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Sarkozy beleidigt Afrikaner

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  • Sarkozy beleidigt Afrikaner

    taz, die tageszeitung

    Tja, so ist das, wenn man einen Nationalisten und Trottel zum Präsidenten der "Grande Nation" macht. Solche Äußerungen von einem franzöischen Präsidenten sind einfach mehr als peinlich, nicht nur für Frankreich, sondern für ganz Europa.
    Möp!

  • #2
    Die Aussagen stehen in der typischen französichen Kolonialtadition der angenommenen mission civilisatrice.

    Erinnert auch ein bisschen an den guten Lübke("Liebe Neger"), nur das es halt in diesem Fall voller Absicht vorgetragen wurde.

    Nicht sehr konstruktiv der Mann.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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    • #3
      "Ich möchte mich an alle Afrikaner wenden, die so unterschiedlich sind", sagte Sarkozy, "vor allem an die Jungen, die ihr euch so sehr bekämpft und oft so gehasst habt und die ihr euch manchmal immer noch bekämpft und hasst."
      So weit von der Realität entfernt ist das doch gar nicht.
      Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

      - Florance Ambrose

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      • #4
        Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
        So weit von der Realität entfernt ist das doch gar nicht.
        Lies mal weiter, dann sollte klar sein, dass Sarkozy übelst rassistische Sprüche abgelassen hat. Aber das war ja, wenn man sein Verhalten gegen über den Einwohnern der Banlieus gesehen hat, zu erwarten.
        Resistance is fertile
        Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
        The only general I like is called strike

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        • #5
          Meine Güte! Ich habe bei Sarkozy das Gefühl, dass alles was er tut blinder Aktionismus ist. Einfach etwas machen, aber keine Ahnung warum und wohin das führt, Hauptsache man landet in der Zeitung.
          This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
          "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
          Yossarian Lives!

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          • #6
            Nun, es gibt ja auch in diesem Forum einen Thread, in dem viele User behaupteten, es ginge Afrika besser, wenn es noch vom "weißen Mann" regiert werden würde. Ich möchte diesen Thread jetzt natürlich nicht weiter werten, man mag sich denken, was ich davon halte.
            Solch gedanklicher Unsinn ist eben noch weit verbreitet.
            Republicans hate ducklings!

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            • #7
              Also recht hat er ja irgendwie...

              Ohne eine Kolonisation würden die da ja heute noch mit Speeren jagen und auf Bäumen leben.

              Und würds da fortschritt geben würde es auch kein 3te Weltland sein, sondern so aussehen wie Europa.

              Und mit dem Bürgerkrieg da hat er ja auch recht! Die sind halt noch in der Phase wo sie wenn ihnen was nicht passt mit nem Knüppel aufnander losgehen.

              Das ist von ihm keine rechte äußerung ich denke er hat einfach den Mut gehabt die wahrheit zu sagen was eh jeder denkt.

              Außerdem: Wär Afrika eine Kolonie würds da Wohngeld geben usw... da würd die Armut weg sein.

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              • #8
                Wenn viele Menschen so denken finde ich das wirklich traurig.
                Wie Endar schon sagte, ist es einfach Unsinn sowas zu behaupten.

                Natürlich ist es irgendwo bezeichnend wenn sich sehr arme Länder wie Äthopien mit anderen bekriegen. Aber das ist kein Grund den Afrikanern nicht zu helfen. Das ist auch kein Grund wieder Kolonialzeiten einzufordern.

                Sarkozy scheint wohl kein Interesse daran zu haben Afrika wirklich zu helfen.

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                • #9
                  Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                  Ohne eine Kolonisation würden die da ja heute noch mit Speeren jagen und auf Bäumen leben.
                  Wenn du keine Ahnung von afrikanischer Geschichte hast, lass es doch einfach bleiben. So kommt bei dir nur übler Rassismus raus.
                  Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                  Und würds da fortschritt geben würde es auch kein 3te Weltland sein, sondern so aussehen wie Europa.
                  Die Frage ist doch genau, warum Afrika heute so ist, wie es ist. Das hat eine Menge mit dem Kolonialismus zu tun, was übrigens auch für sehr viele Bürgerkriege gilt.
                  Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                  Außerdem: Wär Afrika eine Kolonie würds da Wohngeld geben usw... da würd die Armut weg sein.
                  Als der Grossteil Afrikas noch Kolonie war, gab es auch kein Wohngeld für Afrikaner, sondern Sklaverei, Konzentrationslager (die ersten deutschen Konzentrationslager gab es in Deutschsüdwestafrika), übelste Ausbeutung und bitterste Armut. Die gesamte koloniale Infrastruktur war auf die optimale Ausbeutung ausgelegt - d.h. darauf, möglichst viel Ressourcen aus Afrika herauszubekommen (dabei waren die einzelnen Kolonialmächte nicht gleich erfolgreich, die deutschen Kolonien waren überwiegend ökonomische Fehlschläge).

