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Ende des 1.Weltkrieges

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  • Ende des 1.Weltkrieges

    Möchte hier keinen was wäre wenn Thread aufmachen. Meine Frage bezieht sich nur auf einen evtl. Ausgang des Krieges.

    Meine kleine Cousine muss für die Schule eine Arbeit bzgl. des 1.Weltkrieges machen, dabei helf ich ihr etwas wobei ich was den WW1 angeht net so fit bin.

    Jedenfalls suchen wir Infos welche möglichen Territorialen Ansprüche die Mittelmächte bei einem anderen Ausgang des Krieges gehabt hätten, also wie wären die Länder verteilt worden.
    Über den Vertrag von Brest-Litowsk haben wir einiges gefunden also das z.B die Ukraine Unabhängig geworden wäre aber wiederum wohl die Baltischen Staaten zu Deutschland gehört hätten.

    Nur haben wir nix gefunden was die Westmächte betrifft. Welche Kolonien hätten Deutschland (oder Ö-U ? ) in Afrika oder weltweit gefordert. Hätte Frankreich östliche Gebiete an das Kaiserreich abtreten müssen, ich vermute mal das es mit Sicherheit irgendwelche derartigen Planspiele auf Seiten der Mittelmächte gab.

  • #2
    Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
    Möchte hier keinen was wäre wenn Thread aufmachen. Meine Frage bezieht sich nur auf einen evtl. Ausgang des Krieges.

    Meine kleine Cousine muss für die Schule eine Arbeit bzgl. des 1.Weltkrieges machen, dabei helf ich ihr etwas wobei ich was den WW1 angeht net so fit bin.

    Jedenfalls suchen wir Infos welche möglichen Territorialen Ansprüche die Mittelmächte bei einem anderen Ausgang des Krieges gehabt hätten, also wie wären die Länder verteilt worden.
    Über den Vertrag von Brest-Litowsk haben wir einiges gefunden also das z.B die Ukraine Unabhängig geworden wäre aber wiederum wohl die Baltischen Staaten zu Deutschland gehört hätten.

    Nur haben wir nix gefunden was die Westmächte betrifft. Welche Kolonien hätten Deutschland (oder Ö-U ? ) in Afrika oder weltweit gefordert. Hätte Frankreich östliche Gebiete an das Kaiserreich abtreten müssen, ich vermute mal das es mit Sicherheit irgendwelche derartigen Planspiele auf Seiten der Mittelmächte gab.
    Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges überwog im Kaiserreich noch die Auffassung, der Krieg habe bloßen Verteidigungscharakter. Ausgelöst durch die raschen Erfolge der Armee im Westfeldzug wurden bald zum Teil „fantastische“ Eingliederungsprojekte formuliert.[11] Dabei trat das überwiegend kommerziell dominierte Vorkriegsziel, nämlich die koloniale Expansion des Deutschen Reiches in Übersee und Vorderasien, zugunsten einer allgemeinen Machterweiterung in Europa zurück, denn durch die „Mittellage“ in Europa fühlte sich das Deutsche Reich bedroht. Durch Annexionen in Ost und West in zum Teil extremer Größenordnung wollte man die gefährdete Hegemonialstellung des Deutschen Reiches auf dem europäischen Festland für alle Zukunft sichern.[12]

    Reichskanzler Bethmann Hollweg hatte am 9. September 1914 in seinem „Septemberprogramm“ die Kriegsziele festgelegt. Deutschland wollte seine seit der Reichseinigung stark gewachsene Machtstellung sichern und seine Ansprüche auf eine Weltpolitik geltend machen. Kriegsziele waren im Einzelnen:

    1. Abtretung des Erzbeckens von Briey sowie die wirtschaftliche Abhängigkeit Frankreichs von Deutschland.
    2. Militärisch-politische und wirtschaftliche Kontrolle Belgiens durch Annexion von Lüttich und Antwerpen sowie der flandrischen Küste.
    3. Luxemburg wird deutscher Bundesstaat.
    4. Eine wirtschaftliche Einheit Mitteleuropas unter deutscher Führung.
    5. Vergrößerung des Kolonialbesitzes in Afrika (→Deutsch-Mittelafrika).
    6. Holland sollte in ein engeres Verhältnis zum Deutschen Reich gebracht werden.[13]
    dazu gibts auch nette Karten:
    Datei:Kriegsziele im Westen.jpg ? Wikipedia
    Datei:Kriegsziele im Osten.jpg ? Wikipedia
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    • #3
      Holla, ja super dank Dir.

