genau diesem Sektor eine deutliche Steigerung vorhanden.

                      Selbst bei den vielgescholtenen Zeitarbeitsfirmen sind Menschen fest angestellt, mit allen Arbeitnehmerschutzvorschriften. Das ist doch besser als Arbeitslosigkeit. Klar gibt's haufenweise Praktikanten, und sicher auch sehr viele 1-Euro-Jobber. Ich wünsche das niemandem. Aber man muss das mal als Möglichkeit begreifen, nicht als Zumutung. Immer noch besser, als nur zuhause rumzusitzen. Wie viele haben denn nach einem Praktikum einen Job gefunden? Wieso bewegen sich viele Arbeitslose nicht mal aus strukturschwachen Regionen hinaus? Immer nur nach dem Staat schreien und über seine Zumutungen meckern hilft jedenfalls keinem.
                      Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
                      -Peter Ustinov

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                      • #12
                        Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
                        Wenn du weiterhin lieber rummeckern und ohne sachlich fundierte Tatsachen Leuten folgen willst, die dir die Sahne vom himmel herab versprechen, bitte, dein Problem.

                        Ich meckere nicht rum, ich finde es immer nur wieder erschreckend wie viel Ignoranz es hier im unseren Staate gibt. Vielleicht haben wir einen Wirtschaftsaufschwung, aber eben keinen Aufschwung der bei der Mehrheit der Bevölkerung ankommt.

                        Welchen läuten soll ich auch bitte folgen wollen, was soll dieser Blödsinn? Ist es nicht eher umgekehrt, du glaubst diese aussagen unserer lieben Politiker wie toll es uns deutschen nun wieder geht?

                        Ich arbeite in der hiesigen Stadtverwaltung, ich bekomme das mit, so wie es wirklich ist, zumindest bei uns. Uns geht es in Ostdeutschland noch verhältnismäßig gut und gerade das ist meiner Meinung nach das traurige.

                        Es ist immer wieder schon fast witzig, Politiker sagen es gibt immer weniger arbeitslose und mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, aber die Hartz4 kosten steigen dennoch stetig an.

                        Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                        Aber man muss das mal als Möglichkeit begreifen, nicht als Zumutung. Immer noch besser, als nur zuhause rumzusitzen.
                        Dagegen sagt doch keiner was, es geht um das verschweigen von Tatsachen, diese läute werden aus der Statistik entfernt, obwohl sie faktisch dennoch arbeitslos sind.

                        Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                        Wie viele haben denn nach einem Praktikum einen Job gefunden?
                        Wenig, gerade im Medienbereich werden Praktikanten nur als billige kraft angesehen.

                        Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                        Wieso bewegen sich viele Arbeitslose nicht mal aus strukturschwachen Regionen hinaus? Immer nur nach dem Staat schreien und über seine Zumutungen meckern hilft jedenfalls keinem.
                        Hier pauschalisierst du selber. Es geht nicht immer, weißt du was das alles kostet?
                        Viele Arbeitgeber wollen das gar nicht, man bekommt absagen genau deswegen, weil man zu weit weg wohnt und umziehen oder pendeln müsste, ich spreche da aus Erfahrung, war ja auch mal arbeitslos.

                        Ich habe das auch mal gemacht gehabt und es hat nicht funktioniert. Ich bin letztendlich auf ner menge schulden sitzen geblieben, die ich nur mit mühe abtragen konnte.
                        Zuletzt geändert von Scotty; 04.01.2007, 10:36.
                        "...To boldly go where no man has gone before."
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                        • #13
                          Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
                          Es gibt z.B. wieder so viele Beschäftigte wie 2000 und die Zahl wird wohl weiter steigen.
                          Na ja, das stimmt ja schon mal nicht. 2006 waren 39,081 Millionen erwerbstätig, 2000 waren es noch 39,144 Ich bezweifle, dass die 2006 die Zahl der Arbeitslosen niedriger war, als 2000. Erst im November kam die Zahl wieder unter vier Millionen.

                          Dazu ist die Zahl der Unterbeschäftigten weiter gestiegen. Inzwischen sind 13% der Beschäftigten unterbeschäftigt, d.h. sie würden gerne länger arbeiten, während sie jetzt nur Teilzeit arbeiten. Genauso ist ja die Zahl derer gestiegen, die trotz Beschäftigung Sozialhilfe-berechtigt sind.

                          Gerade zu aberwitzig finde ich diesen Masochismus ("Lohnzurückhaltung"). Hier geht es real ja um sinkende Einkommen für die Mehrheit! Arbeitest du nicht oder warum findest du es super, dass du die Löhne sinken!?

