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    Vattenfall und EWE - Stromkonzerne erhöhen massiv die Preise - Finanzen - sueddeutsche.de

    Dreiste Preistreiberei - Unternehmen - sueddeutsche.de

    Eins muss man den Oligopolisten lassen: Sie sind kreativ in ihren Ausreden und und ihnen ist diesbezüglich offenbar nichts zu peinlich.

    Aber eigentlich kann's mir ja recht sein: Haben Grüne und Linke noch mehr Gründe gegen die zu wettern!
    Zuletzt geändert von SF-Junky; 18.11.2009, 18:42.
    "The only thing we have to fear is fear itself!"

  • #2
    Eigentlich gibt es da ja garnichts zu meckern, wer's zahlt ist schlicht selbst schuld. Nichtmal die Ökostrom-Anbieter sind noch viel teurer als RWE & Co. Und wenn jetzt mal ein paar Leute aufwachen und zu einem anderen Anbieter wechseln ist das sicherlich kein Fehler. Die Alternativen sind ja da, nur wechselt wegen der geringen Preisunterschiede aus Bequemlichkeit fast niemand.
    When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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    • #3
      Polypolisten? Bislang wird noch ein Größtteil der Privatkunden von den Großkonzernen bedient.
      Das ist vor allem ein Problem mangelnden realen Wettbewerbs.
      Das sieht man ja schon daran, dass der Stormpreis bei Firmen sinkt, die auf Grund des Kostendrucks viel schneller wechseln.

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      • #4
        Zitat von Makrovirus Beitrag anzeigen
        Eigentlich gibt es da ja garnichts zu meckern, wer's zahlt ist schlicht selbst schuld. Nichtmal die Ökostrom-Anbieter sind noch viel teurer als RWE & Co. Und wenn jetzt mal ein paar Leute aufwachen und zu einem anderen Anbieter wechseln ist das sicherlich kein Fehler. Die Alternativen sind ja da, nur wechselt wegen der geringen Preisunterschiede aus Bequemlichkeit fast niemand.
        Das mag einerseits stimmen, andererseits kann es nicht hinnehmbar sein, was Vattenfall, RWE und Freunde sich da herausnehmen.


        Zitat von newman Beitrag anzeigen
        Polypolisten? Bislang wird noch ein Größtteil der Privatkunden von den Großkonzernen bedient.
        Das ist vor allem ein Problem mangelnden realen Wettbewerbs.
        Das sieht man ja schon daran, dass der Stormpreis bei Firmen sinkt, die auf Grund des Kostendrucks viel schneller wechseln.
        Hups, das kommt davon wenn man nicht aufpasst. Ich meinte natürlich Oligopolisten.
        "The only thing we have to fear is fear itself!"

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        • #5
          Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
          Hups, das kommt davon wenn man nicht aufpasst. Ich meinte natürlich Oligopolisten.
          Dann hast natürlich Recht
          Für einen Laien wie mich, der die Marktstrukturen nicht im Detail kennt, riecht das Verhalten schon auf Meilen nach einem Missbrauch der eigenen Marktmacht. Da müsste wettbewerbspolitisch auch notfalls mal härter durchgegriffen werden. Aber natürlich muss auch der Kunde beweglich sein.


          Wobei man als Grüner auch immer schön daran erinnert werden kann, dass laut Wikipedia rund 40% des Strompreises Steuern sind.