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      • #4
        Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
        Holla, ja super dank Dir.
        Bin ja noch nicht fertig

        Österreich-Ungarn nahm für sich in Anspruch, um seine Interessen auf dem Balkan und um seine Existenz schlechthin zu kämpfen, die es insbesondere durch Russland bedroht sah. Österreich-Ungarn strebte nicht nur die Eingliederung Serbiens, sondern auch Montenegros und Rumäniens oder statt letzerem Russisch-Polens an. Entgegen den nationalistischen Tendenzen der damaligen Zeit hielt Österreich-Ungarn an der universalen Idee vom Kaisertum und somit am Vielvölkerstaat fest.

        In den ersten Kriegswochen erlaubten sich die österreichischen Staatsmänner in ihren Vorstellungen genaue territoriale Ziele. Einige Wochen später verdrängte jedoch das Überlebensmotiv geplante Erwerbungen.[20]

        Auch die herrschenden Kreise der Monarchie wollten erobern und mussten nicht von äußeren Kräften zur Eroberung animiert werden. Aber die Hauptbestrebungen, das offizielle Kriegsziel der österreichisch-ungarischen Monarchie bildeten die Aufrechterhaltung ihres Bestandes, das heißt ihre Integrität.[21] Inoffiziell versuchte die Donaumonarchie allerdings ihre Stellung als Großmacht durch Einflussnahme beziehungsweise Annexionen in Serbien, Montenegro, Albanien, Rumänien, Polen und der Ukraine zu stärken.[22] Dennoch war in der Praxis durch das prekäre Gleichgewicht des Habsburgerreiches der Erwerb slawischer oder rumänischer Gebiete nicht oder nur in beschränktem Umfange möglich, ohne die Vorrangstellung der Deutschen und Ungarn im Staatsverband zu schwächen.
        und noch:
        Osmanisches Reich:
        Im Ersten Weltkrieg versuchte man zunächst, sich in einer „bewaffneten Neutralität“ aus den Kampfhandlungen herauszuhalten. Für den Fall, dass man diese Neutralität nicht würde aufrecht erhalten können, blieb nur der Anschluss an eine der beiden Mächtegruppen. Traditionell hatte man oft mit dem Deutschen Reich kooperiert (insbesondere wegen des Bagdadbahn-Projekts), aber auch mit den Entente-Mächten gab es enge Beziehungen und einen regen Handel. Auf Betreiben Enver Paschas kam es schließlich zu einem Kriegsbündnis mit Deutschland und Österreich-Ungarn, das allerdings im Kabinett umstritten war. Des Weiteren kam es zur Arabischen Revolte.

        Im Osmanischen Reich begriffen führende Politiker den Weltkrieg als Chance zur Rückeroberung verlorengegangener Gebiete auf dem Balkan, zu expansionistischen Zielsetzungen in Richtung Kaukasus und Zentralasien und dazu, eine Lösung der armenischen Reformfrage zu unterbinden. Diese Frage war aufs engste mit der orientalischen Frage verknüpft. Sie bedeutete zugleich eine ständige Möglichkeit zur Einmischung für die westlichen Mächte und Russland in die Innenpolitik des Osmanischen Reichs und konnte einen Vorwand zur Intervention liefern – mit dem Ziel der Aufteilung des Reiches.[10][11]
        Zusammenfassend kann man sagen,das nur das Deutsche Reich Ziele hatte die beim (auch nur teilweise ) erreichen ,seine Stellung in Europa/ der Welt wesentlich verbessert hätten. Die Ziele der Östereicher und Türken hätten ihnen bei erreichen wahrscheinlich viel größere Probleme auf dauer bereitet als sie "Gewinn" gebracht hätten,was auf die internen Probleme beider reiche zurückzuführen ist,Probleme die das grade mal 43jahre "junge" deutsche Reich nicht hatte.
        .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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        • #5
          Psiu... das stellst Du eine Frage. Ich denke, dass die Frage beim 2.Weltkrieg einfacher zu beantworten wären. Der 1.Weltkrieg war sehr viel verworrener und eigentlich wurde der Krieg im Einvernehmen aller Pateien beendet, da keine Kriegsmittel mehr vorhanden waren und gleichzeitig eine Pandemie die Welt bedrohte.

