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Zinssklaven rüstet euch!

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  • Zinssklaven rüstet euch!

    Ich möchte hier die Systemfrage stellen und wenn möglich darüber diskutieren und lernen.

    Nein, nein, keine Angst, hier soll es nicht um kurzsichtige kommunistisch angehauchte Spinnereien gehen, auch nicht um sozialromantische Fantasien, von jeder mit halbwegs Menschenkenntnis durchschauen müsste, dass das nicht klappt. Auch würde ich hier ungern Lobeshymnen an Diktaturen wie Kuba lesen, wo Künster, Homos, Journalisten und Oppossitionelle sowieso verfolgt und geknechtet werden.

    Ih möchte eigentlich über den Zins reden. Neuen Input erfahren. Meinung austauschen. Drängende Fragen klären. Falls das inhaltlich und konzeptionell möglich ist.

    Zum Kernpunkt: Erstmal sollten sich all die sogenannten "Linken" klar werden, dass nicht die Arbeitgeber, nicht die Unternehmer und schon ganz und gar nicht die Wirtschaft ihr Feind ist. Ob das hier auch manche glauben, weiß ich nicht, aber in meiner Stammkneipe ist das so. Der Feind des Volkes ist einzig und allein das Zinssystem.

    In dem nachfolgenden Link findet sich das, was micht beschäftigt, und was es für uns als Menschen und als Volk auf lange Sicht bedeutet. Zusammenhänge, Machtkonzentrationen und die Rolle unserer Politiker, die angeblich zum Wohle des Volkes handeln und dabei ein System aufrecht erhalten, das nur der Ausbeutung des kleinen Mannes zum Ziel hat. Mit anderen Worten, moderne Skalverei. Zinsskalverei.

    Gäbe es denkbare Pfade, aus diesem Kreislauf, diesem Irrsinn auszusteigen?

    Ja, ich bin Systemgegner. Ich verwehre mich aber dagegen, als "links" angesehen zu werden. Links im politischen Sinn begreift man meiner Erfahrung nach nicht einmal den Stengel vom Apfel.
    Zuletzt geändert von Gil Grissom; 24.08.2011, 19:35.

  • #2
    Ich habe glaub ich wiederholt darauf hingewiesen, dass wir keine völkisch-antisemtischen Links hier dulden, insbesondere nicht solche, bei denen es maximal nur 60 Sekunden dauert, bis es einen anspringt.

    Solltest du eine Seite, in der nicht das "internationale Finanzjudentum" und die "Familie Rothschild" für alles schlechte der Welt verantwortlich gemacht wird und deren Links nicht zu rechtsradikalen Verlagen etc. führen, dann darfst du hier gerne posten, aber nicht diesen Link. Ob du solche Seiten findest, würde mich ja mal interessieren. Dürfte nicht ganz leicht sein.

    Wenn du ihn nicht selbst löscht, werde ich den Thread löschen.
    Zuletzt geändert von endar; 24.08.2011, 19:26.
    Republicans hate ducklings!

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    • #3
      Hab ihn gelöscht, aber alles was recht ist, was soll da denn rechtsradikal gewesen sein? Die Seite erklärt auf ausgedruckt 34 Seiten wie unser Geldsystem funktioniert und wie aufgrund von Zinsschöpfung Blasen von nicht vorhandenem Gegenwert an Buchgeld konstruiert wird. Nur dadurch sind die Staaten überhaupt erst in dieser Lage wie jetzt. Und überhaupt nur dadurch kommt es zu solchen Systemkrisen wie jetzt.

      Ohne den Erklärungen des Links hat der Thread wahrscheinlich wenig Sinn. Ich bin nicht imstande, all die Zusammenhänge von Zins und Buchgeld zu erläutern, weil ich bestenfalls selber nur zur einem Teil durchsteige.

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      • #4
        @endar:

        Verstehe Deine Reaktion nicht...

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        • #5
          Zitat von endar Beitrag anzeigen
          Ob du solche Seiten findest, würde mich ja mal interessieren. Dürfte nicht ganz leicht sein.
          Oh, das ist ganz leicht. Da kann ich aushelfen.

