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Abschaffung der Wehrpflicht = Versteckte Kostenabwälzung auf den Bürger?

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  • Abschaffung der Wehrpflicht = Versteckte Kostenabwälzung auf den Bürger?

    Spekulationen zu Folge will man die Wehrpflicht zwar nicht im Grundgesetz, aber faktisch dennoch abschaffen, damit der Staat Geld spart.
    Siehe auch hier:
    Was wird aus der Wehrpflicht? | tagesschau.de


    Aber wenn die Wehrpflicht abgschafft ist, dann gibt es auch keinen Anspruch auf Zivildienstleistende.
    D.h. die Krankenhaus- und Pflegekosten werden höher.
    Nur mit dem Unterschied, daß diese erhöhten Kosten dann nicht der Staat, sondern der Büger zahlt, denn echtes Pflegepersonal ist teurer als Zivildienstleistende.


    Sehe ich das richtig?
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    Man könnte doch einfach, die Wehrpflicht durch eine Sozialdienstpflicht ersetzen. Das würde nicht nur den Sozialdiensten helfen, sondern sich auch positiv auch auf die soziale Bildung junger Menschen auswirken. Meine 15 Monaten als Zivildienstleistender (lang ist es her) haben mir vieles beigebracht, auch wenn mir das erst viel später klar wurde.
    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
    Dr. Sheldon Lee Cooper

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    • #3
      Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
      Man könnte doch einfach, die Wehrpflicht durch eine Sozialdienstpflicht ersetzen. Das würde nicht nur den Sozialdiensten helfen, sondern sich auch positiv auch auf die soziale Bildung junger Menschen auswirken. Meine 15 Monaten als Zivildienstleistender (lang ist es her) haben mir vieles beigebracht, auch wenn mir das erst viel später klar wurde.
      Für so einen neuen Reichsarbeitsdienst müsste man erst mal das Grundgesetz ändern, denn das Grundgesetz verbietet Zwangsdienste. Einzige Ausnahme ist die Wehrpflicht, von der der Zivildienst sozusagen parasitär abhängt. Mit der Wehrpflicht steht und fällt daher auch der Zivildienst.

      In meinen Augen ist ein soziales Pflichtjahr mit unserem Rechtsverständnis unvereinbar. Man kann nicht die Bürgerrechte von erwachsenen Menschen einziehen, nur um Geld zu sparen. Das Erziehungsargument ist auch ungültig, denn der Staat hat gegenüber seinen erwachsenen Bürgern keinen Erziehungsauftrag, erst recht keinen, der Zwangsdienste und Entzug wesentlicher Freiheitsrechte begründen könnte.

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      • #4
        Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
        Man könnte doch einfach, die Wehrpflicht durch eine Sozialdienstpflicht ersetzen. Das würde nicht nur den Sozialdiensten helfen, sondern sich auch positiv auch auf die soziale Bildung junger Menschen auswirken. Meine 15 Monaten als Zivildienstleistender (lang ist es her) haben mir vieles beigebracht, auch wenn mir das erst viel später klar wurde.
        ach weist du.. wenn es freiwillig wäre, kein thema.
        das einzig gute am wehrdienst ist, das es zivis gibt.
        und die sind ein richtiger industriezweig geworden und haben für dne abbau von fachpersonal gesorgt.

        eine reine freiwilligenarmee ist eh kostengünstiger. spart den riesigen verwaltungsapperat.
        und den leuten die ausreden, um sich vor der wehrpdlicht im piramydensaufen zu drücken.

        und nötig ist die wehrpflicht auch nicht mehr.
        also mitten in europa kann mir jetzt ehlich gesagt keienr verklickern, das iwr ein "wehrfähiges" volk brauchen. naja... also all die ex-wehrpflichjtigen die mir so untergekommen sind, sagten einhellig, das nach den 3 monaten grundkkurs die einzige disziplin im pyramidensaufen ebstand.
        mangels motivation.
        vermutlich würde sich unsere wehrpflichtigenarmee bei mersten schuß kollektiv ewrgeben, weil sonst das saufen zu lange unterbrochen wird^^
        >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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        • #5
          Na ja, die Kosten werden so oder so steigen, aber jetzt sind sie halt gezwungen, Leute für GELD einzustellen!