          Auf jedenfall hätte der Krieg zwischen Deutschland und Russland sehr viel länger gedauert, weil der deutsche Kaiser niemals die Bolschewisten akzeptieren würde und eine Chance darin sehen würde das riesige Land zu befreien und einen eigenen Zarren einzusetzen (oder sich selbst zu diesem zu ernennen, was ich jedoch bezweifle). Polen wäre niemals gegründet worden. Österreich-Ungarn würde den kompletten Balkan mit deutscher Hilfe erobern können. Die Ottomanen würden Ägypten und vielleicht noch mehr Ländereien erhalten und im Gegenzug den Balkan freigeben, weil dieser ohnehin schwer zu verteidigen war, obwohl der Balkan politisch sehr wichtig für die Osmanen war.

          Frankreich hätte seine Kern-Ländereien behalten dürfen, da das Kaiserreich kein Interesse an diesen hatte. Große Teile von Nordafrika wären wohl hingegen an das Kaiserreich gegangen als Pfand für das Erhalten der französischen Grenzen. Wobei das Kaiserreich nicht hätte lange diese Länder halten können, denn Nordafrika war sehr verflochten mit der französischen Kultur und es wäre sehr schnell zu Unabhängigkeitskriegen gekommen.

          England hätte noch lange mit dem Kaiserreich zu kämpfen gehabt. Westafrika, darunter Nigeria, Goldküste, Sierra Leone, wären verloren gewesen. Ägypten hätte keine Chance gegen den Druck von Seiten der Osmanen, der Österreicher und der Deutschen. Das Kaiserreich hätte die Nordseeblokade durchbrochen und würde nun seinerseits England versuchen zu isolieren. Die Amerikaner hatte zu dieser Zeit noch keine starke, moderne Seeflotte, so dass die Blokade endgültig England zur Kapitulation bewegen würde. Nordafrika wäre somit komplett unter den neuen Siegermächten aufgeteilt worden. Der Südzipfel Afrikas wäre hingegen wohl bei den Briten geblieben, da die Neuen Kolonien bereits schon ein großer Happen für das Kaiserreich wären. Auch Deutsch-Ostafrika hätte das Kaiserreich wohl geräumt, da die Ressourcen für Nordwest-Afrika benötigt würden, um das Land zu halten.

          Italien hätte als Blutzoll Lybien freigegeben, um die Grenzen zu Östereich-Ungarn zu erhalten.

          Belgien und die Nierdlande würden unter dem Kaiserreich gestellt.

          Weltweit würden durch die neuen Machtverhältnisse Unabhängigkeitskriege stattfinden. Indien wäre nicht mehr zu halten. Guinea würde mit deutscher Hilfe die Franzosen verdrängen und einen Sonderunabhängigkeitsvertrag unter deutscher Präfektur eingehen.

          Amerika hätte sich zurückgezogen, weil der Rückhalt in der Heimat für diesen Krieg ohnehin nicht groß war und nun eine Niederlage drohen würde.

          So, das wären so meine ersten Überlegungen zu der recht schwierigen Frage. Wie gesagt, man kann eigentlich nur spekulieren was wäre wenn, denn der Ausgang der ersten Weltkriegs hing von sehr vielen Faktoren ab.

          Im zweiten Weltkrieg hätte hingegen ein milderer Winter in Russland gereicht und die Verzögerung des Kriegsendes bis zum ersten deutschen Einsatz der Atombombe gegen die Amerikaner im Pazifik. Was nur zeigt, wie sehr die Existenz vieler Völker und Kulturen auf der Kippe stand.

