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FDP will Mietminderung bei Sanierung kippen

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  • FDP will Mietminderung bei Sanierung kippen

    Die Bundesregierung erwägt, dass Mieter während der Sanierungsarbeiten für eine bessere Wärmedämmung künftig nicht mehr ihre Zahlungen an den Vermieter kürzen dürfen. Das geht aus einem Eckpunktepapier für eine Mietrechtsreform hervor, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

    Energie: Regierung erwägt Aus für Mietminderung bei Sanierung - Deutschland - FOCUS Online

    Für die energetische Sanierung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses ist für das Auswechseln von Fenstern und Heizung sowie für die Dämmung von Dach, Wand und Keller in der Regel eine Bauzeit von sechs bis zwölf Wochen anzusetzen. Deshalb wird in der schwarz-gelben Koalition betont, dass sich die Arbeiten für den Mieter in überschaubaren Grenzen hielten.

    Das ist doch wohl nen Witz. Hab selber alles durch. Hat weitaus länger als 12 Wochen gedauert und es kam auch nicht alles sofort, sondern scheibchenweise. Sprich: Mehrmals den Lärm, Dreck, Baugerüste etc.

    Weitere Quelle: FDP will Mietminderung kippen*-*Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    Was sagt Ihr dazu?

    Hat die FDP jetzt auch schon Bestechungsgelder (Parteispenden) von irgendwelchen großen Wohnungsbaugenossenschaften gekriegt?

  • #2
    Also ich hatte fats ein halbes jahr gerüste am Haus, komplettset.
    Also ich fand das keinen grund, die miete zu mindern.
    Ich wohen IN der Wohnung, nicht draussen an der Fassade.
    Gerüste gehören bei Sanierungen udn Wärmedämmung dazu.

    äegrlioch war nur, das ich 2 wochen lang das WC der leerstehenden Nachbarwohnugn nutzen musste, weil mein Bad komplett saneirt wurde.
    Andererseits hatte ich auch keine lust, für paar Monaten auszuziehen. dann wäre mein Arbeitsweg recht unhandlich geworden.
    >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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    • #3
      Gut ich versuche es mal aus 2 Verschiedenen Standpunkten zu erklären.
      So eine Sanierung ist für einen Privaten Hausbesitzer recht Kostspielig bringt er seine Immobilie auf die neuesten Energiestandards ( die er braucht um die Wohnung vermieten zu können) , so entsteht hierdurch eine zusätzliche Belastung. Der Staat der diese Richtlinie vorgibt hat hier kein Interesse diesen nötigen Umbau großartig zu subventionieren und wellst somit Kosten auf den Vermieter ab. Hier soll dem Vermieter die Möglichkeit gegeben werden diese Kosten vom Mieter Mittragen zu lassen.

      Auch ich finde das Unverschämt den eine Mietwohnung ist nicht etwas das Eigentum eines Mieters und man kann für ein Unfertiges "Produkt" nicht den vollen Preis verlangen.

      LG Infinitas
      Zuletzt geändert von Infinitas; 09.10.2010, 18:27.
      -

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      • #4
        Das Problem ist ja, dass es für den Mieter eine unheimliche Belastung ist. Z.b. auch bei Strangsanierungen in der Wohnung. Viel Dreck, viel Lärm, ich hatte zwei Monate lang Löcher durch meinen Boden und die Decke... und der Vermieter darf ja hinterher kräftig erhöhen.

        Es ist ja auch so, dass gesagt wird, dass z.B. eine Baumaßnahme 6 Wochen dauert. Dann aber pfuscht die Firma rum und es werden 18 Wochen draus. Warum sollte der Mieter dann nicht die Miete mindern dürfen? Er ist ja eingeschränkt. Auch durch Baugerüste vor den Fenstern. (Erhöhte Einbruchgefahr und die Bauarbeiter glotzen auch gerne mal durch die Fenster.)

