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Das Szenario bei explodierenden Spritpreisen

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  • Das Szenario bei explodierenden Spritpreisen

    Wegen eines kleinen Meinungsaustausches in einem andeen Thread mache ich jetzt mal einen eigenen Thread dafür auf. Momentan sinken sie ja gerade, die Spritpreise, doch wir wissen alle, dass es auch wieder aufwärts gehen wird.

    Nun gibt es schon seit vielen Jahren Forderungen von Politikern meist grüner Farbgebung die Forderung, den Literpreis auf 5 DM - oder wohl mittlerweie 2,50 € aufzustocken. Spielen wir mal durch, was diese Preisexplosion für den deutschen Verbraucher bedeuten würde.

    Der Weite-Strecken-Fahrer hätte natürlich ein neues finanzielles Loch. In ländlicheren Gebieten abseits der Ballungszentren gibt es keinen regelmäßigen Bus- oder Bahnverkehr, da sind die Menschen auf ihr Auto angewiesen. Fahrstrecken weit über 100 km täglich sind keine Seltenheit.

    Doch der teure Sprit für den Privatmann und die damit verbundene Mehrausgabe an der Tankstelle wären ohnehin nur der Gipfel eines riesigen Eisberges. Sämtliches Gut, sämtliche Waren, alle Schuhe, Lebensmittel, Fernseher und Klamotten finden ihre Wege durch TRANSPORT zu ihren Kaufhäusern. Da sich durch die massive Spritpreiserhöhung sämtliche Anfahrtswege verteuern würden, müssten die Mehrkosten auf den Verbraucher umgeschlagen werden. Das Resultat: Preisexplosionen überall im Einzelhandel, Deutschland würde ein verflucht teures Pflaster werden.

    Der Verbraucher würde zwar durch teureren Sprit nicht mehr Geld verdienen, müsste sich dann aber in allen Belangen umstellen, da von der Packung Nudeln bis hin zum Rasierschaum und der Gartenerde alles teurer werden würde.

    FAZIT: Die einzigen, die etwas von MEGATEUREM Sprit haben, sind unsere Politiker. Denn die enormen Mehraufwendungen des kleinen Verbrauchers für Treibstoff müssten nicht anderweitig rückvergütet werden. Das heißt: Massenweise Steuereinnahmen und damit Spielraum, die Diäten (=Politiker-Gehälter) zu verbessern. Und der kleine Mann badet es aus.

    * * *

    Mein Vorschlag zur Güte: Wir sollten unsere Benzin- und Dieselpreise mit denen unserer Nachbarländer angleichen. Im Moment ist es so, dass keine Sau in Deutschland tankt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Kurz vor der Grenze nochmal vollgemacht, und dann durch Deutscholand durch - bloß nicht tanken, da wäre man ja blöd!
    Was Deutschland damit allein an Mehrwertsteuer-Einnahmen entgeht, ist uferlos. Jemand, der an einer Tanke anhält und vollmacht, kauft sich schließlich zumeist auch noch eine Cola oder einen Kaffee, Zigaretten, einen Müsliriegel und eine Sportzeitung. All das wären Einnahmen, die den kleinen Verbraucher, also jeden von uns, steuerlich entlasten könnte.

    Mit unserem überteuerten Sprit sind wir leider für den Durchgangsverkehr nicht interessant. Niemand hält an, wenn er nicht unbedingt muss. Das sollte man ändern!

    Spritpreise landesweit im gleichen Puffer wie in den Nachbarländern! Mehreinnahmen vom Durchgangsverkehr! Entlastung eines jeden deutschen Haushaltes, weil

    weniger Spritpreise = billigere Anfahrtswege = billigere Haushaltswaren in allen Geschäften!

    Verteuert man den Spritpreis dagegen, fährt man den Laden letztenendes völlig an die Wand.

  • #2
    Natürlich wäre es Gift, wenn der Sprit gleich morgen 2,50 Euro kosten würde.

    Aber irgendwann muss es passieren. Öl verbrennen ist eh eine saublöde Idee. Da kann man nämlich einige sinnvolle Dinge draus herstellen.

    Andere Antriebskonzepte müssen her, und leider, leider, leider versäumt es die Politik, hier mal Druck zu machen.