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          • #6
            Zitat von Kristian Beitrag anzeigen

            So, das wären so meine ersten Überlegungen zu der recht schwierigen Frage. Wie gesagt, man kann eigentlich nur spekulieren was wäre wenn, denn der Ausgang der ersten Weltkriegs hing von sehr vielen Faktoren ab.
            Man braucht dazu nicht "spekulieren" ..einfach lesen reicht

            Kriegsziele im Ersten Weltkrieg ? Wikipedia
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            • #7
              Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
              Man braucht dazu nicht "spekulieren" ..einfach lesen reicht

              Kriegsziele im Ersten Weltkrieg ? Wikipedia
              Du zitierst etwas aus Wikipedia und denkst, dass Du damit die Antwort gefunden hast. Doch wenn man sich den Artikel genauer anschaut (ich habe den Artikel schon früher mal gelesen), merkt man, dass die Ziele dann doch nicht so ganz feststanden, da sie fast jährlich sich änderten und je nach Ausgangssituation neu gesetzt wurden.

              Ich bin hingegen den weg gegangen, dass ich mir nochmal das in Erinnerung gerufen habe, was ich über Kaiser Wilhem II erfahren habe. Weshalb aber auch meine Spekulationen nur on diesem geprägt wurden. Die Absichten von Österreich-Ungarn sind schwer abzuschätzen, da das Ö-U-Kaiserreich schon vor dem Krieg zerstritten war und die Habsburger-Kaiserfamilie auch Autoritätsprobleme hatte.

              Kaiser Wilhelm wollte hingegen endlich mal mitreden in der Weltpolitik. Dazu benötigte der Kaiser Kolonien und einen Sieg über Europa. Schon vor dem ersten Weltkrieg gab es kriegerische Auseinandersetzungen in Afrika und man erreichte nicht das Ziel eine starke Kolonialmacht zu werden, weil die Welt bereits aufgeteilt war.

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              • #8
                Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
                Die Absichten von Österreich-Ungarn sind schwer abzuschätzen, da das Ö-U-Kaiserreich schon vor dem Krieg zerstritten war und die Habsburger-Kaiserfamilie auch Autoritätsprobleme hatte.
                Was ist an Österreich-Ungarn schwer abzuschätzen? Sie wollten Serbien nicht anerkennen und hätten es wohl wieder versucht, anzugliedern (obwohl der Vielvölkerstaat natürlich schon zu dem Zeitpunkt als gescheitert angesehen werden kann).
                "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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                • #9
                  Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
                  Du zitierst etwas aus Wikipedia und denkst, dass Du damit die Antwort gefunden hast. Doch wenn man sich den Artikel genauer anschaut (ich habe den Artikel schon früher mal gelesen), merkt man, dass die Ziele dann doch nicht so ganz feststanden, da sie fast jährlich sich änderten und je nach Ausgangssituation neu gesetzt wurden.
                  Auch das steht im Wiki Artikel,sowie auserdem das man in deutschland später eine solche Diskussion nicht mehr öffentlich führen wollte,sich aber im großen und ganzen am ursrünglichen Plan nichts mehr änderte,lediglich die Planung WIE man es zu erreichen gedachte wurde der aktuellen Lage und Situation angepasst.
                  AUch wollte der TE NICHT wissen wie realistisch diese Ziele waren oder ob sie überhaupt erreichbar gewesen wären.
                  .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                  • #10
                    Wirklich sehr interessant. Jedoch etwas bestürzt bin ich das Ö-U selbst bei einem Kriegsgewinn mehr oder weniger leer ausgegangen wäre.
                    Klar man wäre wohl die dominierende Macht auf dem Balkan gewesen aber ansonsten nix nada. Keine Kolonie, nicht mal von den Italienern in Afrika.

                    Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
                    Auf jedenfall hätte der Krieg zwischen Deutschland und Russland sehr viel länger gedauert, weil der deutsche Kaiser niemals die Bolschewisten akzeptieren würde und eine Chance darin sehen würde das riesige Land zu befreien und einen eigenen Zarren einzusetzen (oder sich selbst zu diesem zu ernennen, was ich jedoch bezweifle). Polen wäre niemals gegründet worden. Österreich-Ungarn würde den kompletten Balkan mit deutscher Hilfe erobern können. Die Ottomanen würden Ägypten und vielleicht noch mehr Ländereien erhalten und im Gegenzug den Balkan freigeben, weil dieser ohnehin schwer zu verteidigen war, obwohl der Balkan politisch sehr wichtig für die Osmanen war.

