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US-Präsidentschaftswahl 2008

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  • US-Präsidentschaftswahl 2008

    Sie wird sicherlich das politische Ereigniß des kommenden Jahres, die 56. Wahlen zum US-Präsidenten. Da sich die kandidaten langsam in Position bringen und die ersten Vorbereitungen für die Vorwahlen anlaufen, dachte ich, ein Thread zum Thema kann nicht schaden. Wer sind eure Favoriten, wenn wollt ihr auf keinen Fall im Amt sehen, was gibt es für Interessante Neuigkeiten/Klatsch/Gerüchte usw usw.
    78
    Obama (Demokrat)
    93.59%
    73
    McCain (Republikaner)
    3.85%
    3
    keiner war der klarer Sieger
    2.56%
    2

  • #2
    Naja, ich fände es durchaus interessant Barack Obama im Amt zu sehen. Gerade weil er doch ein eher unbeschriebenes Blatt ist bzw. noch nicht so lange in der Politik ist, könnte er IMO den USA ganz gut tun - einfach mal die Dinge aus einem neuen Blickwinkel anzugehen.
    Vor allem, da er ja scheinbar seine afrikanischen Wurzeln zu pflegen scheint, dürfte das auch in globalen Maßstäben gut sein, wenn da jemand mit etwas mehr "kosmopolitischer" Einstellung kommt, als der Dorftrottel aus Texas.
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

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    • #3
      Obama und Clinton haben für mich zu konservative Ansichten. Ich begrüße es, dass John Edwards Ende Dezember seine Kandidatur für die Vorwahlen angekündigt hat. Seitdem bete ich jeden Abend, dass er Gore mit ins Boot nimmt, aber der wehrt sich ja leider bisher vehement gegen eine eigene Kandidatur.

      Allerdings dürfte die Hauptsache sein, dass die Republikaner so schnell wie möglich aus der Regierung kommen. Da wären mir dann auch Clinton oder Obama recht, sollten sie bessere Chancen bei der eigentlichen Wahl haben.
      Gut auch, dass Cheney schon von vornherein eine Kandidatur ausgeschlossen hat. Noch einen "Tricky Dick" braucht die Welt nicht.
      "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
      ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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      • #4
        Ich denke, die USA brauchen eine/n Präsident/in, der/die endlich aufhört, die USA in die Sch***** zu reiten.
        Hätten die Amis '04 Kerry gewählt, hätten sie heute weniger Probleme.

        Zum Glück wird Welt 2008 von der Plage Bush befreit sein.

        Aber um ehrlich zu sein, sehe ich auf der anderen Seite des Atlantiks momentan niemanden, der es besser könnte.
        Hillary Clinton hat sicherlich das Zeug zur ersten Präsidentin der USA (in über 200 Jahren keine Frau - und dann werfen sie anderen Staaten benachteilugung der Frau vor), aber ob sie es besser machen kann.

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        • #5
          Wenn Hillary nur die Hälfte von der Politik ihre Mannes umsetzt wäre das schon ein großer Schritt nach vorne nachdem was Bush und CO. angerichtet haben.
          "Wenn man sein Wesen betrachtet, ist der Militärdienst in sich eine sehr ehrenvolle, sehr schöne, sehr edle Sache. Der eigentliche Kern der Berufung zum Soldaten ist nichts anderes als die Verteidigung des Guten, der Wahrheit und vor allem jener, die zu Unrecht angegriffen werden." - Johannes Paul II.

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          • #6
            Also Hillary Clinton bezweifle ich, dass sie gewinnt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amerikaner eine Frau an die Spitze wählen.
            Textemitter, powered by C8H10N4O2

            It takes the Power of a Pentium to run Windows, but it took the Power of 3 C-64 to fly to the Moon!

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            • #7
              Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
              Naja, ich fände es durchaus interessant Barack Obama im Amt zu sehen. Gerade weil er doch ein eher unbeschriebenes Blatt ist bzw. noch nicht so lange in der Politik ist, könnte er IMO den USA ganz gut tun - einfach mal die Dinge aus einem neuen Blickwinkel anzugehen.
              Vor allem, da er ja scheinbar seine afrikanischen Wurzeln zu pflegen scheint, dürfte das auch in globalen Maßstäben gut sein, wenn da jemand mit etwas mehr "kosmopolitischer" Einstellung kommt, als der Dorftrottel aus Texas.
              Ich würde es mir irgendwie auch wünschen. Besonders als Zeichen das man Farbige dort wirklich genauso respektiert wie Weiße. Größtenteils ist es ja auch so.

              Allerdings gibt es auch immer noch Nationalisten dort.

              Ich glaube Rice hat das höchste Amt einer Farbigen bis jetzt inne oder?

              Sonst wüßte ich nur noch Powell der General war.

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              • #8
                Ich will Hillary! Und seis auch nur, um Billy Boy als den ersten "First Man" der Geschichte zu erleben. Darf der First Man vom Gesetz her eigentlich einen Ministerposten bekleiden? (Dass Bill das tun würde ist an sich äusserst unwahrscheinlich)

                Hillary dürfte sich schwer tun bei den Hinterwäldlern im Lande, aber Angie hats ja auch geschafft.

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                • #9
                  Es heißt First Gentleman. Und davon gab es schon viele in der Geschichte. Nur in den USA noch nicht.

                  Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
                  Sonst wüßte ich nur noch Powell der General war.
                  Powell war auch Außenminister.

