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Präzedenzfall für das Gleichbehandlungsgesetz

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  • Präzedenzfall für das Gleichbehandlungsgesetz

    Einer 34-jährige Studentin afro-britischer Abstammung wurde gemeinsam mit ihrer 12-jährigen Tochter ihre Wohnung gekündigt.

    taz.de| Studentin klagt Gleichbehandlung ein: Wohnung wegen Hautfarbe gekündigt.

    Zitat von taz.de
    So offen und ehrlich gibt selten jemand Rassismus zu: "Die Begründung für die Kündigung liegt darin, dass einige Mitmieter des Wohnhauses mit Ihrer Herkunft und Hautfarbe und mit Ihrer persönlichen Situation als Alleinerziehende nicht einverstanden sind." Mit diesen Worten teilte der Vermieter Natasha Kelly und ihrer kleinen Tochter mit, dass sie ihre Wohnung in Osnabrück los war.
    Mit ihrer Klage auf 10.000 € Schmerzensgeld und Schadensersatz dürfte sie einen Präzedenzfall für die Anwendung des seit August 2006 geltenden Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) begonnen haben.
    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
    Stalter: "Nope, it's all bad."

  • #2
    Schlimm für die Frau.
    Aber dem Vermieter kann man dann keinen Vorwurf machen wenn die anderen Mieter mit der Frau nicht einverstanden sind.
    Er kann die anderen schließlich nicht rauswerfen. Abgesehen davon kann ich mir nicht ganz vorstellen das es nur wegen der Hautfarbe war, da sollte man auch mal die anderen Mieter zu Wort kommen lassen.

    Edit:
    Hab in den Kommentaren gelesen das am WE anscheinen in der Zeitung STERN es schon einen Beitrag gibt.
    Die Sache ist wohl nicht ganz so astrein wie im Artikel beschreiben, die Autorin und die Klägerin sind auch irgendso Aktivistinnen und kennen sich.

    Naja die Gerichte müssen entscheiden.

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    • #3
      Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
      Schlimm für die Frau.
      Aber dem Vermieter kann man dann keinen Vorwurf machen wenn die anderen Mieter mit der Frau nicht einverstanden sind.
      Er kann die anderen schließlich nicht rauswerfen. Abgesehen davon kann ich mir nicht ganz vorstellen das es nur wegen der Hautfarbe war, da sollte man auch mal die anderen Mieter zu Wort kommen lassen.
      Schaltest du deinen Verstand eigentlich auch mal ein, bevor du deine Beiträge absetzt? Du schreibst hier, dass ein Vermieter von rassistischen Mietern sich auch rassistisch verhalten muss. Eine solche Haltung halte ich für abstoßend und widerlich. Das kann mitnichten eine Begründung sein.

      Edit:
      Hab in den Kommentaren gelesen das am WE anscheinen in der Zeitung STERN es schon einen Beitrag gibt.
      Die Sache ist wohl nicht ganz so astrein wie im Artikel beschreiben, die Autorin und die Klägerin sind auch irgendso Aktivistinnen und kennen sich.
      Auch hier kann ich mir nur an den Kopf fassen. Der Umstand, dass diese Frau sich gegen Rassismus engagiert oder engagieren mag, ist keine ausreichende Grundlage dafür, ihr wegen ihrer Hautfarbe die Wohnung zu kündigen. Ebensowenig kann als Begründung herhalten, dass die Frau Journalisten kennt. Oder meinst du, dass Farbige Rassismus tolerieren müssen? Du hast noch vergessen, dass sich die "nur wichtig machen" wolle.
      Es wäre nur dann nicht "astrein", wenn die rassistischen Mieter mit der Mieterin unter einer Decke stecken würden, um den Vermieter vor Gericht zu zerren, aber das will ich erstmal sehen.
      Republicans hate ducklings!

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      • #4
        Zitat von endar Beitrag anzeigen
        Schaltest du deinen Verstand eigentlich auch mal ein, bevor du deine Beiträge absetzt? Du schreibst hier, dass ein Vermieter von rassistischen Mietern sich auch rassistisch verhalten muss. Eine solche Haltung halte ich für abstoßend und widerlich. Das kann mitnichten eine Begründung sein.

