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    Asyl für Schulverweigerer: Fundi-Christen feiern Sieg über "peinliches Deutschland" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL

    Ich finde das faszinierend. Leute bekommen in den USA Asyl, weil sie in Deutschland ihre Kinder in die Schule schicken müssen, auch wenn es ihnen nicht passt. Die Kinder könnten da ja mit so bösen Dingen wie anderen Meinungen oder religiösen Auffassungen zusammentreffen. Vor allem könnten sie anfangen selbst zu denken und zu sehen, das Religion nicht zwangsläufig ideologische Enge und Intoleranz bedeuten muss. Die Kinder tun mir einfach nur leid, auf ihrem Rücken wird ein ideologischer Kampf ausgetragen.

  • #2
    Im schlimmsten Falle könnten die Kinder in der Schule sogar zu Ungläubigen werden, man stelle sich das einmal vor, das die Kinder sich selbst ein Bild darüber machen an was sie glauben und nicht kommentarlos das Weltbild ihrer Eltern übernehmen, einfach weil sie alternativen nur als das Werk des Bösen angeklagt gezeigt bekommen.

    Die Kinder tun mir einfach nur leid, auf ihrem Rücken wird ein ideologischer Kampf ausgetragen.
    Es ist ja nicht nur das. Dazu hinzu kommt ja noch das diese Kinder eine sehr Engstirnige Welt hinein erzogen werden, sie haben gar nicht die Möglichkeit sich frei zu entfalten. Die Bildung wird ebenso viel zu kurz kommen, im besten Falle werden sie erfahren das Darwin ein armer Irrer war, der behauptet das sie Lebewesen auch ohne Gottes Willen weiter entwickeln.

    Allerdings finde ich es auch ziemlich fraglich welche Stellung der Artikel bezieht. Soweit ich das sehe stellt sich dieser Artikel auf die Seite der Auswanderer. Es wird im großen und ganzen nur aufgezeigt was sich in Dtl. alles gegen den Heimunterricht stellt, auf Nachteile eben jener Unterrichtsform wird gar nicht erst eingegangen. Die Familie wird als Opfer des Systems unseres Rückständigen Landes aufgezeigt ...

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    • #3
      Zitat von Tesar Beitrag anzeigen
      Im schlimmsten Falle könnten die Kinder in der Schule sogar zu Ungläubigen werden, man stelle sich das einmal vor, das die Kinder sich selbst ein Bild darüber machen an was sie glauben und nicht kommentarlos das Weltbild ihrer Eltern übernehmen, einfach weil sie alternativen nur als das Werk des Bösen angeklagt gezeigt bekommen.


      Es ist ja nicht nur das. Dazu hinzu kommt ja noch das diese Kinder eine sehr Engstirnige Welt hinein erzogen werden, sie haben gar nicht die Möglichkeit sich frei zu entfalten. Die Bildung wird ebenso viel zu kurz kommen, im besten Falle werden sie erfahren das Darwin ein armer Irrer war, der behauptet das sie Lebewesen auch ohne Gottes Willen weiter entwickeln.

      Allerdings finde ich es auch ziemlich fraglich welche Stellung der Artikel bezieht. Soweit ich das sehe stellt sich dieser Artikel auf die Seite der Auswanderer. Es wird im großen und ganzen nur aufgezeigt was sich in Dtl. alles gegen den Heimunterricht stellt, auf Nachteile eben jener Unterrichtsform wird gar nicht erst eingegangen. Die Familie wird als Opfer des Systems unseres Rückständigen Landes aufgezeigt ...
      Der Spiegel ist eigentlich kein Unterstützer christlicher Fundamentalisten. Die Nachteile von Homeschooling sind so selbstevidierend, dass man sie eigentlich nicht zu erwähnen braucht. Da kommt auch einiges zusammen:

      - Mangelnde pädagogische Qualifikation der Eltern.
      - Fehlende Sozialkontakte der Kinder, dadurch weniger ausgeprägte soziale Kompetenzen.
      - Geistige Enge
      - Entfremdung der Kinder von der Wirklichkeit
      - Indoktrination
      - Fehlende berufliche Chancen der Kinder infolge fehlender Abschlüsse

