Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Warum die PKW-Maut sinnlos ist

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Warum die PKW-Maut sinnlos ist

    Bei der Einführung argumentiert man ja damit, daß dann die Transitfaher aus anderen Ländern ja auch zahlen müßten und damit zum Straßenbau ebenfalls etwas leisten würden, aber eines ist doch klar:

    Langfristig wird es ein EU weites Abkommen geben, welches jedem Mautzahler, der in seinem Heimatland Maut bezahlt, einräumt auch in den anderen Mautländern Gebührenfrei zu fahren, denn die Maut des Heimatlands wurde schon entrichtet und das EU weite Abkommen stellt das sicher das sie Länderübergreifend ist.


    Insoweit ist sie sinnlos und dient lediglich dazu, es dem "dummen" Volk nur Schmackhaft machen, nach dem Motto: "Die Anderen, die anderen aus dem Ausland müssen ja jetzt auch zahlen."


    Die Maut hätte also bestenfalls einen kurzfristigen Effekt zum Preis, daß man dann Langfristig nur noch Zahlen muß und wenn deren Einführung schon nicht vermeidbar ist, was ich der CDU + FDP übrigens nicht zutraue, dann hoffe ich wenigstens, daß man in dieser Zeit alle Autobahnen in Deutschland mindestens 3 Spurig ausbaut.
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    Zitat von Cordess
    Langfristig wird es ein EU weites Abkommen geben, welches jedem Mautzahler, der in seinem Heimatland Maut bezahlt, einräumt auch in den anderen Mautländern Gebührenfrei zu fahren, denn die Maut des Heimatlands wurde schon entrichtet und das EU weite Abkommen stellt das sicher das sie Länderübergreifend ist.
    Warum soll das klar sein? Warum sollten die Franzosen auf Einnahmen durch deutsche Autofahrer auf ihren Straßen verzichten? Warum sollten gerade im Gegenzug die Deutschen auf Einnahmen verzichten, da sie das am zentralsten gelegene Land der EU sind? Gibt es irgendeine Quelle dafür? Eine Maut ist eine Nutzungsgebühr, warum also sollten Leute, die unsere Straßen nutzen, eine Nutzungsgebühr nicht zahlen, nur weil es in ihrem Heimatland für die dortigen Straßen auch eine Nutzungsgebühr gibt?
    "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
    -Cpt. Jean-Luc Picard

    Kommentar


    • #3
      So ein Abkommen existiert doch gar nicht. Und selbst wenn es irgendwann einmal so ein Abkommen geben sollte: Bis dahin funktioniert die ganze Sache doch so, wie es die Regierung gesagt hat. Ich kann hier beim besten Willen keine Volksverdummung sehen.
      Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

      - Mencius

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
        Bei der Einführung argumentiert man ja damit, daß dann die Transitfaher aus anderen Ländern ja auch zahlen müßten und damit zum Straßenbau ebenfalls etwas leisten würden, aber eines ist doch klar:

        Langfristig wird es ein EU weites Abkommen geben, welches jedem Mautzahler, der in seinem Heimatland Maut bezahlt, einräumt auch in den anderen Mautländern Gebührenfrei zu fahren, denn die Maut des Heimatlands wurde schon entrichtet und das EU weite Abkommen stellt das sicher das sie Länderübergreifend ist.
        Vielleicht sollten wir erstmal klären was Maut ist.

        Maut ist die Verursachungsgerechte Umlage der entstandenen Kosten. Also eine Streckenbenutzungsgebühr.
        Hinter der Idee des Mautsystems steckt, dass diejenigen die nicht auf der Autobahn fahren, keine Gebühr zahlen. Dijenigen, die die Autobahn benutzen, sollen auch für die Erahltung aufkommen. Ergo weg vom Faltratesystem.
        Keine Pauschale Gebühr für jeden.

