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Rassismus in Italien

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  • Rassismus in Italien

    Rassismus im Dorf Rosarno: Alle Afrikaner vertrieben - taz.de

    Es stellt sich mir die Frage: Wohin entwickelt sich Italien? Wieder zurück in finstere Zeiten des Duce?
    Sind die Italiener die Vorreiter eines europäischen Trends? Was ist da los?
    Möp!

  • #2
    Die Fragestellung könnte fast so plakativ sein wie "sind alle Deutsche Nazis (oder werden es wieder)?", wenn etwas bei "uns", Aut mit eingeschlossen, passiert...
    Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
    Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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    • #3
      Klingt ja richtig nett.

      Besonders fragwürdig ist in diesem Zusammenhang, dass die staatlichen Behörden das ganze offenbar nicht nur stillschweigend zugelassen, sondern mit der Deportation der Migranten auch noch sanktioniert haben.
      Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

      - Florance Ambrose

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      • #4
        En Detail mögen die Methoden fraglich erscheinen;
        allerdings sehe ich auch nicht ein, weshalb man Personen, die illegal das eigene Staatsgebiet betreten, mit Samthandschuhen anfassen sollte.
        Sie wissen, dass es verboten ist, sie wissen, dass sie nicht erwünscht sind, also sollen sie auch mit den Konsequenzen leben.

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        • #5
          Ich hab grundsätzlich nichts dagegen, wenn man illegale ausschaft (solange es ethisch vertretbar ist).

          Ich hab nur Mühe damit wenn

          a) die Bevölkerung aus lauter Langeile eine private Kristallnacht veranstaltet und die Behörden mit dem Finger im Hintern zusehen und das ganze im Nachinein auch noch inoffiziell gutheissen in dem sie das tun was die Lynchbanden damit erreichen wollten.

          und

          b) man vorher von den selben 'unerwünschten' Illegalen profitiert hat, indem man sie als Tagelöhner ausbeutet.
          Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

          - Florance Ambrose

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          • #6
            Das Problem an der Sache des konkreten Falls ist nicht der Aktivismus der Bürger, sondern die Untätigkeit der Behörden, im Vorfeld etwas zu tun.

            Solche Progrome ereignen sich nicht spontan; offenbar herrschte lange Zeit unzufriedenheit mit der Ist-Situation.

            Und ich bezweifle ernsthaft, dass sich Vertreter der Bürgerschaft nicht im Vorlauf der Ereignisse mehrmals bei den Behörden um eine Lösung des "Schwarzenproblems" bemüht hätten.
            Diese ist nicht erfolgt, die Bürger nehmen das Problem selber in die Hand, und wie das bei massendynamischen Bewegungen in der Natur der Sache liegt, läuft das ganze dann sofort aus dem Ruder.

            Hier hat der Staat einfach das Gewaltmonopol aus der Hand gegeben. Aber das ist eben die Bananrepublik Europas.

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            • #7
              Die Italiener versteh ich nicht, schließlich haben diese Afrikaner für sie die Drecksarbeit gemacht, sie in dreckigen Häusern untergebracht und jetzt vertreiben sie sie.

              Das jetzt wieder so langsam Rassismuß um sich greift ist vielleicht nicht zufällig sondern vielleicht im Lauf der Welt. Es gab schon immer Rassismuß in allen Jahrtausenden.

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              • #8
                Ein Teil der Afrikaner, um die es hier geht, haben unschuldige Menschen in Autos mit Steinen beworfen, mit Eisenstangen Schaufenster und Autoscheiben eingeschlagen und willkürlich Straßensperren errichtet (Wo eben genannte Steine auf Autos, in denen Menschen saßen geworfen wurden). Die Schüsse, die das ausgelöst haben waren ekelhaft, aber der anschließende von den Einwanderern geübte Gewaltmobausfall und der anschließende italienische Mob waren noch wesentlich schlimmer. Die Schützen und die Gewaltmobber gehören allesamt wie sie da sind wegen Mordversuchs vor Gericht und abgeurteilt, die Einwanderer, die am Mob beteiligt waren ausgewiesen. Für seine Rechte demonstrieren ist das eine, dies gewalttätig zu tun inakzeptabel.
                Zuletzt geändert von Oliver Hansen; 11.01.2010, 19:47.