          Freiwirtschaft - Wikipedia

          Silvio Gesell - Wikipedia

          Silvio Gesell.de

          John Maynard Keynes über Silvio Gesell

          Keywords Freigeld, Gesell, Freiwirtschaft in Google liefern genug weiteren Input.

          Was die Frage selber betrifft, habe ich die Auseinandersetzung mit der Thematik vertagt, bis ich in Rente bin. Ich lehne mich deshalb entspannt zurück und harre der Dinge, die in diesem Thread kommen

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          • #6
            Was daran rechtsradikal sein soll?
            Hast du das überhaupt alles gelesen, was du hier verlinkst? Was den Haupttext anbetrifft, so beachte man die exponierte Stellung der Rothschilds. Natürlich sind viele völkische Seitenbetreiber heute etwas geschickter, als dass sie "Protokolle der Weisen von Zion" rezitieren, aber es dauert nicht lange, bis man knietief in brauner Propaganda steht. Z.B. die Links? Da findet man dann Verweise zu Foren und Beiträgen, die kaum zwei Tage alt sind, nach denen Juden nicht an AIDS erkranken und ähnliche völkische Irrsinnigkeiten. Wie gesagt, das hat mich kaum 1 bis 2 Minuten gekostet, auf den Kern zu kommen.

            @Chloe: Ein wikipedia-Artikel war nicht das, was ich mit "schwer zu finden" meinte. Was ich meinte ist: Die Änhänger dieser Thesen sind selbst dafür verantwortlich, sich von völkischer und rechtsradikaler Propaganda abzugrenzen. Das passiert eher selten und die Vereinnahmung von rechter Seite wird aus Naivität nicht durchschaut oder bewußt in Kauf genommen. Überlegungen zur Änderung des Wirtschaftssystems sind das eine, aber die meisten Seiten sind eben völkisch angehaucht oder verweisen auf rechtsradikale Seiten. "Die Rothschilds sind an allem schuld" gibt es hier jedenfalls nicht.
            Republicans hate ducklings!

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            • #7
              Ich habe die 34 Seiten ausgedruckt als Katalog erhalten.

              Aber vielleicht kann man auch aufgrund der von Chloe geposteten Links eine Diskussion aufbauen.

              Denn es sollte inzwischen doch jedem einleuchten, dass unser jetziges System keinen Bestand hat.

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              • #8
                Ich halte Raubbau an der Umwelt, Kürzung von Sozialleistungen, Schlamperei bei den Reallöhnen, übertriebene Privatisierungen und die Liberalisierung der Märkte für ein größeres Problem. Aber jedem das seine.

                Kommentar


                • #9
                  @Ensign Uriel Ventris:

                  Da bin ich voll und ganz bei Ihnen!

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                  • #10
                    Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
                    Ich halte Raubbau an der Umwelt, Kürzung von Sozialleistungen, Schlamperei bei den Reallöhnen, übertriebene Privatisierungen und die Liberalisierung der Märkte für ein größeres Problem. Aber jedem das seine.
                    Vieles von dem, was du aufzählst, hat ja mit der Verschuldung des Staates zu tun, welche natürlich in weiten Teilen Zinseszinseszinsen sind etc. Müsste der Staat keine Zinsen auf die Schulden zahlen, sähe es bei Sozialleistungen, Reallöhnen etc. schon ganz anders aus.

                    @Gil Grissom: Vielleicht solltest du mal drauf achten, von wem du dir Kataloge ins Haus schicken lässt. Haben sie dich auch auf eine Veranstaltung eingeladen? Dann wunder dich nicht...

                    Den Zusammenhang zwischen Antisemitimus, Antiliberalismus etc. ist übrigens in diesem Thread hier erklärt:
                    http://www.scifi-forum.de/off-topic/...tml#post704990
                    Republicans hate ducklings!

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                    • #11
                      Zitat von endar Beitrag anzeigen
                      Vieles von dem, was du aufzählst, hat ja mit der Verschuldung des Staates zu tun, welche natürlich in weiten Teilen Zinseszinseszinsen sind etc. Müsste der Staat keine Zinsen auf die Schulden zahlen, sähe es bei Sozialleistungen, Reallöhnen etc. schon ganz anders aus.
                      Glaub ich dir. Ich schätze, im Thema Zinseszins bin ich noch etwas naiv. Das macht wirklich SO VIEL aus?