        Ein solches Abkommen wie du es ansprichst, wird es nicht geben. Ich weiß ja nicht, wo die Idee herkommt, aber das Eine hat mit dem Anderen nix zu tun.
        Ein solches Abkommen, stünde komplett im Gegensatz zu Mautidee. Immerhin liegt die hoheitliche macht (investitionsvorbehalt für Infrastruktur) bei den einzelnen Staaten.
        Was hat Frankreich davon, wenn wir in deutschland die Straßen bezahlen und in Frankreich deshalb druchstarten könnten. Wer bezahlt dann deren Infrastruktur??
        Dann müsstest du schon alle Länder der eigenverantwortung entbinden und die Verkehrswegeplaung gleich an die EU leiten....
        Michael:KITT! du musst mich ungefähr 1km in die Luft schießen
        KITT:Kein Problem! dülüd, bülüd....puch
        Michael:Danke Kumpel *daumen hoch*

        Kommentar


        • #5
          Im übrigen, selbst wenn deine Ausgangsidee stimmen würde, was wäre die Folge: Die Deutschen wären die einzigen, die nicht in ihrem eigenen Land Maut zahlen müssten. Damit müssten sie automatisch in allen anderen Ländern Maut zahlen, während die anderen nur ein mal zahlen.

          Dann würde ich mir aber schnell einen Zweitwohnsitz in Luxemburg nehmen, da die 5 € Jahresmaut zahlen (viel mehr kann das bei den paar Kilometern ja nicht sein) und kann dann alle europäischen Autobahnen fast kostenlos nutzen.

          Also die einzige sinnvolle Maßnahme bei deinem Szenario wäre es so schnell wie möglich eine Maut einzuführen, damit wir später keine Nachteile haben.
          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013

          Das offizielle "Wer ist Wes" im SciFi-Forum!

          Kommentar


          • #6
            Wie wäre es ganz einfach eine EU-weit einheitliche Mautvignette einzuführen, die in die Kasse jenen Landes fließt, in dem das Pickerl gekauft wird und mit der man dann durch die ganze EU düsen darf?

            Ist das einfach zu unkompliziert...?
            "The only thing we have to fear is fear itself!"

            Kommentar


            • #7
              naja, dann wären wir ja wieder bei der jetzt geltenden KFZ-Steuer angelangt.
              Allerdings gibt es dann EU-weit ein Problem.

              Die Autobahnen in z.b. in Frankreich sind zu einem großen Teil Privat finanziert. Die einnhamen der Maut gehen an die privaten Betreiber, der mit diesen Einnahmen die Unterhaltung des Straßennetzes finanziert. Deshalb würde eine solche Regelung sehr tief in die finanzierungsstruktur der einzelnen Länder eingreifen, was die sache dann nicht gerade einfacher macht als ne Maut.

              Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was an der Maut kompliziert ist. Wenn man ne straße befahren will, muss man halt dafür zahlen. Auffahrt auf die Autobahn. Man wird regiestriert und wenn man die Autobahn wieder verlassen will zahlt man für die gefahren km einen bestimmen km-Satz.
              Michael:KITT! du musst mich ungefähr 1km in die Luft schießen
              KITT:Kein Problem! dülüd, bülüd....puch
              Michael:Danke Kumpel *daumen hoch*

              Kommentar


              • #8
                Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                Wie wäre es ganz einfach eine EU-weit einheitliche Mautvignette einzuführen, die in die Kasse jenen Landes fließt, in dem das Pickerl gekauft wird und mit der man dann durch die ganze EU düsen darf?

                Ist das einfach zu unkompliziert...?
                Der Preis wäre aller Voraussicht nach ungerecht. Wieviel soll die EU-Vignette kosten? Ein Preis für alle Länder oder doch länderabhängig basierend auf dem vorhandenen Streckennetz? Ist es ein einheitlicher Preis wird man wohl einen Mittelwert nehmen der für diejenigen in kleinen Ländern wie Luxenburg oder Griechenland die nicht ins Ausland reisen verhältnismäßig teuer wäre. Für diejenigen in großen Ländern wie Polen und Deutschland hingegen die auch berufsbedingt viel national reisen wäre es hingegen wieder ein Schnäppchen.

