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Parteien wollen 15% mehr Geld

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    #16
    ja.. massive verschlechterungen ... also
    wenn man DVU wählen würde, und die nen paar plätze im bundestag bekomm .... wäre doch vielleciht mal ein anfang ...
    vielleicht decken die dann mal auf, wo unser geld hingeht...
    die reden und reden .... milliardenloch ..blabla...
    wir ham zb nix im ausland zu suchen^^
    uns hat nachm krieg auch niemand geholfen, bzw die ham uns gehlfen, aba das geld mussten wa dann zurückzahlen^^

    mfg

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      #17
      Zitat von GeneralONeill Beitrag anzeigen
      ja.. massive verschlechterungen ... also
      wenn man DVU wählen würde, und die nen paar plätze im bundestag bekomm .... wäre doch vielleciht mal ein anfang ...
      Ein Anfang im Sinne von "Wehret den Anfängen?"

      Zitat von GeneralONeill Beitrag anzeigen
      vielleicht decken die dann mal auf, wo unser geld hingeht...
      So weit ich die deutsche Innenpolitik verfolge, hat sich die DVU doch noch nirgends mit allzu viel Ruhm in Sachfragen bekleckert? Davon abgesehen, wohin das Geld hingeht legt der Staat eigentlich offen - ein Budget und seine Begleitgesetze sind zwar nicht die beste Nachtlektüre, aber für Experten durchaus lesbar, und in den Zeitungen wird das ja dann durchaus auch für Otto Normalverbraucher wie mich erklärt.

      Zitat von GeneralONeill Beitrag anzeigen
      die reden und reden .... milliardenloch ..blabla...
      Zusammenhang? Ich mein, das Milliardenloch im Staatshaushalt ist ja da, sollen sie nicht davon reden? Sollen sie was dagegen tun? Wenn sie was dagegen tun, ist dann nicht zB die DVU normalerweise dagegen? Die tritt ja nicht gerade als große Einsparungspartei auf.

      Zitat von GeneralONeill Beitrag anzeigen
      wir ham zb nix im ausland zu suchen^^
      Wieder stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang mit der Parteienfinazierung?
      Davon abgesehen, verstehe ich nicht ganz, wen Du mit "wir" meinst.
      Wenn die deutsche Wirtschaft gemeint ist, die sucht im Ausland vor allem Märkte (und das sehr erfolgreich). Die deutschen Bürger suchen Berge, Strände, Kultur usw, und mit Begeisterung und in hohem Maße. Deutsche Soldaten (sind die gemeint?) im Ausland - das lässt sich wunderbar diskutieren, aber zB im Afghanistan-, im Kosovo-, Nahost-, oder im Kongo-Thread. Oder sonstwo.

      Zitat von GeneralONeill Beitrag anzeigen
      uns hat nachm krieg auch niemand geholfen, bzw die ham uns gehlfen, aba das geld mussten wa dann zurückzahlen^^
      Wieder stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang mit der Parteienfinazierung?
      Davon abgesehen, das sind doch gleich mehrere Widersprüche. Zum einen wurde den Westdeutschen (und den Österreichern) nach dem Krieg massiv geholfen. (Bei den Ostdeutschen weiß ich nicht, in welchem Ausmaß die Sowjets und ihre Satelliten Hilfe geleistet haben.)
      Zum anderen setzt sich Hilfe meist aus Spenden und aus billigen Krediten zusammen, und dass man letztere zurückzahlt wollen wir mal hoffen. Nichtsdestotrotz sind billige Kredite eine direkte Hilfe - der Gläubiger schenkt Zinsen her und stellt außerdem Liquidität zur Verfügung, zu einem Zeitpunkt, wo andere Gläubiger Gelder vielleicht nicht oder nur mit massiven Zinsaufschlägen zur Verfügung stellen würden. Daher halte ich es für verfehlt zu sagen, es gab keine Hilfe, selbst wenn es sich ausschließlich um Kredite gehandelt hätte (was ja nicht der Fall ist). Aber mit den Details des Marshall-Plans habe ich mich noch nicht beschäftigt - endar?

      In Summe würde zumindest ich Dich bitten, Deine Posts ein bisschen mehr auszuführen - Dir als Schreibenden mögen die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Sätzen Deines Posts klar sein, mir als Lesenden sind sie es leider nicht.
      Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
      Johann Nestroy

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        #18
        Zitat von GeneralONeill Beitrag anzeigen
        wenn man DVU wählen würde, und die nen paar plätze im bundestag bekomm .... wäre doch vielleciht mal ein anfang ...
        vielleicht decken die dann mal auf, wo unser geld hingeht...
        Machst Du Witze? Wenn die aufdecken, wo das ganze Geld hingeht, dann nur, um es in die eigene Tasche zu stecken. Oder glaubst Du, die Politiker der DVU sind altruistische, Bürger liebende Heilige? Die würden uns noch mehr über den Tisch ziehen und anlügen, als alle anderen Parteien zusammen.
        *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
        *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
        Indianische Weisheiten
        Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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          #19
          Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
          Aber gerade die Nichtwähler sind die letzten, die sich beschweren dürfen, wenn staatliche Gelder für wasauchimmer verschleudert werden.

