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Linksradikaler Mob verwüstet Hamburg

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  • Linksradikaler Mob verwüstet Hamburg

    Ich nehme an, die Forengemeinde hat die Medienberichte der letzte Tage über den G20-Gipfel und die Proteste und Randale in Hamburg verfolgt. Obwohl man entsprechendes von vorherigen Gipfeln ja leider schon zu genüge kennt, bin ich doch relativ entsetzt darüber, wie diese linksextremistischen Neandertaler dort ihre "Globalisierungskritik" bzw. "Kapitalismuskritik" dadurch zum Ausdruck bringen, indem sie plündernd und brandschatzend (diese Formulierung ist ja leider keine Übertreibung!) ganze Straßenzüge zu verwüsten. Abgesehen davon, dass ein Großteil dieser freundliche Gesellen wahrscheinlich nicht einmal in der Lage ist, weder "Globalisierung", noch "Kapitalismus" auch nur zu definieren, geschweige denn funktionierende und durchdachte Alternative zu formulieren, gibt es hier zwei Dinge, die mir besonders sauer aufstoßen:

    1. Die vermeintlich fehlerhafte Polizeistrategie bei der Auflösung der Demo mit dem freundlichen Namen "welcome to hell" wird doch selbst von manch gemäßigten Kommentatoren ernsthaft als Rechtfertigung dafür benutzt, dass die Linksradikalen über Nacht für bürgerkriegsartige Zustände sorgen.

    2. Die ganze Krawallerei hat nicht nur nichts mir Kritik zu tun, sie verhindert diese an sich notwendige Kritk und - noch viel wichtiger - eine Diskussion über Alternativen. Insofern ist das "Wirken" das des schwarzen Blocks in einer extremen Form symbolisch für dafür, dass die deutsche (und europäische) Linke nichts mehr auf die Reihe kriegt: Es wird nur rumgeplärrt, dass das, was die anderen (lies: Neoliberalen) machen, scheiße ist, aber über einen ernsthaften Alternativvorschlag macht sich kaum jemand Gedanken. Es geht nur um's verhindern.

    Jedenfalls sollte man diese Gipfel doch in Zukunft einfach bei der UN in New York abhalten, anstatt alle Jahre wieder eine andere Stadt zum Zielobjekt für linke Terroristen zu machen.
    Zuletzt geändert von SF-Junky; 08.07.2017, 22:28.
    "The only thing we have to fear is fear itself!"

  • #2
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Jedenfalls sollte man diese Gipfel doch in Zukunft einfach bei der UN in New York abhalten, anstatt alle Jahre wieder eine andere Stadt zum Zielobjekt für linke Terroristen zu machen.
    Ich finde allerdings, dass man die G20 scharf von der UN trennen sollte. Das ist nicht das selbe und der Eindruck die Vereine gehörten eng zusammen sollte vermieden werden.
    Gegen New York spricht auch noch, dass das dem Donald ihm sein Wohnzimmer ist und ne Trumpelahfte Inszenierung der Veranstaltung sicher nicht zu einer Deaskalierung beigetragen hätte. Überhaupt: Wenn man nicht annimmt, dass New York seit den Ereignissen aus Avengers immer noch in Schutt und Asche liegt, macht der feste Tagungsort doch wenig Sinn. Du sagst jetzt würde alljährlich eine andere Stadt zum Ziel linker Terroristen, warum sollte New York diese Bürde alljährlich tragen und was wäre dadurch gewonnen?
    Übrigens hat eine enge Freundin von mir gerade einen Geflüchteten aus Syrien geehelicht und sie filltern zur Zeit in Hamburg. Ich werde mich nach deren Rückkehr mal informieren ob Hamburg tatsächlich verwüstet wurde und ob die Zustände denen im Bürgerkrieg echt ähnlich sind. Auf jeden Fall finde ich es gut, dass du die Stellen kenntlich gemacht, an denen du nicht übertreibst.