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          • #6
            Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
            Für so einen neuen Reichsarbeitsdienst...
            Ne, schön, dass es sogar in einer solchen Diskussion einen Nazi-Vergleich gibt...

            Die Wehrpflicht gehört abgeschafft, keine Frage. Der Zivildienst wird allerdings daruntr leiden, ganz klar.
            Aber: Die Nachfrage nach FSJ und FÖJ ist riesig. D.h. ein nicht unbedeutender Teil kann durch freiwillige Nachfrage gedeckt werden. Was vor alem den Bereich der Pfelge angeht: M.E. nach sollten hier eh (besser bezahlte) Profis ran.
            Möp!

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            • #7
              Man sollte auch nicht unterschätzen das viele junge Menschen nach ihrem Abitur freiwilig Zivildienst machen oder eben das FSJ/FÖJ absolvieren um ein Jahr mal nicht die Schulbank zu drücken oder Zeit brauchen um überhaupt ein geeignetes Studienfach zu finden. Es dürfte also selbst mit der Abschaffung des Wehrdienstes noch immer junge Menschen geben, die das freiwillig tun. Es wird vielleicht zu einem starken Sinken der Anzahl von Zivis kommen, allerdings sollte man diese Lücken lieber mit Fachkräften auffüllen.
              Ich persönlich habe meinen Zivildienst noch noch nicht geleistet - theoretisch müsste ich diesen Herbst anfangen - aber nachdem was ich bisher gehört habe, lohnt es sich kaum einen Zivildienstleistenden im Pflegebereich zu beschäftigen, da dieser wohl bis zu drei Monate nur mit Schulungen, Seminaren und Urlaub verbringt was ja vor allem bei der Verkürzung auf sechs Monat, die ja angesprochen wurde, wohl wirklich lächerlich werden würde. Vor allem hier ist es doch sinnvoll Fachkräfte zu beschäftigen.
              Na ja, die Kosten werden so oder so steigen, aber jetzt sind sie halt gezwungen, Leute für GELD einzustellen!
              Allerdings sehe ich es kommen, das die Stellen der Zivis nach dem Wegfall des Zivildienstes zum Großteil von Niedriglöhnern eingenommen werden, da diese wohl kaum teurer sein werden als die Zivis.

              Für so einen neuen Reichsarbeitsdienst müsste man erst mal das Grundgesetz ändern, denn das Grundgesetz verbietet Zwangsdienste. Einzige Ausnahme ist die Wehrpflicht, von der der Zivildienst sozusagen parasitär abhängt. Mit der Wehrpflicht steht und fällt daher auch der Zivildienst.

              In meinen Augen ist ein soziales Pflichtjahr mit unserem Rechtsverständnis unvereinbar. Man kann nicht die Bürgerrechte von erwachsenen Menschen einziehen, nur um Geld zu sparen. Das Erziehungsargument ist auch ungültig, denn der Staat hat gegenüber seinen erwachsenen Bürgern keinen Erziehungsauftrag, erst recht keinen, der Zwangsdienste und Entzug wesentlicher Freiheitsrechte begründen könnte.
              Gerade Heutzutage bedarf es nur noch relativ geringe Anstrengungen um legal eine Totalverweigerung zu erreichen. Wenn man also halbwegs intelligent ist, dann kann man sich sowohl vor der Bundeswehr, als auch vor dem Zivildienst drücken. Es muss also niemand etwas tun, das er nicht will.
              Dennoch ist dein Vergleich mehr als nur lächerlich ...