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                      • #12
                        Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
                        Glaub ich dir. Ich schätze, im Thema Zinseszins bin ich noch etwas naiv. Das macht wirklich SO VIEL aus?
                        In Deutschland sind es gegenwärtig 12 Prozent des Bundeshaushalts, die für Zinsen draufgehen. In Italien, wie ich neulich in einem Radiobeitrag hörte, die Hälfte des Haushalts (habe das allerdings nicht überprüft - könnte aber schon hinkommen, da Italien 50 Prozent höher verschuldet ist und etwa zweieinhalb mal so hohe Zinsen zahlt).

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                        • #13
                          Na klar. Ich bin da aber kein Experte, was die realen Zahlen anbetrifft. Vielleicht geht Chloe ja bald in Rente und schmeisst nicht nur mit Links, sondern auch mit Zahlen um sich.

                          edit: ach, da war sie ja schon. Das ging aber schnell mit der Verrentung.
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Nur noch mal zur Information: die Frage mag jetzt saublöd klingen, aber der Haushalt des Staates umfasst weniger Geld, als der Staat insgesamt umsetzt? Also die Einnahmen abzüglich der Fixkosten?

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                            • #15
                              Diese Zinsen und Zinseszinsen fressen jeden Staatshaushalt auf. Und das wirklich perfide ist: Zu diesen Zinsen, diesem Zinsgeld existiert überhaupt kein Gegenwert. Es ist eine Luftnummer. Wenn jemand ein Brot backt oder eine Schraube an einer Maschine montiert, dann schafft er damit Werte. Er schafft im weiteren Sinne Wohlstand. Zinsen tun das nicht. Hinter Zinsen steckt kein tatsächliches Wertgut. Das ist einfach nur eine Buchung. Und etwas, das die Staaten finanziell ausblutet. Zumindest wenn sie übermäßig verschuldet sind, und das trifft ja auf jeden zu. Ist das nicht geradezu pervers?

                              Da hinter Zinsen kein materieller Wert steckt, genauso wenig wie ihnter eine Banknote, die streng genommen nur ein Blatt bedrucktes Papier ist und nur durch das Vertrauen der Bürger in dieses Geld einen Wert erhält. Die Entwicklung mit Zins und Zineszins geht letztendlich dahin, dass Buchgeldschulden demnächst größere Wertstellungen erreichen werden, als überhaupt die gesamte ERDE wert ist. Hinter Zinsen steckt wie gesagt weder eine Leistung noch ein innovative Technologie noch etwas Essbares, sprich NICHTS, was wirklich etwas wert wäre. Nur Buchgeld. Nichts als Buchgeld ohne realen Gegenwert. Buchgeld, das Höhen erreicht, mehr als die Erde mit allen Resourcen und Grundstücken wert ist.

                              Jeder Staat ist verschuldet. Jeder Staat blutet und muss kontinuierlich ansteigend auch noch Zinseszinsen seines Haushalts abdrücken. Geld, das nicht seinen Bürgern zugute kommt, sondern nur dem System. Die Nutznießer dieses Systems sind ganz allein die, die reich genug sind, Geld für sich arbeiten zu lassen. Geld arbeitet aber nicht. Jedenfalls nicht im Sinne dieses Wortes. Geld erzeugt kein Korn, keinen Hopfen, keine Butter und auch keine Autos. Geld "schafft" keinen Wohlstand. Wohlstand schaffen nur die, die tatsächlich etwas von Wert und von Nutzen schaffen. Zinsen sind zu nichts nutze, außer dass die Buchgeldbeträge der Reichen noch höher werden. Und diese noch höher werden "Buchgeldwerte" fordern sie wiederum von den Schuldnern ein, ohne tatsächlich Wertschöpfung betrieben zu haben.

                              Ich erkläre wahrscheinlich viel zu konfus und ungenau, aber vielleicht versteht man ja doch worauf ich hinaus will. Die Banken schaffen durch Kreditvergabe Buchgeld, das prompt weiter investiert und verpasspelt wird. Doch hinter all diesem Buchgeld steckt nichts. Nichts außer Zinsen, die aber keinerlei materiellen Gegenwert besitzen. Eine Luftnummer. Aber eine sehr teure Luftnummer, die sämtliche Staaten der Welt aussaugt.

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