    Und ja du hast Recht Gewalt ist scheiße und jedem der ernsthaft Kritik an G20 üben will, wird durch die Gewaltakte geschadet. Oh und ja manche Journalisten haben die Vorgänge bescheiden dargestellt.
    War da jetzt irgendwas Überraschendes dabei?

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    • #3
      @ SF- Junky: Diesem Beitrag kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen und zustimmen.

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      • #4
        Rechts, Links, Radikal - alles gleich scheiße. Festgefahrene, vorgekaute politische Richtungen und Ideologien und ihre betriebsblinden Anhänger werden nie irgendeine Alternative als Verbesserung geschweige denn Lösung der durch Heuschrecken-Kapitalismus verursachten Probleme bei der Globalisierung hinbekommen, weil allesamt in der gleichen Spinner-Schublade feststecken wie die religiösen Eiferer und Irren, und "radikal" fördert keinen Dialog, egal in welcher Farbe das Radikal nun auftaucht. Aber ist es nicht scheißegal, ob frustrierte Krawallaffen nun ne Wirtschaftsgipfel oder nen Bundesligaspiel als Entschuldigung für Ausschreitungen nutzen - natürlich mal abgesehen davon, daß die Polizei bei Partien wie Dresden - Red Bull besser vorbereitet scheint?
        Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

        "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

        Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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        • #5
          Krasse Sache das alles.
          Lebe zwar nicht mehr in HH, arbeite aber noch dort.
          Und zwar ausgerechnet am Flughafen. Hatten den ganzen Mist vom Trump auf der Basis: Vier Chinooks, das Beast, zweimal die Airforce One und haufenweise Material. Er hatte sogar nen Tanker mit seinem eigenen Kerosin mit. Was das alles kostet...

          Vom Krawall hatte ich zum Glück nix mitbekommen. Der Flughafen war wohl mit der sicherste Ort in HH. Auf jedenfall hatten wir massiv Polizei auf der Basis.
          Krass war auch der Auftritt von Putin nachts um drei: 25 Polizeiwagen, 20 schwarze Limos und nochmal 20 Polizeiwagen hinterher. Wahnsinn!

          Dass die ganze Situation allerdings so ausartet, hätte ich auch nicht gedacht. In HH und vorallem in der Schanze kommt es immer wieder zu Ausschreitungen mit dem linken Gesocks. Aber was in den letzten zwei Tagen hier abgelaufen ist, sprengt vollkommen den Rahmen!
          Und Olaf Scholz der Traumtänzer hatte zuvor den G20 noch mit dem Hafengeburtstag verglichen...
          Hier ist ordentlich was schiefgelaufen.
          "Kinder, ihr habt euer Bestes gegeben und seid miserabel gescheitert. Was habt ihr daraus gelernt? Es niemals versuchen."
          Homer J. Simpson

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          • #6
            Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
            Rechts, Links, Radikal - alles gleich scheiße. Festgefahrene, vorgekaute politische Richtungen und Ideologien und ihre betriebsblinden Anhänger werden nie irgendeine Alternative als Verbesserung geschweige denn Lösung der durch Heuschrecken-Kapitalismus verursachten Probleme bei der Globalisierung hinbekommen, weil allesamt in der gleichen Spinner-Schublade feststecken wie die religiösen Eiferer und Irren, und "radikal" fördert keinen Dialog, egal in welcher Farbe das Radikal nun auftaucht. Aber ist es nicht scheißegal, ob frustrierte Krawallaffen nun ne Wirtschaftsgipfel oder nen Bundesligaspiel als Entschuldigung für Ausschreitungen nutzen - natürlich mal abgesehen davon, daß die Polizei bei Partien wie Dresden - Red Bull besser vorbereitet scheint?
            Naja, dir und mir ist das egal. Aber ich habe noch nie gelesen, dass die Veranstalter von Fussballspielen ihre Städte zu Zielobjekten von Terroristen machen (nicht mal dann wenn dort tatsächlich Terrorakte begangen werden). Ich habe noch nie gelesen, dass die Veranstalter von Fussballspielen verantwortlich gemacht werden für die Ausschreitungen nur, weil die Veranstaltung außerhalb New Yorks stattfindet. Das ist schon sehr skurril. Und ich richte mich da gar nicht gegen SFJ, der meint das ja auf gar keinen Fall so. Aber wie sehr New York als >>Endlösung der Ausschreitungsfrage<< propagiert wird ist schon bedenklich, noch mehr natürlich dass es immer wieder so dargestellt wird als sei die Ausrichtung der Veranstaltung schon Anlass zur Gewalt. Am Ende des Tages halte ich Treffen der mächtigsten Politiker der Welt für deutlich sinnvoller als Weihnachtsmärkte und Fussballspiele. Seltsamerweise ist das aber in diesem Land eher ne Minderheitenmeinung, so wenig wie die Daseinsberechtigung von Profifussball und Weihnachtsmärkten in Frage gestellt in Vergleich zu G20.