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      • #4
        Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
        - Indoktrination
        Komischerweise halten die Auswanderer bzw. deren Anwalt dem deutschen Bildungssystem das gleiche vor. Und natürlich wird dann auch gleich wieder die Nazi-Keule ausgepackt. Ich zitiere:
        Es gehe dem deutschen Staat in Sachen Schulpflicht lediglich darum, "ideologische Konformität zu erzwingen". Das wecke "beängstigende Erinnerungen an die Vergangenheit".
        Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
        - Mangelnde pädagogische Qualifikation der Eltern.
        Laut Artikel ist der Vater Musiklehrer! Das sollte man ihm hoch anrechen, wenn er seinen Kindern Mathe, Englisch, Deutsch?, usw beibringt.

        Am liebsten würde ich über diesen ganzen religiösen Spinner lachen. Aber das die gleich wieder ihre Kinder involvieren müssen ist einfach nur tragisch.
        Zum Glück besteht in Deutschland die Möglichkeit den Eltern, wegen so einem Mist, das Sorgerecht zu entziehen. Bei den Amis könnte man sowas nicht machen. Dort haben die dann gleiche wieder American Taliban hinter sich und das gibt einen Riesenskandal! ....

        MfG Marpfel
        "<Wretched> Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat"
        "Ich habe es schon häufig als bedauerlich empfunden, dass Noah und seine Sippe das Boot nicht verpasst haben." - Mark Twain

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        • #5
          Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
          - Fehlende berufliche Chancen der Kinder infolge fehlender Abschlüsse
          Der Punkt zieht nicht. In den USA verläuft Unterricht nach streng reglementierten Lehrplänen ab. Vom ersten Schuljahr an steht haarklein fest, was Schüler wann wissen müssen und zu lernen haben, selbst Schulbücher sind daran ausgerichtet einheitlich aufgebaut (daher müssen die Eltern bzw sonstige Heimlehrer in den Fächern auch nicht unbedingt sonderlich ausgebildet sein). Die zuhause unterrichteten Schüler können an staatlichen Prüfungen teilnehmen und so auch zu Abschlüssen kommen - infolgedessen also auch Colleges und Universitäten besuchen.

          Auch dein erster Punkt ist nicht komplett standfest. Die meisten Privatlehrer - auf der einen Seite - sind schon akademisch ausgebildete Lehrkräfte, und wer kann - auf der anderen Seite - Kinder besser nach christlichen "Werten" erziehen als die hausgebundene kochende Gebär-/Waschmaschine, wie sie der Bibel entspringt?

          Ansonsten hast du in allen Punkten recht. Selbst in sozialistischen Besserungsanstalten in China werden Kinder nicht derart indoktriniert.
          "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
          ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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          • #6
            Zitat von Marpfel Beitrag anzeigen
            Komischerweise halten die Auswanderer bzw. deren Anwalt dem deutschen Bildungssystem das gleiche vor. Und natürlich wird dann auch gleich wieder die Nazi-Keule ausgepackt. Ich zitiere:



            Laut Artikel ist der Vater Musiklehrer! Das sollte man ihm hoch anrechen, wenn er seinen Kindern Mathe, Englisch, Deutsch?, usw beibringt.

            Am liebsten würde ich über diesen ganzen religiösen Spinner lachen. Aber das die gleich wieder ihre Kinder involvieren müssen ist einfach nur tragisch.
            Zum Glück besteht in Deutschland die Möglichkeit den Eltern, wegen so einem Mist, das Sorgerecht zu entziehen. Bei den Amis könnte man sowas nicht machen. Dort haben die dann gleiche wieder American Taliban hinter sich und das gibt einen Riesenskandal! ....