        Auch hier kann ich mir nur an den Kopf fassen. Der Umstand, dass diese Frau sich gegen Rassismus engagiert oder engagieren mag, ist keine ausreichende Grundlage dafür, ihr wegen ihrer Hautfarbe die Wohnung zu kündigen. Ebensowenig kann als Begründung herhalten, dass die Frau Journalisten kennt. Oder meinst du, dass Farbige Rassismus tolerieren müssen? Du hast noch vergessen, dass sich die "nur wichtig machen" wolle.
        Es wäre nur dann nicht "astrein", wenn die rassistischen Mieter mit der Mieterin unter einer Decke stecken würden, um den Vermieter vor Gericht zu zerren, aber das will ich erstmal sehen.
        Du meine Güte jetzt komm mal wieder auf den Teppich.
        Was soll der Vermieter denn machen, alle rauswerfen?
        Wenn er mit den Mietern gesprochen hat und sie sich dennoch weigern das die Frau weiter im Haus wohnen kann hat er nunmal keine andere Wahl.
        Was würdest du denn machen, außer hier ständig große Sprüche zu klopfen.
        Das es gegen Gleichbehandlungsgesetzt verstößt ist klar, und letztlich müssen da nun die Gerichte entscheiden.

        Das sie die Autorin kennt und eine Aktivistin ist, hat einer der einen Kommentar geschrieben hat erwähnt, ich hab den Titel ja nicht mal gelesen im Stern.

        Von dir als Moderator würde ich erstmal erwarten vorher nachzudenken bevor du wie es anscheinend Deine Art ist gleich jeden anzugreifen dessen Beiträge nicht ganz in dein Weltbild passen.
        Zuletzt geändert von Atahualpa; 14.04.2008, 13:10.

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        • #5
          Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
          Du meine Güte jetzt komm mal wieder auf den Teppich.
          Was soll der Vermieter denn machen, alle rauswerfen?
          Wenn er mit den Mietern gesprochen hat und sie sich dennoch weigern das die Frau weiter im Haus wohnen kann hat er nunmal keine andere Wahl.
          Was würdest du denn machen, außer hier ständig große Sprüche zu klopfen.
          Das es gegen Gleichbehandlungsgesetzt verstößt ist klar, und letztlich müssen da nun die Gerichte entscheiden.

          Das sie die Autorin kennt und eine Aktivistin ist, hat einer der einen Kommentar geschrieben hat erwähnt, ich hab den Titel ja nicht mal gelesen im Stern.

          Von dir als Moderator würde ich erstmal erwarten vorher nachzudenken bevor du wie es anscheinend Deine Art ist gleich jeden anzugreifen dessen Beiträge nicht ganz in dein Weltbild passen.
          Wenn ein Vermieter von einigen rassistischen Mietern unter Druck gesetzt wird eine Farbige Mieterin rauszuwerfen, sollte der Vermieter soviel Courage zeigen und den rassisitischen Mietern die Meinung geigen.

          Mieter haben übrigens gegenüber dem Vermieter kein Anspruch auf "national befreite" Mietshäuser
          Möp!

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          • #6
            Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
            Was soll der Vermieter denn machen, alle rauswerfen?
            Wenn er mit den Mietern gesprochen hat und sie sich dennoch weigern das die Frau weiter im Haus wohnen kann hat er nunmal keine andere Wahl.
            Was würdest du denn machen, außer hier ständig große Sprüche zu klopfen.
            Das es gegen Gleichbehandlungsgesetzt verstößt ist klar, und letztlich müssen da nun die Gerichte entscheiden.
            Offenbar hast du den Artikel nicht aufmerksam gelesen. Da steht nämlich deutlich: "Doch zwei Bewohner des Sechs-Parteien-Miethauses in der Innenstadt hätten ihn so sehr unter Druck gesetzt, dass er Kelly habe hinauswerfen müssen, sagt F. heute."
            Er hätte niemanden rauswerden müssen, wenn er nichts getan hätte, dann hätten vielleicht eben diese zwei Bewohner gekündigt. Das heißt maximal zwei leere Wohnungen, bei insgesamt sechs Parteien.