    Bleifreies Benzin wurde eingeführt, phosphatfreie Waschmittel ebenfalls. Was gab das damals für ein Geschrei! Und? Als die Industrie gezwungen wurde, entsprechende Produkte zu entwickeln, eben weil sie ab einem bestimmten Zeitpunkt an die alten Produkte nicht mehr vertreiben durften, dann ging es.

    Ich sage nicht, dass es leicht war. Aber es ging. Entgegen der vorherigen Horrorszenarien, die von der Industrie an die Wand gemalt wurden.

    Man könnte eisenhart sein. Grenzen festlegen. Ein Neuwagen darf meinetwegen, wird er ab 2011 zugelassen, nur noch 7 Liter auf 100 km verbrauchen (betrifft die Kleinwagen noch gar nicht, die sind schon längst drunter, ich weiß ), ab 2014 nur noch 5, ab 2017 nur noch 2 und ab 2020 nur noch 0,5 Liter.

    Der Rest des Antriebs muss wasweißichwoher kommen, nur nicht aus Erdöl.

    Das würde garantiert klappen. Wenn die Industrie jammert, glaube ich ihr nichts mehr... Und das wäre sogar ein Weg, den Deutschland mal alleine gehen könnte. Solche Autos, die deutsche Hersteller für den deutschen Markt entwickeln müssten, zwingend und ohne Alternative außer der Geschäftsaufgabe, würden fluppen wie nix.

    Was für Elektromotoren hätten wir heute, was für Energiespeichersysteme, wenn 100 Jahre Zeit, Milliarden von Ingenieursstunden, hunderte Milliarden von Dollar, und das Lebenswerk einiger der kreativsten und fähigsten Denker aller Zeiten anstatt in den Verbrennungsmotor in den Elektromotor investiert worden wären?

    Wir kochen demnächst ab, falls das jemanden hier neu sein sollte. Billigerer Sprit ist da wohl kaum eine Lösung...
    Die Industrie muss gezwungen werden. Menschen, die nur noch sparsame Autos kaufen, sind hier ein geeignetes Druckmittel, wenn die Politik versagt. Aber diese Menschen werden das leider nur dann tun, wenn sie einen wirtschaftlichen Vorteil daraus ziehen.
    Mich kotzt das auch an, aber ändern kann ich das nicht.

    Billigerer Sprit heute heißt nur, dass er morgen noch schneller alle ist und um so schneller noch teurer wird.

    Massenweise Steuereinnahmen und damit Spielraum, die Diäten (=Politiker-Gehälter) zu verbessern.
    Sorry, aber das ist nicht sachlich.

    Die Diäten verdampfen im Volumen des Bundeshaushalts. Wieviel die Abgeordneten verdienen, ist volkswirtschaftlich und auch für den Staatshaushalt völlig egal. Die könnten das 10-fache bekommen, und es wäre noch immer egal (vom Staatshaushalt her gesehen, natürlich nur. Moralisch und symbolisch sieht das ganz anders aus ).
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    • #3
      Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
      Was für Elektromotoren hätten wir heute, was für Energiespeichersysteme, wenn 100 Jahre Zeit, Milliarden von Ingenieursstunden, hunderte Milliarden von Dollar, und das Lebenswerk einiger der kreativsten und fähigsten Denker aller Zeiten anstatt in den Verbrennungsmotor in den Elektromotor investiert worden wären?
      Wir hätten gar keine anderen besonderen Elektromotoren als heute auch.
      Da ein heutiger Elektromotor schon heute einen ausgezeichneten Wirkungsgrad hat gibt es da nämlich auch nichts zu gewinnen.

      Hättest du Akkutechnik gesagt, ja, dann würde das sicher ganz anders aussehen.
      Aber für die Akkutechnik sind wiederum ein paar weitere Grundlagenerfindungen notwendig die es erst seit wenigen Jahrzehnten gibt.
      Angefangen wäre hier z.b. bei der Nanotechnologie und Halbleiterelektronik.
      Letztere braucht man für eine sinnvolle Ladetechnik.