            MfG Marpfel
            Ja, das mit der Nazikeule ist mir auch schon aufgefallen. Teilweise äußern sich US-Fundis noch deutlicher in dieser Richtung. Als ob wir hier alle in der Schule brav das rechte Ärmchen heben und "Heilen" mussten und müssen. Manche Leute in den USA scheinen gleich einen Beißreflex mit schnittfestem Geifer zu bekommen, wenn sie "Deutschland" hören.


            .
            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

            Oliver Hansen schrieb nach 4 Minuten und 32 Sekunden:

            Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
            Der Punkt zieht nicht. In den USA verläuft Unterricht nach streng reglementierten Lehrplänen ab. Vom ersten Schuljahr an steht haarklein fest, was Schüler wann wissen müssen und zu lernen haben, selbst Schulbücher sind daran ausgerichtet einheitlich aufgebaut (daher müssen die Eltern bzw sonstige Heimlehrer in den Fächern auch nicht unbedingt sonderlich ausgebildet sein). Die zuhause unterrichteten Schüler können an staatlichen Prüfungen teilnehmen und so auch zu Abschlüssen kommen - infolgedessen also auch Colleges und Universitäten besuchen.
            Mir war so, als ob die Eltern selbst entscheiden können was sie ihren Kindern da beibringen, wenn sie sie homeschoolen. Aber danke für die Verbesserung .

            Auch dein erster Punkt ist nicht komplett standfest. Die meisten Privatlehrer - auf der einen Seite - sind schon akademisch ausgebildete Lehrkräfte, und wer kann - auf der anderen Seite - Kinder besser nach christlichen "Werten" erziehen als die hausgebundene kochende Gebär-/Waschmaschine, wie sie der Bibel entspringt?
            Naja, ich erlebe es immer wieder, dass die wirklich ideologischen/religiösen Leute recht unangenehme Personen sind mit denen ich ehrlich nichts zu tun haben will. Verblendet, engstirnig, intolerant. Ich hab selbst Baptisten in der Verwandschaft, die nerven noch jedes Mal wenn ich mit ihnen reden muss. Ich glaube schon, dass es Gott gibt, aber ich nehme die alten Gebote etc. nicht so eng. Ich sags mal so: Ich finde, es ist besser wenn wir alle unser Bestes tun als gute Menschen zu leben, dann kann uns keiner was vorwerfen.

            Ansonsten hast du in allen Punkten recht. Selbst in sozialistischen Besserungsanstalten in China werden Kinder nicht derart indoktriniert.
            Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
            Zuletzt geändert von Oliver Hansen; 27.01.2010, 23:38. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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            • #7
              Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
              Mir war so, als ob die Eltern selbst entscheiden können was sie ihren Kindern da beibringen, wenn sie sie homeschoolen. Aber danke für die Verbesserung .
              Die Sache ist eher, WIE sie es ihnen beibringen. Natürlich können auch fundamentalistische Christen ihren Kindern beibringen, dass der Mensch nach Evolutionslehre gemeinsame Vorfahren mit den Affen hat, dass die Erde viele Millionen Jahre alt ist und Dinosaurier schon ausgestorben waren, als der erste Mensch auf ihrer Oberfläche wandelte. Wenn man diese Theorien von Vornherein als wenig glaubhaft verkauft und massenweise von "Gegenbeweisen" lehrt, ist ihr Sinn dahinter nicht verfehlt.

              Naja, ich erlebe es immer wieder, dass die wirklich ideologischen/religiösen Leute recht unangenehme Personen sind mit denen ich ehrlich nichts zu tun haben will. Verblendet, engstirnig, intolerant. Ich hab selbst Baptisten in der Verwandschaft, die nerven noch jedes Mal wenn ich mit ihnen reden muss. Ich glaube schon, dass es Gott gibt, aber ich nehme die alten Gebote etc. nicht so eng. Ich sags mal so: Ich finde, es ist besser wenn wir alle unser Bestes tun als gute Menschen zu leben, dann kann uns keiner was vorwerfen.
              Ich will das Thema hier nicht in Richtung Glaubensdebatte lenken, aber wenn dieser "Gott" und dieser "Jesus" wüssten, was heutzutage in ihrem Namen gepredigt wird und was in diesem durchschnittlich knapp 2000 Jahre alten Buch über sie drin steht... sie könnten - frei nach Max Liebermann - nicht soviel essen wie sie kotzen wollten.

              Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
              Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder die conservapedia durchgewälzt, dadurch viel über Homeschooling und sonstige Arten der Indoktrination erfahren. Vor allem aber - aus den Diskussionen zu den Artikeln - was für engstirnige, realitätsferne und scheinheilige Menschen es in manchen Regionen der USA doch gibt und was für ein vollkommen verdrehtes Weltbild diese doch haben. Sexismus gegen Frauen gibt es nicht/kaum, es gibt nur Sexismus gegen Männer und das nicht zu knapp. Wissenschaft ist nur so weit in Ordnung, wie sie nicht wider "Gottes Wort" bzw. wider George W. spricht (s. Evolution, Klimawandel, Relativitätstheorie etc.). Allgemeine Krankenversicherung ist Faschismus, Obama ein Nazi und liberale homosexuelle Kommunisten versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Bla bla bla. Au weia.
              Ich meine, das sind durchaus Themen, die der Diskussion wert sind. Aber wenn da mit Todschlagargumenten à la Gott, Jesus, Kinder, Kommunismus, etc. hantiert wird, Tatsachen verdreht und Halbwahrheiten verbreitet werden, geht einem doch echt der Priesterhut hoch.

              Naja, ich erlebe es immer wieder, dass die wirklich ideologischen/religiösen Leute recht unangenehme Personen sind mit denen ich ehrlich nichts zu tun haben will. Verblendet, engstirnig, intolerant. Ich hab selbst Baptisten in der Verwandschaft, die nerven noch jedes Mal wenn ich mit ihnen reden muss.
              Ich kenne von der Uni her auch eine treue Christin. Irgendwas Pfingstlerisches glaube ich. Auch Jesus hier, Jesus da, wer Jesus liebt, wird von Jesus geliebt und Jesus ist ja sowieso und überhaupt, ne? Achja und kein Sex vor der Ehe. Wenn man es allerdings vermeidet, sie darauf anzusprechen (sie ist auch nicht so penetrant überall zu missionieren), ist sie ein wunderbarer humorvoller Gesprächspartner, mit dem man super feiern oder ne Kneipentour unternehmen kann. Das gibt mir immer das Gefühl, dass auch für den Bible Belt der USA noch Hoffnung besteht.
              Zuletzt geändert von Spooky Mulder; 28.01.2010, 00:32.
              "Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
              ¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!

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              • #8
                Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
                Ja, das mit der Nazikeule ist mir auch schon aufgefallen. [...] Als ob wir hier alle in der Schule brav das rechte Ärmchen heben und "Heilen" mussten und müssen. Manche Leute in den USA scheinen gleich einen Beißreflex mit schnittfestem Geifer zu bekommen, wenn sie "Deutschland" hören.
                Ich kanns mir jetzt nicht verkneifen. Ich habe drüben beim Rassismus Thread genau an das denken müssen! Und prompt kommt es hier auch schon. Bei den einen bedeutet der Reflex Deutscher=Nazi, bei andere Türke=Gewalttäter (oder was auch immer). Ich wollte eigentlich anbringen, dass sowohl das eine, als auch das andere vollkommen schwachmatisch ist, aber ich glaube das hat keinen Sinn...
                Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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                • #9
                  Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
                  Ich will das Thema hier nicht in Richtung Glaubensdebatte lenken, aber wenn dieser "Gott" und dieser "Jesus" wüssten, was heutzutage in ihrem Namen gepredigt wird und was in diesem durchschnittlich knapp 2000 Jahre alten Buch über sie drin steht... sie könnten - frei nach Max Liebermann - nicht soviel essen wie sie kotzen wollten.
                  YouTube - Lily Allen - Him
                  Disclaimer: Meine Post sind meist nicht als Absolute zu vestehen, sondern sollen nur einen weiteren Blickwinkel bieten.
                  "Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!" - Alte Volksweisheit
                  "The man who trades freedom for security does not deserve nor will he ever receive either." - Benjamin Franklin