            Aber zurück zur Frage: Nö, vielen ist das nicht egal.
            Zuletzt geändert von Tibo; 09.07.2017, 05:42.

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            • #7
              Auch ich bin der Meinung, dass diese Treffen absolut richtig und wichtig sind!

              Allerdings stört mich auch, welche Ausmaße das mittlerweile angenommen hat. Natürlich muss die Sicherheit gewährleistet sein, das ist doch vollkommen klar.
              Aber ich frage mich, wo das noch hinführen soll. Putin kommt mit 70 Autos im Korso an, Trump bringt sein eigenes Kerosin mit und fährt mit einer ähnlich großen Eskorte zum Tagungsort.
              Das ist ein absolut hinkender Vergleich, aber wenn man sieht, wie vor über 50 Jahren JFK bei seinem Berlin-Besuch im offenen Kabrio durch die Stadt zuckelt (ja, wir alle wissen, was in seinem Heimatland passiert ist) und da teils Leute bis an sein Auto gekommen sind (ich meine, eine Frau sei durch die Absperrung gekrochen und hat ihm persönlich die Hand geschüttelt).
              Das sind natürlich alles naive Traumtänzereien in der heutigen Zeit. Aber nochmal: Wo soll das alles hinführen?

              Schlimm anzusehen ist ebenfalls, wie die sicherlich auch anwesenden, friedlichen Demonstranten durch das Verhalten dieser Idioten diskreditiert werden.
              Es ist mir vollkommen egal, ob linksextrem oder rechtsextrem; Autos anzuzünden und - um es mal ganz trocken zu sagen - das Eigentum anderer zu zerstören, ist einfach nur strunzdoof!
              Mir tun die Polizisten leid. Die haben wohl das ein oder andere Mal auch nicht deeskalierend gewirkt, aber am Ende des Tages sind sie dafür zuständig, Recht und Ordnung zu gewährleisten. Und das ist mir persönlich auch wichtig.

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              • #8
                Zitat von philippjay Beitrag anzeigen

                Schlimm anzusehen ist ebenfalls, wie die sicherlich auch anwesenden, friedlichen Demonstranten durch das Verhalten dieser Idioten diskreditiert werden.
                Wobei man da auch anerkennen muss, dass sich viele friedliche Demonstranten mit den anderen solidarisieren. Bei "Welcome to hell" sind die nichtvermummten Demonstranten der polizeilichen Aufforderung sich räumlich von den Vermummten zu separieren nur unzureichend nachgekommen. Ob die Eskalation der Gewalt danach durch die Polizei gerechtfertigt war, weiß ich nicht. Aber sie muss das Vermummungsgebot durchsetzen.

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                • #9
                  Persönliche Erfahrung: Viele der Menschen, die da randalieren, haben kein gefestigtes Weltbild, stammen aus der Mittelschicht/Oberschicht und randalieren, weil es Ihnen Spaß macht.
                  Falls die erwischt werden, haut sie Papa oder Papas Anwalt wieder raus.Die Geldstrafen jucken nicht. Die bezeichnen sich als Links, weil sie den linken "Lifestyle" leben wollen und irgendeine Begründung für ihren Handeln brauchen.