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                • #9
                  Es ist eine alte Weisheit, dass jemand, der lange genug herum geschubst wird irgend wann anfängt zurück zu schubsen.

                  Die Behörden hätten es in der Hand gehabt das Problem rechtzeitig anzugehen.
                  Sie hielten es für besser weiter Capucino zu schlürfen und Zeitung zu lesen.
                  Nun kam eben die Quittung.
                  Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                  - Florance Ambrose

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                  • #10
                    Entschuldigung, aber ich gehe jetzt gleich kotzen. Da gab es auf beiden Seiten Mordversuche und du redest das Verhalten der Afrikaner da jetzt schön, als sei es eben nur die angemessene Reaktion auf ihre Probleme und sie wären jetzt lediglich arme Opfer, die sich doch bloß gewehrt haben. Es war eben keine angemessene Reaktion und das wird Italien jetzt hoffentlich deutlich machen. Die ganze Gewaltbande, wie sie da ist ins nächste Flugzeug und ab in die Heimat plus lebenslanges Einreiseverbot für den gesamten Schengenraum. DIe italienischen Gewaltmobber genauso hart bestrafen. Wenn man diesen Gewaltausbruch jetzt nicht deutlich und unmissverständlich verurteilt und die Täter sämtlichst bestraft kann sich das zum Flächenbrand ausweiten. Dann haben wir den von PI und Co. so herbeigesehnten Bürgerkrieg in Europa.

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                    • #11
                      Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
                      Entschuldigung, aber ich gehe jetzt gleich kotzen. Da gab es auf beiden Seiten Mordversuche und du redest das Verhalten der Afrikaner da jetzt schön, als sei es eben nur die angemessene Reaktion auf ihre Probleme und sie wären jetzt lediglich arme Opfer, die sich doch bloß gewehrt haben.

                      So, wie sah das Frühstück aus?
                      Jetzt wieder runter von 180, ja?

                      1. Meinte ich nicht nur die Afrikaner.
                      Die Einwohner dort haben sich vielleicht zu Recht bedroht gefühlt und von den Behörden eine Änderung der Situation verlangt.
                      Da ist die Sache durch die Untätigkeit der Behörden auf beiden Seiten über gekocht.

                      2. Wenn du jahrelang der Arsch der Gesellschaft bist, ausgebeutet und wie Dreck behandelt wirst, und dann ein paar Halbstarke auch noch mit Schusswaffen auf dich Jagt machen, dann kann ich durchaus nachvollziehen, wenn du mal zurückschlägst und dabei nicht mehr sonderlich wählerisch bist, wenn du jetzt direkt triffst.
                      Ich darf dich daran erinnern, dass längst nicht alle, die dort zu Hungerlöhnen die Feldarbeit machen illegale sind?

                      3. In der Theorie magst du recht haben, dass Gewalt nicht mit Gewalt beantwortet werden darf/sollte.
                      Aber ich bin sicher, dass die Afrikaner dort nicht gleich beim ersten Übergriff auf die Barikaden gingen.
                      Vermutlich haben die Behörden trotz Kenntnis von den Angrifen nicht reagiert, was bei den Betroffenen die Erkenntnis wachsen liess, dass sie sich selber verteidigen müssen.
                      Der Staat hat moralisch nur solange einen Anspruch auf das Gewaltmonopol, wie er für die Menschen unter seiner Obhut eine Situation aufrecht erhällt, in der sie es nicht nötig haben selbst zur Gewalt zu greifen.
                      Versagt der Staat in dieser Pflicht auch nur einmal durch mutwillige Unterlassung, so hat er seinen Anspruch verwirkt.

                      Was die Handlungen der Afrikaner angeht: Sicher, die Eskalation der Gewalt ist zu verurteilen, aber wirklich verdenken kann ich es ihnen auch nicht.

                      Fange nie einen Streit an, aber halte auch nie die andere Wange hin. Das ist meine Devise.