          Jeder Wähler hat das Recht dazu, aber der Nichtwähler? Der hat doch schon demonstriert, dass es ihm egal ist, was mit der Kohle passiert.
          Mir drängt sich die Frage auf, was das jetzt schon wieder mit Wählern und Nichtwählern zu tun hat. Die Begründen diese Erhöhung ja nicht damit, dass die Wahlbeteiligung sinkt bzw. SPD und Union weniger Prozente bei der Wahl kriegen, sondern dass sie immer weniger Mitglieder haben. Wenn dann müsstes du schon schreiben, dass gerade die Nicht-Parteimitglieder sich nicht beschweren brauchen. Und das wäre nun wirklich lächerlich. Wenn eine Partei immer weniger Mitglieder hat - also immer kleiner wird - dann hat sie absolut auch weniger Geld verdient.

          Und vielleicht sollte man sich auch mal fragen, warum immer weniger Leute zur Wahl gehen. Bei solchen Aktionen braucht man sich nicht wundern, warum viele Lieber zu Hause bleiben, anstatt sich nur zwischen solchen "Trickdieben" oder den Extremen entsteiden zu müssen.

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            #20
            Zur Wahl gehen sollte man aber trotzdem, finde ich - auch wenn man nur den Stimmzettel ungültig macht.
            *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
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              #21
              Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
              Aber gerade die Nichtwähler sind die letzten, die sich beschweren dürfen, wenn staatliche Gelder für wasauchimmer verschleudert werden.
              Es ging aber nirgends um die Beschwerden von Nichtwählern, sondern um Parteien, die sowohl massiv Mitglieder verlieren (und deshalb in finanzielle Probleme kommen) als auch von immer weniger Leuten gewählt werden.

              Diese Parteien beschweren sich und stellen Forderungen auf - und darum ging es hier eigentlich.

              Das mit den Nichtwählern bezog sich darauf, was diese Parteien "leisten" - offensichtlich sind sie aber immer weniger attraktiv. Also warum diese Parteien bei diesem Vorgehen, was sie offensichtlich ja immer weniger attraktiv macht, noch bestärken?

              Zitat von Locksley
              Das kannst Du nur sagen, wenn Du Dir immer sicher bist, zu wissen, was gut für Dich ist.
              Natürlich kann ich mir da sicher sein, was für mich gut ist Ich bin auch der Einzige, der dies wissen kann! Man kann sich in einer repräsentativen Demokratie nur nicht sicher sein, was die Partei machen wird, die man wählt - also wozu die eigene Stimme verwendet wird. Man erinnere z.B. an eine SPD, die gegen den Sozialabbau Kohls (erfolgreich) Wahlkampf gemacht hat - und dann den grössten Sozialabbau der deutschen Geschichte durchgeführt hat. Man erinnere auch an eine SPD, die (etwas weniger erfolgreich) Wahlkampf gegen die 2% Mehrwertsteuererhöhungen, die die CDU propagierte, gemacht hat - und danach die Mehrwertsteuer um 3% erhöht hat. Das ist auch gleich eine gute Lehre für deinen nächsten Punkt:
              Zitat von Locksley
              Ich würde dafür plädieren, immer das "geringste Übel" zu wählen und so graduell Verbesserungen zu erreichen.
              Damit erreicht man aber nur graduelle Verschlechterungen - man setzt ja bewusst auf ein "Übel".


              @ newman: du solltest wirklich sorgfältiger lesen. Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie man zu solchen absurden Unterstellungen kommen kann.
              Resistance is fertile
              Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
              The only general I like is called strike

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                #22
                Damit erreicht man aber nur graduelle Verschlechterungen - man setzt ja bewusst auf ein "Übel".
                Und genau das ist - das Leben!

                Es gibt kein Konzept - auch nicht, wenn es von Dir ist! - dass nur Sonnenseiten aufweist.

                Jede Vorgehensweise, jede Weltanschauung, jedes Konzept, jeder Plan, jedes System, jedes Programm, jede Ideologie, jede Schwerpunktsetzung hat Stärken und Schwächen.

                Das liegt daran begründet, dass sie von Menschen erarbeitet wurden, und das liegt daran, dass es manchmal sich widerstreitende Ziele gibt, die nicht kompatibel sind.