              Eine Alternative zu dem Wehrdienst wäre natürlich auch, wenn man junge Menschen nicht die Uniform der Bundeswehr, sondern die Uniformen der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks oder des Katastrophenschutzes anzieht. Diese Organisationen haben einen wesentlich höheren Wert für die Gesellschaft als es die BUndeswehr je haben wird.
              Hinzu kommt, das gerade die FFW dringend junge Mitglieder benötigt. Als ich selbst noch auf nem Dorf gelebt habe und in der FFW war, waren in meinem Alter nur zwei weitere Kerle dabei, der nächstjüngste war dann mitte dreißig. Wenn ich mich dann auf den Kreisausscheiden umgesehen habe, ein ähnliches Bild: kaum bis gar keine jungen Menschen.
              Ein weiterer Vorteil wäre, das man nicht für neun Monate an irgendetwas gebunden ist und seine eigene Planung zurückwerfen muss, sondern das die Trainingseinheiten i.d.R. nur alle zwei Wochenenden an einem Sonntag für wenige Stunden sind.

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              • #8
                Zitat von Tesar Beitrag anzeigen
                Eine Alternative zu dem Wehrdienst wäre natürlich auch, wenn man junge Menschen nicht die Uniform der Bundeswehr, sondern die Uniformen der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks oder des Katastrophenschutzes anzieht.
                Ich als junger Mensch will aber gar keine Uniform tragen müssen
                Mit einem sozialen Pflichtjahr könnte ich mich noch abfinden, dann allerdings natürlich für beide Geschlechter.

                Aber im Wesentlichen frage ich mich, ob es denn richtig ist, dass inzwischen eine Abhängigkeit vom Zivildienst entstanden ist.

                Zitat von Guy de Lusignan
                und die sind ein richtiger industriezweig geworden und haben für dne abbau von fachpersonal gesorgt.
                Genau das denke ich auch, aber ich finde diese Entwicklung nicht gut.
                Fear is temporary, regrets are forever.

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                • #9
                  Zitat von Maritimus Beitrag anzeigen
                  Ich als junger Mensch will aber gar keine Uniform tragen müssen
                  Mit einem sozialen Pflichtjahr könnte ich mich noch abfinden, dann allerdings natürlich für beide Geschlechter..
                  wieviel wollen wir wetten, das bei der umsetzung dieser hypthetischen sache, die frauen nicht ran müssten?^^
                  kann man dem weiblichen geschlecht ja nicht zumuten.^^
                  >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                  • #10
                    Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                    Spekulationen zu Folge will man die Wehrpflicht zwar nicht im Grundgesetz, aber faktisch dennoch abschaffen, damit der Staat Geld spart.
                    Siehe auch hier:
                    Was wird aus der Wehrpflicht? | tagesschau.de


                    Aber wenn die Wehrpflicht abgschafft ist, dann gibt es auch keinen Anspruch auf Zivildienstleistende.
                    D.h. die Krankenhaus- und Pflegekosten werden höher.
                    Nur mit dem Unterschied, daß diese erhöhten Kosten dann nicht der Staat, sondern der Büger zahlt, denn echtes Pflegepersonal ist teurer als Zivildienstleistende.


                    Sehe ich das richtig?
                    1. der bürger bezahlt heute doch auch schon, und zwar sowohl die wehrpflichtigen als auch die zivis. wie und wo das geld umverteilt wird, ist nebensache. aber da die wehrpflichtigen nichts erwirtschaften, sondern ihren sold für früh aufstehen, liegestütze und schießübungen erhalten (und damit nichtmal so produktiv sind wie ein krimineller im strafvollzug), kann man schon von einer entlastung der gesellschaft sprechen, wenn die wehrpflicht abgeschafft wird.

                    2. echtes pflegepersonal ist zwar teurer (man könnte auch sagen "wird angemessener bezahlt") als zivis, aber wir leben in generation: praktikum. "das ist unser zivi" könnte ersetzt werden durch "das ist unser praktikant", und die vergütung würde sich nicht groß ändern.