                          Das die Anzahl der Beschäftigten zunimmt, ist konjunkturell bedingt. Wenn die Löhne höher wären, wäre wahrscheinlich die Binnennachfrage mal nennenswert gestiegen und das Wachstum wäre deutlich höher gewesen Aber die Regierung Merkel bemüht sich ja weiter, das Wachstum niedrig zu halten und die Binnennachfrage zu schwächen:
                          "Wir werden 190.000 Jobs verlieren"

                          Insgesamt muss man eben sagen, dass sich die Lebensbedingungen für die Mehrheit weiter verschlechtern, während der Reichtum insgesamt steigt. Aber manche finde ja diese Umverteilung auch noch super und machen sie vollkommen absurd für eine konjunkturelle Entwicklung verantwortlich.
                          Resistance is fertile
                          Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
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                          • #14
                            Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
                            Vielleicht haben wir einen Wirtschaftsaufschwung, aber eben keinen Aufschwung der bei der Mehrheit der Bevölkerung ankommt.
                            Er kommt doch an, wenn auch nur langsam und noch lange nicht bei allen - gerade das sagen aber doch die Zahlen aus!

                            Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
                            Ist es nicht eher umgekehrt, du glaubst diese aussagen unserer lieben Politiker wie toll es uns deutschen nun wieder geht?
                            Niemand hat gesagt, dass es "uns Deutschen" nun "wieder toll geht". Das ist doch vollkommen überzogen. Fakt ist, dass momentan ein wirtschaftlicher Aufschwung da ist, der sich auch im Konsum niedergeschlagen hat. Ist doch interessant, dass die Bürger anscheinend doch der Meinung sind, dass es zumindest ein bisschen besser geht.

                            Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
                            Ich arbeite in der hiesigen Stadtverwaltung, ich bekomme das mit, so wie es wirklich ist, zumindest bei uns.
                            Eben, bei Euch. Und bundesweit bist Du genauso auf die Zahlen von Politik und Instituten angewiesen, wie jeder andere auch. Also stell es bitte nicht so dar, als hättest Du Insiderwissen, bzw. könntest das alles als Lüge und Propaganda enttarnen.

                            Zitat von max Beitrag anzeigen
                            Dazu ist die Zahl der Unterbeschäftigten weiter gestiegen. Inzwischen sind 13% der Beschäftigten unterbeschäftigt, d.h. sie würden gerne länger arbeiten, während sie jetzt nur Teilzeit arbeiten. Genauso ist ja die Zahl derer gestiegen, die trotz Beschäftigung Sozialhilfe-berechtigt sind.
                            Das ist keine besonders erstrebenswerte Entwicklung. Wenn aber die Alternative Arbeitslosigkeit ist, dann lieber so. Zumal nicht ausgeschlossen ist, dass das bei weiter steigender Wirtschaftskraft nur vorübergehend ist.

                            Zitat von max Beitrag anzeigen
                            Aber manche finde ja diese Umverteilung auch noch super und machen sie vollkommen absurd für eine konjunkturelle Entwicklung verantwortlich.
                            Schon wieder eine Sache, die so nicht gesagt wurde: Wer findet es bitte "super", dass ein Niedriglohnsektor entsteht, und dass Lohnzurückhaltung notwendig war?

                            EDIT:

                            Zitat von Scotty
                            Es geht nicht immer, weißt du was das alles kostet?
                            Viele Arbeitgeber wollen das gar nicht, man bekommt absagen genau deswegen, weil man zu weit weg wohnt und umziehen oder pendeln müsste
                            Dazu nur so viel: Das Arbeitsamt bezahlt die Umzugskosten, wenn der Arbeitslose wegen einer neuen Stelle umzieht. Und zumindest mir persönlich ist aus meinem Umfeld kein einziger Fall bekannt, in dem ein Arbeitgeber eine Anstellung wegen eines nötigen Umzugs nicht vorgenommen hätte. Wäre auch ziemlich widersinnig: Das ist doch ein Zeichen für hohe Motivation und spricht gerade für eine Einstellung, wenn jemand für die Stelle sogar zum Umzug bereit ist!
                            Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
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                            • #15
                              Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                              Er kommt doch an, wenn auch nur langsam und noch lange nicht bei allen - gerade das sagen aber doch die Zahlen aus!
                              Aha, und denen sollen wir vertrauen?
                              Die läute sehen nur was ihnen jedes Jahr mehr weggenommen wird, ganz egal was da welche zahlen aussagen wollen.

                              Gerade jetzt im Januar werden sich viele Millionen deutsche wieder über erhöhte Stromgebühren freuen , aber ist ja halb so wild, wir sind ja im Aufschwung .

                              Ich finde das meist vollkommen irreal mit diesen pseudo- zahlen.

                              Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
                              Niemand hat gesagt, dass es "uns Deutschen" nun "wieder toll geht". Das ist doch vollkommen überzogen. Fakt ist, dass momentan ein wirtschaftlicher Aufschwung da ist, der sich auch im Konsum niedergeschlagen hat. Ist doch interessant, dass die Bürger anscheinend doch der Meinung sind, dass es zumindest ein bisschen besser geht.
                              Politiker sagen nie was direkt, warum sollten sie auch. Es wird meiner Meinung nach aber der Eindruck erweckt, dabei wird vieles einfach unter den Teppich gekehrt, so wie immer.
                              "...To boldly go where no man has gone before."
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