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Frauenquote: Nötig? Sinnvoll? Demokratisch?

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  • Frauenquote: Nötig? Sinnvoll? Demokratisch?

    In letzter Zeit hört man ja aus den Lagern einiger Pateien Rufe nach der Einführung einer Frauenquote. Danach müsste ja ein bestimmter Prozentsatz der Führungspositionen einer Partei ect. von Frauen besetzt sein. Was haltet ihr davon?

    Ich persönlich bin gegen die Einführung einer solchen Quote. Obwohl ich natürlich für eine Gleichstellung von Mann und Frau bin, ist meiner Meinung nach ist ein solcher Mindestprozentsatz undemokratisch. Gleichberechtigung: Ja. Aber nicht dieses Mittel. Denn sollten (nur ein Gedankenspiel) wirklich weitaus mehr kompetente Männer als Frauen in einer Partei sein, dürften sie manche Führungspositionen wegen der Frauenquote nicht übernehmen und die Stelle ginge an eine weniger fähige Frau. Dass es in Wirklichkeit nicht so ist, weiß ich selbst, trotzdem halte ich eine Frauenquote für unfair.

    Auf einem anderen Blatt steht, ob sie notwendig ist: Denn Fakt ist natürlich auch, dass es noch immer weitaus mehr Männer als Frauen in der Politik gibt. Mit welchen Mitteln könnte man dem entgegenwirken, ohne die Rechte der Männer einzuschränken? Was ist eure Meinung dazu?

    Übrigens: Die Piratenpartei sagt, dass sie keine Frauen in der Partei zählt, denn nur so könne es auch irgendwo erst Gleichberechtigung geben. Trotzdem sieht ihre Statistik denen der anderen Parteien überraschend ähnlich.
    Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION



  • #2
    Frauenquote meinetwegen - aber nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz - da gabs mal an einigen Institutionen zu hohe Frauenquoten - wo dann noch viel frei war - Frauen sind trotzdem nicht gekommen - Männer wurden da geblockt.......

    Aber bitte aufhören diesen Gender scheiß überall zu verzapfen - vor allem an den Unis - da ist mir jetzt schon kotzübel!!

    Da werden männliche Studenten gezwungen diesen Pseudowissenschaftlichen Scheiß anzuhören

    Diese Pseudowissenscahftlichen Theorien einer Judit Butler sind doch so was von unsinnig....

    " Geschlecht ist nicht angeboren sondern wird durch das Soziale Umfeld aufgezwungen/erlernt"

    Neeee klar Judit - Ein Mädchen kann sich ruhig wie ein Junge benehmen - nur wenn sie mit einem echten Jungen schläft wird immer nur sie Schwanger nicht er................

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    • #3
      Bisher bin ich mir da unschlüssig. Einerseits ist es natürlich tatsächlich das naheliegendste einfach zu sagen, dass man das Geschlecht nicht beachtet und sich der bessere durchsetzen soll. Jetzt würde ich Frauen aber nicht unterstellen, dass sie weniger fähig sind, vielleicht ist krankhafter Ehrgeiz einfach nur etwas seltener oder...ach keine Ahnung. Daraus könnte man dann jedenfalls schon den Schluss ziehen, dass man beiden Geschlechtern z.B. mindestens ein Drittel der Führungspositionen zugesteht und den Rest frei verteilt, um die Bevölkerung besser zu repräsentieren, muss es aber nicht.

      Dass die Piraten eine relativ niedrige Frauenquote haben ist verstänlich und bei einer jungen Geek-Partei IMHO auch kein allzugroßes Problem. Interessanter ist eher, wie sie mit dem Thema umgehen: Berliner Piratenpartei: Jung, dynamisch - frauenfeindlich? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
      I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

      - George Lucas

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      • #4
        Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
        Dass die Piraten eine relativ niedrige Frauenquote haben ist verstänlich und bei einer jungen Geek-Partei IMHO auch kein allzugroßes Problem. Interessanter ist eher, wie sie mit dem Thema umgehen: Berliner Piratenpartei: Jung, dynamisch - frauenfeindlich? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
        Tja, das ist schon komisch. Die Piraten Partei stellt indirekt eine ganz neue Frage: ist es sexuelle Diskriminierung, wenn geschlechterübergreifende Zusammenarbeit daran scheitert, dass die Männer die Gesellschaft von Frauen einfach nicht gewöhnt sind?



