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LOL - Der LINKE-Chef ist Bank-Aufsichtsrat!

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  • LOL - Der LINKE-Chef ist Bank-Aufsichtsrat!

    Was manche vermutlich schon länger wussten, weiß ich erst seit gestern: Oskar Lafontaine, der große Mann für den "kleinen Mann", der Verteufler allen Kapitals und Geissler aller Renditejäger ist Aufsichtsrat in der KfW-Bank.

    Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand

    Die jüngsten Schlagzeilen, für welche die KfW hinlänglich bekannt wurde, werden die meisten noch im Kopf haben. Wo aus reiner Dummheit mal eben 300.000.000 EURO der deutschen Volkswirtschaft an eine amerikanische Pleitebank überwiesen werden. Ironie oder Schicksal, dass Lafontaine ausgerechnet im Aufsichtsrat DIESER Bank sitzt - wo Herr Lafontaine ja selbst schon in seiner unglorreichen Vergangenheit als Saarland-Chef bewiesen hat, dass er eine Fachkraft in wirtschaftspolitischer Inkompetenz ist.

    „Aus der Vernichtung von Millionen Euro an Steuergeldern müssen personelle Konsequenzen gezogen werden. Oskar Lafontaine hat an vorderster Stelle Verantwortung getragen für dieses Desaster“, so der BLM-Bundesvorsitzende Dr. Heinrich Kolb (MdB).
    Dass Lafontaine Millionär ist, wusste ich schon. Ich wusste aber nicht, dass er Bank-Aufsichtsrat ist. Dass AUSGERECHNET er Managergehälter einer Bank bezieht. Das ist so gut, ich kann es gar nicht fassen.

  • #2
    Das ist doch nichts neues.

    Das er dort im Aufsichtrat ist, ist allgemein bekannt und wurde nie verheimlicht.

    Die KfW ist eine staatliche Bank. Diese wird kontrolliert (oder sollte kontrolliert werden...) durch Aufsichtsmitglieder, die oft auch öffentliche Ämter bekleiden ("Bundestagsabgeordenter" ist so ein öffentliches Amt).

    Was soll ein Mitglied der Linken denn nun tun? Einen solchen Posten ablehnen? "Nein, öffentliches Eigentum wollen wir nicht kontrollieren, das sollen andere tun!"

    Klaro? Dass ein Mitglied der Linken im Aufsichtsrat einer Bank sitzt, die sich im öffentlichen Besitz befindet, ist völlig ok. Öffentliches Kapital befindet sich dort und wird von Vertretern der Öffentlichkeit kontrolliert.

    Das wäre sogar noch dann ok, wenn der Staat nur 10% der Firmenanteile hielte.

    Davon unberührt, könnten kritische Vertreter der Linken ihren Boss natürlich 2 Fragen stellen:

    1. "Oskar, was verdienst Du da eigentlich pro Monat?"

    und

    2. "Oskar, findest Du, dass Du Dein Geld wert warst?"

    Warum das nicht passiert, weiß ich nicht. Ich bin kein Mitglied dort und kann daher keine Aussagen über die Ursachen der Defizite in der innerparteilichen Basisdemkokratie treffen.

    Aber an dem Umstand an sich, dass Herr Lafontaine Ausichtsrat einer Bank im öffentlichen Eigentum ist, ist nichts auszusetzen.
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    • #3
      @Sinclair

      Sag mal, ist dir das nicht peinlich? So verzweifelt vermeintlich Schlechtes über jemanden zu suchen um ihn zu "dissen"?

      Jeder weiß, dass Lafontaine eine Schwätzer und Millionär ist. Auch die Mitglieder der Linken wissen das. Ständig zu versuchen angeblich schmutzige Geheimnisse zu entlarven wirkt fast schon so stur wie max´ Versuch den Rst des Forums vom totalen Kommunismus zu überzeugen. (never mind max)
      Möp!

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      • #4
        Ich schrieb ja auch, FÜR MICH war das völlig neu. Dass das kein Geheimnis war/ist, steht außer Frage, geht ja auch schlecht, sowas geheim zu halten. Ich fand es nur höchst amüsant, zu erfahren, wie eng Herrn Lafontaines privater Wohlstand und Werdegang durch "böse Kapitalisten" verknüpft und bevorteilt ist. Und dann auch noch ausgerechnet die KfW.
        Zitat von Cu Chulainn
        Sag mal, ist dir das nicht peinlich? So verzweifelt vermeintlich Schlechtes über jemanden zu suchen um ihn zu "dissen"?
        Kein bisschen. Da mir dieses Faktum neu war, nehme ich mal an, dass noch weitere Menschen da draußen unterwegs sind, denen das neu ist. Wahrheiten kann man gar nicht oft genug verbreiten. Und wenn diese dann auch noch eine höchst amüsante Kontroverse schaffen, dann erst recht nicht.

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        • #5
          Endlich kann ich den hier mal wieder auspacken.

          Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

          "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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          • #6
            Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
            Endlich kann ich den hier mal wieder auspacken.

            Als Bayer solltest du die Version von Bruno Jonas kennen...

            "Das interessiert mich genauso, wie wenn beim Nachbarn das Knödelwasser kocht"

            Das jemand aus der Linken in einem Bankaufsichtsrat sitzt, zeugt IMHO nur davon, dass deren Mitglieder auch nur Menschen sind, die sich irgendwann der Realität stellen müssen.
            Just because it is the truth doesn't mean anyone wants to know about it.
            Alle vier Jahre machen die Wähler ihr Kreuz. Und hinterher müssen sie's dann tragen. - Ingrit Berg-Khoshnavaz
            Statt 'Gier' sagen wir 'Profitmaximierung', und schon wird aus der Sünde eine Tugend. - Ulrich Wickert

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            • #7
              Zitat von matrix089 Beitrag anzeigen

              Das jemand aus der Linken in einem Bankaufsichtsrat sitzt, zeugt IMHO nur davon, dass deren Mitglieder auch nur Menschen sind, die sich irgendwann der Realität stellen müssen.