                      Wenn du damit ein so grosses Problem hast, dass dir davon übel wird, bitte, ich bin sicher du weisst wo deine Toilette ist.
                      Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                      - Florance Ambrose

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                      • #12
                        Der Vorfall ist ein Fallbeispiel für das was passiert, Ewenn der Staat seiner hoheitlichen Pflichten nicht gerecht wird und das Volk dies als Problem erkennt.
                        Es ist weder verwunderlich noch schokierend, sondern die logische Konsequenz der Inaktivität.
                        Der Mob handelt und schafft sich sein eigenes Recht wenn es den staatlichen Organen nicht gelingt sich durchzusetzen.
                        Da hilft Gejammer und Empörung nicht, stattdessen muss sich der Staat daran erinnern das zuerst dem eigenen Volk verpflichtet ist und nicht in einem staatstheoretischen Vakuum agiert.
                        Wer hier eher im Recht bzw. Unrecht steht ist reichlich nebensächlich. Wenn den Pöbel agieren darf ufert die Gewalt immer aus.

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                        • #13
                          In Italien hat es ja auch nie diese große Geschichtliche Aufarbeitung gegeben wie bei uns.

                          Steht doch selbst noch ne Mussolini Statue in Rom.
                          Zudem es in Norditalien auch eine weit verbreitete Toleranz gegenüber Faschismus gibt.
                          Populismus in großen Boulevardblätter sind da auch noch viel verbreiteter, dementsprechend auch viele Vorurteile geschürt und Verallgemeinerungen im Gedankengut verinnerlicht.

                          Italienische Bevölkerung ist dann bei weitem auch nicht so Faschistoit, wie es gerne verbreitet wird, jedoch fehlt dort auch eben einfach die Aufarbeitung und ein "kollektives Schuldgefühl"

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                          • #14
                            was haben den die schwarzen den gemacht das sie so böse vertrieben werden aus ihrem zuhause!?

                            wenn die böse waren dann müssen die ja auch raus ist doch logisch.
                            wenn das volk ja schon so weit geht dann haben die schon recht....

                            andere länder andere mentalitäten, finde isch jut man wird sicher den fehler finden, oder treffen wenn, berlusconi wieder mal nen zahn abgeschlagen wird


                            sowas gab es auch mal in deutschland nur hat das drecksvolk, die dreckspolitik und dreckspolizisten sich als gaffer den nobelpreis verdiennt, jahre später auch die drecksrichter die urteile aussprachen die dreck sind...

                            Ende August 1992 herrscht am Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen Belagerungszustand: Hunderte hasserfüllte Jugendliche und Rechtsradikale greifen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber mit Molotow-Cocktails, Steinen und Feuerwerkskörpern an. Ein Mob von mehr als tausend Schaulustigen feuert sie dabei an. Die im Haus lebenden Vietnamesen flüchten in Todesangst auf das Dach. Die Polizei bekommt die Lage erst nach Tagen in den Griff. Die Bilder der fremdenfeindlichen Krawalle vom 22. bis 25. August gehen um die Welt. Rostock wird wie Hoyerswerda oder Solingen zum Synonym für ein Deutschland, in dem Ausländer um ihr Leben fürchten müssen. Bis heute kämpft die Hansestadt darum, ihr Image geradezurücken.

                            Synonym für Ausländerhass: Rostock Lichtenhagen - n-tv.de

                            YouTube - Lichtenhagen August 1992

                            YouTube - AG Arsch Huh - Arsch Huh Zäng ussenander Köln 09/11/92 4/5




                            Qdataseven

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                            • #15
                              Zitat von QDataseven Beitrag anzeigen
                              sowas gab es auch mal in deutschland nur hat das drecksvolk, die dreckspolitik und dreckspolizisten sich als gaffer den nobelpreis verdiennt, jahre später auch die drecksrichter die urteile aussprachen die dreck sind...
                              Wenn Du keine Argumente hast und Dich nicht normal und gesittet ausdrücken kannst, laß es doch bitte einfach.
                              Die Regenwaldseite
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