                  Kommt denen mal mit Forderungen wie alle mit über 100.000 Euro enteignen oder Erbschaften mit 75% besteuern, dann ist deren Links sein sofort vorbei...

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                  • #10
                    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                    Wobei man da auch anerkennen muss, dass sich viele friedliche Demonstranten mit den anderen solidarisieren. Bei "Welcome to hell" sind die nichtvermummten Demonstranten der polizeilichen Aufforderung sich räumlich von den Vermummten zu separieren nur unzureichend nachgekommen. Ob die Eskalation der Gewalt danach durch die Polizei gerechtfertigt war, weiß ich nicht. Aber sie muss das Vermummungsgebot durchsetzen.
                    Das war aufgrund der räumlichen Gegebenheiten zu dem Zeitpunkt aber wohl auch nicht oder nur extrem schwer möglich. Weswegen ich auch hoffe, dass die "welcome to hell" Demo bzw. deren Auflösung und das Agieren der Polizei dort noch einmal gründlich untersucht wird. Dass gleich die ganze Demo aufgelöst wird, weil ein paar Deppen gegen das Vermummungsverbot verstoßen, muss dann auch nicht sein.

                    Etwaiges Fehlverhalten der Polizei steht ja nicht im Widerspruch zur vollkommen ungerechfertigten Gewalteskalation durch die Autonomen.
                    "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                    • #11
                      Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                      Naja, dir und mir ist das egal. Aber ich habe noch nie gelesen, dass die Veranstalter von Fussballspielen ihre Städte zu Zielobjekten von Terroristen machen (nicht mal dann wenn dort tatsächlich Terrorakte begangen werden). Ich habe noch nie gelesen, dass die Veranstalter von Fussballspielen verantwortlich gemacht werden für die Ausschreitungen nur, weil die Veranstaltung außerhalb New Yorks stattfindet. Das ist schon sehr skurril. Und ich richte mich da gar nicht gegen SFJ, der meint das ja auf gar keinen Fall so. Aber wie sehr New York als >>Endlösung der Ausschreitungsfrage<< propagiert wird ist schon bedenklich, noch mehr natürlich dass es immer wieder so dargestellt wird als sei die Ausrichtung der Veranstaltung schon Anlass zur Gewalt. Am Ende des Tages halte ich Treffen der mächtigsten Politiker der Welt für deutlich sinnvoller als Weihnachtsmärkte und Fussballspiele. Seltsamerweise ist das aber in diesem Land eher ne Minderheitenmeinung, so wenig wie die Daseinsberechtigung von Profifussball und Weihnachtsmärkten in Frage gestellt in Vergleich zu G20.

                      Aber zurück zur Frage: Nö, vielen ist das nicht egal.
                      Terroristisch betrachtet finde ich diese Treffen nur sinnvoller, weil da mal alle wirklich Schuldigen an einem Ort zusammen sind. Leider wird dann doch lieber die Zivilbevölkerung auf dem Weihnachtsmarkt angegriffen.... In der heutigen Politik ist die Zahl der thematisch fähigen Köpfe derart in der Minderheit, daß bei solchen Treffen nur Spesen produziert werden können. Im Vergleich zum Weihnachtsmarkt oder zum Fußballspiel kommt dann auch der Unterhaltungswert nur aus der Zweitverwertung - entweder durch Medien"berichte", die ja nach Verlag (und der Partei, dem der jeweilig Verlag (an-)gehört) durch die politisch gefärbte Brille zur Stimmungsmache draufschauen oder durch Comedians, die die Ergebnislosigkeit solcher Veranstaltungen dann noch mal passend in Szene setzen, aber nicht durch die Volksverdummer und Demagogen, die da direkt "wirken". Und dabei könnte Globalisierung doch tatsächlich ein Übel direkt bekämpfen und jeglicher Grundlage berauben - aber den Teil will man dann nicht Globalisieren
                      Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                      "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                      Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                      • #12
                        Radikal bleibt Radikal daran ist nichts zu rütteln, Nicht dass auch anderweitig Lautstark Kritik an diesem G-20 Gipfel zu Tage kommt gewallt bleibt in der Hinsicht auf jeden Fall der falsche Weg und bietet mit Sicherheit keinerlei Ansatz zu einem Dialog und somit auch zu keiner Lösung. Allerdings scheinen da tatsächlich einige Gehirne anders zu funktionieren und diese Art der Funktionsweise muss auch nicht toleriert werden. Mit politischer Überzeugung hat Gewallt nichts zu tun und wird auch nicht als Argumentation gegen oder für Etwas gewertet. Somit auch von mir volle Zustimmung.
                        █▓▒░ -Leipzig bei Nacht fotografiert von Silvio T.-☆ ░▒▓█