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          • #6
            Zitat von Makrovirus Beitrag anzeigen
            Die Alternativen sind ja da, nur wechselt wegen der geringen Preisunterschiede aus Bequemlichkeit fast niemand.
            Yo, ist ja ein schöner Spruch... Also ich habe schon mal so einen "Preisberechner" bemüht und rausgekommen ist nichts bzw kein günstigerer als (m)ein Großer. Einige andere Anbieter waren zwar auf den ersten Blick günstiger, was aber nur daran lag, dass sie für den bzw. beim Umstieg einen einmaligen Bonus gezahlt/verbucht hätten, ansonsten aber gleich teuer...
            Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
            Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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            • #7
              Einige andere Anbieter waren zwar auf den ersten Blick günstiger, was aber nur daran lag, dass sie für den bzw. beim Umstieg einen einmaligen Bonus gezahlt/verbucht hätten, ansonsten aber gleich teuer...
              Finde das sowieso seltsam, das die Preise landesweit so extrem schwanken (ist bei den Spritpreisen das gleiche), solche Unterschiede kann man durch das Leitungsnetz nicht erklären, das muss man schließlich überall bauen und es macht sowieso nur ein drittel vom Gesamtpreis aus.
              Hier liegen zwischen RWE Tarif und dem Tarif der Stadtwerke ganze 20%, wobei der Preis der Stadtwerke nicht nur günstiger sondern bis zum 31.12.2011 garantiert und Ökostrom ist. Hier gibt es also überhaupt keinen Grund bei den "großen" Anbietern zu bleiben.
              "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
              (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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              • #8
                Zitat von Eye-Q Beitrag anzeigen
                Yo, ist ja ein schöner Spruch... Also ich habe schon mal so einen "Preisberechner" bemüht und rausgekommen ist nichts bzw kein günstigerer als (m)ein Großer. Einige andere Anbieter waren zwar auf den ersten Blick günstiger, was aber nur daran lag, dass sie für den bzw. beim Umstieg einen einmaligen Bonus gezahlt/verbucht hätten, ansonsten aber gleich teuer...
                Gleiches Problem. Habe mir so einen Stromrechner geschnappt und Vattenfall war die günstigste Alternative. Es gab da zwar Unternehmen, die nur die Hälfte verlangen, aber das sind offensichtlich Abzocker. Da muss man die ersten 2 Monate im Voraus zahlen. In Bewertungen liest man dann von heftigen Preiserhöhungen (keine vertragliche Preisgarantie), 1 Jahr Mindestvertragslaufzeit und weitere Schandtaten.

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                • #9
                  Das Problem an sich sind nicht die Stromanbieter, da irrt ihr euch. Das Problem ist die Regelung und der Aufbau des Strommarktes selbst.

                  Das gesamte Netzgebiet in Deutschland gehört 2 Firmen, EON und Vattenfall. Der Gesetzgeber hat jetzt beschloßen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, dass Vertrieb und Betrieb bei Grundversorgern nicht mehr zusammenlaufen dürfen. Daher wurden die ganzen EOn .... Vertriebsgesellschaften gegründet während die Netzseite weiterhin beim alten Namen blieb. Heißt im Prinzip (zB) zahlt die EOn Avacon Vertriebs GmbH Netzmiete an die EOn Avacon Netz GmbH, da diese die Netzeigentümerin ist. Diese Mietkosten sind beliebig steigerbar.
                  Das Problem ist nun, dass die Netzbesitzer ihre Netze jedem anderen Anbieter zur Verfügung stellen und hier natürlich auch Miete für verlangen. Durch die kann man dann indirekt die Preise der Konkurrenz mitsteuern. Um die Strompreise also wirklich effektiv frei dem Wettbewerb zu übergeben muß das Stromnetz unabhängig von den Stromanbietern werden, nicht nur dem Gesetz und dem Namen der Firma nach, EOn ist EOn ob da nun Vertriebs oder Netz GmbH auf dem Firmenschild steht wirtschafften beide in den selben Topf, am besten in einer Verstaatlichung der Netze oder durch die Übergabe der Netzverwaltung an die WEttbewerbshüter oder eine neu zu schaffende Institution unter staatlicher Kontrolle.
                  Ihr müsst uns nicht fürchten, es sei denn, Eure Herzen sind nicht rein. Ihr seid Abschaum, der Jagd auf Unschuldige macht.
                  Ich verspreche Euch, Ihr könnt euch nicht ewig vor der leeren Dunkelheit verstecken.
                  Denn wir werden Euch zur Strecke bringen, wie die räudigen Tiere die Ihr seid.
                  und Euch in die tiefsten Abgründe der Hölle verbannen

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                  • #10
                    Als ich letztes Jahr gewechselt bin, war der Unterschied schon recht groß, vielleicht ist das regional unterschiedlich. Wir haben uns damals für Ökostrom entschieden und der war um einiges günstiger als der normale Tarif unseres lokalen Anbieters.

                    Ich hätte keine Lust ständig den besten Tarifen hinterherzulaufen, aber bei großen Preissteigerungen würde ich wieder wechsen.

                    Gerade hab ich gesehen, dass unser regionaler Stromanbieter jetzt auch Ökostrom anbietet für fast denselben Tarif wie wir jetzt haben. Vielleicht denken die Regionalen ja mal langsam um.

                    Grüße Emely
                    Zuletzt geändert von Emely; 29.06.2010, 13:38. Grund: mir ist noch etwas eingefallen

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                    • #11
                      Hab gestern post von RWE erhalten, denke mal werden die meisten erhalten haben und in den nächsten tagen auch...

                      mit dem Energiemarkt sind auch die strompreise wieder in Bewegung. So gilt ab dem 01.08.2010 fürSie der neue Verbraucherpreis von 23,44 ct/kWh (inkl. 19% Ust.)
                      Tja du kannst sparen wo und wie du willst es gibt nichts zu sparen auch der wechsel lohnt "kaum" die preise steigen und steigen nach und nach.