      Fazit:
      Man kann nicht einfach mit extrem viel Geld und Ingenieursstunden irgendwelche Dinge aus dem Nichts stampfen, man braucht auch erstmal die dafür notwendige Grundlagentechnologie und die muß mühsam und zeitaufwendig in der Grundlagenforschung erstmal erforscht werden und ist natürlich nicht kostenlos.
      Ein paar praktische Links:
      In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
      Aktuelles Satellitenbild
      Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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      • #4
        Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
        Doch der teure Sprit für den Privatmann und die damit verbundene Mehrausgabe an der Tankstelle wären ohnehin nur der Gipfel eines riesigen Eisberges. Sämtliches Gut, sämtliche Waren, alle Schuhe, Lebensmittel, Fernseher und Klamotten finden ihre Wege durch TRANSPORT zu ihren Kaufhäusern. Da sich durch die massive Spritpreiserhöhung sämtliche Anfahrtswege verteuern würden, müssten die Mehrkosten auf den Verbraucher umgeschlagen werden. Das Resultat: Preisexplosionen überall im Einzelhandel, Deutschland würde ein verflucht teures Pflaster werden.
        All das wird auf jeden Fall passieren, wenn der Einzelne, diese Gesellschaft und die Industrie so weiter machen wie jetzt. Es ist unvermeidlich das in Zukunft, fossile Energieträger massiv im Preis steigen werden.
        Darum müssen die nötigen Veränderungen in Technologie, Konsumverhalten (auch wenn es dem Ego wehtut) und der Infrastruktur, so früh wie möglich passieren. Es wäre deshalb äußerst kontraproduktiv, dies durch ein Senken der Treibstoffpreise von staatlicher Seite herauszuzögern.
        Nebenbei ist es Naiv zu glauben, das die Bürger durch das Senken von Steuerabgaben auf Treibstoffe, auch nur einen Cent mehr in der Tasche hätten. Ja sicher der Liter Benzin würde billiger, und womit wohl müsste das Finanziert werden? Der Staat würde zwangsläufig andere Steuern und Sozialversicherungsbeiträge erhöhen, um die Mindereinnahmen zu kompensieren.
        Aber das wäre ja nicht so schlimm, Hauptsache der Sprit ist billig.
        Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
        Dr. Sheldon Lee Cooper

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        • #5
          Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
          Nebenbei ist es Naiv zu glauben, das die Bürger durch das Senken von Steuerabgaben auf Treibstoffe, auch nur einen Cent mehr in der Tasche hätten. Ja sicher der Liter Benzin würde billiger, und womit wohl müsste das Finanziert werden? Der Staat würde zwangsläufig andere Steuern und Sozialversicherungsbeiträge erhöhen, um die Mindereinnahmen zu kompensieren.
          Nicht wenn diese Finanzlöcher seitens der verminderten Mineralöleinnahmen durch den vermehrten Konsum Durchreisender an deutschen Autobahntankstellen kompensiert würden. An jedem erworbenen Teil, und sei es nur Kaugummi, verdient unser Staatshaushalt schließlich an Mehrwertsteuer.

          Egal. Ich bin selbstverständlich auch für Investitionen in die Erforschung erneuerbarer Energien, die über kurz oder lang hoffentlich auch fürs gewöhnliche Auto einsetzbar gemacht werden. Dennoch schmerzt es mich, zu sehen, wie deutsche Speditionen und Montagefirmen international NICHT konkurrenzfähig sind, weil hierzulande der Sprit so teuer ist. Gleichwohl wird an unseren Tankstellen und Raststätten allenfalls das Allernötigste getankt. Prinzipiell finde ich hohe Treibstoffpreise angesichts des Klimawandles schon in Ordnung, aber dann soll doch bitte die gesamte EU gleichziehen!
          Mit unsrem Vorstoß in horrende Spritpreise vernichten wir zunächst einmal nur unsere landeseigenen Firmen, die massiv auf Transport und Standortflexibilität (jegliche Montagefirmen, Zimmereien...) angewiesen sind. Und dem Klimawandle ist auch nicht wirklich geholfen, solange nur wir diese Bürde auf uns nehmen, während der Rest weitermacht wie gehabt.

          PS @Enas Yorl: Darf man fragen, was das eigentlich für ein Avatar ist, den du da hast? Sieht irgendwie beunruhigend aus.