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                    • #11
                      Zitat von Guy de Lusignan Beitrag anzeigen
                      eine reine freiwilligenarmee ist eh kostengünstiger.
                      Ist nicht eigentlich das Gegenteil der Fall?

                      Außerdem hat man das Problem, dass bei reinen Berufsarmeen sich der Militärapparat gerne verselbstständig und keine demokratische Transparenz mehr vorhanden ist, Bürger in Uniform ist dann nicht mehr. Außerdem ist die Armee dann gezwungen durch Propaganda äh Werbung offensiv anzuwerben.


                      Mein Gedanke wäre ein geschlechtsunabhängiger Zivildienst mit Option Wehrdienst zu leisten, wenn man unbedingt möchte. Das bringt sicher mehr.

                      Dass ohne Zivis zusätzliches Personal geschaffen würde, ist eine Illusion. Die Pflegeeinrichtungen sparen nicht am Personal, um ihr Gewinn in Aktien zu stecken, sondern weil es keinen Gewinn gibt. Ohne Geld auch nicht mehr Personal. Ohne Zivis würden die Pflegeeinrichtung verrotten.

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                      • #12
                        Zitat von newman Beitrag anzeigen
                        Ist nicht eigentlich das Gegenteil der Fall?
                        Das kommt drauf an wie die Wehrpflichtigenarmee aussieht.
                        Bei uns wäre die Berufsarmee unterm Strich eher teurer denn billiger.
                        Da wir aber neuerdings Sicherheitspolitik nach Kassenlage betreiben ist das nicht so sonderlich relevant.

                        Zitat von newman Beitrag anzeigen
                        Außerdem hat man das Problem, dass bei reinen Berufsarmeen sich der Militärapparat gerne verselbstständig und keine demokratische Transparenz mehr vorhanden ist, Bürger in Uniform ist dann nicht mehr. Außerdem ist die Armee dann gezwungen durch Propaganda äh Werbung offensiv anzuwerben.
                        Praktisch alle westlichen Staaten haben reine Berufsarmeen und sind nicht weiter von der Gesellschaft entfernt.
                        Faktisch ist es genau umgekehrt: Nicht eine Berufsarmee Bundeswehr würde sich von der Gesellschaft entfernen, es ist die Gesellschaft die sich zunehmend von der Bundeswehr - egal ob mit, ob ohne ein paar Zehntausend Wehrdienstleistende - entfernt.
                        Und aggressives Werben für die Streitkräfte: Ja bitte. Das ist eine absolute Selbstverständlichkeit, die auch die entmilitarisierte Deutsche Gesellschaft aushalten könne muss.

                        Zitat von newman Beitrag anzeigen
                        Mein Gedanke wäre ein geschlechtsunabhängiger Zivildienst mit Option Wehrdienst zu leisten, wenn man unbedingt möchte. Das bringt sicher mehr.
                        Die Frage darf nur lauten: Was benötigt die Bundeswehr.
                        Und nicht, inwieweit kann die Privatwirtschaft Zivis als billige Arbeitskräfte ausnehmen.
                        Es kann nicht sein das über die Wehrpflicht auf Basis des Ersatzdienstes entschieden wird.
                        Und nein, geschlechtsunabhängig is garnicht. Auch in der dollen modernen Gesellschaft sind es noch immer die Frauen die Kinder kriegen.
                        Abseits von gesamtstaatlichen Notlagen sind Frauen dementsprechend keinem Dienst welcher Art auch immer zuzuführen.

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                        • #13
                          Zitat von Nighthawk_ Beitrag anzeigen
                          Praktisch alle westlichen Staaten haben reine Berufsarmeen und sind nicht weiter von der Gesellschaft entfernt.
                          Sehe ich nicht.
                          Wer sich freiwillig meldet wird sich nicht soo kritisch äußern bzw. äußern dürfen.
                          Wenn dagegen ein größerer Anteil der Gesellschaft beim Bund war, kann ein wesentlich kritischeres aber auch ein entmystifiziertes (auch in Hinsicht auf übertrieben negative Vorstellungen) Bild erzeugt werden.