        Ansonsten sage ich zu dem Artikel:

        Dass die Eigenschaften der Piratenpartei eher Männer anziehen, erscheint mir ähnlich plausibel wie die Tatsache, dass die Zuschauer von Germany's next TopModel meist weiblich sind.

        Dass einer "ich bin eine Frau, also möchte ich bevorzugt werden."-Initiative ein gewisser Sexismus vorgeworfen wird, erscheint mir ebenfalls logisch.

        Und dass irgendjemand nicht in ein bestimmtes Amt gewählt wird, obwohl er/sie sich wieder und wieder dort hinein wählen lassen möchte, naja... ein etwas dünnes Argument.

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        • #5
          Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
          Bisher bin ich mir da unschlüssig. Einerseits ist es natürlich tatsächlich das naheliegendste einfach zu sagen, dass man das Geschlecht nicht beachtet und sich der bessere durchsetzen soll. Jetzt würde ich Frauen aber nicht unterstellen, dass sie weniger fähig sind, vielleicht ist krankhafter Ehrgeiz einfach nur etwas seltener oder...ach keine Ahnung.
          Beim IQ z.B. ist es ja messbar, dass die Normalverteilung bei Männern breiter ist als bei Frauen, d.h. Frauen sind zwar im Schnitt genauso intelligent wie Männer, aber bei Männern gibt es eben mehr Hochintelligente - und dafür auch mehr Idioten.
          Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das bei anderen Faktoren ähnlich ist: Bei Männern gibt es mehr Ausreißer, aber weil bei Führungspositionen eben nur die Ausreißer nach oben interessieren, werden eben mehr Führungspositionen mit Männern besetzt.
          Das Ganze ist auch kein Problem, so lange die wenigen Frauen, die das nötige Talent, die Ausbildung und den Willen haben, nicht benachteiligt werden. Eine Quote ist nicht nötig, so lange es auf der Ebene des Individuums keine Benachteiligung gibt.

          Daraus könnte man dann jedenfalls schon den Schluss ziehen, dass man beiden Geschlechtern z.B. mindestens ein Drittel der Führungspositionen zugesteht und den Rest frei verteilt, um die Bevölkerung besser zu repräsentieren, muss es aber nicht.
          Ein Unternehmen ist nicht demokratisch. Und kein Unternehmen wäre so dumm, eine Spitzenposition nicht mit dem besten möglichen Kandidaten zu besetzen - egal, ob diese Person jetzt männlich oder weiblich ist.

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          • #6
            Was die Wirtschaft angeht, würde ich dir zustimmen, aber in der Politik sollte man schon ein bischen darauf achten. Allerdings sehe ich in der deutschen Politik aktuell eh keinen Handlungsbedarf.
            I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

            - George Lucas

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            • #7
              Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
              Interessant ist vor allem, wie SPON, Avant garde der gutmenschlichen Extrem-Emanzipation, mit dem Thema Emanzipation selber umgeht:

              Im SPON-Impressum findest du unter 13 leitenden Mitarbeitern nur eine einzige Frau ( - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten ).

              Quote her, aber dalli!

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              • #8
                Die Frauenquote ist Unsinn.

                Wenn Daimler seine Vorstandsposten hauptsächlich mit Dipl.-Ing. und W.-Ing. besetzt, dann kann eine 30-40-50% Frauenquote einfach nicht gerecht sein. Es spiegelt weder das Verhältnis der Ingenieursstudium-Absolventen, noch das Verhältnis der Daimler-Mitarbeiter wider.

                Alle industrienahen Branchen werden erhebliche Probleme mit solch einer Regelung bekommen.

                Oder sie kreiieren neue Vorstandspositionen aus bestehenden Stabs-Stellen, wie z.B. der Rechtsabteilung. Oder vergeben die unwichtigen Vorstandsposten, wie die des Personalers direkt an eine Frau.
                When I feed the poor, they call me a saint.
                When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


                ~ Hélder Câmara

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                • #9
                  Vor allem würde eine Frauenquote wieder die falschen belohnen! Die Workoholics unter den Frauen, ohne Kinder, ohne Privatleben und ohne jeglichem Verantwortungsgefühl gegenüber überhaupt irgendjemanden würden an wichtigen Positionen sitzen und über das Leben anderer Menschen entscheiden.

                  Es ist schon schlimm genug, dass die besonders kranken Individuen unseres Geschlechts die Zügel in der Hand halten. Sollen wirklich jetzt noch die kranken Frauen dazukommen?
                  Zuletzt geändert von Kristian; 11.10.2011, 22:02.