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        • #5
          Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
          Was sagt Ihr dazu?

          Hat die FDP jetzt auch schon Bestechungsgelder (Parteispenden) von irgendwelchen großen Wohnungsbaugenossenschaften gekriegt?
          Ich verstehe jetzt nicht, wieso du grade auf den Genossenschaften rumhackst.

          Ich wohne selber in einer und war sogar jahrelang Aufsichtsrätin. Die Genossenschaft ist die eine Organisationsform, in der sich - wenn sie eine der Intention entsprechende Satzung hat - niemand an den Mietern (genauer: Nutzern) bereichert, weil bekanntlich die Mieter gleichzeitig Eigentümer sind.

          Es würde mir im Traum nicht einfallen, wegen Renovierungsmaßnahmen gegen meine Genossenschaft Mietminderungen zu beantragen. Was soll das? Damit schade ich nur anderen Mietern und letztlich auch mir selbst.

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          • #6
            Ich wohne auch in einer. Eine, die etwas seriöser ist.

            Aber es gibt in Berlin auch viele, die alles andere als seriös sind. Gibt auch immer genug Ärger wegen zu hoher Abrechnungen u.s.w.

            Aber was hat das mit Baumaßnahmen zu tun? Als wir unsere Balkone kriegten, hieß es 2-3 Monate. Daraus wurden 6 (!!!) Monate und das über Winter, wo auch an der Fassade alles aufgerissen war, Fenster raus, Balkontüren rein etc. Dann nur Pfusch, was der WBG relativ egal war. Die Baumaßnahmen haben Anfang September begonnen und zu Weihnachten hatten wir immer noch den Dreck, das Baugerüst etc. vor der Wohnung. Na schönen Dank auch.

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            • #7
              Du verwechselst aber nicht "Baugenossenschaft" mit "Baugesellschaft", oder?

              Was das mit dem Dreck zu tun hat? Hab ich doch grade erklärt. Mietminderungen schaden in einer Genossenschaft nur den Mietern selbst.

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              • #8
                Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                [B]
                Für die energetische Sanierung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses ist für das Auswechseln von Fenstern und Heizung sowie für die Dämmung von Dach, Wand und Keller in der Regel eine Bauzeit von sechs bis zwölf Wochen anzusetzen. Deshalb wird in der schwarz-gelben Koalition betont, dass sich die Arbeiten für den Mieter in überschaubaren Grenzen hielten.
                Das zeigt, das man keine Ahnung hat, wie man die energetische Sanierung den Vermietern schmackhaft machen kann. Gerade bei Altbauten in Regionen mit niedrigen Mieten, lohnt sich diese für einen Vermieter nicht. Dieser Vorschlag ist nichts anderes, als ein hilfloser griff zu einem Strohhalm.
                Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                Dr. Sheldon Lee Cooper

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                • #9
                  Also 3 Monate (was für das, was da beschrieben ist, nen Scheißdreck ist, weil es länger dauert) ist für mich kein bissl überschaubar. Zumal man in der Zeit ja mit allem leben muss: Jeden Tag Lärm, Dreck, Gerüste vor der Wohnung... und einige Sachen hab ich schon geschrieben.

                  @Chloe: Ich meinte eigentlich generell Vermieter, aber bei den Genossenschaften und größeren Vermietvereinen fällt es halt auf.

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                  • #10
                    Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                    @Chloe: Ich meinte eigentlich generell Vermieter, aber bei den Genossenschaften und größeren Vermietvereinen fällt es halt auf.
                    Wie gesagt, ich verstehe nicht, wie das bei denen funktioniert, denn in einer Genossenschaft gibt es normalerweise keine Gewinnausschüttung an Vorstände bzw. Geschäftsführer über das hinaus, was jedes andere Mitglied auch an Dividende bekommt. Insofern hat auch keiner eine Möglichkeit, sich irgendwie auf Kosten der Mieter zu bereichern.

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