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          • #6
            Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
            Nicht wenn diese Finanzlöcher seitens der verminderten Mineralöleinnahmen durch den vermehrten Konsum Durchreisender an deutschen Autobahntankstellen kompensiert würden. An jedem erworbenen Teil, und sei es nur Kaugummi, verdient unser Staatshaushalt schließlich an Mehrwertsteuer.
            Nun ich zweifle nicht das der Staat dadurch von Transitverkehr Mehreinnahmen, von ein paar hundertmillionen Euro generieren könnte. Aber für wie viele Cent Steuersenkungen würde das wohl reichen, ein oder zwei Cent?
            Allein die Ökosteuer subventioniert unsere Rentenversicherung, mit mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr. Dafür müssten Transitreisende aber eine Menge Tassen Kaffee und Kaugummis kaufen.

            Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
            PS @Enas Yorl: Darf man fragen, was das eigentlich für ein Avatar ist, den du da hast? Sieht irgendwie beunruhigend aus.
            Nun das ist Sun_Wukong, (gewissermaßen mein Alter Ego ) gespielt von Jet Li im Film The Forbidden Kingdom.
            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
            Dr. Sheldon Lee Cooper

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            • #7
              Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
              Allein die Ökosteuer subventioniert unsere Rentenversicherung, mit mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr. Dafür müssten Transitreisende aber eine Menge Tassen Kaffee und Kaugummis kaufen.
              Vielleicht noch ein paar Tittenmagazine?

              Das alles im Gesamtgefüge zu bewerten ist natürlich schwer, und Zahlen habe ich auch keine. Aber unsere mobilen Handwerker und natürlich unsere Speditionen würden davon sehr profitieren und wären europaweit konkurrenzfähiger als jetzt. Das wiederum täte dem Gesamtgefüge unserer Wirtschaft gut und brächte selbstverständliche weitere Gelder in den Haushalt.

              Gerade in Speditionen ist es ja auch so, dass unsere neueren moderneren LKW-Modelle sehr humane Verbrauchswerte haben und zudem schadstoffarm sind. An unsren Ostgrenzen sind schon massenweise Speditionen hops gegangen. Und was geschah? Deren Platz und Versorgungsrouten übernahmen kurzerhand osteuropäische Speditionen - nur dass deren LKWs nicht nach neuesten Schadstoffnormen dahintuckern, sondern zum Teil noch Modelle aus den Achtzigern sind. Der Umwelt wurde damit also ein Bärendienst erwiesen. Die Routen und Fahrten sind noch immer dieselben - nur werden sie jetzt nicht mehr von den schadstoffarmen MAN-Vehikeln gefahren, sondern von diversen Dreckschleudern aus dem letzten Jahrtausend.

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              • #8
                Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
                Mein Vorschlag zur Güte: Wir sollten unsere Benzin- und Dieselpreise mit denen unserer Nachbarländer angleichen. Im Moment ist es so, dass keine Sau in Deutschland tankt, wenn es nicht unbedingt sein muss.
                Bei der Tankstelle hier eine Straße weiter kostete Super gestern 1,33. Und das willst du angleichen an unsere Nachbarländer, also z.B. an Frankreich (1,34), Dänemark (1,34), Italien (1,35), Belgien (1,39) oder die Niederlande (1,48)? Und dadurch wird Treibstoff billiger?

                Aha.

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                • #9
                  Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
                  Bei der Tankstelle hier eine Straße weiter kostete Super gestern 1,33. Und das willst du angleichen an unsere Nachbarländer, also z.B. an Frankreich (1,34), Dänemark (1,34), Italien (1,35), Belgien (1,39) oder die Niederlande (1,48)? Und dadurch wird Treibstoff billiger?

                  Aha.
                  Hier geht es nicht um den Jetzt-Zustand, siehe Eingangspost:
                  Zitat von Sinclair_
                  Momentan sinken sie ja gerade, die Spritpreise, doch wir wissen alle, dass es auch wieder aufwärts gehen wird.
                  Momentan liegen wir gut im Rennen. Zur Erinnerung: Vor vier Wochen waren wir noch pro Liter um 20 Cent teurer als unsere Nachbarländer.

                  Wichtiger als Benzin ist ohnehin Diesel, da der vom Transit- und gewerblichen Nahverkehr getankt wird.