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                        • #13
                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Naja, dir und mir ist das egal. Aber ich habe noch nie gelesen, dass die Veranstalter von Fussballspielen ihre Städte zu Zielobjekten von Terroristen machen (nicht mal dann wenn dort tatsächlich Terrorakte begangen werden). Ich habe noch nie gelesen, dass die Veranstalter von Fussballspielen verantwortlich gemacht werden für die Ausschreitungen nur, weil die Veranstaltung außerhalb New Yorks stattfindet.
                          Doch das passiert durchaus. Man überlegt ernsthaft die Fußballvereine zur Verantwortung zu ziehen, in dem man sie für den Polizeieinsatz zahlen lässt.

                          Was die Gewalt beim G20 angeht fehlt mir jegliches Verständnis. Da scheinen sich welche in ihrer Ideologie und den damit zusammenhängenden Feindbildern dermaßen verrannt zu haben, dass sie jeglichen Kontakt zur Realität und damit jedes vernünftige Maß verloren haben. Und schaden damit ernsthafter Kritik an der Veranstaltung mehr als sie je ahnen werden.

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                          • #14
                            Zitat von newman Beitrag anzeigen

                            Doch das passiert durchaus. Man überlegt ernsthaft die Fußballvereine zur Verantwortung zu ziehen, in dem man sie für den Polizeieinsatz zahlen lässt.
                            Es ist schon was anderes ob ich sage, "Wenn wir eure Veranstaltung schützen und ihr damit Millionen einnehmt bezahlt uns dafür!". Oder ob ich sage "Wenn ihr außerhalb New Yorks tagt, seid ihr doch Schuld an den Ausschreitungen!". Der Staat (Veranstalter) zahlt übrigens schon für den Schutz bei G20 und er zahlt wohl auch den Geschädigten Schadensersatz. Und ich sehe es durchaus als Vorteil an, dass wir viele Partner haben und sich die Staats- und Regierungschefs der Welt nicht nur bilateral austauschen.

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                            • #15
                              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                              Es ist schon was anderes ob ich sage, "Wenn wir eure Veranstaltung schützen und ihr damit Millionen einnehmt bezahlt uns dafür!".
                              Die Polizei wird durch Steuermittel dafür bezahlt, die Leute zu schützen. Klar kann es bei großen Menschenansammlungen wie Festivals oder Sportereignissen eher zu einem Kriminalfall kommen als auf einer einsamen Landstraße, deshalb sind dort auch tendenziell mehr Polizisten. Es handelt sich dabei um eine Sache der Verhältnismäßigkeit.

                              Etwas anderes ist die Frage, ob man die G20-Gipfel denn unbedingt in Städten wie Hamburg veranstallten muss. Hat man nicht sogar vor einigen Jahren extra beschlossen, solche Gipfeltreffen nicht mehr in großen Städten abzuhalten?

                              Dennoch ist es angemessen sich damit auseinanderzusetzen, aufgrund welcher ideologischen und psychologischen Hintergründe es zu dieser Gewalt kommen konnte. Wenn der G20-Gipfel wirklich nur ein bedeutungsloser Anlass gewesen wäre, wieso hat man sich grade für diesen Anlass entschieden? Es gab doch genug andere Demos, die friedlich verliefen.
                              "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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