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                  • #10
                    Zitat von Spooky Mulder
                    Ich will das Thema hier nicht in Richtung Glaubensdebatte lenken, aber wenn dieser "Gott" und dieser "Jesus" wüssten, was heutzutage in ihrem Namen gepredigt wird und was in diesem durchschnittlich knapp 2000 Jahre alten Buch über sie drin steht... sie könnten - frei nach Max Liebermann - nicht soviel essen wie sie kotzen wollten.
                    Woher willst du wissen, dass Gott, wenn es ihn gibt, nicht der grausame und sadistische Tyrann des alten Testaments ist?
                    "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
                    -Cpt. Jean-Luc Picard

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                    • #11
                      Zitat von Valdorian Beitrag anzeigen
                      Woher willst du wissen, dass Gott, wenn es ihn gibt, nicht der grausame und sadistische Tyrann des alten Testaments ist?
                      Wenn es ihn gibt, müsste er das sogar sein. Welcher angeblich perfekte Gott würde denn sonst eine so unperfekte Welt schaffen wie unsere ? Entweder er ist nicht perfekt, und diese Welt spiegelt seine eigenen Fehler wieder, oder er ist perfekt, aber grausam...

                      ...oder er existiert nicht
                      Fear is temporary, regrets are forever.

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                      • #12
                        Zitat von Maritimus
                        Wenn es ihn gibt, müsste er das sogar sein. Welcher angeblich perfekte Gott würde denn sonst eine so unperfekte Welt schaffen wie unsere ? Entweder er ist nicht perfekt, und diese Welt spiegelt seine eigenen Fehler wieder, oder er ist perfekt, aber grausam...

                        ...oder er existiert nicht
                        Tja, was soll ich sagen, lieber Maritimus? Deine Logik ist unanfechtbar, von daher kann ich dir nur beipflichten.
                        "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
                        -Cpt. Jean-Luc Picard

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                        • #13
                          Seltsamerweise gibt es in Ländern ohne Schulpflicht sehr wenig Horrormeldungen über lebensunfähige, sozial inkompetente Heimschul-Absolventen.

                          Wenn es in anderen Ländern (da sind so Exoten wie Österreich dabei!) funktioniert, wieso soll es dann in Deutschland nicht funktionieren?

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                          • #14
                            Zitat von Eye-Q Beitrag anzeigen
                            Ich kanns mir jetzt nicht verkneifen. Ich habe drüben beim Rassismus Thread genau an das denken müssen! Und prompt kommt es hier auch schon. Bei den einen bedeutet der Reflex Deutscher=Nazi, bei andere Türke=Gewalttäter (oder was auch immer). Ich wollte eigentlich anbringen, dass sowohl das eine, als auch das andere vollkommen schwachmatisch ist, aber ich glaube das hat keinen Sinn...
                            Ich habe nicht gesagt, dass jeder Türke ein Gewalttäter wäre, ich habe nur gesagt, dass die Gewaltaffinität innerhalb der Türken in Deutschland höher ist und das sie häufiger als Europäer gesellschaftspolitisch reaktionäre Auffassungen vertreten.

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                            • #15
                              Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
                              Seltsamerweise gibt es in Ländern ohne Schulpflicht sehr wenig Horrormeldungen über lebensunfähige, sozial inkompetente Heimschul-Absolventen.

                              Wenn es in anderen Ländern (da sind so Exoten wie Österreich dabei!) funktioniert, wieso soll es dann in Deutschland nicht funktionieren?
                              Naja in den USA ist das Schulsystem ja schon so schlecht, dass du es daheim kaum schlechter machen kannst und in Österreich wird homeschooling wohl eher die Ausnahe sein.
                              Disclaimer: Meine Post sind meist nicht als Absolute zu vestehen, sondern sollen nur einen weiteren Blickwinkel bieten.
                              "Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!" - Alte Volksweisheit
                              "The man who trades freedom for security does not deserve nor will he ever receive either." - Benjamin Franklin

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