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                  • #10
                    Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
                    Wichtiger als Benzin ist ohnehin Diesel, da der vom Transit- und gewerblichen Nahverkehr getankt wird.
                    Mhm, kann man bezweifeln.
                    Zitat von stat. Bundesamt
                    2005 gab es in Deutschland insgesamt 54,9 Mill.
                    Kraftfahrzeuge. Mit 46,1 Mill. Stück stellten Pkw hierbei
                    den größten Anteil (84 %).
                    Außerdem entfällt der Löwenanteil des Verkehrs immer noch auf den Individualverkehr. Andererseits hast du natürlich recht, da der Anteil Dieselmotoren im PKW in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Hat einer Zahlen über den Anteil? Ich meine knapp unter 50%.
                    Forum verlassen.

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                    • #11
                      Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
                      Mein Vorschlag zur Güte: Wir sollten unsere Benzin- und Dieselpreise mit denen unserer Nachbarländer angleichen. Im Moment ist es so, dass keine Sau in Deutschland tankt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Kurz vor der Grenze nochmal vollgemacht, und dann durch Deutscholand durch - bloß nicht tanken, da wäre man ja blöd!
                      Was Deutschland damit allein an Mehrwertsteuer-Einnahmen entgeht, ist uferlos. Jemand, der an einer Tanke anhält und vollmacht, kauft sich schließlich zumeist auch noch eine Cola oder einen Kaffee, Zigaretten, einen Müsliriegel und eine Sportzeitung. All das wären Einnahmen, die den kleinen Verbraucher, also jeden von uns, steuerlich entlasten könnte.

                      Mit unserem überteuerten Sprit sind wir leider für den Durchgangsverkehr nicht interessant. Niemand hält an, wenn er nicht unbedingt muss. Das sollte man ändern!

                      Spritpreise landesweit im gleichen Puffer wie in den Nachbarländern! Mehreinnahmen vom Durchgangsverkehr! Entlastung eines jeden deutschen Haushaltes, weil

                      weniger Spritpreise = billigere Anfahrtswege = billigere Haushaltswaren in allen Geschäften!

                      Verteuert man den Spritpreis dagegen, fährt man den Laden letztenendes völlig an die Wand.
                      Dann müsste man sich aber an die Mineralölkonzerne wenden. Denn ich bin überzeugt davon, daß 10 Cent weniger Steuern nicht gleichbedeutend mit 10 Cent billigerem Kraftstoff ist. Ein erheblicher Teil würde doch sicher in die Taschen der Konzerne fließen. Denn der Preis wird nicht nur durch Steuern diktiert, sondern auch durch Angebot und Nachfrage. Oder hab ich da was übersehen?
                      Follow the white rabbit.

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                      • #12
                        Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
                        Momentan liegen wir gut im Rennen. Zur Erinnerung: Vor vier Wochen waren wir noch pro Liter um 20 Cent teurer als unsere Nachbarländer.
                        Im Ernst? Ich hab jetzt auf die Schnelle nur alte Daten von vor ein paar Jahren gefunden, aber da war die Relation der Benzinpreise ungefähr so wie heute.

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                        • #13
                          Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
                          Gerade in Speditionen ist es ja auch so, dass unsere neueren moderneren LKW-Modelle sehr humane Verbrauchswerte haben und zudem schadstoffarm sind. An unsren Ostgrenzen sind schon massenweise Speditionen hops gegangen. Und was geschah? Deren Platz und Versorgungsrouten übernahmen kurzerhand osteuropäische Speditionen - nur dass deren LKWs nicht nach neuesten Schadstoffnormen dahintuckern, sondern zum Teil noch Modelle aus den Achtzigern sind. Der Umwelt wurde damit also ein Bärendienst erwiesen. Die Routen und Fahrten sind noch immer dieselben - nur werden sie jetzt nicht mehr von den schadstoffarmen MAN-Vehikeln gefahren, sondern von diversen Dreckschleudern aus dem letzten Jahrtausend.

                          Tja, würden unsere Speditionen lernen ihre alten LKWs die sie nicht mehr brauchen verschrotten zu lassen, anstatt zu verkaufen, dann gäbe es für die Osteuropäer auch keine billigen LKWs die sie kaufen könnten.
                          Die müßte dann nämlich auch die neuen LKWs kaufen und damit wären sie dann nicht mehr so konkurrenzfähig gegen unsere Speditionen wie heute.

                          Im Prinzip ist das also selbstverschuldet.
                          Ein paar praktische Links:
                          In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                          Aktuelles Satellitenbild
                          Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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