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Der Multi-Kulti-Irrtum

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    #16
    Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
    Eher weil sie Angst haben und an einen Schutz zweifeln. Praktisch ist es ja auch so. Die Täter werden im nachhinein bestraft. Dann ist es aber schon geschehen. Dadurch das es nicht weniger solcher Fälle werden, kann man davon ausgehen, dass es keine wirksame Prävention gibt.
    Wir haben seit ein paar wenigen Jahren (glaub 2? ) ein Gesetz, wo die Ehepartner, die Täter werden könnten, von der Polizei entfernt werden können, bevor eine Tat geschieht. Der zurückbleibende Partner hat dann die Möglichkeit, geschützt zu packen und zu verschwinden oder Strafantrag zu stellen... Die Bevölkerung hat die Pflicht, dies zu melden, wird bekannt, dass man nicht gemeldet hat, kann es zur Busse kommen... Oder so ähnlich, ich raff das ganze noch nicht so, Tatsache ist, dass es offenbar wirklich was nützt...

    Sehr oft zumindest. Und weil die ganze Familie beteiligt ist und sie es auf nur eine Person abwälzen. Wenn der Vater einen Ehrenmord geplant hat, muß meistens der jüngste Sohn dafür herhalten. Und wenn sie noch mehr Töchter haben, kann es gut sein das sowas wieder passiert.
    da wird geprüft, ob die Töchter in Schutzgewahrsam genommen werden und Fremdplaziert werden.
    Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
    Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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      #17
      Naja, aber wenn die Schuld auf einen geladen wird, dann ist er (offiziell) der Schuldige und die Justiz hat keinen Grund gegen die ganze Familie vorzugehen.

      Und oftmals wird präventiv eben nichts unternommen. Das sieht man auch an zahlreichen Fällen des Kindermißbrauchs und Verwahrlosungen dieser in Deutschland.

      Auch gibt es noch Gewalt in der Ehe/Familie in deutschen Familien.

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        #18
        Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
        Naja, aber wenn die Schuld auf einen geladen wird, dann ist er (offiziell) der Schuldige und die Justiz hat keinen Grund gegen die ganze Familie vorzugehen.

        Und oftmals wird präventiv eben nichts unternommen. Das sieht man auch an zahlreichen Fällen des Kindermißbrauchs und Verwahrlosungen dieser in Deutschland.

        Auch gibt es noch Gewalt in der Ehe/Familie in deutschen Familien.
        Wegen der erschreckenden Todesfälle war unsere Justiz ziemlich schnell, für einmal und hat da neue Gesetze erlassen und der Polizei die Möglichkeit eingeräumt, die sie hat um vorher einzugreifen... Zum Schutz der Opfer
        Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
        Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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          #19
          Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
          Mir ging es nur darum, dass deine Aussage den Tenor hat, als wenn das Gesetz immer auf der richtigen Seite wäre. Und subjektive Empfindungen/Hinterfragungen keinen Stellenwert hätten.
          Es ging nicht um richtig oder falsch, sondern darum wonach ein Rechtsstaat, ein Gericht zu handeln hat und wonach nicht. Und das ist eben nicht die subjektive Meinung, sondern objektiv festgelegte Grundsätze (Gesetze).
          Denn orientiert sich das Gericht subjektiv ist die Grundlage unseres Staats schnell gefährdet. Die subjektive, sogar die öffentliche Meinung muss nämlich nicht immer konform sein mit dem, was z.B. in den Menschenrechten steht. Das sieht man oft an manchen Forderungen, in denen ein härteres Vorgehen des Staats verlangt wird.
          Ist die subjektive Meinung allerdings so dominant, richtig, mit unseren demokratischen, menschenachtenden Werten vereinbar und wichtig, wird sie auf kurz oder lang vom Parlament in einem Gesetz Platz finden.

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            #20
            Zitat von Gabriela Beitrag anzeigen
            Wegen der erschreckenden Todesfälle war unsere Justiz ziemlich schnell, für einmal und hat da neue Gesetze erlassen und der Polizei die Möglichkeit eingeräumt, die sie hat um vorher einzugreifen... Zum Schutz der Opfer
            Naja. Hier tut sich aber nicht viel. Und was nützt die Polizei wenn diese keine Meldungen/Anzeigen bekommen. Sei es von Behörden oder Nachbarn die wegschauen.

