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Tod des Demonstranten beim G8

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  • Tod des Demonstranten beim G8

    Da hier ja alle fleissig die Zeitung lesen NAchrichten schauen oder zumindestens sich auch mal news aus dem I-net zieht wißt ihr ja alle schon längst von den mehr oder weniger "friedlichen Demos" bei dem G8 Treffen.
    Iht habe auch sicherlich von dem Demonstranten gehört der dabei erschossen wurde
    Vielleicht habt ihr auch die einzelnen Bilder gesehen also wie es sich genau zugetragen hat.
    Was ich gerne wissen möchte was ihr über den Polizisten denkt der Geschossen hatte ob ihr es Gerechtfertigt findet das ihn alle als Mörder bezeichenen
    Für die die nicht wissen was sich abgespielt hat :
    Der Polizeiwagen wurde von den anderen durch militante demonstranten Abgekapselt und mit Steinen , Messer, ect. beworfen der Polizist wurde dabei anscheind Verletzt. Der Demonstant der erschosssen wurde näherte sich dem Fahrzeug mit einem großen Behältnis (was ich auf dem Foto für einen Gasflasche gehlaten habe in wirklichkeit "nur" ein großer Feuerlöscher war )und wollte diesen anscheind ins Fahrzeug schmeissen.
    So wie es aussieht wollte der polizist sich doch nur verteidigen
    meiner Meinung nach hat der Demonstrant selber Schuld gehabt man kann nicht davon ausgehen das man Menschen ungestraft einfach verletzen kann das er dabei gestorben ist ist zwar tragisch aber dafür sollte nicht der Leiden der sein Leben verteidigt hat

    was allerdings nacher das überfahren sollte weiß ich nicht und kann ich auch ohne weitere Hintergrundinfos nicht gutheißen.
    Man muß allerdings bedenken das er danach vieleicht vor dem Mob fliehen wollte und vor ihn waren viele Menschen hinter ihm keine !!!
    An manchen Tagen läuft halt alles schief

  • #2
    Ich denke, der Polizist hat sich nur selbst verteidigt. So ein Feuerlöscher ist sehr schwer, vor allem wenn er geworfen wird. Dazu kommt noch das der Polizist unter Druck stand und wirklich um sein Leben fürchten mußte, bei so einer Menge.

    Sicher sollte ein Polizist möglichst niemand gleich erschießen, sondern nur kampfunfähig machen. Aber soweit ich das gesehen hab, kam der Demonstrant von hinten und wenn man nach hinten aus dem Wagen schießen muß, dann sieht man außer dem Feuerlöscher nur den Kopf.

    Wer mit Schimütze vermummt an solch einen Krawall teilnimmt und eindeutig jemand verletzen möchte, der muß mit der Gefahr rechnen, die so etwas mit sich bringt. Hätte er nur Steine geworfen, dann hätte sich er Polizist sicher nicht genötigt gefühlt sofort handeln zu müssen.

    Auch ein Polizist hat ein Recht auf das Verteidigen seines Lebens. Ihn jetzt als Mörder hinzustellen, macht aus seinem "Opfer" einen Märtyrer. Und Märtyrer ist für mich niemand, der bei einer friedlichen Demo mit so einem großen Feuerlöscher auf Polizisten wirft und dabei aus Notwehr erschossen wird.

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    • #3
      Nun ja ich denke mal auch Polizisten sind nur Menschen und wen man sieht mit was für einer brutalität die "Demonstranten" auf die Polizei losgegangen sind kann ich mir schon vorstellen das dieser Polizist ne ganze menge angst hatte und deswegen auf den Man schoss, jedoch soll dies keine rechtfertigung für den Polizisten sein.
      Gandalf aka Mr. Vulkanier (mit Leerzeichen ;))
      Stand men of the West, wait then this is the hour of doom!

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      • #4
        @Mr. Vulkanier
        Du hast Verständnis für den Polizisten, der sich um sein Leben gefürchtet hat. Denkst du jetzt, daß sein Schuß gerechtfertigt war oder wie siehst du eigentlich die Sache? Aber wann hätte er sich wehren dürfen? *neugier*

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        • #5
          Ich finde, daß der Polizist im Recht war. So wie sich dieser Krawall abgespielt hat, standen alle Polizisten unter extremem Druck.
          Er mußte schnell handeln und hatte denke ich Angst um sein Leben.

          Die Sache mit dem Überfahren muß geklärt werden, aber ich denke, es wird sich um eine Affekt-Tat handeln.

          Ich bin nicht dafür, grundsätzlich auf Demostranten zu schießen, aber wenn ich mir im TV Demonstrationen ansehe, vor allem hier in Deutschland, wundere ich mich immer wieder, wie ruhig die Polizisten bleiben und wieviel sie sich gefallen lassen und was den Demonstranten durchehen gelassen wird.