                          Die Frage darf nur lauten: Was benötigt die Bundeswehr.
                          Und nicht, inwieweit kann die Privatwirtschaft Zivis als billige Arbeitskräfte ausnehmen.
                          Es kann nicht sein das über die Wehrpflicht auf Basis des Ersatzdienstes entschieden wird.
                          Und nein, geschlechtsunabhängig is garnicht. Auch in der dollen modernen Gesellschaft sind es noch immer die Frauen die Kinder kriegen.
                          Abseits von gesamtstaatlichen Notlagen sind Frauen dementsprechend keinem Dienst welcher Art auch immer zuzuführen.
                          Nein die Frage ist was benötigt die Gesellschaft. Und der demographische Wandel ist eine wesentlich größere Bedrohung für unsere Gesellschaft als ein Überfall Frankreichs oder auch ein Terroranschlag.

                          Kinder krigen ist mit unserer Kinderquote (und dem immer weiter nach hinter rückenden Alter beim ersten Kind) kein Argument mehr. Außerdem sehe ich es gerade auch fürs spätere Berufsleben (und das wollen die meisten Frauen bestreiten) für wichtig, wenn man auch mal Scheiße anfassen musste und sich um andere Menschen kümmern. Gerade in den ersten Semestern merkt man imho den Unterschied zwischen Zivil- oder Wehrdienstleistenden und direkt von der Schule Abgegangen schon.

                          Die Frau, die vor dem Dienst bereits Kinder gezeugt hat, oder währenddessen eines bekommt, sollte sich davon befreien können. Aber wer kinderlos ist, wird von diesem einen Jahr auch nicht umkommen. Im Gegenteil, wenn man vernünftig eingesetzt wird und nicht nur Kaffee kochen muss, wird auch Frau eher davon profitieren.

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                          • #14
                            Zitat von newman Beitrag anzeigen
                            Außerdem hat man das Problem, dass bei reinen Berufsarmeen sich der Militärapparat gerne verselbstständig und keine demokratische Transparenz mehr vorhanden ist, Bürger in Uniform ist dann nicht mehr. Außerdem ist die Armee dann gezwungen durch Propaganda äh Werbung offensiv anzuwerben.
                            Allerdings muss man sich auch mal fragen, ob soetwas wie die Wehrpflicht noch zeitgemäß ist, wenn man nicht mehr auf den Russen wartet, sondern stattdessen Stabilisierungseinsätze in aller Welt durchführt.
                            Die Tendenz scheint auch international zu kleineren, aber professionelleren Armeen zu gehen.
                            I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

                            - George Lucas

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                            • #15
                              Ich bin auch für die Abschaffung der Wehrpflicht,ich sehe keine Notwendigkeit mehr vollmündige Bürger zum Dienst zu zwingen.Eine reine Berufsarmee hat sich in so vielen westlichen Staaten etabliert warum nicht auch hier?

                              Es macht doch mehr Sinn Leute in Uniform zu haben die den Dienst auch wirklich wollen,vorallem kann man die Leute dann richtig ausbilden und dafür reicht der Wehrdienst nunmal nicht aus um aus einem Bürger einen spezialisierten Soldaten zu machen.
                              Der kalte Krieg ist vorbei,weg mit der Wehrpflicht.

                              Andere Sache : ich wäre dafür eine Zivildienstpflicht einzuführen.Ich weiss einige werden jetzt schreien das vertösse gegen die Freiheit oder gegen Persönlichkeitsrechte oder sowas in der Art aber wir leben in einer sehr egoistischen,konsumgesteuerten und degenerierten Playstation-Gesellschaft wo sich die Leute an der persönlichen Freiheit laben das sie gar keinen Gemeinschaftssinn mehr haben und Ich-bezogen denken.Warum nicht etwas Verantwortung für alte und kranke übernehmen und mal was gutes für den sozialen Charakteraufbau tun?


                              ..meine Meinung.
                              "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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