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                  • #10
                    Lustig, gerade dazu wollte ich auch einen Thread eröffnen.

                    Ich sehe das so wie die meisten hier eher skeptisch. Die entsprechenden Vorstandsfrauen würden wohl gleich mal als Quotenbunnies o.ä. dastehen und das ist nicht das gewünschte Ergebnis von Gleichberechtigung. Wobei Vorstände halt wieder so ein Sonderfall sind, weil wegen Eliten reproduzieren sich selbst usw. usf.

                    Andererseits muss man auch fragen, warum Quote nur im Dax-Vorstand, aber nicht auf'm Bau oder bei der Müllabfuhr? Oder warum keine Männerquote in klassischen Frauendomänen wie z.B. Erziehungsberufen.

                    Also ich bin nicht convinced.
                    Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

                    "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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                    • #11
                      Quote ist bullshit. Eine Quote kann man eigentlich nur dann fordern, wenn genau da, wo die Quote gelten soll, diskriminiert würde. Sprich: Wenn es 40% Frauen unter allen qualifizierten Bewerbern gibt, die für Vorstandsposten in Frage kämen, könnte man eine 40% Quote einführen 41% wären diskriminierend gegenüber Männern (ich unterstelle mal, dass das keiner will). Nur kennt man erstens nie im Voraus alle qualifizierten Bewerber und ist zweitens genau das über anonyme Bewerbungen umsetzbar. Daher macht eine Quote schlicht keinen Sinn.
                      können wir nicht?

                      macht nix! wir tun einfach so als ob!

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                      • #12
                        Quoten bringtg eigentlich auch nichts. Mal angenommen in einem Betrieb arbeiten nur zwei Frauen, um die Quote zu erfüllen bräuchte man aber drei Frauen. Dann müsste man um die Quote zu erfüllen dann noch eine die nicht einen Tag im Betrieb gearbeitet hat einstellen und gleich mit einer Führungspositione besetzen?
                        Zugegeben das Beispiel ist vielleicht etwas übertrieben, aber es gibt z.B im Baugewerbe nicht gerade einen Hohen Frauenanteil.
                        "Gestern war es noch Science-fiction, heute eine Tatsache, und morgen schon ist es veraltet."
                        (Otto Oskar Binder)

                        "The greatest lesson in life is to know that even fools are right sometimes." (Sir Winston Churchill)

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                        • #13
                          Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
                          Ein Unternehmen ist nicht demokratisch. Und kein Unternehmen wäre so dumm, eine Spitzenposition nicht mit dem besten möglichen Kandidaten zu besetzen - egal, ob diese Person jetzt männlich oder weiblich ist.
                          Ob es Dumm ist oder nicht, es ist nicht das was passiert. Darum ist das auch kein Argument - auch wenn es in einer perfekten Welt natürlich eines wäre.

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                          • #14
                            Zitat von esSarah Beitrag anzeigen
                            Ob es Dumm ist oder nicht, es ist nicht das was passiert. Darum ist das auch kein Argument - auch wenn es in einer perfekten Welt natürlich eines wäre.
                            Kein Wirtschaftsunternehmen,wird einen bestimmten "Spitzenjob" nicht mit dem bestmöglich geeigneten Bewerber/Kandidaten besetzen und dabei das Geschlecht nicht völlig ignorieren..für den Umsatz/Gewinn ist völlig egal ob Männlein oder Weiblein dafür verantwortlich sind..wenn bestimmte Stellen (grade in Deutschland) meist von Männern besetzt sind,hat das nichts mit "Herabwürdigung" der Frau zu tun,sondern rein mit der Qualifikation (die bei "Spitzenjobs") oft aus Erfahrung kommt...und da hat ein mann der seit 30 Jahren durchgearbeitet hat nunmal einen "Leichten" Vorteil,gegenüber der Frau die sich in der gleichen Zeit 2x5 Jahre "Babypause" gegönnt hat..die Jahre fehlen ihr ´dann halt..
                            .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                            • #15
                              Zitat von Politiker01 Beitrag anzeigen
                              Neeee klar Judit - Ein Mädchen kann sich ruhig wie ein Junge benehmen - nur wenn sie mit einem echten Jungen schläft wird immer nur sie Schwanger nicht er................
                              Gerade, dass du scheinbar nicht verstehst, dass es da jeweils um zwei verschiedene Dinge geht, zeigt doch, dass so etwas sehr wohl noch an Unis unterrichtet gehört, und nicht erst dort.
                              Los, Zauberpony!
                              "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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