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Mazedonien-Einsatz ein Fehlschlag

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  • Mazedonien-Einsatz ein Fehlschlag

    Ich weiß jetzt nicht ob es hier schon angesprochen wurde, aber ich halte den Einsatz der NATO für mehr als falsch.
    Das beweist nicht nur der erste tote Soldat am ersten Tag der Mission sondern auch die Tatsache, das viele der Waffen nicht abgegeben werden und es vielen Leuten dort egal ist, ob sie die Soldaten der NATO erschießen oder nicht. Wenn die beiden verfeindeten Parteien aufeinander losgehen, wird keiner auf die Soldaten Rücksicht nehmen. ...
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  • #2
    Ich finde es überhaupt falsch NATO-Truppen zu schicken!Wenn,dann müssten es UN Truppen sein!Ich bin allerdings sowieso gegen die Aktion,da so wieder nur ein weiteres NATO-Protektorat ensteht!Ausserdem halte ich die Zeit von 30 Tagen für völlig unrealistisch!
    Möp!

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    • #3
      Selbst wenn es scheitert. Ich halte die Mission für einen Friedlichen Akt. Mal was anderes als wenn die Waffen mit Gewalt geholt werden oder sonst was der gleichen. Aber ein Erfolg scheint mir selbst auch eher unwarscheinlich. Und das muss denen doch auch klar sein. Oder was denkt die NATO nur das es so glatt gehen soll
      "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." - Oscar Wilde

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      • #4
        Fassen wir zusammen: Vor nicht allzulanger Zeit hatte eine Gruppe behelmter Soldaten, genannt KFOR, den Auftrag die UCK-Rebellen zu entwaffnen und die armen Albaner vor den bösen Serben zu beschützen. Doch oh weh! Es stellte sich heraus, dass die UCK gar nicht so nett ist, sondern eben auch eigene Ziele hat. Und diese liegen in Mazedonien.

        Zwischenstand: KFOR gescheitert, UCK lacht sich tot!

        Dann änderte sich aber das Weltbild der Westlichen und die Mazedonen waren die Guten und die UCK musste bekämpft werden...Und jetzt will man wiedermal die Waffen einsammeln. Aber leider ist die Abgabe freiwillig! Doch wofür dann Soldaten? Um 200 Gewehre zu beschützen? Wohl kaum! Um die UCK zu beeindrucken? Nicht mit der Hemmschwelle der Nato!

        Endergebnis: Auch der Mazedonieneinsatz wird scheitern, da er keine wirkliche Berechtigung hat und zudem höchst wage ist, ob die UCK jemals alle Waffen abgeben wird.

        Statement UCK-Kämpfer: Das ist meine AK-47! Die hat 2000 $ gekostet und die geb ich doch jetzt nicht ab!
        Recht darf nie Unrecht weichen.

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        • #5
          Man kann diesen Einsatz eher ale einen symbolischen Akt sehen. Er soll den Leuten da unten zeigen he wir denken noch an Euch und versuchen Euch zu helfen.

          Die Nato müsste doch aus der Vergangenheit gelernt haben, dass nicht alles immer so läuft wie sie es planen.
          Die Idee der Nato ist sicherlich gut, nur an der Umsetzung habert es.


          Naja, vielleicht wissen sie es bereits, können aber nicht mehr zurück und lassen die Soldaten jetzt da unten, wie in Somalia, wo die Soldaten jetzt baden.

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          • #6
            Das Problem mit diesen Einsätzen ist, dass sie aus guten Vorsätzen entstehen, die sich nicht in genaue Ziele formulieren lassen. Der Vorsatz war: "kein Krieg in Mazedonien". Die Art und Weise, wie dies erreicht werden soll, ist jedoch unklar, deshalb hadert die NATO ein bisschen mit ihrem Einsatz. Die Chance, dass er scheitert, ist deshalb ziemlich gross.

            Der Fehler am ganzen Konflikt liegt aber IMHO bei Mazedonien. Sie hätten nach dem Aufstand im Kosovo handeln müssen, um eine ähnliche Situation mit "ihren" Albanern zu verhindern. Was ich nicht so recht verstehe ist, warum alle gegen einen grossalbanischen Staat sind. Dann wäre endlich Ruhe. Man müsste diesem Staat ja nur die Gebiete zuschlagen, die eindeutig albanisch dominiert sind.
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            • #7
              Das läuft aber darauf hinaus, dass jede noch so kleine Ethnie einen eigenen Staat haben will. Die Konsequenz sind kleine nicht lebensfähige Länder, die wieder anfällig für Diktaturen werden. Die Albaner sind IMHO auch unfähig ihre eigenen Probleme zu lösen. Der Bürgerkrieg ist ja noch nicht so lange her.

              Ausserdem dürften die Serben und ihre Kollegen in Moskau, diesen Machtwegfall und vor allem die Verschiebung der Vorherrschaft (die Albaner wären dann dominant) mit ziemlich resoluten Worten verurteilen.
              Recht darf nie Unrecht weichen.

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              • #8
                @Bynarus
                Man gibt ja den Deutschen die in den westlichen Randgebieten Polens leben auch kein Grossdeutschland!Schließlich wurden die Grenzen vertraglich geregelt. Man kann eben nicht sagen "die wollen ihren eigenen Staat?Geben wir ihn einen!".Ausserdem hat Albanien als eines der ärmsten Länder Europas siene eigenen Probleme.Die können ne Million neuer und zumeist arbeitsloser Bürger auch nicht gebrauchen!
                Möp!

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