                    England hätte noch lange mit dem Kaiserreich zu kämpfen gehabt. Westafrika, darunter Nigeria, Goldküste, Sierra Leone, wären verloren gewesen. Ägypten hätte keine Chance gegen den Druck von Seiten der Osmanen, der Österreicher und der Deutschen. Das Kaiserreich hätte die Nordseeblokade durchbrochen und würde nun seinerseits England versuchen zu isolieren. Die Amerikaner hatte zu dieser Zeit noch keine starke, moderne Seeflotte, so dass die Blokade endgültig England zur Kapitulation bewegen würde. Nordafrika wäre somit komplett unter den neuen Siegermächten aufgeteilt worden. Der Südzipfel Afrikas wäre hingegen wohl bei den Briten geblieben, da die Neuen Kolonien bereits schon ein großer Happen für das Kaiserreich wären. Auch Deutsch-Ostafrika hätte das Kaiserreich wohl geräumt, da die Ressourcen für Nordwest-Afrika benötigt würden, um das Land zu halten.
                    Also ich denke nicht das es noch weiter Krieg mit Russland gegeben hätte, die Russen hatte Probleme genug ebenso wie Deutschland selbst wenn es den Krieg gewonnen hätte.

                    Ebenso glaube ich nicht das England alleine einen Krieg weitergeführt hätte.
                    Wenn das Kaiserreich sowie Ö-U den Kontinent dominieren wäre ein weiterführen des Krieges für England alleine sinnlos, ich denke da hätte man schon einen Weg gefunden.

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                    • #11
                      Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                      Wirklich sehr interessant. Jedoch etwas bestürzt bin ich das Ö-U selbst bei einem Kriegsgewinn mehr oder weniger leer ausgegangen wäre.
                      Klar man wäre wohl die dominierende Macht auf dem Balkan gewesen aber ansonsten nix nada. Keine Kolonie, nicht mal von den Italienern in Afrika.


                      Also ich denke nicht das es noch weiter Krieg mit Russland gegeben hätte, die Russen hatte Probleme genug ebenso wie Deutschland selbst wenn es den Krieg gewonnen hätte.

                      Ebenso glaube ich nicht das England alleine einen Krieg weitergeführt hätte.
                      Wenn das Kaiserreich sowie Ö-U den Kontinent dominieren wäre ein weiterführen des Krieges für England alleine sinnlos, ich denke da hätte man schon einen Weg gefunden.
                      Intressant ist halt an der "Konstellation" der Mittelmächte,das 2 davon ,nämlich Ö-U und das Osmanische reich ,beide nichts zu gewinnen hatten,das sie (im Falle der Türken) nicht schon früher bessesen und verloren hatten,oder wie Ö-U zum "Überleben" ihres Staates brauchten. Die Östereicher waren vor allem daran intressiert jede Art von Autonomiebestrebungen der Völker an ihren Grenzen zu unterbinden um die Vorherschaft der deutschen und ungarischen Bevölkerungsanteile im Reich zu behaupten,deshalb hätte es ihnen nur mehr "Ärger" gebracht,noch mehr Polen,Rumänen oder sonstwen "beherschen" zu müssen in Gebieten die sie ewtl. hätten anektieren können..das gleiche gilt für die Türken,die mehr als genug damit zu tun hatten ihr seit jahrunderten zerbröckelndes Reich einigermaßen zusammenzuhalten und eigentlich dem Bündniss nur deshalb beitraten,weil die meisten Mächte der Entente nichts besseres zu tun hatten als alle möglichen Völker des osmanischen reiches zum Aufstand aufzustacheln und dann zu "befreien",wies die Russen bei ihren slawischen "Brüdern" auf dem balkan getan hatten,die gleichen bestrebungen förderten die Briten in Arabien. Letzten Endes hatte wirklich nur das Deutsche Reich wirklich etwas zu "gewinnen",da es als einziger Beteiligter Bündnisspartner seiner Eroberungen auch hätte halten und einen "Gewinn" daraus hätte ziehen können.
                      Was die Entente angeht ist der Schluss völlig klar:
                      Währe es gelungen frankreich zu besiegen,wäre der Krieg vorbei gewesen.Der Krieg gegen Russland hätte auch nicht länger gedauert als ers real auch getan hat,eher hätten die Russen früher aufgegeben und die Briten hätten ohne Frankreich sehr schnell nach einer "friedlichen" Lösung gesucht,das sie den Deutschen militärisch insgesamt nie gewachsen waren und nur mit der Navy gewinnt man keinen Krieg gegen einen Gegner der dann fast ganz Europa beherscht,zumal es aufgrund der politischen gegebenheiten in frankreich seinerzeit keinen DeGaule gegeben hätte der aus dem Exil den Kampf weitergeführt hätte..
                      .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                      • #12
                        Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                        Also ich denke nicht das es noch weiter Krieg mit Russland gegeben hätte, die Russen hatte Probleme genug ebenso wie Deutschland selbst wenn es den Krieg gewonnen hätte.

