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Wird Rußland eine Gefahr für die Welt?

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  • Wird Rußland eine Gefahr für die Welt?

    Russland wird immer dreister. Nicht nur das sie weiter den Krieg in der Ostukraine unterstützen. Jetzt verlangen sie noch eine Entschuldigung und Schadenersatz für die Wirtschaftssanktionen.

    Das ist doch an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.

    Das Schlimmste ist aber das Putin und sein Assad gezielt Krankenhäuser bombardieren lässt.
    Da wird ganz klar gegen die Genfer Konvention verstoßen.

    Und mit ihrem Veto Recht machen sie den UNO-Sicherheitsrat mundtot. Nach meiner Meinung haben sie ihr Veto Recht schon lange erwirkt.

    Ich glaube wenn ich Obama wäre, hätten wir schon den dritten Weltkrieg.

    Denn ich würde jedes Kampfflugzeug über Aleppo sofort abschießen lassen. Was dann wohl einer Kriegserklärung an Russland gleichkäme.

    Allerdings traue ich Putin nicht zu es zum Äußeresten kommen zu lassen, weil das seine eigene Vernichtung wäre.

    Aber "zum Glück" kann ich wie Jeder hier nur ohnmächtig in den Nachrichten die nächsten Horrormeldungen über Aleppo anschauen.
    Russland und Putin machen mit der Welt was sie wollen und Niemand wagt sich ihnen in den Weg stellen.
    Gruß,
    Richard
    Zuletzt geändert von Comander1956; 04.10.2016, 18:51.

  • #2
    Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
    Ich glaube wenn ich Obama wäre, hätten wir schon den dritten Weltkrieg.

    Denn ich würde jedes Kampfflugzeug über Aleppo sofort abschießen lassen. Was dann wohl einer Kriegserklärung an Russland gleichkäme.
    Dann sind wir froh, dass du nicht Obama bist.

    Du darfst mich jetzt als gutmenschlichen Putinfreund beschimpfen wenn du magst.
    Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

    "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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    • #3
      Nein deine Meinung ist vollkommen korrekt. Und rational gesehen gibt es auch keine Alternative.
      Aber sicher werden hier auch Putin Freunde antworten. Ich zitiere Gerhard Schröder, nannte seinen Freund Putin "einen lupenreinen Demokraten".
      Gruß,
      Richard

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      • #4
        Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
        Aber sicher werden hier auch Putin Freunde antworten. Ich zitiere Gerhard Schröder, nannte seinen Freund Putin "einen lupenreinen Demokraten".
        Nein, solche Leute gibt's hier nicht.
        Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

        "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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        • #5
          Es hilft ab ungemein, die Scheuklappen abzunehmen, dann sieht man nämlich, dass es mit lupenreinen Demokraten in den USA auch nicht besser bestellt ist.
          Was Kriegsverbrechen usw. angeht, stehen die Amerikaner nicht besser da als die Russen.
          Zuletzt geändert von Mondkalb; 05.10.2016, 12:09.
          "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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          • #6
            Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
            Und mit ihrem Veto Recht machen sie den UNO-Sicherheitsrat mundtot. Nach meiner Meinung haben sie ihr Veto Recht schon lange erwirkt.
            Man korrigiere mich, aber das kommt mir sehr vertraut vor:
            Im kalten Krieg war das doch "Standard", dass jeder Vorschlag der USA im UNO-Sicherheitsrat per Veto von Russland gestoppt wurde.
            Im Gegenzug wurde jeder Vorschlag Russlands im UNO-Sicherheitsrat per Veto von der USA gestoppt wurde. (beides etwas überspitzt formuliert)

            Siehe auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sicher...ationen#Kritik

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            • #7
              Whataboutism macht die Sache jetzt aber auch nicht wirklich viel besser.

              Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
              Russland wird immer dreister. Nicht nur das sie weiter den Krieg in der Ostukraine unterstützen. Jetzt verlangen sie noch eine Entschuldigung und Schadenersatz für die Wirtschaftssanktionen.

              Das ist doch an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.
              Das ist sowieso nicht ernst gemeint. Das sind unerfüllbare Bedingungen mit den denen sich jede weitere Diskussion erübrigt und das wissen die Russen auch. Es geht dabei wohl eher darum, die Bunkermentalität in der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Im russischen Fernsehen wird nicht umsonst gerade berichtet, dass die USA einen Atomkrieg planen, es glücklicherweise aber genug Bunker für ganz Moskau gäbe. So lassen sich dann weitere Sozialkürzungen leichter ertragen und parallel wird der Sicherheitsapparat massiv ausgebaut, etwa mit dem neuen Ministerium für Staatssicherheit (effektiv der alte KGB), das laut russischen Medien kommen soll.

              Aber "zum Glück" kann ich wie Jeder hier nur ohnmächtig in den Nachrichten die nächsten Horrormeldungen über Aleppo anschauen.
              Russland und Putin machen mit der Welt was sie wollen und Niemand wagt sich ihnen in den Weg stellen.
              Die USA haben keine Strategie für Syrien und hatten auch nie eine. Deshalb ist auch in den Jahren vor dem russischen Eingreifen nichts passiert, als man noch alles hätte machen können. Man weiß schlicht und ergreifend einfach nicht was man machen soll, unterstützt halbherzig ein paar Oppositionelle und denkt ansonsten hauptsächlich darüber nach, wie man sich in den Medien besonders gut verkauft.