              Dito. Herr Lafontaine ist ein Mensch der Spezies "Wasser predigen, Wein trinken". Für mich ist er die unpassendste Führungsperson, die die Linke nur haben kann.

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              • #8
                Warum akzeptiert man ihn überhaupt als Oberhaupt? Gysi ist ohnehin die sympathischere Person, ob er nun integrer ist weiß ich nicht. Das ist wahrscheinlich kein Politiker, der es an die Macht schafft. Eigentlich müsste jeder echter Linker doch schon rein aus Prinzip, um ein Zeichen zu setzen, das Gehalt, das über dem Durchschnitt liegt, freiwillig zu Armen umverteilen.
                Man kann doch nicht von ideologischen Gegnern und Reinkapitalisten verlangen, dass sie das toll finden, wenn man es als überzeugter Umverteilungsbefürworter noch nicht einmal an sich selbst in die Praxis umsetzt.

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                • #9
                  Zitat von newman Beitrag anzeigen
                  Warum akzeptiert man ihn überhaupt als Oberhaupt? Gysi ist ohnehin die sympathischere Person, ob er nun integrer ist weiß ich nicht. Das ist wahrscheinlich kein Politiker, der es an die Macht schafft. Eigentlich müsste jeder echter Linker doch schon rein aus Prinzip, um ein Zeichen zu setzen, das Gehalt, das über dem Durchschnitt liegt, freiwillig zu Armen umverteilen.
                  Man kann doch nicht von ideologischen Gegnern und Reinkapitalisten verlangen, dass sie das toll finden, wenn man es als überzeugter Umverteilungsbefürworter noch nicht einmal an sich selbst in die Praxis umsetzt.
                  Mir ist der Gysi ja auch um einiges sympathischer, aber was soll man machen?! Gysi will sich wegen seines gesundheitlichen Zustands nicht zu sehr vereinnehmen lassen und die meisten westdeutschen Ex-SPDler wollen halt ihren Oskar.
                  Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                  Stalter: "Nope, it's all bad."

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                  • #10
                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Warum akzeptiert man ihn überhaupt als Oberhaupt?
                    Wohl, weil man irgendeine Galleonsfigur braucht, um sich im Westen zu etablieren und Ex-SPDler anzusprechen. Da sind SED-Altlasten wie Gysi oder Bisky halt nicht so gut. Aber wenn alles klappt, kann man Lafontaine nächstes Jahr eh nach Saarbrücken abschieben. Die Frage ist bloß, wer ihm als Partei- und/oder Fraktionschef nachrückt.
                    Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

                    "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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                    • #11
                      Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                      . Aber wenn alles klappt, kann man Lafontaine nächstes Jahr eh nach Saarbrücken abschieben.
                      Um Gottes Willen, hoffentlich nicht

                      Ich hab zu lange im Saarland, in Saarbrücken gewohnt, als das ich einfach so zuschauen kann wie es vor die Hunde geht. Ich glaube aber auch persönlich, dass es keinen Ministerpräsidenten Lafontaine im Saarland geben wird. Dafür wird die Linke einfach zu wenig Stimmen bekommen. Die SPD hat zwar schon gesagt sie würde mit den Linken koalieren, aber nur wenn sie den Ministerpräsidenten stellen. Da aber die SPD sehr wahrscheinlich weniger Stimmen bekommen wird, hat sich das wohl erübrigt.

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                      • #12
                        Zitat von Fawkes Beitrag anzeigen
                        Um Gottes Willen, hoffentlich nicht

                        Ich hab zu lange im Saarland, in Saarbrücken gewohnt, als das ich einfach so zuschauen kann wie es vor die Hunde geht. Ich glaube aber auch persönlich, dass es keinen Ministerpräsidenten Lafontaine im Saarland geben wird. Dafür wird die Linke einfach zu wenig Stimmen bekommen. Die SPD hat zwar schon gesagt sie würde mit den Linken koalieren, aber nur wenn sie den Ministerpräsidenten stellen. Da aber die SPD sehr wahrscheinlich weniger Stimmen bekommen wird, hat sich das wohl erübrigt.
                        Die SPD interessierte sich schon oft nach der Wahl nicht für ihr Geschwätz von vor der Wahl.

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                        • #13
                          Ja, aber Oskar interessiert sich offensichtlich schon vor der Wahl nicht für sein Geschwätz vor der Wahl - oder hast Du gehört, dass er sich für sein Versagen als Aufsichtsrat der KfW entschuldigt hat?
                          ---Werbung--- Hier könnte Ihre Signatur stehen! Nur 20 Euro im Monat.

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                          • #14
                            Zitat von LuckyGuy Beitrag anzeigen
                            Ja, aber Oskar interessiert sich offensichtlich schon vor der Wahl nicht für sein Geschwätz vor der Wahl - oder hast Du gehört, dass er sich für sein Versagen als Aufsichtsrat der KfW entschuldigt hat?
                            Nein - dann müsste er ja auch mal überlegen, ob das Scheitern der Strategie der SPD vielleicht an der Strategie selbst liegt - und nicht nur an den Personen, die an der Spitze der Partei stehen. Man darf daran erinnern, dass Die Linke die gleiche Strategie wie die SPD hat und z.B. in Berlin schon in Bezug auf ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik nicht von der CDU unterscheidbar ist. Also auch mit grossen Zielen (Sozialismus) angetreten ist, aber als Bettvorleger der Grosskonzerne geendet ist.
                            Resistance is fertile
                            Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
                            The only general I like is called strike

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