                        Ebenso glaube ich nicht das England alleine einen Krieg weitergeführt hätte.
                        Wenn das Kaiserreich sowie Ö-U den Kontinent dominieren wäre ein weiterführen des Krieges für England alleine sinnlos, ich denke da hätte man schon einen Weg gefunden.
                        Es ist doch nicht wichtig, was der Unterlegene fordert, will oder kann. Kaiser Wilhelm II hätte niemals einen bolschewistischen Nachbarn akzeptiert. Schon aus innenpolitischen Gründen nicht. Deshalb denke ich, dass man einen Pakt mit der weißen Garde der Russen geschlossen hätte um die Roten zu vertreiben. Schwierig wäre dieses Unterfangen wahrlich nicht, da die Russe ohnehin sehr geschwächt waren und auch deshalb das Kaiserreich hier den meisten Boden gewinnen konnte.

                        Und England hätte erst zum Frieden bewegt werden müssen, denn es gab ordentlich was zu verlieren. Im zweiten Weltkrieg haben die Britten auch nicht einfach aufgegeben, als quasi ganz Europa unter Faschisten aufgeteilt war und in Nordafrika eine wichtige Position nach der anderen fiel. Das ist nunmal der Vorteil, wenn man auf einer großen Insel lebt, die sich fast selbst versorgen könnte und eine natürliche Abwehrküste besitzt.

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                        • #13
                          Komische Ansicht. Gerade "die Deutschen" haben ja einen bolschewistischen Nachbarn erst ermöglicht. Und wenn die breite Koalition, die die Weissen im russischen Bürgerkrieg unterstützten, die Roten nicht niederringen konnte, dann erst recht nicht wenn "nur" die Deutschen zu Gunsten der Weissen eingegriffen hätten...
                          Ich überlege auch, was du mit "schwierigem Unterfangen" meinst. Wenn im Westen Ruhe gewesen wäre, um sich dann auf den Osten zu konzentrieren? Die Front im Osten war ja auf russischer Seite schon eingebrochen, die Deutschen hatten aber einfach keine Reserven mehr um irgendwas dort zu machen.

                          edit: übrigens, gabs nicht schon mal so nen 1. WK Thread..?
                          Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                          Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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                          • #14
                            Es gehört nunmal zum politischen Kalkül den Gegner innenpolitisch zu schwächen. Dem Kaiser waren alle Mittel recht. Nicht ohne Grund mussten nach dem ersten Weltkrieg die Genfer Konvention unterzeichnet werden, um eine maßlose Kriegsführung gerichtlich verurteilen zu können.

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                            • #15
                              Wäre der erste Weltkrieg nicht ausgebrochen hätte es mit Sicherheit keinen Weltkrieg mit Hitler gegeben.
                              Schwer zu sagen ob es besser gewesen wäre wenn die Mittelmächte gewonnen hätten oder so wie es nunmal passiert ist.

                              Schließlich gabs nach dem Krieg teils irre Aufteilungen die auf dem Reisbrett einfach so gemacht wurden ohne darüber nachzudenken, was wiederum den 2.Weltkrieg auch nicht unerheblich begünstigt hat.

                              Laut dem Vertrag von BrestLitowsk sollten die Baltischen Staaten sowie die Ukraine unabhängig werden, was ihnen die Jahrzehntelange Besetzung der Sowjets erstpart hätte.

                              Vielleicht wäre es Ö-U durch Reformen gelungen (was laut Historikern möglich gewesen wäre) das ganze zu reformieren und den Vielvölkerstaat geschlossen zu halten.

                              Was-wäre-wenn ist immer interessant, wer weis vielleicht gibts ja ein Paralleluniversum wo es anders gelaufen ist.

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