            Zitat von Newman
            Ist die subjektive Meinung allerdings so dominant, richtig, mit unseren demokratischen, menschenachtenden Werten vereinbar und wichtig, wird sie auf kurz oder lang vom Parlament in einem Gesetz Platz finden.
            Das meinte ich ja. Oder umgekehrt - das fragwürdige Gesetze vielleicht entfernt oder umformuliert werden.

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              #21
              Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
              Das meinte ich ja. Oder umgekehrt - das fragwürdige Gesetze vielleicht entfernt oder umformuliert werden.
              Gut
              Ich bezog mich nur auf die Auslegung der Sharia (?) durch eine Richterin und fragte mich wie so etwas juristisch überhaupt möglich ist. Denn theoretisch dürfte in einem Rechtsstaat ein Gericht doch nur nach GG und Bundes bzw. Landesgesetzen entscheiden. Lediglich die Höhe der z.B. Strafen sind nach kulturellem (islamischem) Hintergrund zu betrachten.

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                #22
                Die Sharia darf hier im Lande genauso wenig beachtet werden wie der kulturelle Hintergrund.

                Egal ob Deutscher, Afrikaner, Araber, Türke oder Chinese - Mord bleibt Mord!!!

                Und die Höhe der Strafe darf nicht nach Herkunft unterschiedlich sein. Angeblich gibt es da in Amerika ja noch deutlichere Unterschiede. Also mehr schwarze Todeskandidaten und Vollstreckungen.

                Aber die türkische Menschenrechtlerin bemängelt ja genau das Gegenteil(Moslems werden zu milde bestraft). Vielleicht haben wir beide auch aneinander vorbei geredet.

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                  #23
                  Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                  Aber die türkische Menschenrechtlerin bemängelt ja genau das Gegenteil. Vielleicht haben wir beide auch aneinander vorbei geredet.
                  Das Missverständnis bestand wohl darin, dass ich mich nicht auf irgendeine Menschenrechtlerin bezog, sondern allgemein auf den abgelehnten Scheidungsfall.

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                    #24
                    Welchen Scheidungsfall? Habe eben nochmal in den Bericht von Gabriela reingeguckt. Nichts darüber gefunden...

                    Ansonsten zitiere ich mal

                    Zitat von Sether
                    Ein Teil von Literatur, Lehre und Rechtsprechung steht auf dem Standpunkt, dass eine Bewertung der Tat immer vor dem eigenen (unserem) Kulturellen Hintergrund erfolgen müsse und sich der Täter auch an diesem zu orientieren hat - er lebt in UNSERER Wertegemeinschaft und "hat" sich foglich auch zu assimilieren. Ihm muss sozusagen "klar sein", dass in Deutschland "Ehrenmorde" etc eben NICHT gewohnheitsrechtlich toleriert werden. Insofern darf der Kulturelle Hintergrund keinen Unterschied machen im Urteil.
                    Und genau das befürworte ich auch. So sollte es sein.

                    Es soll zwar bei jeden Einzelfall der Hintergrund der Tat geprüft werden, aber nicht der unbedingt der kulturelle.

                    Eine Frau welche in Notwehr ihren Mann tötet, sollte unabhängig der Religion und Kultur so betrachtet werden.

                    Wenn eine Familie eine Ehrenmord plant dann bleibt es ein Mord weil er geplant wurde.