                Beispiel: Klima-Anlage im PKW.
                Der Verkehrsexperte sagt: Ein Segen, die frischen, nicht ausgedörrten und überhitzten Autofahrer machen viel weniger tötliche Unfälle.
                Der Umweltexperte sagt: Ein Fluch, die Wagen produzieren dadurch viel mehr CO²!

                Es gibt hier kein "falsch" oder "richtig" (Obwohl man durchaus tiefer gehen und den Individualverkehr hinterfragen kann, aber darum geht es hier ja nicht. Dann bliebe die Klimaanlagenfrage trotzdem bestehen, für Lokführer-Fahrerstände und Passagierwagons).

                Und so ist es in tausend weiteren Fragen. Viele Dinge haben Vor- und nachteile, und es gilt abzuwägen.

                Daraus folgert logisch: Wenn ich mich für etwas entscheide, dann entscheide ich mich auch immer für dessen Übel.

                Dem kannst Du eigentlich nur dann widersprechen, wenn Du postulierst, dass es Konzepte gibt, die keine Nachteile haben.


                Allerdings gab es auch Jahre, in denen ich mich für keine Partei erwärmen konnte.
                Denn - auch wenn ich mich nirgendwo wiederfinden konnte, eines war mir immer klar:

                Meine Stimme zählt gegen Rechts! Das geht aber nur, wenn ich zur Wahl gehe. Aber ddas wird meine Stimme immer tun. Wenn es sonst keinen Grund zum Wählen gäbe: Hier wäre er.
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                  #23
                  Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
                  Es gibt kein Konzept - auch nicht, wenn es von Dir ist! - dass nur Sonnenseiten aufweist.
                  Und? Das ändert nichts daran, dass die Wahl eines "kleineres Übel" nur eine Verschlechterung bewirken kann. Alles positive am "kleineren Übel" ist ja nur, dass es angeblich oder real noch schlimmeres gibt. Etwas positives kann man so nicht erreichen.

                  Die SPD hat gut demonstriert, wohin so etwas führt. Beispiele hatte ich ja mit dem Sozialabbau und der Mehrwertsteuererhöhung schon gebracht.

                  Das hat überhaupt nichts mit "dem Leben" zu tun, sondern sehr viel mit einer Politik, die auf lange Sicht nur fatal sein kann. Statt sich für reale Verbesserungen einzusetzen (und u.a. entsprechend zu wählen), wird auf ein "Übel" gesetzt.
                  Resistance is fertile
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                    #24
                    du solltest wirklich sorgfältiger lesen. Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie man zu solchen absurden Unterstellungen kommen kann.
                    Ist ja gut. Man kann Dinge eben auch mal falsch verstehen, man hört hier ja nicht die Tonlage eines Satzes und "dann sollten sie gar nicht funktionieren" kann man, wenn man den Kontext über bzw. sich darin verliest, auch als "sollten gar nicht existieren" verstehen.
                    Ich entschuldige mich vielmals. Asche übers Haupt.

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                      #25
                      Zitat von max Beitrag anzeigen
                      Alles positive am "kleineren Übel" ist ja nur, dass es angeblich oder real noch schlimmeres gibt. Etwas positives kann man so nicht erreichen.
                      Sag mal max, Du bist doch Naturwissenschaftler, da muss Dir die Unlogik in Deinem Argument doch auffallen - das "kleinste Übel" muss nicht schlecht sein.
                      Es kann schlecht sein, es muss nicht schlecht sein. Wenn ich das "Üble" minimiere, kann ich eine sehr gute Lösung erhalten.

                      Davon abgesehen weise ich daraufhin, dass ich den Ausdruck "kleinstes Übel" bewusst in Hochkommata in die Diskussion eingebracht habe.


                      Und ich glaube, Du bist wirklich einer von ganz wenigen, die wissen, was gut für sie selbst ist.
                      Ich (und mit mir glaube ich ein Großteil der Menschheit) sind sich nicht sicher. Ich habe ja die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gefressen, ich kann mir nicht sicher sein, mich nicht zu irren. Deshalb finde ich ein Parteienspektrum wichtig, das alle legalen Meinungen so gut wie möglich abdeckt. Und deswegen will ich nicht, dass alle Parteien außer der von mir präferierten in den Abgrund verschwinden, und bin sogar dafür, auch Parteien wie die Kommunisten zu fördern, mit denen ich wirklich nicht viel am Hut habe. Aber wer weiß, vielleicht haben diese ja auch ein bisschen recht? Und wenn ja, werde ich in diesen Fällen sicher nicht einer der ersten sein, die das bemerken.
                      Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
                      Johann Nestroy

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                        #26
                        Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
                        Sag mal max, Du bist doch Naturwissenschaftler, da muss Dir die Unlogik in Deinem Argument doch auffallen - das "kleinste Übel" muss nicht schlecht sein.
                        Es kann schlecht sein, es muss nicht schlecht sein.
                        Es muss schlecht sein. Das ergibt sich schon dadurch, dass man es als "kleineres Übel" bezeichnet.