                Nimmt man für jedes Land einen eigenen Preis besteht wieder die Gefahr auf "Mautflüchtige". Ähnlich wie Steuerflüchtige. Vermutlich die Oberschicht bzw. teilweise die obere Mittelschicht wird sich - wie Wes schon sagte - in billigeren Ländern Vignetten kaufen. Das wird sicher nicht die Masse aber die Gefahr eines Schlupfloches bleibt. Besonders für Leute in Grenzgebieten. Siehe Tanktourismus - auch wenn das zugegebenmaßen viel weniger verhinderbar ist

                Was bleibt ist die nationale Vignette die jeweils im gekauften Land gültig ist. Zwar auch nicht optimal was Gerechtigkeit angeht aber immer noch besser. Das fairste wären natürlich Streckenposten wo man direkt die Maut zahlt bzw. digitale Lösungen - das würde aber einen wesentlichen finanziellen und organisatorischen Mehraufwand bedeuten. Mal abgesehen von den datenschutzrechtlichen Fragen und Problematiken.
                "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
                "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                  Wie wäre es ganz einfach eine EU-weit einheitliche Mautvignette einzuführen, die in die Kasse jenen Landes fließt, in dem das Pickerl gekauft wird und mit der man dann durch die ganze EU düsen darf?

                  Ist das einfach zu unkompliziert...?
                  Du lässt außer Acht, dass die Instandhaltung der Autobahnen vollkommen unterschiedelich ist. Je größer die Fläche eines Landes und je ausgeprägter und übersichtlicher das Straßennetz gehalten ist, desto höher sind die Aufwendungen. Eine länderspezifische Mauterhebung ist da immer noch am fairsten.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                    So ein Abkommen existiert doch gar nicht.
                    Richtig, deswegen sagte ich ja auch, daß es eines geben wird.

                    Und zur Frage von Valdorian:
                    Weil das in der EU schon immer so war, es wird vereinheitlicht, Zölle abgeschafft und alles auf einen einheitlichen Nenner gebracht.


                    Auch finde ich die Euphorie in diesem Thread nach dem Motto: "Juhuu, die anderen Zahlen jetzt endlich auch." wenig durchdacht.
                    Denn die PKW Maut hätte noch ganz andere Probleme:

                    1. Autobahnen die in größeren Städten als Umgehungsstraßen fungieren, würden weniger stark benutzt werden, der Verkehr würde also verstärkt in die Innenstadt getragen werden.

                    2. Ökologisch betrachtet ist eine PKW Maut Schwachsinn, da ein Smart ForTwo Fahrer genausoviel zahlen müßte, wie Hummer. Ökologisch gesehen ist eine Spritsteuer sinnvoller, da dann nur der viel zahlt, der auch viel fährt und viel Sprit verheizt.
                    Bei der PKW Maut ist es nämlich mitnichten so, daß nach Kilometer genau abgerechnet werden würde. Das ist zu teuer und wirft, wie schon erwähnt, Datenschutzrechtliche Probleme auf, daher bleibt es bei einer Plakete und Jahre- oder Monatsgebühr.

                    3. Die PKW Maut will man einführen, weil sie nicht als Steuer, sondern als Abgabe gewertet wird.
                    D.h. das Geld kommt nicht in den Steuertopf und kann daher nicht umverteilt werden, es kommt also dem Straßenbau zu gute, aber und hier ist das Problem, für Abgaben muß man keine Rechenschaft ablegen und mit einer Maut in Form von Abgaben kann man sehr schnell
                    eine Privatisierung der Autobahn einführen. Würde man die Autobahn besteuern, dann wäre es viel schwieriger das zu begründen.

                    Wie man also sieht von hinten bis vorne blanker Unsinn und all das dem Volk Schmackhaft gemacht mit einer Begründung aus niederen Motiven, nach dem Motto: "So müssen die Ausländer auch was zahlen."
                    Die Idee könnte glatt von rechts kommen.
                    Zuletzt geändert von Cordess; 13.10.2009, 23:30.
                    Ein paar praktische Links:
                    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                    Aktuelles Satellitenbild
                    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

                    Kommentar


                    • #11
                      schöne scheisse mit der PKW maut, Benzinsteuer, KFT Steuer nun wenn jezt auch die PKW Maut kommt weiss ich nicht mehr weiter, ich fahre jeden tag 80 KM zur Arbeit, wovon 76 Autobahn ist (hin und zurück) wobei die öffnetlichen verkehrsmittel nicht in frage kommen weil ich dann stat 30 min 3 stunden fahren müsste frage ich mich wozu ich dann überhaupt arbeiten soll, wenn es mit Harz 4 doch so angenehm ist ...
                      Mehr Meinungsfreiheit für die Welt!