            Das sie die Autorin kennt und eine Aktivistin ist, hat einer der einen Kommentar geschrieben hat erwähnt, ich hab den Titel ja nicht mal gelesen im Stern.
            Mit anderen Worten, du hast eine Information aus zweiter Hand, die für den Fall eigentlich völlig irrelevant ist, wiedergegeben.
            Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
            Stalter: "Nope, it's all bad."

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            • #7
              Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
              Du meine Güte jetzt komm mal wieder auf den Teppich.
              Was soll der Vermieter denn machen, alle rauswerfen?
              Wenn er mit den Mietern gesprochen hat und sie sich dennoch weigern das die Frau weiter im Haus wohnen kann hat er nunmal keine andere Wahl.
              Was würdest du denn machen, außer hier ständig große Sprüche zu klopfen.
              Das es gegen Gleichbehandlungsgesetzt verstößt ist klar, und letztlich müssen da nun die Gerichte entscheiden.
              Tja, vielleicht mag es für dich jetzt eine große Überraschung darstellen: Ein Vermieter macht da gar nichts. Solange sich die Frau nichts zuschulden kommen lässt, was eine Kündigung rechtfertigt, gibt es keinen Grund für eine Kündigung.

              Das sie die Autorin kennt und eine Aktivistin ist, hat einer der einen Kommentar geschrieben hat erwähnt, ich hab den Titel ja nicht mal gelesen im Stern.
              Na und? Hättest du den Artikel genauer gelesen, hättest du gelesen, dass es sich bei der Frau um eine Autorin handelt. Dass Autoren Journalisten kennen, ist nichts ungewöhnliches.

              Von dir als Moderator würde ich erstmal erwarten vorher nachzudenken bevor du wie es anscheinend Deine Art ist gleich jeden anzugreifen dessen Beiträge nicht ganz in dein Weltbild passen.
              Ich habe nicht "jeden angegriffen", ich habe deine Haltung als widerlich eingestuft. Und das tue ich auch weiterhin.
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                Was würdest du denn machen, außer hier ständig große Sprüche zu klopfen.
                Mich vollkommen auf die Seite der Frau stellen. Ich würde den beiden Parteien sagen, dass sie sich, wenn sie den "Druck" nicht aushalten, wohl eine andere Wohnung suchen müssen, denn ich bin kein Rassist und möchte auch nicht mit Rassisten unter einem Dach wohnen, bzw sie in ihrem absolut kranken Verhalten unterstützen.

                Und ja - ich stimme Endar voll und ganz zu: Deine Ansicht ist voll daneben.
                *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
                *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
                Indianische Weisheiten
                Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)

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                • #9
                  Stellt sich die Frage ob ihm das Haus selbst gehört oder er nur so ne Art Geschäftsführer ist.
                  Wenn es ihm selbst gehört und er finanziell von den Mietern abhängig ist kann ich mir schon vorstellen das er dem Druck nachgibt.
                  Wenn er noch Vorgesetzte hätte, hätte er klarerweise das vorbringen müssen.

                  Es ist mit Sicherheit nicht meine Ansicht das ich mit der Entscheidung des Vermieters einverstanden bin, nur zählt eben das Geld manchmal mehr.
                  Hab ich auch miterlebt als ich noch in einer anderen Wohnung gelebt habe, es gab einem Mitbewohner im Haus der Homosexuell war und musste, nachdem es bekannt wurde auch ausziehen weil 3 Parteien Druck gemacht hatten.
                  Der Vermieter hat letztlich abgewogen, 3 leerstehende Wohnunge oder eine, er hat sich letztlich dafür entschieden das der Junge Mann ausziehen musste.
                  Ist numal so in unserer Welt.