          CU

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          • #6
            Ich vertstehe, dass der Polizist in panik und vermutlich auch in einer Notwehrsituation gehandelt hat. Dennoch frage ich mich, ob es "nötig" war auf den Kopf zu zielen (der ja eigentlich auch ein kleines Ziel darstellt). Hätte es nicht gereicht, den Angreifer durch Schüsse in Bein, oder Schulter kampfunfähig zu machen?

            Allerdings sehe ich insgesammt große Organisationsmängel bei den Sicherheitsvorkehrungen:
            sehr viele der eingesetzten Polizisten waren junge "Wehrdienstleistende", oder aus ländlichen Regionen, die mit der Situation vollkommend überfordert waren.
            die Polizei hat die "schwarzen" Randalierer nicht von den friedlichen Demonstranten trennen können. So dass auch viele Unschuldige verletzt wurden.
            es gibt sogar Gerüchte, dass die "schwarzen" teilweise Provokateure der Polizei waren.
            die Polizei ging teilweise nicht legal vor. So wurde ein Schulhaus, dass als Unterkunft und "Pressezentrum" der Demonstranten benutz wurde, illegal (ohne durchsuchungsbefehl, oder auftrag der staatsanwaltschaft) "durchsucht", wobei 60 der 90 festgenommenen verletzt wurden und deren Computer zerstört wurden. es werden immer noch Personen die bei dieser Aktion verhaftet wurden "vermisst".
            Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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            • #7
              Originalnachricht erstellt von U'Tor
              Ich vertstehe, dass der Polizist in panik und vermutlich auch in einer Notwehrsituation gehandelt hat. Dennoch frage ich mich, ob es "nötig" war auf den Kopf zu zielen (der ja eigentlich auch ein kleines Ziel darstellt). Hätte es nicht gereicht, den Angreifer durch Schüsse in Bein, oder Schulter kampfunfähig zu machen?
              Ich glaube, du hast den Inhalt meines Postings überlesen. Sie haben das im Fernsehen gezeigt und der Angreifer wollte das Teil von hinten in das Auto werfen. Er stand also hinter dem Auto. Dadurch hatte er Polizist als Ziel nur den Feuerlöscher oder seinen Kopf.
              Aus dem Winkel auf die Beine zu zielen ist unmöglich. Schulter wäre auch schwer zu treffen gewesen, da er das Teil recht hoch getragen hat, da er es ja werfen wollte. Er trug es quer vor der Brust.

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              • #8
                @femewolf

                Ich verstehe seine Angst und Panik, jedoch halte ich sein reaktion für nicht gerechtfertigt, da er den "Demonstrant" erst mit seiner gezogenen Waffe bedrohen hätte können, aber direkt einen Kopfschuss, ich weiss nicht.

                Desweiteren halte ich es für wesentlich wahrscheinlicher das der "Demonstrant" mit den Feuerlöscher nur die Heckscheibe des Autos einschlagen und nicht den Polizist bewerfen wollte.
                Gandalf aka Mr. Vulkanier (mit Leerzeichen ;))
                Stand men of the West, wait then this is the hour of doom!

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                • #9
                  Das Problem ist willst du warten bis es zu spät ist? Das Thema ist doch das die Polizei erst normalerweise ziehen darf wenn es zu spät ist. Und ich bitte doch um Unterscheidung zwischen Demonstanten und Autonomen!Denn er war einer. Also wer mit einem Feuerlöscher auf die Polizei losgeht hat eh nicht alle Tassen im Schrank und ich bin der Meinung er hat selber schuld. Wer nur auf Krawall aus ist...

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                  • #10
                    @Honwami

                    Wie du vieleicht übersehen hast habe ich "Demonstrant" immer in Anführung gesezt.
                    Gandalf aka Mr. Vulkanier (mit Leerzeichen ;))
                    Stand men of the West, wait then this is the hour of doom!

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                    • #11
                      Originalnachricht erstellt von femewolf
                      @ U'Tor

                      Ich glaube, du hast den Inhalt meines Postings überlesen. Sie haben das im Fernsehen gezeigt und der Angreifer wollte das Teil von hinten in das Auto werfen. Er stand also hinter dem Auto. Dadurch hatte er Polizist als Ziel nur den Feuerlöscher oder seinen Kopf.
                      Aus dem Winkel auf die Beine zu zielen ist unmöglich. Schulter wäre auch schwer zu treffen gewesen, da er das Teil recht hoch getragen hat, da er es ja werfen wollte. Er trug es quer vor der Brust.
                      @ femewolf