                  Die gilt übrigens auch für heutige Kolonien westlicher Grossmächte, in denen es in der Regel auch bittere Armut gibt, z.B. Afghanistan, Irak, Kosovo, Bosnien.
                  Resistance is fertile
                  Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
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                  • #10
                    Na was soll Sarko denn machen? Er muss die Interessieren seiner Wähler bedienen, die kamen auch aus Gruppen wo sowas toll ankommt. Afrika ist eh super für sowas. Was sollen die schon dagegen tun?

                    Win Win Situation für Sarkozy.
                    Eine Erinnerung ihres Atlantisbeauftragten:
                    Antiker,Galaxie,Hive

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                    • #11
                      Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                      Also recht hat er ja irgendwie...

                      Ohne eine Kolonisation würden die da ja heute noch mit Speeren jagen und auf Bäumen leben.

                      Und würds da fortschritt geben würde es auch kein 3te Weltland sein, sondern so aussehen wie Europa.

                      Und mit dem Bürgerkrieg da hat er ja auch recht! Die sind halt noch in der Phase wo sie wenn ihnen was nicht passt mit nem Knüppel aufnander losgehen.

                      Das ist von ihm keine rechte äußerung ich denke er hat einfach den Mut gehabt die wahrheit zu sagen was eh jeder denkt.

                      Außerdem: Wär Afrika eine Kolonie würds da Wohngeld geben usw... da würd die Armut weg sein.
                      Ich hatte es an anderer Stelle bereits erwähnt: Wie schön, dass du noch an Märchen glaubst.
                      Oder um es mit Dieter Nuhr zu sagen:

                      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten"
                      Möp!

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                      • #12
                        Zitat von max Beitrag anzeigen
                        Die gilt übrigens auch für heutige Kolonien westlicher Grossmächte, in denen es in der Regel auch bittere Armut gibt, z.B. Afghanistan, Irak, Kosovo, Bosnien.
                        Das ist doch neokommunistisches Geschwätz mit Ausnahme Irak was willst du in Afghanistan, Kosovo und Bosnien schon ausbeuten, du glaubst doch nicht ehrlich das die daran beteiligten Staaten mit Gewinn aus der Sache gehen .

                        Das der Irak mit wirtschaftlicher Intention erobert wurde sehe Ich ja auch so, aber Kosovo, Bosnien und Afghanistan, neee ned wirklich da übertreibst maßlos.

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                        • #13
                          Zitat von Kaputter Beitrag anzeigen
                          Das ist doch neokommunistisches Geschwätz mit Ausnahme Irak was willst du in Afghanistan, Kosovo und Bosnien schon ausbeuten, du glaubst doch nicht ehrlich das die daran beteiligten Staaten mit Gewinn aus der Sache gehen .
                          Ob eine Kolonialmacht aus einer Kolonie Gewinn schlagen kann bzw. ob ökonomische Gründe ausschlaggebend waren, dass diese Kolonie erobert wurde, ist nicht relevant, wenn man sich frägt, ob etwas eine Kolonie oder nicht ist.

                          Es gibt zahlreiche historische Beispiele von Kolonien, die keinerlei ökonomischen Wert besassen und deren Unterhalt ein reines Minusgeschäft war. Diese Kolonien hatten dann entweder militärischen Wert, wurden aus irgendwelchen strategischen Gründen besetzt oder waren reine Prestigeobjekte. Es gibt noch diverse andere Gründe. Heute geht es in der Regel um die Ansicht, dass man politisch nur dann Einfluss hätte, wenn man in möglichst vielen Regionen der Welt Militär stationiert hat.