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                      #25
                      Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                      Welchen Scheidungsfall? Habe eben nochmal in den Bericht von Grabiela reingeguckt. Nichts darüber gefunden...
                      Vor kurzem gab es einen Fall, in dem eine einen Marokkaner geheiratet hat, der sie daraufhin schlug. Sie ist vors Gericht und wollte eine sofortige Scheidung (anstelle des einjährigen Trennungsjahrs). Voraussetzung hierfür ist eben z.B. eine gewalttätige Misshandlung, die in diesem Fall wohl vorlag. Aber die Richterin entschied mit einem Verweis auf den Koran dagegen, da es im Islam üblich sei, dass der Mann die Frau züchtige.
                      Ist vor kurzem durch die Medien gegangen, und hat daher recht gut gepasst im Zusammenhang "falsche Toleranz".
                      Allerdings ware meine Aussagen glaube ich recht allgemein und nicht auf einen einzelnen Fall zugemünzt und daher im Zusammenhang mit Ehrenmorden ebenso gütlig.

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                        #26
                        Zitat von newman Beitrag anzeigen
                        Vor kurzem gab es einen Fall, in dem eine einen Marokkaner geheiratet hat, der sie daraufhin schlug. Sie ist vors Gericht und wollte eine sofortige Scheidung (anstelle des einjährigen Trennungsjahrs). Voraussetzung hierfür ist eben z.B. eine gewalttätige Misshandlung, die in diesem Fall wohl vorlag. Aber die Richterin entschied mit einem Verweis auf den Koran dagegen, da es im Islam üblich sei, dass der Mann die Frau züchtige.
                        Ist vor kurzem durch die Medien gegangen, und hat daher recht gut gepasst im Zusammenhang "falsche Toleranz".
                        Davon hatte ich noch gar nichts gehört. Ist ja nen Hammer!

                        Eindeutiges Fehlurteil...

                        Allerdings ware meine Aussagen glaube ich recht allgemein und nicht auf einen einzelnen Fall zugemünzt und daher im Zusammenhang mit Ehrenmorden ebenso gütlig.
                        Du sagtest u.a. das der kulturelle Hintergrund für das Strafmaß berücksichtigt werden soll. Und ich das Gegenteil.

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                          #27
                          Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                          Du sagtest u.a. das der kulturelle Hintergrund für das Strafmaß berücksichtigt werden soll. Und ich das Gegenteil.
                          Ich sagte so viel wie:
                          Die Urteilsfällung ist von den Gesetzen strikt festgelegt. Das Strafmaß dagegen kann vom subjektiven Einschätzen der Richter abhängen.
                          Das ist daher gut so, da es Fälle gibt, in denen jemand nach dem Gesetz verurteilt werden muss, nach menschlichem Ermessen aber nachvollziehbar gehandelt hat. Z.B. der Folterfall, in welchem der Polizist ein Kinderleben retten wollte und daher beim Verhör dem Verhörten drohte. Hierbei wurde eine ungewöhnlich niedrige Strafe gegen den Polizisten verhängt, da er zwar vor dem Gesetz zu 100% schuldig ist und eine Strafe für sein Fehlverhalten bekommen musste, nach menschlichem Ermessen allerdings nur ein Menschenleben retten wollte.

                          Beim Strafmaß kommt es vor allem auf die Motive und Umstände an. Kultureller Hintergrund spielt bei Ehrenmord imho zu 0% eine Bedeutung. Allerdings kann er bei kleineren Fällen unter Umständen einfließen. Z.B. wenn es darum geht ob etwas als Beleidigung ausgelegt werden kann oder nicht, oder wenn bestimmte Gegenstände eine religiöse oder kulturelle Bedeutung haben, die über den eigentlichen Wert hinausgehen usw.

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                            #28
                            Ok. So ist das alles deutlicher.

                            Dann stimme ich dir sogar zu!

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                              #29
                              Froh

                              Dass bin ich,weil ich in Holland lebe,wo es gar keine Multi-Kulti problemen gibt.
                              *Wacht auf*
                              Und die Diskussion war?

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                                #30
                                Zitat von ganzIrr Beitrag anzeigen
                                Dass bin ich,weil ich in Holland lebe,wo es gar keine Multi-Kulti problemen gibt.
                                *Wacht auf*
                                Und die Diskussion war?
                                Wurde in Holland nicht vor ein paar Jahren ein Rechtspopulist wegen seiner Zuwanderungskritischen Aussagen erschossen, oder wars wegen Umweltschutz?
                                Aber so ganz verstehe ich nicht, was du meinst.

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