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Andrycha Beitrag anzeigen
                        schöne scheisse mit der PKW maut, Benzinsteuer, KFT Steuer nun wenn jezt auch die PKW Maut kommt weiss ich nicht mehr weiter, ich fahre jeden tag 80 KM zur Arbeit, wovon 76 Autobahn ist (hin und zurück) wobei die öffnetlichen verkehrsmittel nicht in frage kommen weil ich dann stat 30 min 3 stunden fahren müsste frage ich mich wozu ich dann überhaupt arbeiten soll, wenn es mit Harz 4 doch so angenehm ist ...
                        Realistisch gesehen gibt es in Zukunft nur zwei Möglichkeiten den steigenden Bedarf an Finanzierungsmitteln für den Straßenbau langfristig zu decken:

                        1.) Reform des Kfz-Steuern-Bereich mittels PKW-Maut
                        2.) Eine Erhöhung der Kfz- und Treibstoffsteuer

                        Was ist dir lieber?

                        Die PKW-Maut ist die einzige Möglichkeit der Umlage der Straßenfinanzierung von der globalen Kfz-Steuer auf die tatsächlichen Nutznießer dieser Fernstraßen.
                        Zudem würde Deutschland als Transitland profitieren, sodass unterm Strich der gemeine Kfz-Besitzer weniger als heute zahlen müsste.

                        Bei der Bahn gibt es dieses Prinzip schon längst, dass ein EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen) Trassengebühren an das EIU (Eisenbahninfrastrukturunternehmen) zahlen muss, damit dieses das Netz Instand halten kann.
                        Jeder ausländische Zug der durch Deutschland fährt, muss an die DB Netz AG, DRE, ThE oder welchen Streckenbesitzer auch immer eine Gebühr für die Nutzung dieser Strecke entrichten.

                        Das empfinde ich als wesentlich gerechter als eine Finanzierung des Streckenbau und der Streckeninstandhaltung durch globale Steuern und Treibstoffabgaben, die die Kfz-Besitzer unabhängig von der Straßennutzung zahlen müssen.
                        Zuletzt geändert von McWire; 14.10.2009, 00:27.
                        Mein Profil bei Memory Alpha
                        Treknology-Wiki

                        Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                          Die PKW-Maut ist die einzige Möglichkeit der Umlage der Straßenfinanzierung von der globalen Kfz-Steuer auf die tatsächlichen Nutznießer dieser Fernstraßen.
                          Zudem würde Deutschland als Transitland profitieren, sodass unterm Strich der gemeine Kfz-Besitzer weniger als heute zahlen müsste.
                          Achtung Märchen!

                          Die KFZ Steuer wird heutzutage zum Füllen der Rentenkassen mißbraucht, die Maut Gebühr soll, da es eine Abgabe und keine Steuer ist, nur dem Straßenbau dienen daher wird durch die Einführung der Maut die KFZ-Steuer auch nicht abgeschafft werden, sondern zusätzlich dazukommen, denn die Rentenkassen müssen ja weiterhin gestopft werden, mit der KFZ-Steuer.

                          In den ersten Jahren wird es bestensfalls nur eine leichte Senkung der KFZ-Steuer geben um die PKW-Maut dem Volk Schmackhaft zu machen.

                          Man braucht aber nicht denken, daß durch die PKW-Maut die KFZ-Steuer ganz entfällt oder derart gesenkt wird, daß sie nicht ins Gewicht fällt.

                          Bei der Bahn gibt es dieses Prinzip schon längst, dass ein EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen) Trassengebühren an das EIU (Eisenbahninfrastrukturunternehmen) zahlen muss, damit dieses das Netz Instand halten kann.
                          Jeder ausländische Zug der durch Deutschland fährt, muss an die DB Netz AG, DRE, ThE oder welchen Streckenbesitzer auch immer eine Gebühr für die Nutzung dieser Strecke entrichten.
                          Die Deutsche Bahn ist ja auch ein Privatunternehmen und kann somit auch keine Steuern auf Loks erheben.