                          Es ging mir aber eigentlich um folgende Aussage: Nic behauptete, dass wenn Afrika eine Kolonie wäre, es den Leuten dort besser gehen würde, weil sie Sozialleistungen von der Kolonialmacht beziehen würden. Das ist einfach falsch, weil Kolonialmächte die Menschen in den Kolonie nie als gleichberechtigte Bürger anerkannt haben, sondern immer irgendwelche juristischen Tricks benutzt haben, um den dortigen Menschen gleiche Rechte zu verweigern. Das gilt sowohl für die Kolonien der Zeit bis ca. 1960, als auch die neuen Kolonien.
                          Resistance is fertile
                          Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                          The only general I like is called strike

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                          • #14
                            Ich hab hier ja wohl die Größte Ahnung!

                            Ganz ehrlich

                            Afrika um 1800? Oder so Wandervöler usw
                            Europa um 1800? Irgendwie schon leicht Fortschrittlich mit Staat und so

                            Afrika heute: Immernoch Wandervölker, geändert hat sich vergleichbar wenig
                            Europa heude "Hightech"


                            Die Afrikaner haben eben keine Forschung betriben und fanden das die sich nicht weiterentwickeln mussten.

                            Und heude dreschen sie mit alten AKs und russischen Schützenpanzern ausm kalten krieg aufnander ein weil da irgendein Diktator sitzt der sich ganz lustig findet und sein Volk folgt ihm weil es eher ungebildet ist und dann gibts ersma Krieg.

                            Das wird dann auf die Europäer geschoben mit böse böse Kolonialmächte (wobei deutschland eh nur soche 0-8-15 Kolonien irgenwo a mRand hatte) usw weil es ja sonst keinen Sündenbock gibt!

                            Ich sag jetzt einfach mal das wort das es nicht daran liegt das die Menschen "schwarz" (uaaah böses wort rassistisch) liegt, da man ja auch in deutschland schwarze Menschen hat die genauso leben wie jeder andere Mensch auch sondern es liegt "wörtlich " daran das dieser ganze Kontinent voll fürn Arsch ist weil es da keine Bildung gibt und Bürgerkireg Hungersnöte usw.
                            Da würd jeder weiße der da aufwächst auch so enden.


                            So und das ist nicht rassistisch es ist einfach wie es ist.


                            Wer hat denn hier die große Ahnung und meint "Es liegt alles an den Europäern weil wir ja so böse sind und imperialistisch und zivilisation haben

                            @max: Ja wir beuten diese Länder aus.
                            Wir zahlen millonen an entwicklungshilfe und Militärkosten nur um den Sand zu klauen und in unsere baumärkte zu tragen.
                            Das ist echt schon wieder was was leute nervt, mit solchen behauptungen an die Welt zu treten!

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                            • #15
                              Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                              Afrika um 1800? Oder so Wandervöler usw
                              Wandervölker? Du hast also keinerlei Ahnung von afrikanischer Geschichte. Lass es also einfach, das ist einfach Blödsinn.

                              Genauso wie diese Behauptung:
                              Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                              Afrika heute: Immernoch Wandervölker, geändert hat sich vergleichbar wenig
                              Du solltest dich a) mit der Geschichte Afrikas beschäftigen und b) mit der heutigen Realität Afrikas. Von beiden hast du KEINEN HAUCH einer Ahnung.

                              Selbst deine Beschreibung der Geschichte Europas ist absurd. "Europa um 1800? Leicht fortschrittlich mit Staat und so"!? Was soll das denn bedeuten? Staaten gibt es in Europa schon sehr, sehr viel länger - in Afrika sind die ersten Hochkulturen aber sehr viel älter als die europäischen. Die ägyptischen Hochkulturen sollten eigentlich auch dir ein Begriff sein - wenn du in der Schule etwas aufgepasst hast. Da sollte es auch klar sein, dass es damals in Ägypten schon einen Staat gab, als es in Europa noch nicht einmal etwas ähnliches gab.
                              Zitat von Nic Beitrag anzeigen
                              Wir zahlen millonen an entwicklungshilfe und Militärkosten nur um den Sand zu klauen und in unsere baumärkte zu tragen.
                              Real fliesst laufend Kapital in den Westen. Die Entwicklungshilfe ist im Vergleich zu den Gewinntransfers, Handelsprofiten und Zinsen ein Tropfen auf dem heissen Stein.
                              Resistance is fertile
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