                      ich will nicht behaupten, dass ich weiß, wie genau die Lage und das Schussfeld ausgesehen haben, dass kann ich auch mit Fernsehbildern nicht sagen, da ich dafür nicht qualifiziert bin.
                      Aber ist stimme Mr. Vulkanier zu, dass vielleicht ein Warnschuss angebracht gewesen wäre. Es ist schon klar, dass der Polizist sich nicht umbringen lassen muss, er sollte aber evt. schauen, ob die Situation nicht gleich so extrem gelöst werden muss. Ich denke, für einen warnschuss wäre noch Zeit gewesen.
                      Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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                      • #12
                        Ich will jetzt gar nicht vom dem Polizisten reden, um den es hier geht, sondern mal eine Ebene höher gehen. Wieso ist man eigentlich nicht schon vorher in ein Bergdorf gegangen? Nach den Ereignissen in Göteborg? Monte Cassino ist auch sehr schön.
                        Außerdem hatte ich nicht den Eindruck, als hätte sich die Polizei irgendwie "deeskalierend" verhalten, es würde mich nicht wundern, wenn es auf administrativer Ebene einige Fehlentscheidungen gegeben hätte. Ich habe noch gut den "Kessel von München" in Erinnerung (also nicht persönlich natürlich).
                        Aber detailliert kann ich mich auch nicht dazu äußern.
                        Was die Menschen hinter den Polizievisiren im Allgemeinen anbetrifft, so kann ich für die nur Respekt zollen, weil sie wirklich den Kopf für irgendwelchen Mist (sei es Castor oder G8) hinhalten müssen. Ich habe allerdings manchmal Zweifel an der (psychologischen) Ausbildung der Polizei (mein Vetter ist auch bei der Polizei und bei dem würd ich nicht gern in eine Kontrolle kommen.)

                        @U'tor: Ich denke auch, dass die Polizisten für soetwas ausgebildet sein müssten, denn wären sie das nicht, wäre das ein Verbrechen an den Beamten. Andererseits kann man auf reale Extremsituationen vielleicht nicht "theoretisch" vorbereiten.

                        endar
                        Republicans hate ducklings!

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                        • #13
                          Also ich hätte auch geschossen, wenn mir jemand ein schwere Stahlflasche an den Kopf werfen wollte. Man kann natürlich fragen, ob er dem Typen in den Kopf schießen mußte, aber vermutlich spielte Panik da eine große Rolle. Daher denke ich das der Typ selber Schuld hatte. Es war ja schon in Göteborg nahe dran und nun versuchen die Rowdies uns einen Märtyrer zu präsentieren.
                          Schade ist, das die Anliegen der friedlichen Demonstranten praktisch untergingen. Man kann z.B. über die Ideen von Attac ( www.attac-netzwerk.de )durchaus diskutieren (auch wenn ich von ihnen wenig halte). Aber solange die Randalierer auf den Starßen dominieren scheint mir ein Dialog ziemlich sinnlos.

                          @Endar
                          Der Gipfelort stand schon seit Jahren fest und wenn sich demokratische Regierungen von Polit Hooligans das Handeln aufzwingen lassen, dann steht es schlecht um uns.

                          @Mr Vulkanier
                          Die Heckscheibe war schon weg, Giulliani hatte freie Bahn für seinen wurf.

                          @U-Tor
                          Deeskalation ist u.U. angebracht, wenn die Demonstranten nur ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen wollten, was auf 90% wohl auch zutraf. Aber der Rest wollte lediglich Kravall machen und Brandschatzen. Gegen diese Polit Hooligans hilft zurückhaltung gar nichts. Sie vom Rest zu trennen ist auch fast unmöglich da sie die Friedlichen geziehlt als Deckung benutzen. Das mit den "polizeiprovokateuren" ist eine uralte Legende, welche die Autonomen immer als Ausrede gebrauchen. Denk mal nach. Die Polizei hat ja ein gewaltiges Interesse daran Millionenschäden anzurichten und am Ende auf jeden Fall als der Dumme darzustehen.
                          LANG LEBE DER ARCHON

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                          • #14
                            Ich hab hier mal einen taz- Artikel, in dem das ruhige und besonnene Verhalten der Polizei beschrieben wird.

                            Edit:
                            So, für garrak hab ich jetzt einen Artikel aus der Welt gesucht. Ich hoffe, die Zeitung ist dir ausreichend konservativ

                            Ich halte es nicht für sehr heldenhaft, ordnungsbewarend und rechstaatlich, wenn Polizisten nachts, ohne Genehmigung ein Gebäude stürmen und die am boden liegenden und schlafenden Menschen krankenhausreif prügeln.
                            Zuletzt geändert von U'Tor; 26.07.2001, 18:59.
                            Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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                            • #15
                              Man kann dem Polizisten keinen Vorwurf machen. Zuwas der MOB fähig ist weiß man nicht erst seit der WM 98. Solche "Menschen" schrecken auch vor Mord und Totschlag nicht zurück. Es ist eine Schande für alle Demokratien.

                              @U'Tor
                              Die "taz"? Hahaha. Wahrscheinlich war die halbe Belegschaft mit dabei beim Randalieren.

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