                          Das empfinde ich als wesentlich gerechter als eine Finanzierung des Streckenbau und der Streckeninstandhaltung durch globale Steuern und Treibstoffabgaben, die die Kfz-Besitzer unabhängig von der Straßennutzung zahlen müssen.

                          Tja, dann frage ich mal in der Runde was euch lieber ist:

                          A) Das die EU Mitgliedsländer endlich auch Transitkosten zahlen
                          oder
                          B) Der innerstädische und ländliche Verkehr weiterhin durch Autobahnen entlastet wird.


                          Wir kennen das ja bei der Einführung der LKW-Maut, da fuhren viele LKWs auch runter von der Autobahn und verstopften die Straßen im ländlichen Raum.
                          Nur konnte man sich hier bei den LKWs entsprechende Abhilfe verschaffen, in dem man viele Kreuzungen, auch bei denen bei denen keine Ampel notwendig war, einfach zu einen Kreisverkehr umbaute, da kommen LKWs nämlich deutlich langsamer voran und sie verheizen mehr Sprit durch das ständige Abbremsen und Beschleunigen.
                          Bei PKWs aber sind das alles vernachlässigbare Probleme, d.h. PKWs werden bei der Einführung einer PKW Maut problemlos in diesen Gebieten herumfahren können.
                          Ein paar praktische Links:
                          In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                          Aktuelles Satellitenbild
                          Radioaktivitätsmessnetz des BfS

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Cordess
                            Und zur Frage von Valdorian:
                            Weil das in der EU schon immer so war, es wird vereinheitlicht, Zölle abgeschafft und alles auf einen einheitlichen Nenner gebracht.
                            Das betrifft vielleicht unsinnige Dinge wie die Gurkenverordnung, aber sicher nicht die Steuer- und Finanzhoheit der einzelnen Staaten. Da ist bis jetzt überhaupt nichts vereinheitlicht worden, und ich bezweifle, das irgendein Staat dem zustimmmen würde. Wenn wir soweit sind, haben wir schon einen europäischen Zentralstaat und brauchen uns über die Autobahnmaut auch keine Gedanken mehr machen.

                            Zitat von Cordess
                            1. Autobahnen die in größeren Städten als Umgehungsstraßen fungieren, würden weniger stark benutzt werden, der Verkehr würde also verstärkt in die Innenstadt getragen werden.
                            Na ja. Das wage ich mal zu bezweifeln. Erstens kann man diese Stücke einfach mautfrei lassen, zweitens würde ich mich auch nicht eventuell stundenlang durch eine staugeplagte Innenstadt quälen, nur um ein paar Euro zu sparen.

                            Zitat von Cordess
                            2. Ökologisch betrachtet ist eine PKW Maut Schwachsinn, da ein Smart ForTwo Fahrer genausoviel zahlen müßte, wie Hummer. Ökologisch gesehen ist eine Spritsteuer sinnvoller, da dann nur der viel zahlt, der auch viel fährt und viel Sprit verheizt.
                            Bei einer Maut geht es auch nicht um Ökologie, es geht um die Finanzierung der Infrastruktur. Das wäre in Deutschland eigentlich dringend geboten.

                            Zitat von Cordess
                            Wie man also sieht von hinten bis vorne blanker Unsinn und all das dem Volk Schmackhaft gemacht mit einer Begründung aus niederen Motiven, nach dem Motto: "So müssen die Ausländer auch was zahlen."
                            Die Idee könnte glatt von rechts kommen.
                            Das ist weder Unsinn noch ein niederes Motiv. Es ist nur fair, wenn jeder, der die Infrastruktur nutzt, sich auch an deren Finanzierung beteiligt.
                            "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
                            -Cpt. Jean-Luc Picard

                            Kommentar


                            • #15
                              Und neben der Abzocke bietet sich ein Mautsystem wie in Holland an, mit dem die Bürger LÜCKENLOS überwacht werden können so sie denn Auto fahren.
                              Das ist für die oberen zehntausend einfach zu verlockend, das kommt mit Sicherheit.
                              Begründung :
                              Gerrechtigkeit, Terrorismus, Umweltschutz..sülz
                              Dr. Manhattan: "A live human body and a deceased human body have the same number of particles. Structurally there's no difference. "

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X