                        Im Klartext geht es doch um folgendes: man wählt eine Partei, deren Politik man für falsch hält - aber man wählt sie, um zu verhindern, dass eine Partei, die noch schlimmere Politik macht, an die Regierung kommt. Dabei kann nichts positives herauskommen.

                        Man versucht ja nicht einmal etwas positives zu erreichen, sondern nur etwas noch schlimmeres zu verhindern. Aber um dies zu erreichen, setzt man auf eine Verschlechterung - eben das "kleinere Übel".

                        In der Realität hat sich aber oft genug gezeigt, dass das angebliche "kleinere Übel" das angeblich "grössere Übel" noch übertrumpft hat.

                        Dabei fällt dann übrigens auch oft auf, dass das "kleinere Übel" nur auf die Wähler des "grösseren Übels" Rücksicht nimmt - auf die eigenen Wähler muss es ja keine Rücksicht nehmen. Die wählen es ja sowieso - egal was es macht. Es ist ja schon ein "Übel", aber angeblich nur das "kleinere". Das Ergebnis ist, dass die Politik sich in Richtung des "grösseren Übels" entwickelt - was übrigens genau dies ist, was man in der BRD in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, als die SPD sehr viele Programmpunkte (insbesondere in der Wirtschafts- und Sozialpolitik) der Union übernommen hat, während die Union noch weiter in diesen Bereichen nach rechts gerückt ist.

                        Ein "kleineres Übel" ist auch kein Kompromiss. Ein Kompromiss wäre etwas, von dem alle irgendwie profitieren, aber auch etwas, was nicht optimal für alle ist. Ein "kleineres Übel" ist auf jeden Fall eine Verschlechterung.

                        Es ist so wie, wenn ein Kapitalist Lohnsenkungen verlangt und behauptet, dass, wenn seine Forderung nicht erfüllt wird, haufenweise Leute entlassen werden müssten. Wenn man jetzt zwischen Lohnsenkung und Arbeitslosigkeit das "kleinere Übel" wählt, verliert man auf jeden Fall - und der Kapitalist gewinnt in jedem Fall. Das gilt genauso für Wahlen. Es wird auf jeden Fall eine Politik gemacht, die man für falsch hält. Dadurch können sich die Verhältnisse nur immer mehr verschlechtern.
                        Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
                        Und ich glaube, Du bist wirklich einer von ganz wenigen, die wissen, was gut für sie selbst ist.
                        Das sehe ich vollkommen anders. Nur der Einzelne selbst weiss, was für ihn gut ist - und deshalb kann auch nur jeder Einzelne selbst darüber entscheiden, was für ihn gut ist. Dies ist übrigens die Grundlage der Demokratie - der mündige Bürger. Und dies ist die Grundlage für die Menschenrechte. Das Gegenteil, die Annahme, dass nur jemand anderes darüber entscheiden dürfe, was für einen richtig ist, ist die Basis für Unterdrückung - eben die Basis für autoritäre Regime.

                        Es ist klar, dass du es nicht so gemeint hast. Aber dein Argument hinkt einfach.
                        Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
                        Ich habe ja die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gefressen, ich kann mir nicht sicher sein, mich nicht zu irren. Deshalb finde ich ein Parteienspektrum wichtig, das alle legalen Meinungen so gut wie möglich abdeckt.
                        Schön. Aber da scheint mir deutlich wichtiger zu sein, dass man die Möglichkeit hat, seinen eigenen Fehler zu korrigieren - und nicht darauf angewiesen ist, dass man noch mal raten kann, ob eine Partei, die man wählt, dies macht, was für einen richtig ist.
                        Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
                        Und deswegen will ich nicht, dass alle Parteien außer der von mir präferierten in den Abgrund verschwinden, und bin sogar dafür, auch Parteien wie die Kommunisten zu fördern, mit denen ich wirklich nicht viel am Hut habe.
                        Nur mal ein kurzer Einwand: ich bin nicht gegen die staatliche Förderung von Parteien. Ich bin dagegen, dass Parteien ihre massiven Verluste an Mitglieder finanziell dadurch kompensieren können, dass sie mehr staatliche Unterstützung erhalten. So etwas wäre ja geradezu eine Aufforderung an die Parteiführung, zu ignorieren, welche Folge ihre Politik für die Mitglieder (und die Wähler) hat.
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