                  Das Amt des US-Außenministers ist das vierthöchste im Staat nach dem Präsidenten, dem Senatsvorsitzenden (Vizepräsident) und dem Sprecher des Repräsentantenhauses (Zumindest wenn man nach der Nachfolge des Präsidenten geht).
                  Einen farbigen Vizepräsidenten gab es noch nicht und auch keinen farbigen Speaker of the House.
                  "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
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                  • #10
                    Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
                    Es heißt First Gentlemen. Und davon gab es schon viele in der Geschichte. Nur in den USA noch nicht.
                    Ersteres wusste ich nicht. Aber bei letzterem war der Bezug auf die USA mehr als offensichtlich

                    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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                    • #11
                      Zitat von Blackpain Beitrag anzeigen
                      Ersteres wusste ich nicht. Aber bei letzterem war der Bezug auf die USA mehr als offensichtlich

                      Die Hoffnung stirbt zuletzt.
                      Ich war mir da eigentlich gar nicht mal so sicher, da viele Präsidenten verwitwet oder wie Buchanan und Cleveland ja nicht einmal verheiratet waren. Aber da hatten sich dann tatsächlich immer weibliche Personen (Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Nichte etc.) um den "weißen Haushalt" gekümmert und nicht etwa mal ein Bruder oder Sohn.

                      Vielleicht wird ja auch Chelsea First Lady. Aber ich glaube kaum, dass die wieder mit einzieht.
                      "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
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                      • #12
                        Klar, es sei Dir selbstverständlich gestattet, einen alleinstehenden Präsidenten zeitgleich als "First Gentleman" zu betrachten. Natürlich wollte ich darauf hinaus, dass der Titel alleine keine politische Macht in sich birgt -> in dem Zusammenhang wäre er der erste "First Gentleman".

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                        • #13
                          Ich räume weder Obama noch Clinton Chancen auf die Präsidentschaft ein.
                          Zunächst mal dürfen sie sich gegenseitig aus dem Rennen werfen. Wenn man die anderen demokratischen Kandidaten mal außen vorlässt - egal ob jetzt Hillary oder Barak das Rennen in den Vorwahlen macht, sie haben schlechte Karten in Präsidentschaftsrennen:

                          Hillary Clinton: Mal abgesehen davon, dass sie eine Frau ist - sie ist eine Clinton. Und als solche für den rechten/konservativen Flügel der US-Wähler das ideale Hassobjekt. Clinton würde es den Republikanern leicht machen ihre Anhänger gegen eine zweite Clinton zu mobilisieren.
                          Sie vertritt manch eine Position die ihrer eigenen Partei nur schwer zu vermitteln ist.
                          Und das mit der häuslichen Gewalt sollte ja bekannt sein.

                          Barak Obama: Erstmal ist er Farbig - was ihm zum Teil Schaden, zum Teil nutzen könnte (auch im republikanischen Wählerklientel).
                          Probleme dürfte ihm aber eines machen: Er ist in weiten Teilen ein ziemlich unbeschriebenes Blatt und hat eher keine klare und bekannte Meinung zu vielen Themenbereichen.
                          Über ein ähnliches Problem ist schon Kerry gestolpert.
                          Sei islamischer Hintergrund wird ihm genauso wenig helfen.
                          Sein politischer Werdegang ist bis dato nicht sonderlich beeindruckend; mit seinen 46 Jahren zähle ich ihn eher für einen ernstzunehmenden Kandidaten für irgendwann jenseits 2008.
                          Ich glaube nicht, dass er gegen Hillary bestehen wird.
                          Lieber als sie wäre er mir aber allemal.

                          Wer immer auf Seiten der Republikaner in das Rennen einsteigen wird - z.B. Sam Brownback, John H. Cox, Rudy Giuliani, Mitt Romney - gegen Obama oder Clinton wären seine Karten auf jeden Fall sehr gut. Deshalb erwarte ich eher einen anderen demokratischen Kandidaten. Mal abwarten.

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                          • #14
                            Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
                            Powell war auch Außenminister.
                            Ok, das stimmt. Hatte ich schon fast vergessen.

                            Das Amt des US-Außenministers ist das vierthöchste im Staat nach dem Präsidenten, dem Senatsvorsitzenden (Vizepräsident) und dem Sprecher des Repräsentantenhauses (Zumindest wenn man nach der Nachfolge des Präsidenten geht).
                            Einen farbigen Vizepräsidenten gab es noch nicht und auch keinen farbigen Speaker of the House.
                            Dann lag ich mit meiner Schätzung ja richtig. Aber gut das Personen wie du noch besser Bescheid wissen.

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                            • #15
                              Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                              Wer immer auf Seiten der Republikaner in das Rennen einsteigen wird - z.B. Sam Brownback, John H. Cox, Rudy Giuliani, Mitt Romney - gegen Obama oder Clinton wären seine Karten auf jeden Fall sehr gut. Deshalb erwarte ich eher einen anderen demokratischen Kandidaten. Mal abwarten.
                              Hat den Rudi angekündigt das er das machen würde? Wenn ja sehe ich für einen Gewinn der Demokraten schwarz.
                              "Wenn man sein Wesen betrachtet, ist der Militärdienst in sich eine sehr ehrenvolle, sehr schöne, sehr edle Sache. Der eigentliche Kern der Berufung zum Soldaten ist nichts anderes als die Verteidigung des Guten, der Wahrheit und vor allem jener, die zu Unrecht angegriffen werden." - Johannes Paul II.

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