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              • #8
                Du hast vollkommen Recht. Jahrelang haben die USA, aber auch Europa dem Sytienkrieg tatenlos zugeschaut.
                Mir geht es hauptsächlich um die Menschen, die kaum noch in ihrem Land leben können.

                Glauben etwa russische Bürger sie könnten einen Atomkrieg im Bunker überleben? Da müssten sie aber ziemlich naiv sein.

                Noch immer gilt, wer Zuerst schießt stirbt als Zweiter.
                Gruß,
                Richard

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                • #9
                  Russland ist in erster Linie eine Gefahr für sich Selber

                  Was wir momentan erleben ist das alte Propagandaspiel. Wirtschaft etc gehen den Bach runter, also muss man dem Volk dem Feind im Äußeren vorspielen.

                  Weiterhin möchte man gerne Weltmacht spielen hängt aber auf Schwellenlandniveau rum. Was macht man, man spielt etwa Krieg in Syrien damit man Außenpolitisch Wahrgenommen wird.

                  Und wenn alle Stricke reißen erwähnt man seine Atomwaffen.

                  Bringen wird das alles nix, pech für die Syrer

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                  • #10
                    Glauben etwa russische Bürger sie könnten einen Atomkrieg im Bunker überleben? Da müssten sie aber ziemlich naiv sein.

                    Eigentlich nicht. Wenn man nicht gerade 500 MEter um Ground Zero ist, sind die Chancen in einem Bunker zu überleben recht gut.

                    Die Meisten Effekte entstehen durch Druckwellen und Splitterwirkungen die umgeht man in einem Bunker recht gut.


                    Der Zivilschutz wurde im Westen gerne mal aufgegeben aus Kostengründen, und dann erzählt man eben auch mal gerne das eh "Alle" Sterben.

                    Diese Einstellung stimmt aber nur bedingt, vor allem wenn man bedenkt das man die meisten Falloutoten gering halten könnte.

                    Die Schweizer sind da ein Land was eine Funktionsfähiges Konzept aufgebaut hat.

                    http://www.homelandcivildefense.org/s141p1461.htm

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                    • #11
                      Zitat von Comander1956 Beitrag anzeigen
                      Glauben etwa russische Bürger sie könnten einen Atomkrieg im Bunker überleben? Da müssten sie aber ziemlich naiv sein.
                      Die meisten Russen werden kaum erwarten, dass morgen der dritte Weltkrieg ausbricht und sich dann auch nicht im Detail mit sowas beschäftigen. Mit welcher Wahrscheinlichkeit man das dann tatsächlich überlebt, spielt daher keine so große Rolle. Es geht nur darum, dass Russland bedroht wird, Onkel Putin das aber im Griff hat. Die Art der Bedrohung wird dann immer der jeweiligen Situation angepasst, das soll ja schließich auch nicht langweilig werden. Und diese Propaganda trifft eben durchaus auf fruchtbaren Boden, auch weil die Russen den Verlust ihres Imperiums bisher nicht verkraftet haben und sich daher als Opfer fühlen.

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                      • #12
                        Ich persönlich mache mir eher Sorgen bezüglich der generellen politischen Lage bzw Konstellationen.
                        Putins Art, seinem Volk die Rolle des starken Mannes und Führers einer großen Nation vorzuspielen, ist da nur das eine.
                        Wie wird das erst, wenn sein Gegenüber ein Donald Trump ist?
                        Der mit Starke-Mann-Parolen gerade Wahlkampf führt und in den USA den Leuten ein ähnlich geartetes Bild vorgaukelt ("Make America great again!")

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                        • #13
                          Diese Russenstigmatiserung kann ich nicht nachvollziehen

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                          • #14
                            Eine IMHO ganz vernünftige Einschätzung, worum es Putin geht. Das Video ist zwar von Ende 2014, grundsätzlich geändert hat sich seitdem natürlich aber nichts:

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                            • #15
                              Putin geht es darum wieder ein änlich großes Reich , wie die damalige Sowietunion aufzubauen. Er will vorallem Russland wieder als Weltmacht etablieren.
                              Gefährlich wird es für die Welt, wenn er tatsächlich Atomraketen an die Grenzen zu Europa stationiert. Und ein absolutes No Go, eine Wiedereröffnung der Stützpunkte auf Cuba.
                              Das werden die USA auf keinen Fall akzeptieren.
                              Insofern ist die Kriegsgefahr zwischen USA und Russland, seit der Cuba Krise noch nie so groß gewesen.
                              Ich glaube zwar nicht, dass Putin einen Atomkrieg riskieren will. Aber ab einem bestimmten Punkt setzt quasi ein Automatismus ein, der dann noch kaum zu stoppen sein wird.
                              Gruß,
                              Richard

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