                      Und auf dem teller wird immer weniger drauf sein.


                      Chaos pur in Deutschland


                      LG

                      Qdataseven

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                      • #12
                        den bekam ich auch vor ein paar Wochen zu Gesicht (nicht bei sondern bei meinen Eltern). Bin dann auch dort zu einem Stadtwerk gewechselt was auch hier anbietet. Die wollen nur 19,5 Cent (und das für 100% Ökostrom) von haben und das sind immerhin 20% Ersparnis mit Preisgarantie für die nächsten 18 Monate. Es gibt keinen Grund nicht zu wechseln.
                        Zuletzt geändert von TheJoker; 04.07.2010, 23:04.
                        "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
                        (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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                        • #13
                          Ich denke das ist von region zu region verschieden sicher kann man sparen aber oft ist es leider so das man zb

                          12 Monate Vorauskasse
                          3 Monate Preisgarantie
                          inkl. 130,00 € Neukundenbonus
                          inkl. 300 Frei-kWh

                          oder

                          zzgl. 200,00 € Kaution
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                          4000 kWh Paket
                          6 Monate Preisgarantie
                          inkl. 100,00 € Neukundenbonus
                          Referenzpreismodell


                          die anderen müssen und werden früher oder später nachziehen,
                          auf dauer werden die preise überall steigen und da fragt es sich wie lange kann man noch sich das noch leisten.


                          Ich kenn auch leute die tag und nacht alles an haben und dadurch selber schuld sind wenn die 180 e im monat zahlen, ich hab überall steckleisten das einziege was durchgehend an ist ist der kühlschrank. Und sparen? muss jetzt 71€ im monat zahlen


                          lg

                          Qdataseven

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                          • #14
                            Leg Widerspruch gemäß §315BGB ein. Mach das schrftl und verlange einen Nachweis der Billigkeit. YELLO hat nach meinem Widerspruch und meiner Hartnäckigkeit mir bei der letzten Jahresrechnung die Preise von vor 2 Jahren berechnet und die Preiserhöhungen seitdem aussen vor gelassen. Zumal ich auch die Schreiben zur Preiserhöhung nicht erhalten habe.
                            So ein Widerspruch bedeutet übrigens auch, dass du den alten Abschlag zahlen kannst und die dich bei offenen Posten nicht anmahnen dürfen. Und wenn sie streßen gehst du halt vors Gericht und klagst gegen die Billigkeit der Strompreise.

                            Btw: Die Preiserhöhung ist reine Modeerscheinung. Bei Deputatskunden zB gibts seltenst mal eine Änderung der Preise. Als ich das letzte mal eine Deputatsrechnung gesehen hab (anfang diesen Jahres etwa) standen da 6 cent je kW/h.
                            Ihr müsst uns nicht fürchten, es sei denn, Eure Herzen sind nicht rein. Ihr seid Abschaum, der Jagd auf Unschuldige macht.
                            Ich verspreche Euch, Ihr könnt euch nicht ewig vor der leeren Dunkelheit verstecken.
                            Denn wir werden Euch zur Strecke bringen, wie die räudigen Tiere die Ihr seid.
                            und Euch in die tiefsten Abgründe der Hölle verbannen

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                            • #15
                              Beim Wechel ist zu bedenken, das auch viele vermeintliche günstige Anbieter oft Tochterunternehmen (oder wie es so schön heißt: Partnerunternehmen) der großen Anbieter sind.
                              Und: bei Unternehmen mit Vorauskasse kann es durchaus passieren, das diese (wenn falsch kalkuliert und nicht sonderlich finanzkräftig) pleite gehen, dann ist das eigenen Geld weg und man landet wieder beim örtlichen Versorger, wo man wieder (erneut) zahlen muß.
                              Ach wichtig: beim Wechsel, es kündigt der neue Versorger beim bisherigen Versorger - wenn man auch noch (vorsichtshalber) selbst kündigt, kann es sein, das sich der Lieferantenwechsel verzögert, denn der neue Versorger will beim Alten kündigen, zu Termin X, der schaut da nach und sieht nur - der ist bereits bekündigt und lehnt ab, eben weil der Kunde nicht 2 x gekündigt werden kann.
                              Guten Flug Jim

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