                  Ich hab damals muss ich zugeben mich da nicht eingemischt, ich war knappe 19 und vor nem halben Jahr eingezogen, da war mir das Hemd auch näher als der Rock.

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                  • #10
                    Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                    Ist numal so in unserer Welt.
                    Und das soll eine Begründung sein, Rassismus und Diskriminierung einfach so hinzunehmen? Weils "halt nunmal so ist"?
                    "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                    • #11
                      Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                      Stellt sich die Frage ob ihm das Haus selbst gehört oder er nur so ne Art Geschäftsführer ist.
                      Wenn es ihm selbst gehört und er finanziell von den Mietern abhängig ist kann ich mir schon vorstellen das er dem Druck nachgibt.
                      Ach, das ist doch Blödsinn. Bei der Wohnungsnot in den meisten deutschen Städten hätte er die Wohnungen doch sofort wieder voll gehabt.
                      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                      Makes perfect sense.

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                      • #12
                        Wenn er mit den Mietern gesprochen hat und sie sich dennoch weigern das die Frau weiter im Haus wohnen kann hat er nunmal keine andere Wahl.
                        Seit wann entscheiden die Mieter denn an wen der Eigentümer vermietet?
                        Ich weiß nicht wie die Situation in Osnabrück aussieht, aber da sich das Haus für sie als Studentin gelohnt hat und unter Studenten eigentlich auch immer irgendjemand auf der Suche ist, gehe ich ebenfalls davon aus, dass es kein Problem gewesen wäre das Haus mit neuen Mietern zu füllen.

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                        • #13
                          Zitat von newman Beitrag anzeigen
                          Seit wann entscheiden die Mieter denn an wen der Eigentümer vermietet?
                          Ich weiß nicht wie die Situation in Osnabrück aussieht, aber da sich das Haus für sie als Studentin gelohnt hat und unter Studenten eigentlich auch immer irgendjemand auf der Suche ist, gehe ich ebenfalls davon aus, dass es kein Problem gewesen wäre das Haus mit neuen Mietern zu füllen.
                          Ach, dieses lächerliche "Was soll der Vermieter denn tun?" "Argument" ist doch nur eine Fassade, hinter der man seine eigene Fremdenfeindlichkeit notdürftig zu verstecken versucht.

                          Und dann diese fadenscheinigen, verlogenen und heuchlerischen Begründungen! Der Vermieter müsse doch das Haus füllen können. Was steht denn in dem Artikel: Zwei Bewohner eines Sechsparteienhauses hätten Stress gemacht. Angenommen, die beiden betreffenden Bewohner bilden nicht zusammen eine Partei, dann hätten maximal zwei Wohnungen zur Disposition gestanden. Dagegen steht nun eine zur Disposition. Aber manche sind halt um eine Entschuldigung für Rassisten und rassistische Handlungen nie verlegen. Gewertet habe ich das ja gestern schon.
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Zunächst mal hat der Vermieter die Wohnung überhaupt der jungen Frau vermietet. Somit ist er für mich sicher nicht der allererste Kandidat, wenn es um Rassismus-Zuweisungs-Vermutungen geht.

                            Dennoch kann man ihm mangelnde Zivilcourage vorwerfen, wie auch einigen Mitgliedern an dieser Diskussion, denn diese Haltung:

                            Ich hab damals muss ich zugeben mich da nicht eingemischt, [...]da war mir das Hemd auch näher als der Rock.
                            ...kam auch schon einem kleinen, schnauzbärtigen Österreicher sehr gelegen.
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                            • #15
                              Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
                              Zunächst mal hat der Vermieter die Wohnung überhaupt der jungen Frau vermietet.
                              Da hatte die sich ja weiß angemalt. Nein, ernsthaft, was man über den Vermieter sicherlich sagen kann, ist, dass ihm das Rückgrat fehlt. Wahrscheinlich hatte er auch so eine "Kann man nichts machen"-Haltung. Jetzt hat er den Spaß. Wenn er mit der Frau ein fast freundschaftliches Verhältnis hatte, hätte er den beiden Personen etwas husten müssen.
                              Republicans hate ducklings!

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